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Liebe, Partnerschaft, Ehe, Scheidung

„Männer sind oft wie Fliegen: Sie gehen leicht auf den Leim. “
(aus „Mit spitzer Feder“ -Aphorismen über Gott und die Welt von H. Pöll)

Ein sexy Model ist für viele Männer das Höchste der Gefühle, die dann aber in absehbarer Zeit erkalten. Und dann geht das Ganze wieder von vorne los. So stellt sich das Leben vieler Promis dar, das uns in den Medien präsentiert wird. Und da sehen wir: „Der 7. Himmel hat ein Loch“.
Wir haben heutzutage zwei verschiedene Lebensmodelle: Die einen wollen eine stabile Ehe, „bis dass der Tod sie scheidet“. Die anderen suchen eine(n) Lebenspartner(in), die ehrlicherweise „Lebensabschnittsbegleiter(in)“ heißen sollte. Manchmal heiraten diese auch, was den Promis wieder einen Schub an Publicity bringt. Publicity bringt es auch, wenn eine ausnahmsweise als stabil gefeierte Promi-Ehe nicht „vom Tod geschieden“ wird, sondern vom Gericht.
Ja, es ist einiges durcheinander geraten in unserer Zeit und manche fragen sich, wie es denn sein konnte, dass die Ehen früher normalerweise ein Leben lang hielten. Die Emanzen haben eine einfache Erklärung dafür: Die Frauen konnten sich nicht scheiden lassen, weil sie von ihren Männern abhängig waren. Da mag in einzelnen Fällen etwas dran sein. Aber in Wirklichkeit ist es so: Früher meinten es die Menschen ernst, wenn sie sich auf Lebenszeit verbunden haben, und sie haben sich entsprechend verhalten. Wie das geht? Lesen Sie die Geschichte „Die alte Tante“ in der Leseecke! Wenn Sie sich danach richten, dann werden Sie keine Ehekrisen mehr haben. Garantiert!
Heute denken viele Menschen: Eine Hochzeit ist ein Event, den man auch einmal erlebt haben muss, und wenn es dann schief geht, kann man sich ja wieder scheiden lassen. Aber wenn sie dann geschieden sind, bereuen 35 % diesen Schritt. Statistisch nicht erfasst sind die Paare, die die Scheidung zwar nicht bereuen, aber dann finden, dass es ihnen danach auch nicht besser geht.
Man sollte übrigens keine Bindung eingehen, ohne den Eheratgeber gelesen zu haben.

Vorsicht bei Partnerschaftsvermittlungen

sex

Oft werden Ihnen als Mann von professionellen Vermittlern tolle Weiber angeboten, aber die können Sie in Wirklichkeit gar nicht haben, wie ich schon warnend hier beschrieben habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/04/18/schlussverkaufs-sonderangebot-frau-blau-20242159/
Nun hat auch bei Gericht gerade wieder ein hoffnungsvoller Freier Recht bekommen, der bei einer Partnerschaftsvermittlung bitter enttäuscht wurde:
http://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/1979212_Partnerboerse-taeuscht-Bauer-Landwirt-bekommt-Geld-zurueck.html
Falls Sie auch herein gelegt wurden, nehmen Sie sich ein Beispiel daran und lassen Sie sich nicht von Anwälten einschüchtern.

Das arme Mädchen

Auf der Startseite von Web.de wird seit langer Zeit eine junge Frau wie Sauerbier von FriendScout24 angeboten. Ihr Bild kann ich hier aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht zeigen. Schauen Sie sich die Frau halt selbst an bei Web.de. Sie tut alles, um sich selbst anzubieten und hält ihren Busen ins Bild. Leider bisher vergeblich, obwohl das, was sie herzeigt, durchaus nicht übel ist. Ich habe sie schon früher bedauert:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/04/18/schlussverkaufs-sonderangebot-frau-blau-20242159/
Auch die Reklame auf der Topseite von Web.de hat anscheinend nichts genützt, denn jetzt ist sie immer noch auf der Suche. Sie findet offenbar selbst über eine Partnerschaftsvermittlung keinen Mann. Haben Sie vielleicht ein paar Tipps für das arme Ding?

