Schlagwort-Archive: Plastik

Wir haben das Leben nicht mehr im Griff

Gerade fallen Flüge aus, weil man nicht genügend Sicherheitspersonal hat. Und mancher Fluggast musste stundenlang auf seinen Koffer warte, weil es auch dort hapert.
Die Situation an den Flughäfen führt uns sinnfällig vor Augen, was sich sonst im Verborgenen abspielt:
> In jedem dritten Intensivbett kann kein Patient behandelt werden, weil das Pflegepersonal fehlt. Insgesamt braucht man 50.000 neue Kräfte. Viele Pflegekräfte geben ihren Job auf, weil sie überlastet sind und unter Burnout leiden.
> Nicht viel anders sieht es in den Seniorenheimen aus: Um die Alten angemessen zu versorgen, fehlen 120.000 Pflegekräfte.
> Und in jeder zweiten KITA fehlen Erzieherinnen.
> Der Lehrermangel verschärft sich…
Dieser Katalog ließe sich noch lange fortführen. Und da fragen wir Alten uns: Wie haben wir früher nur so leben können? Einfacher und glücklicher! Solche Probleme kannte man früher nicht, auch kein Plastik; und Klima, Artensterben oder Umwelt waren keine Themen. Es wird immer deutlicher:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/25/weiter-so-dem-untergang-entgegen/
Der Weltuntergang kommt dann im Jahr 2040:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/06/22/weltuntergang-im-jahr-2040/

Warum zählen junge Leute Sandkörner auf La Palma?


Vor vielen Jahren, als wir noch reisten, waren wir auf der Insel La Palma. Als wir am Strand lagen, betrachteten wir den schwarzen Sand und waren überrascht, dass der gar nicht so schwarz war, sondern auch bunte Sandkörner enthielt, zum Beispiel winzige Olivine.

Dann kam eine Gruppe junger Leute, die ebenfalls den Sand genau anschauten, sogar mit einem Vergrößerungsglas und sie zählten die Körner. Neugierig fragte ich sie, was sie da trieben. Sie entpuppten sich als Studiengruppe, die untersuchte, wie viel von den Körnern im Sand aus Plastik bestanden. An der betreffenden Stelle war es die Hälfte. Na, so was! Wer hätte das gedacht? Plastik ist eben überall:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/24/gesundheit-zuendstoff-in-der-rentner-bravo-apotheken-umschau/

Gesundheit: Zündstoff in der „Rentner-Bravo“ (Apotheken Umschau)

In der neuesten Apotheken Umschau liest man Erkenntnisse von hoher Brisanz:

Bisher glaubte ich, dass sich Plastik nach einer gewissen Zeit abbaut. Aber auf S. 59 heißt es: „Plastik verschwindet nie.“ Es löst sich nur in kleinste Teilchen auf. die allgegenwärtig sind, sogar in der Luft.
Was man immer schon wusste, wiederholt die AU, nämlich dass Plastik die Fortpflanzungsfähigkeit der Meeresbewohner beeinträchtigt. Meine Theorie ist die, dass dies auch eine der Ursache der Entmannung der Männer sein könnte (neben der sonstigen Chemie im Essen).
Und schließlich erfahren wir in der AU, dass wir Plastik einatmen. Was es da auf die Dauer mit den Menschen anstellt, weiß man nicht. Vielleicht müssen wir unsere FFP2-Masken aufheben, um kein Asthma wegen der eingeatmeten Plastikteile zu bekommen.

Weiter lesen wir in der AU, dass Medikamente im Klärprozess nicht vollständig abgebaut werden. 37 verschiedene Wirkstoffe wurden im Trinkwasser nachgewiesen, allerdings nur in minimalen Mengen. Wer sagt aber, dass nicht auch diese schädigen können? Laut Ärzteblatt glauben 83 % der Menschen an die Homöopathie, also daran, dass minimale Dosen eines Stoffes heilen können. Müsste man dann im Umkehrschluss nicht annehmen, dass auch minimale Dosen Schäden anrichten können?

