Schlagwort-Archive: Politsprech

Was ist das denn für ein Deutsch?

Die Ministerin Spiegel steht wegen mehrerer SMS aus ihrer Zeit als Umweltministerin von Rheinland-Pfalz in der Kritik, allerdings nur wegen der Art, wie sie Einfluss auf die Meinungsbildung nehmen wollte.
Ich muss die Kritik noch ergänzen:
Das ist doch kein Deutsch mehr, sondern Kauderwelsch, wenn die Ministerin schreibt:
„Das Blame-Game könnte sofort losgehen, wir brauchen ein Wording, dass wir rechtzeitig gewarnt haben, ich im Kabinett.“

Wir erleben es ja immer mehr, dass sich ein „Politsprech“ entwickelt: Die eine Seite dieser Ausdrucksweise ist, dass man die Dinge nicht beim Namen nennt:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/
Die andere Seite des Politsprechs ist die, dass man mit Anglizismen zeigen will, dass man up-to-date ist. So hat die Pandemie heute keinen Höhepunkt mehr, sondern einen „Peak“ und nun warten wir auf den „Freedom-Day“.
Armes Deutschland, dass wir so etwas nötig haben. Andere Länder sind mehr auf die Sauberkeit ihrer Sprache bedacht.

Es gibt keinen Krieg in der Ukraine

Es gibt keinen Krieg in der Ukraine, wenn man Putins Diktion folgt. Demnach handelt es sich nämlich nur um eine „militärische Operation“.  Hier tritt wieder einmal die Verlogenheit der Politik deutlich zutage. Geradezu zynisch ist es, wenn er den Krieg, in dem sogar völkerrechtswidrig Streubomben eingesetzt werden, als „Friedensmission“ bezeichnet. Damit hat er mein Lexikon des Politsprechs um einen traurigen Höhepunkt bereichert:

Lexikon des politischen Sprachgebrauchs und des sonstigen Geschwafels – „Politsprech“

Verdammt noch mal: Redet deutsch!

Heute lese ich im Traunsteiner Tagblatt die Schlagzeile:
„Landrat Walch zur Genehmigung der Wolfsentnahme durch die Regierung von Oberbayern“
So weit es es nun bei uns gekommen: Die Durchseuchung der deutschen Sprache wirkt bis ins kleinste Provinzblatt aus. Man nennt die Dinge nicht mehr beim Namen. Eigentlich müsste die Schlagzeile ja lauten:
„Wolfsabschuss endlich von der Regierung genehmigt°
Aber „Abschuss“ klingt für die Ohren der Naturfreunde zu brutal. Also spricht die Regierung lieber von „Entnahme“ und der Mainstream plappert das – wie gewünscht – nach.
„Framing“ nennt man diese Erscheinung und so breitet sich eine neue Art von Sprachregelung aus, die man „Politsprech“ nennt. Damit Sie diese Sprache verstehen, habe ich hier ein Lexikon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/

 

Kommt auch bei uns eine Vorschrift über Sprachregelung für die Regierung?

Was es alles gibt! Die Briten haben einen Government Digital Service style guide, also eine Regelung über die Art, wie die staatlichen Institutionen sich auszudrücken haben:
https://www.gov.uk/guidance/style-guide/a-to-z-of-gov-uk-style
Da heißt es u.a., man solle den Ausdruck „Brexit“ vermeiden, weil der bei vielen Briten nicht gut ankommt.
Wir Deutsche sind da anders. Bei uns setzen sich in voraus eilendem Gehorsam Sprachregelungen durch, die einen besseren Klang haben. So hören wir gerade bei der Diskussion über die Wölfe, dass man nicht von deren Abschuss spricht, sondern man nennt das „Entnahme aus der Natur“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/12/22/wolf-in-bergen-keiner-traut-sich/
Auch sonst ist es überall so, dass sich ganz von selbst ein“Politsprech“ gebildet hat, ohne dass es einer offiziellen Sprachregelung bedarf:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/
Wir sind Weltmeister im „Framing“.
Neben dem Politsprech gibt es auch einen Gutmenschensprech, der uns Ausdrücke wie Neger, Zigeuner usw. abgewöhnt hat. Gerade entschuldigte sich eine Politikerin für den Gebrauch des Wortes „Indianer“. Man sieht: Man kommt gar nicht mehr mit bei dem, was man nicht mehr sagen darf. Das erste Opfer solcher Regeln war übrigens das nette Fräulein. Und bald wird wohl das Gendern zum Zwang.

