Schlagwort-Archive: Polizei

Lützerath: das letzte Problem

Das letzte Problem in Lützerath sind nach Angaben der Polizei einige Klimaaktivisten, die sich in einem Tunnel verschanzt haben. Der Polizeipräsident ist persönlich zu ihnen hinab gestiegen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Man weiß nicht recht, wie man die Leute heraus kriegen soll. Ich sehe da kein Problem: Einfach Wasser einfüllen. Wenn die Klimaaktivisten erst mal eine Zeit lang im Wasser stehen, wird ihnen die Lust vergehen.

Witz zum Tag

Einen fröhlichen Tag!

Der Angerbauer Sepp wird von der Polizei angehalten, weil er eine Ampel missachtet haben soll. Er bestreitet das und beschimpft den Beamten als Idioten. Der nimmt nun eine Anzeige wegen Beleidigung auf.
Der Angerbauer fragt: „Wenn i aba zu am Idioten Beamter sag: des is doch net strafbar?“
Der Polizist antwortet: „Natürlich nicht!“
Darauf der Angerbauer: „Sie Beamter, Sie!“

Die Fehler beim Olympia-Attentat vor 50 Jahren

Man reibt sich verwundert die Augen: Erst jetzt nach 50 Jahren ist Deutschland bereit, Entschädigungszahlungen an die Opfer zu leisten. Offenbar waren die israelitischen Olympiateilnehmer doch nicht optimal vor Attentaten geschützt.
Aber nach dem Attentat häuften sich die Fehler:
Warum hat die deutsche Polizei nicht israelitische Kräfte mitwirken lassen, als es in Fürstenfeldbruck zur Schießerei mit den Attentätern kam? Die hatten doch Erfahrung mit der Bekämpfung von Terroristen, während die Deutschen insofern „blutige Anfänger“ waren.
Und was noch schlimmer ist: Warum hat man die Attentäter nicht auf Bitten von Israel ausgeliefert? Es war doch von vornherein klar, was passieren würde: Terroristen haben ein deutsches Flugzeug entführt und dadurch die Attentäter frei gepresst: eine vorhersehbare Gefährdung deutscher Bürger.

Alles typisch deutsch: Es fehlte an Flexibilität. Die Staatsgewalt musste halt unbedingt von deutschen Beamten ausgeübt werden – ohne fremde Kräfte. Und die deutsche Justiz musste sich unbedingt selbst mit dem in Deutschland verübten Verbrechen befassen, anstatt die Bestrafung dem Land zu überlassen, aus dem die Opfer stammten. Und man verschloss die Augen vor dem, was sich von vornherein  aufdrängte: die Freipressung der Attentäter, die in Israel niemals passiert wäre.

Was ist nur mit der Menschheit los?

Mit dem Thema habe ich mich schon öfter befasst und beispielsweise hier beschrieben, dass in London allein zwischen November 2016 und April 2017 mehr als 400 Angriffe mit Säure stattfanden, bei denen den Opfern ins Gesicht gegossen wurde. London ist inzwischen auch die Hauptstadt der Messerstecher geworden: Im vergangenen Jahr wurden allein in England und Wales 285 Menschen erstochen. Gerade wurde ein 87-jähriger im Rollstuhl erstochen. Man fragt sich, was denn der Anlass für solche Verbrechen ist. Gilt vielleicht das, was Jonny Cash in einem Song singt: „Just to watch him die“?
Die Vergewaltigungen haben in London binnen 5 Jahren um 20 % zugenommen. Neuerdings werden KO-Tropfen gespritzt.

Nun kommt eine unglaubliche Meldung aus Berlin: Dort betrug die Gesamtzahl aller Polizeieinsätze in und vor Krankenhäusern im vergangenen Jahr bei knapp 8000 – mehr als 20 pro Tag (!).
Viele Krankenhäuser haben daher Sicherheitspersonal. Auch die Kassiererinnen von Supermärkten müssen Angst vor Gewalt haben und wollen die Plexiglasscheiben auch nach der Pandemie beibehalten:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/07/07/deutschland-stuerzt-ab-19/

Gipfeltreffen: Die Arroganz der Mächtigen

Jetzt tagen sie wieder, dieses Mal sind es die G7, die es sich in Elmau, im schönsten Oberbayern, gut gehen lassen – auf Kosten des Volkes: 166 Millionen kostet allein der Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften. 18.000 Beamte müssen auf ihr Wochenende verzichten und Dienst tun. Die einheimischen Geschäftsleute verdienen zur Zeit nichts, obwohl sie jetzt auf die Saison angewiesen sind. Und 16 km Zaun müssen auch aufgebaut werden.

Warum fehlt den Mächtigen die Rücksichtnahme aufs Volk? Wenn sie bescheiden wären, würden sie sich auf einem Kriegsschiff treffen oder auf einer Insel. Ein Zeltlager auf Pellworm würde dem Volk zeigen: Ja, wir haben begriffen.

Witz zum Tag

Lach mit!