Wussten Sie übrigens, dass man Plastikpartikel auch im menschlichen Gehirn gefunden hat? Werden wir dadurch erwiesenermaßen immer dümmer?
Was mir zu denken gibt: Fische, die in der schadstoffbelasteten Themse oder an Kläranlagenausflüssen leben, wechseln ihr Geschlecht. Könnte es demnach nicht sein, dass die chemischen Zusätze in den Nahrungsmitteln von Einfluss auf das Geschlecht des Menschen sind?

 

 

Potenz durch Mikroplastik gefährdet

Mikroplastik gibt es überall: Inzwischen ist in der Arktis schon genau so viel Mikroplastik wie in dicht besiedelten Gebieten.
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/arktis-aehnlich-plastik-vermuellt-dicht-besiedelte-regionen-36751564
Die Folgen lassen sich gar nicht abschätzen: Zum Beispiel führt gefressenes Mikroplastik wahrscheinlich auch in der Arktis zu verringertem Wachstum und verringerter Fortpflanzung, zu physiologischem Stress und Entzündungsreaktionen im Gewebe von Meerestieren.
Auch wir nehmen Plastik mit der Nahrung auf. Sogar das angeblich reinste Lebensmittel, das Bier, enthält Plastik:
https://www.weltderwunder.de/wie-viel-plastik-steckt-in-bier/
Und die verringerte Fortpflanzungskraft gibt es nicht nur in der Arktis, sondern in erschreckendem Ausmaß auch bei uns:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Die Impotenz nimmt zu:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/10/erschreckend-50-der-maenner-ueber-50-haben-erektionsstoerungen/


Auch die natürlichen Lebensmittel sind nicht mehr natürlich

(Schön sind sie nicht: meine Äpfel, aber unheimlich gut.)

Nehmen wir als Beispiel den Apfel. Da haben wir gelernt: „An apple a day keeps the doctor away.“ Ja, das galt einmal für die Äpfel von früher, aber inzwischen sind die Äpfel umgezüchtet worden: schöner, süßer und größer. Damit wurde die Stoffe, die Äpfel so gesund machten, reduziert:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/groesser-suesser-gesund-forscher-vergleichen-aepfel-wilden-vorfahren-36715000
Früher war es umgekehrt. Hier in unserem Dorf lebte ein Gartenvereinsvorstand, der für Leute mit zu wenig Magensäure einen sauren Apfel gezüchtet hat: den Bergener Weinling. Den gibt es nur noch hier in einer Obstbaumplantage.

Bisher dachte ich, dass jedenfalls das Salz noch ganz natürlich ist. Irrtum! Heute enthält es einen Zusatz, der die Rieselfähigkeit erhält. Man braucht also nicht wie früher Reiskörner im Salzfass hinzu zu geben, um das Salz trocken zu erhalten. (Toller Fortschritt!)

Ein Nahrungsmittel gibt es noch, bei dem uns suggeriert wird, es sei absolut naturrein: das Bier. Es wird ja nach dem bayerischen Reinheitsgebot hergestellt. Und ein Wissenschaftler stellte einmal fest, dass es weniger schadstoffbelastet sei als die Muttermilch. Was aber die Reinheit des Bieres anbetrifft, sieht es finster aus: Sogar Plastik wird dem Bier zugesetzt:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Bier-Verwaessertes-Reinheitsgebot,bier622.html
Und so wundert uns nicht, dass Plastik beim Menschen sogar im Gehirn landet und wohl die Ursache dafür ist, dass die Menschen erwiesenermaßen immer dümmer werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/

Ist das alles noch normal?

Was ist eigentlich normal? Die meisten werden den jetzigen Zustand als den normalen empfinden. Aber wenn man so alt ist wie ich, stellt man fest: Wir sind wir heute nicht mehr normal:

Wie wir das Maß der Normalität verloren haben, zeigt sich bei der Unfähigkeit der EU, die ungeliebte Uhrumstellung zu beenden. Da streitet man darüber, ob dauernd die Winterzeit oder die Sommerzeit gelten soll. Dabei wäre die Lösung ganz einfach: Es muss natürlich die Normalzeit gelten. Das ist die, in der die Sonne um 12 Uhr im Zenit steht. Aber „normal“ ist heute eben nicht mehr selbstverständlich.

