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Die römisch-katholische Skandalkirche

Die Rede ist hier nicht von den unglaublichen Missbrauchsskandalen, sondern von einem finanziellen Skandal, der viel schlimmer ist als der von Wirecard. Bei Wirecard ist das Geld ja nur einfach verschwunden, aber bei der Kirche stellt sich auch die Frage des Betruges:
Die Kirche sammelt ja Jahr für Jahr den Peterspfennig unter dem Motto „Geld für die Armen“. Und was tut die Kirche mit dem Geld? Sie investiert in britische Immobilien.
Ich habe deshalb die provokante Frage gestellt: Muss der Papst in den Knast? Das war natürlich eine satirische Übertreibung, die aber klar machen soll, wie schlimm der Umgang der Kirche mit dem Geld ist:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Der Papst ist natürlich kein Betrüger, aber sein Umgang mit dem Geld, das er als Nachfolger Petri gesammelt, ist so unglaublich, dass bei einem solchen Versagen normalerweise die Frage des Rücktritts gestellt würde. Er durfte doch das Geld, das in seinem Namen gesammelt wurde, nicht einfach dem Staatssekretariat des Vatikans zur weiteren Verwendung überlassen, sondern hätte selbst bestimmen müssen, welchen Armen es zugute kommen soll. Es sollen ja 350 Millionen verzockt worden sein. Was hätte man mit diesem Geld alles anfangen können!. Die Katholische Kirche stünde als „Leuchtturm“ in unserer Welt der Geldgier da, wenn das Geld in die Flüchtlingslager geflossen wäre.

Nehmen wir einmal an, eine Organisation würde Geld für die Opfer der Flutkatastrophe sammeln und würde das Geld dann auch in Londoner Immobilien investieren: Was würde dann passieren? Die Antwort ist klar. Aber beim Umgang mit dem Peterspfennig hörte man nicht einmal aus den Kreisen von „Wir sind Kirche“ einen Protest. Irgendwie fühle ich mich an Wilhelm Busch erinnert: „… sprach nichts als: „Heilig! Heilig!“

Immerhin wird im Vatikan der Skandal nicht unter den Teppich gekehrt, sondern es gibt ein Strafverfahren:
Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Kongregation für Heilig-und Seligsprechungen, Kardinal Becciu, der im September auf Druck von Papst Franziskus zurückgetreten war, muss sich wegen Geldunterschlagung und Amtsmissbrauchs verantworten. Angeklagt ist auch die Expertin in Geopolitik und Becciu-Vertraute Cecilia Marogna.
Ich frage mich, was wohl mit dem Begriff „Vertraute“ umschrieben wird und denke an das Konzil von Nicäa, wo bestimmt wurde, dass Priester nur „unverdächtige Frauen“ um sich haben dürfen. Also für mich ist die Frau verdächtig, seit ich ein Bild von ihr sah.

Kirche und Geld

Das Stift Klosterneuburg hat gerade für 23,6 Millionen das Sony-Grundstück in Anjf gekauft. Das Geld, das man damit verdienen kann, soll für die Seelsorge und die Erhaltung des Stifts dienen, heißt es.
Ich habe da meine Zweifel: Genügten denn für diese Zwecke nicht schon die Quellen, aus denen das viele Geld stammt? Die Kirche hat so viel Geld, dass sie es immer wieder anlegen muss. Sogar den Peterspfennig, den sie eigentlich für die Armen eingesammelt hat, hat sie in Immobilien angelegt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/15/meine-unfromme-sonntagspredigt/
Kirche und Geld – das ist ein dunkles Kapitel:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Traurig ist, dass die Katholische Kirche immer größere Reichtümer ansammelt, aber nicht bereit ist, auch nur einen kleinen Teil des unermesslichen Vermögens zur Linderung des Elends auf der Welt einzusetzen.

Wort zum Sonntag: Erbärmliche Bischöfe – Ist der Islam die bessere Religion?


Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx haben die europäische Flüchtlingspolitik als erbärmlich kritisiert. Damit haben sie zwar recht, aber sie haben nicht das Recht, über die EU den Stab zu brechen, sondern hätten sich eher an die eigene Brust klopfen müssen:
Die Katholische Kirche hat für die Missbrauchsopfer Milliarden ausgegeben, aber was hat sie denn selbst für die Flüchtlingskinder an der griechischen Grenze getan? Da wäre selbst nur eine Million wie ein Wunder gewesen.
Vergleicht man den Libanon, einen islamischen Staat mit 6 Millionen Einwohnern, mit dem Kern des christlichen Abendlandes, nämlich der EU, dann ergibt sich ein schäbiges Bild unserer Werte:
Der Libanon hat mit seinen 6 Millionen Einwohnern eine Million Flüchtlinge aufgenommen und die EU mit ihren 450 Millionen Einwohnern ziert sich wegen ein paar bemitleidenswerten Kindern. Von einem Politiker hörten wir sogar den Satz: „Man darf sich von den Bildern nicht beeindrucken lassen.“