Die Ehe ist auch nicht mehr das, was sie war

Manchmal ist es ja ganz gut, wenn man die Leute daran erinnert, wie es früher einmal war: Als meine Schwester vor 50 Jahren heiratete, seufzte meine Mutter erleichtert: „So, nun kann ich beruhigt meine Augen schließen.“ Ja, so war es halt einmal: Eine Frau, die einen Mann „fürs Leben“ gefunden hatte, war versorgt.
Und heute gleichen sich die bloße „Partnerschaft“ und Ehe immer mehr an und die Gesetzgebung stellt sich auch darauf ein. Die Ehe hat nun auch keine Bestandsgarantie mehr, seit die Hälfte aller Großstadtehen geschieden wird. Sie ist aber immer noch populär, weil das „Drum und Dran“ so herzergreifend ist. Aber sie kommt immer mehr herunter. Die Promis heiraten mehrfach, weil eine Hochzeit Publicity bringt und weil man die Fernsehrechte gut verkaufen kann. Und das Volk macht es nach. Junge Leute geben Unsummen aus, um auch einmal einen so schönen Tag zu erleben, statt für die gemeinsame Zukunft zu sparen. Auch Menschen, die es sich eigentlich gar nicht leisten können, ziehen einen Eventmanager zu Rate. Und dann nach ein paar Jahren bleiben nur noch Frust und Schulden.
Eine junge Frau sagte auf die Frage, ob sich das denn lohnt: „Ja! Lieber mal einen Tag im Leben so richtig glücklich sein als gar nicht.“
Nun aber sinkt die Ehe noch eine weitere Stufe hinunter. Bei einer Kuppel-Show im Fernsehen heiraten zwei junge Menschen, die sich noch nie vorher gesehen haben und dann will man sehen, ob es gut geht oder sich die beiden wieder scheiden lassen.
Man sieht also: Die Ehe ist heute nicht mehr als eine bloße Partnerschaft, allerdings mit ein bisschen Tamtam.
Übrigens: Ungewöhnliche Liebesgeschichten gibt’s in dem Buch „Geschenk für Dich

Aphorismus für Gauck

Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
Heute eine Weisheit für unseren Bundespräsidenten:

„Das Wort Lebenspartner(in) ist verlogen, weil die meisten von ihnen schon einen sehr großen Teil des Lebens und womöglich mehrere Ehen oder Beziehungen hinter sich haben, bevor sie die „Lebenspartnerschaft“ eingehen. „Lebensabschnittsbegleiter(in)“ wäre ehrlicher.“

Frauen, tut so etwas nicht!

Manche Frauen machen einen schweren Fehler: Sie nehmen ihren Partner zum Shoppen mit. Und Männer machen unter Umständen einen ebenso großen Fehler: Sie gehen mit! Das kann nicht gut gehen!
Wie immer, wenn es solche schwerwiegenden Probleme gibt, sind Psychologen da, die uns das Ganze erklären. Der britische Psychologe David Lewis hat herausgefunden, dass Shopping die Gesundheit der Männer aufs schwerste gefährdet: Wie Lewis festgestellt hat, leiden Männer beim Einkauf wie Jet-Piloten im Kampfeinsatz unter Herzrasen, Schweißausbrüchen und Schwindelgefühlen.
Kein Wunder: Der Mann ist ja auch bei einer solchen Unternehmung nichts anderes als eine wandelnde Geldbörse. Eigentlich brauchen wir Männer gar keinen Psychologen dafür, um uns zu schildern, wie wir uns fühlen, wenn unser sauer verdientes Geld womöglich für irgendeinen unnötigen Firlefanz ausgegeben wird. Wenn Frauen die Sensibilität hätten, die uns Männern eigen ist, würden sie uns jeden Einkaufsstress ersparen, damit wir für wichtigere Aufgaben fit bleiben.

Aus dem Buch „Frauen für Fortgeschrittene“, einem Ratgeber für Männer, der in der kostenlosen „Fundgrube“ dieser Seite zu finden ist:
https://autorenseite.wordpress.com/fundgrube/