Wolf in Bergen: Keiner traut sich… (Politsprech)

In unserem Dorf Bergen treibt der Wolf sein Unwesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/11/06/alarm-in-bergen-der-wolf-geht-um/
Und deshalb hat nun die Landwirtschaftsministerin Kaniber den Ort besucht. Das Sonderbare bei der Diskussion war für mich, dass man sich nicht traute, die Dinge beim Namen zu nennen. Es wurde nicht Klartext gesprochen, nämlich dass man die Wölfe abschießen soll. Nein, man sprach über die „Entnahme“ des Wolfs aus der Natur. So ist das halt überall im politischen Leben, sogar in unserem kleinen Dorf. Es hat sich inzwischen in der Politik eine eigene Sprache entwickelt, die sogar einen eigenen Namen hat: Politsprech: 

Scholz schon im Politsprech-Modus

Politiker haben ihre eigene Sprache und damit Sie die verstehen, habe ich ein eigenes Lexikon des Politsprechs erstellt:

Lexikon des politischen Sprachgebrauchs und des sonstigen Geschwafels – „Politsprech“

Gerade liefert unser neuer Kanzler wieder ein Beispiel dafür. Zur Frage nach der Erhöhung von Verteidigungsausgaben hätte er eigentlich „Nein“ sagen müssen, denn die Ampel kann nach Meinung von Experten ihr Programm sowieso nicht finanzieren. Also sagte er zur Finanzierung der Bundeswehr, sie erfolge „im Rahmen der Haushaltsmöglichkeiten, die wir haben“.

Das sieht nicht gut aus für die Bundeswehr

Der verlogene „Politsprech“

Die Politik scheut sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb pflegt sie eine eigene Sprache, die „Politsprech“ genannt wird. So wird heutzutage keiner mehr getötet oder erschossen, sondern „ausgeschaltet“, um nur ein Beispiel zu nennen.
Die „Kunst“ der Politik besteht darin, das, was einem nicht passt, mit einer eigenen Wortschöpfung zu desavouieren. Wenn also nun im Zuge der Coronakrise die Reichen ihr Vermögen in einem Jahr um 35 % gesteigert haben und der Ruf nach Gerechtigkeit immer lauter wird, so wird das von der Regierung als „Neiddebatte“ abgetan. Man diffamiert also auf diese Weise ein so berechtigtes Verlangen wie das nach einer Vermögenssteuer oder nach einer höheren Abgabenlast für Reiche. Diese Reichen werden dabei als „Leistungsträger“ bezeichnet, obwohl ihre Leistung oft nur darin besteht, dass sie ihr Geld vielleicht im Ausland angelegt haben. Aber mit dem Wort „Leistungsträger“ erweckt man den Eindruck, als hätten sie eine ähnliche Funktion wie ein Brückenträger, den man natürlich nicht angreifen darf.
Auch das Wort „Aufschwung“ Ist eine typische Bezeichnung aus dem System des Merkelismus: 
Bei genauer Betrachtung handelt es sich um eine Vermögensverschiebung von den Normalbürgern zu den Reichen. Mit der Nullzinspolitik werden die Unternehmer unterstützt zu Lasten der Sparer, die nun keine Zinsen mehr bekommen. Und mit der Inflationspolitik wird das Vermögen vieler Bürger immer geringer.
Es gab einmal eine Zeit, da waren die Unternehmer mit ihren Steuern die Hauptfinanziers des Staates, heute sind es die Bürger mit ihrer Einkommenssteuer. Und aus dem Steuertopf erhalten dann die Unternehmer Milliarden, mit denen man einen Aufschwung finanziert, mit dem sich die Politiker brüsten. Und die ständig subventionierten Unternehmer, die so ähnlich wie ein Schwerkranker am Tropf am Subventionstopf hängen, gelten als Leistungsträger anstatt als Almosenempfänger.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/02/die-neue-deutsche-sprache/

Ein Terrorist ist kein Lichtschalter

Die Politik scheut sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb pflegt sie eine eigene Sprache, die „Politsprech“ genannt wird. Da wird heutzutage keiner mehr getötet oder erschossen, sondern „ausgeschaltet“, wie wir gerade wieder einmal bei dem entsetzlichen Attentat in Wien hören. Merkwürdig, dass sich diese Ausdrucksweise länderübergreifend auch nach Österreich ausbreitet. Damit Sie immer verstehen, was Politiker meinen, habe ich mir die Mühe gemacht, ein eigenes Lexikon für „Politsprech“ zu schreiben, Schauen Sie doch mal hinein!
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/

Angesichts des Wiener Attentats fragt man sich: Kommt mal eine „Nacht der langen Messer„?

Rätsel: Wie kann so etwas sein?


Zerbrechen Sie sich den Kopf:
Es gibt Menschen, die etwas in die Hand nehmen, was sie gar nicht haben. Wie ist so etwas möglich? Und wer sind diese Menschen?

Lösung: Scrollen Sie nach unten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es sind die Politiker die dauernd „Geld in die Hand nehmen“, das sie nicht haben. Mehr Politsprech finden Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/