Doch zurück zur Kirche: Die Katholische Kirche ist unermesslich reich:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Ihr gehört ein unglaublich großer Grundbesitz, z. B. Ein Viertel von Rom und sie besitzt u. a. den zweitgrößten Goldschatz der Welt. Wenn sie nur ein ganz kleines bisschen davon zur Linderung der Not hergeben würde, wäre das ein leuchtendes Zeichen des christlichen Glaubens.
Wie schön wäre es, wenn die Kirchen sagen könnten: „Diese menschenwürdigen Unterkünfte im Libanon haben die Christen gebaut.“
Aber was tut die Kirche stattdessen? Sie sammelt angeblich Geld für die Bedürftigen (Peterspfennig) und investiert die Erträge in Londoner Immobilien:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/15/meine-unfromme-sonntagspredigt/
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/

Meine unfromme Sonntagspredigt

Mein Senf dazu:

Die Kirchen haben gerade einen ökumenischen Gottesdienst für die ertrunkenen Flüchtlinge abgehalten und dabei Forderungen an die Politik gerichtet. Alles gut und schön! Aber was tun sie selbst? Die Katholische Kirche hat gerade den Peterspfennig für die Bedürftigen gesammelt und was hat sie mit dem Geld gemacht? Sie hat es in Luxusvillen in London investiert, statt es für die Flüchtlinge auszugeben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Wie anders stünden die Kirchen da, wenn sie so ein Zeichen für das setzen würden. was das Wichtigste an ihrer Botschaft ist: die christlich Nächstenliebe, und wenn sie keine Missbrauchsskandale hätten. Das würde eine Eintrittswelle und keine Austrittswelle auslösen.

Ich spende nichts – (oder vielleicht doch?)

Eigentlich schade! Ich täte ja gern mal was Gutes, aber das ist kaum noch möglich. Wo man hinschaut, bereichern sich Leute mit dem Geld, das sie an sich weiter geben müssten. Vielleicht bin ich ja auch vorgeschädigt. Meine Tante pflegte mich schon vor Jahrzehnten zu warnen: „Gib niemals der Caritas Geld!“ Und dann erzählte sie mir dazu eine schlimme Geschichte, die nun schon Jahrzehnte zurück liegt und die hier nicht aufgerührt werden soll.
Aber es ging so weiter bei der Kirche. Nehmen wir als jüngstes Beispiel den Peterspfennig. Da sammelt die Kirche für die Bedürftigen und legt das Geld in Londoner Luxusvillen an:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Oder wie war das damals bei Tsunami? Wie viel Geld ist denn beim letzten Tsunami bei den Opfern angekommen? Man sah im Fernsehen immer wieder Menschen in Not, die nichts bekommen hatten, und dann wurde die Frage aufgeworfen, wo denn das ganze Geld geblieben sei.
Besonders schlimm fand ich einmal die Affäre Lierhaus. Ich war der Meinung, dass die Promis, die für die Aktion „„Ein Platz an der Sonne““ werben, dies umsonst tun. Schließlich treten sie im Fernsehen ja für eine gute Sache ein. Das macht sie zum einen noch bekannter und fördert zum anderen die Verbreitung eines positiven Images. Sie haben also durch ihr bloßes Auftreten einen Vorteil, der sehr viel wert ist. Ich meinte daher, dass es zu den selbstverständlichen Pflichten eines Promis gehört, auch mal ein paar Worte für eine gute Sache in die Kamera zu sprechen. Wenn schon die Zuschauer Geld stiften (darunter Kinder ihr Taschengeld), dann sollte man doch als Promi ein paar kostenlose Sätze für solche Aktionen übrig haben. Aber man darf doch als Promi nicht absahnen, schon gar nicht in dieser unverfrorenen Weise.
Ähnlich war es ja auch bei den Geldsammlern für die UNESCO.
Eigentlich sollte man ja immer wieder etwas Gutes tun und so spende ich doch gelegentlich, wenn ich die feste Überzeugung gewinne, dass sich echte Idealisten kostenlos für einen guten Zweck einsetzen. Oder ich nehme beispielsweise hier an der Geschenkaktion für bedürftige Kinder teil. Es gibt immer eine Gelegenheit, anderen eine Freude zu machen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/15/neulich-im-cafe-eine-gardinenpredigt-zum-sonntag/
Warum aber die Kirche von mir nur gerade so viel bekommt, dass es im Klingelbeutel scheppert, hängt nicht mehr mit meiner Tante zusammen. Lesen Sie mal das hier.

Muss der Papst in den Knast?