Für mich sieht das normale Leben so aus, wie wir es früher gelebt haben:
Da gab es
> kein Plastik,
> keine Chemie in den Nahrungsmitteln,
> kein Artensterben,
> keine Massentierhaltung,
> keine Überdüngung der Gewässer,
> keine Nitratbelastung des Grundwassers,
> keine riesigen Gewerbegebiete,
> keinen gewaltigen Flächenverbrauch,
> keine Outletcenter, die die Innenstädte veröden lassen,
> keine Welterschöpfung, denn man verbrauchte nur so viel Ressourcen, wie sich wieder erneuern konnten,
> keinen Klimawandel,
> keine ständige Bedrohung der Natur,
> keinen Umweltschutz (den brauchte man nicht),
> keine Pandemie, denn es gab keine Globalisierung,
> keine prekären Arbeitsverhältnisse, sondern das Einkommen des Mannes reichte aus, um seine Familie zu ernähren und in einer Wohnung in der Stadt zu leben,
> kein Flüchtlingsproblem,
> keine ständige Bedrohung durch den Terrorismus,
> keine Schießerei in Schule oder Uni, obwohl wir Buben nach dem Kriegsende über genügend Waffen verfügten, die von den deutschen Soldaten einfach weggeworfen worden waren,
> keine Kriegsgefahr …

Das war für mich ein normales Leben. Heute führen wir ein Leben, das auf die Dauer so nicht weiter gehen kann. Wir „fahren den Karren an die Wand“ – und zwar sehenden Auges.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/13/sehen-sie-das-auch-wir-stossen-ueberall-an-unsere-grenzen/

 

Der Mensch is a Sau

Unter dem obigen Titel habe ich schon zahlreiche Beiträge verfasst.
Müll und Verschmutzung von Natur und Städten nehmen immer mehr zu und die Kosten für die Beseitigung auch:
Die Städte und Gemeinden in Deutschland zahlen jährlich rund 700 Millionen Euro, um Parks und Straßen von Zigarettenkippen, To-Go-Bechern und anderen Einwegplastik-Produkten zu reinigen sowie öffentliche Abfallbehälter zu leeren und die Abfälle zu entsorgen. Davon entfallen allein auf die Entsorgung von Zigarettenkippen rund 225 Millionen Euro. Für die Entsorgung von To-go-Bechern aus Plastik fallen rund 120 Millionen Euro pro Jahr an.(https://www.bmu.de/pressemitteilung/einwegplastik-und-zigarettenkippen-in-der-umwelt-kosten-kommunen-jaehrlich-700-millionen-euro)
Ich habe ja hier schon öfter darüber geschrieben, wie alles immer schlechter wird. Das sieht man auch am Beispiel des Mülls. In meinen Altersweisheiten ist zu lesen:

Der Unterschied zwischen den Generationen: Ein altes Mütterchen steigt aus dem Bus und versucht, ihren Fahrschein in den Papierkorb zu werfen. Sie verfehlt ihn jedoch. Dann hält sie sich am Abfalleimer fest, bückt sich mühsam und hebt das winzige Papierstück auf. In diesem Augenblick fährt ein offenes Auto mit jungen Leuten vorbei. Einer wirft eine leere Bierdose hinaus, die genau an der Stelle landet, wo eben noch der Fahrschein lag.

Ja, es ist schon so: Wir Alten wurden zur peinlichen Einhaltung der Gesetze erzogen und so blieben Natur und Städte sauber. Heute sieht man das „locker“. Die Menschen merken nicht mehr, wie sehr sie andere entwürdigen, wenn sie ihnen zumuten, ihren Müll zu beseitigen. Jemand, der zur Rede gestellt wurde, sagte, er schaffe damit Arbeitsplätze.
Aber es ist eine harte Arbeit, die anderen zumutet, wie ich am Kölner Dom gesehen habe: Da beseitigten Arbeiter mit Schweißbrennern die schäbigen Kaugummiflecken vom teuren Granitpflaster.