Die Polizei verhaftet einen Mann, der auf einem Feld Rhabarber stiehlt.
Die Beamten fertigen eine Anzeige, in der es heißt, dass die gestohlenen Erdbeeren sicher gestellt wurden. Der Behördenleiter stellt die Beamten zur Rede und fragt, wie es zu dem Fehler gekommen ist.
Antwort: „Mir ham net g’wusst, wie ma Rhabarber schreibt.“

Werden unsere Polizisten der Meute „zum Fraß vorgeworfen“?

Ich finde es ganz unglaublich, wie sich unser Staat gegenüber gewalttätigen Demonstranten verhält. Er tut nichts, um seine Polizisten besser zu schützen. Warum gibt es keinen eigenen strengen Straftatbestand für diejenigen, die Flaschen, Molotowcocktails und Ähnliches werfen? (z.B: „… mindestens 6 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung“? Oder noch strenger?)

Und was ich weiter vermisse, sind die Berichte im Fernsehen und in den anderen Medien über Verurteilungen gewalttätiger Demonstranten. Die könnten doch eine gewisse abschreckende Wirkung haben. Durch das Schweigen der Medien entsteht der Eindruck, als ob solche Taten ohne Folgen bleiben. Im allgemeinen herrscht ja sowieso die Mentalität: „Beim ersten Mal gibt’s auf jeden Fall Bewährung. Also können wir uns leisten, was wir wollen.“

Stuttgart: Der lasche Staat und Corona

Mehr als 10.000 Menschen – größtenteils ohne Masken und Abstand – haben nach Angaben der Polizei am Karsamstag in Stuttgart bei einer Kundgebung der „Querdenken“-Bewegung gegen die Corona-Politik demonstriert. Die Polizei hat sich wieder zurück gehalten. Es ist wieder dasselbe wie bei der letzten Demo:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/22/spahns-falscher-weg/
Schon damals wurde nicht nur hier das Versagen des Staates kritisiert. Aber es hat nichts genützt,
Wann endlich schützt der Staat seine Bürger vor der Unvernunft etlicher Quertreiber? Das Traurige ist ja, dass andere es auch ausbaden müssen, wenn einige über die Stränge schlagen. Wie viel weiter wären wir, wenn sich alle an die Regeln halten würden und die Polizei mit aller Härte gegen die Gesetzesbrecher vorgehen würde?
Die Virologen sollten uns einmal vorrechnen, wie viele Neuinfektionen zu erwarten sind, wenn zehntausend Menschen ohne Abstand und Maske zusammen treffen.
Wenn der Staat funktionieren würde, würden alle Demonstranten, die die Regeln missachten, bestraft und sie müssten im Fall einer Corona-Erkrankung die Kosten selbst bezahlen. Dazu müsste freilich das strafbare Verhalten vorn vorn bis hinten gefilmt werden.
Und noch etwas: Die Polizei müsste die Demo für beendet erklären können und eine Quarantäne gegen alle verhängen können, die dennoch verbleiben.
Wie oft muss sich eigentlich bei uns ein derartiger Rechtsbruch noch wiederholen, bis der Staat dem Treiben endlich Einhalt gebietet?

Spahns falscher Weg

Am Wochenende gab es zwei große Menschenansammlungen mit Verstößen gegen die Coronaregeln:
Die eine war die Demo der Querdenker in Kassel.
Und die andere war die alljährlich Spring-Break-Party in Miami Beach.
Beide nahmen einen völlig unterschiedlichen Verlauf: In Kassel hat die Polizei kapituliert und immerhin 12 Menschen festgenommen. In Miami dagegen hat die Polizei hart mit Pfefferspray durchgegriffen und 1000 Menschen festgenommen. Bravo! Vorbildlich für Deutschland!
Nun wird vielleicht mancher sagen: Was hat Spahn damit zu tun? Polizei ist doch Ländersache. Aber der Fisch stinkt vom Kopf her. Spahn müsste den Weg weisen und der sieht so aus:
Es wird angekündigt,
> dass mit aller Härte gegen Maskenverweigerer vorgegangen wird (mit Unterstützung des Bundespolizei),
> dass jeder Verweigerer mit seiner vorläufigen Festnahme rechnen muss (zur Unterbindung des Verstoßes und zur Personalienfeststellung),
> dass eine einwöchige Quarantäne gegen ihn verhängt wird und
> dass zu Kontrollzwecken ein großes gelbes Schild an seine Haustür gehängt wird mit der Aufschrift :“Quarantäne bis…“

Dann sähe es anders aus bei uns, aber Spahn traut sich so was nicht. Stattdessen gerät nur die Polizei in die Kritik. Vielleicht ist bei Spahn (um es mit Söder auszudrücken) ein „Wakeup-Call“ fällig und der müsste von den Virologen kommen. Die sollten einmal abschätzen, wie viele Neuinfektionen eine solche Demo wie in Kassel zur Folge hat. Dann würde die Regierung vielleicht aus ihrer Lethargie erwachen.