Nochmals zum Thema der gestrigen Beiträge über den Peterspfennig: Da hat nun jemand eine  Frage aufgeworfen, die viele für unverschämt, ja für gottlos halten, nämlich ob der Papst nun in den Knast muss: Er hat ja Millionen angeblich für Bedürftige gesammelt, dann aber wurde das Geld in Londoner Luxusimmobilien investiert. Ist das nun ein Millionen schwerer Betrug? Da gibt es nun verschiedene Antwortmöglichkeiten:
> Ganz fromme Katholiken glauben nicht, dass der Papst so etwas getan hat, obwohl er es indirekt selbst zugestanden hat.
> Normale Katholiken werden sagen, dass der Papst bei der Immobilieninvestition das Geld nur zwischengelagert hat, bis die zuständigen Gremien darüber entschieden haben, wer mit den gesammelten Beträgen unterstützt werden soll, und so etwas dauert halt besonders im Vatikan seine Zeit. Wer dem Papst Betrug vorwirft, hat sich dazu von Satan anstiften lassen.
> Nur Atheisten werden die Frechheit besitzen, hier von Betrug zu reden.
Aber
auch wenn es Betrug wäre, würde niemand den Papst anzeigen und wo kein Kläger – da kein Richter.
Und schließlich genießt der Papst sicherlich sowieso Immunität.
Also machen Sie sich keine Sorgen um den Papst.
Aber: Semper aliquid haeret – Es bleibt immer etwas hängen, und das ist dieses
Mal nicht nur „etwas“, sondern Millionen schwer.
Lesen Sie ergänzend: https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Heute ist der Tag der Barmherzigkeit – aber die Kirche ist hartherzig

Lesen Sie dazu bitte den nächsten Beitrag:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/28/die-katholische-skandalkirche/
Es gibt den Tag des „Peterpfennigs“. Da sammelt die Kirche Geld für die Bedürftigen. Und oft wird dabei von den Kanzeln über das Elend in der Welt gesprochen: über verhungernde Kinder, über die Flüchtlingslager, … Das erweicht natürlich manchem frommen alten Mütterchen das Herz und so spendet es von seiner kargen Rente ein paar Euro. Hoffentlich erfährt die Frau nie, was mit diesem Geld geschieht: Es wird in Immobilien investiert.
Überhört man denn im Vatikan, was Jesus gesagt hat: „Liebe deinen Nächsten…“? Was könnte die Kirche für ein leuchtendes Zeichen von Nächstenliebe setzen, indem sie sich der Flüchtlinge annehmen würde. Dazu bräuchte sie nur ein bisschen ihres unermesslichen Reichtums hergeben um zu zeigen, wofür das Christentum eigentlich steht.

Die Katholische Skandalkirche


Die Missbrauchsfälle sind immer noch nicht aufgearbeitet und schon erschüttert ein neuer Skandal die Katholische Kirche:
Es geht um den „Peterspfennig“. Dabei handelt es sich nach der offiziellen Darstellung des Vatikans um
„den guten Brauch, die Verkünder des Evangeliums materiell zu unterstützen, damit sie sich sowohl ihrer apostolischen Aufgabe ganz widmen, als auch der Bedürftigen annehmen können.“
In diesem Zusammenhang sind Fälle von Korruption aufgedeckt worden. Man muss schon Papst sein, um daran etwas Positives zu erkennen, nämlich dass die Fälle „von innen“ aufgedeckt wurden (also nicht so wie die Missbrauchsfälle unter der Decke gehalten wurden).
Was ich aber als den eigentlichen Skandal ansehe, ist die Tatsache, dass die Gelder in Luxusimmobilien in London angelegt wurden. Muss die Kirche, der ein Viertel von Rom gehört, auch noch einen Teil von London erwerben? Der Papst sagte hierzu laut Web.de:
»Es sei an sich noch keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren. Eine gute Verwaltung, müsse Geld vernünftig anlegen, dazu gehöre auch, Immobilen zu kaufen und zu vermieten. Geld in den Sparstrumpf zu stecken, sei schlechte Verwaltung. Man müsse aber sichere und moralische Investitionen tätigen. „Wenn ich mit dem Peterspfennig in eine Waffenfabrik investiere, dann ist die Spende keine Spende.“«
So etwas vom Papst zu hören, hat mich doch erschreckt:
Zunächst einmal muss ich Seiner Heiligkeit widersprechen, wenn er meint, es sei keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren: Doch, das ist eine Straftat, wenn man diese Gelder zur Verkündung des Evangeliums und zur Unterstützung der Bedürftigen gesammelt hat. Nehmen wir an, Sie sammeln im Internet für Bedürftige, beispielsweise für die Tafeln und kaufen sich dann von dem Geld ein Grundstück: Dann landen Sie hinter Gittern!
Die Anlage des Peterspfennigs in Immobilien ist auch deshalb unmoralisch, weil die Kirche sich dadurch in den Kreis der Spekulanten einreiht, die durch ihre Geldanlagen im Immobilienmarkt die Preise für Wohnungen so in die Höhe treiben, dass Wohnen zum Luxus geworden ist. Immerhin tröstet der Papst die Gläubigen damit, dass das Geld nicht in eine Waffenfabrik investiert wurde. Was haben wir da schon erleben müssen: Investitionen in die Pornobranche:
Lesen Sie bitte dazu auch: https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/