 

Der Mensch is a Sau: ein schreckliches Bild

Der Kabarettist Qualtinger sang einst: „Der Mensch is a Sau.“ Und diese ziemlich alte Weisheit ist aktueller denn je. Darüber habe ich schon etliche Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/05/der-mensch-is-a-sau-14/
Aber was ich hier gesehen habe, hat mich doch sehr erschüttert:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/nachrichten_artikel,-rund-3760-tonnen-plastik-an-der-oberflaeche-des-mittelmeers-_arid,657575.html
Schauen Sie sich das Bild an! Wahnsinn, was aus unserer Welt wird!
Wissenschaftler haben ermittelt, dass jährlich rund 17 600 Tonnen Plastik im Mittelmeer landen. Davon schwimmen 3760 Tonnen an der Oberfläche, rund 2800 Tonnen sinken auf den Meeresboden, der große Rest wird an Stränden angespült.
In den Touristenhochburgen bekommt man das nicht mit, weil jeden Morgen in aller Früh die Strände gereinigt werden. Aber wo das nicht geschieht, wird aus dem Strand eine Mülldeponie, wie man im oben verlinkte Artikel sieht.
Und da denke ich an meine Jugend zurück, als ich viel zwischen Eckernförde und Schilksee unterwegs war. Da war die Natur noch pur: Kein Abfall verunzierte den Strand.
Was ist nur aus der Menschheit geworden.

Der Mensch is a Sau

Dies ist nun schon der 14. Beitrag zu diesem Thema:
Eigentlich bin ich bei meinen Bergwanderungen immer überrascht, wie sauber die Natur ist. Es kommt kaum vor, dass man ein weg geworfenes Bonbonpapier oder Taschentuch findet. Aber bei meiner letzten Almwanderung über die Rachl- und Hefter-Alm war ich entsetzt, was ich da sehen musste: Der ganze Weg war mit so scheußlichen Pfeilen besprüht, und zwar nicht nur an den Abzweigungen, sondern auch dauernd unterwegs, wo man den Weg sowieso nicht verlassen konnte.
Und was das Unglaubliche war: Man hat nicht nur den Weg besprüht, sondern auch noch an den Bäumen Plastikstreifen aufgehängt:

Mir ist rätselhaft, was das soll, wenn man schon den Weg mit Pfeilen verunziert hat. Ich habe mich bei den Gemeinden bemüht, heraus zu bringen, wer für so etwas verantwortlich ist. Seltsamerweise wusste man das nicht.

Aber das sind nicht die einzigen Verschandler der Berge. Auch die EU unterstützt so einen Unsinn, indem markierte Wege mit hässlichen gelben Bemalungen zusätzlich gekennzeichnet werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/11/30/verunstaltung-der-alpen/

 

Coronapolitik gescheitert (IV)

Wenn ich so sehe, wie unsere Coronapolitik gelaufen ist, dann glaube ich, dass wir heute besser da stünden, wenn man ganz schlicht
> das Gehirn eingeschaltet hätte und
> die Augen aufgemacht hätte:

Ein bisschen schlichtes Nachdenken hätte schon früher die Erkenntnis gebracht, auf die Virologen jetzt gekommen sind: Der durchsichtige Mundschutz aus Plastikscheiben bringt nichts. Dazu braucht man doch keine Untersuchungen, sondern das sagt doch einem der gesunde Menschenverstand, dass Atemluft, die man ungefiltert über einer Scheibe heraus lässt, nicht gegen Viren geschützt sein kann. Vielleicht ist es sogar schlechter, wenn der Atem über die Scheibe in die Höhe geblasen wird, wie es bei manchen solcher Mundschutzarten der Fall ist.
Diese Scheiben hätten also von vornherein verboten werden müssen.

Und wenn man die Augen aufmacht, sieht man, wie sehr schon ein schlichter Mundschutz wirkt. Ich kaufe abwechselnd in 4 verschiedenen Supermärkten ein. Und da frage ich immer an der Kasse, ob das Personal gesund geblieben ist. Und zu meiner Überraschung wurde das überall bejaht. Dabei hat man nicht gelogen, denn ich sah jeweils die Gesichter, die mir bekannt waren. Nehmen wir als Beispiel den ALDI-Markt hier. Der hat enge Gänge, wo ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dort räumt das Personal direkt neben den einkaufenden Kunden die Regale ein. Dennoch ist keiner krank. Was lernen wir also beim bloßen Hinsehen? Die Maske wirkt!