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Heute ist der Tag der Dankbarkeit (und der Weltfriedenstag)

Heute ist nicht nur der Weltfriedenstag, sondernauch der Tag der Danbarkeit und dem sollte man doch ein paar Gedanken widmen.
Wie halten Sie es denn mit dem Danken?
In Zürich gibt es ein Büro, wo man den Verlust von immateriellen Gütern melden kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/24/tolle-erfindung/
Da könnte man auch den Verlust der Dankbarkeit anmelden. So sieht es nämlich heute aus:
Halten Sie mal anderen die Tür auf und zählen Sie, wie viele Leute sich dafür bedanken. Oder wenn im Lokal das Essen serviert wird: Wer sagt da noch „Danke!“? Selbst die primitivsten Anstandsregeln. zu denen die Höflichkeit gehört,  gehen immer mehr verloren.

Übrigens: Wie wär‘s denn, wenn Sie heute mal Ihren Partner mit einem Dank dafür überraschen, dass er (sie) es bis jetzt mit Ihnen ausgehalten hat?

Ich habe eine interessante Entdeckung gemacht: Man sieht es den Menschen an, ob sie zu den netten gehören, die sich bedanken, oder zu den dumpfen Muffeln, die nie auf diese Idee kämen. Agatha Christie hatte schon recht, als sie schrieb: Von einem gewissen Alter an ist jeder für sein Gesicht selbst verantwortlich

Hier noch ein Aphorismus aus meinem Buch „Mit spitzer Feder“:

Auch bösartige Menschen haben auf der Erde einen Sinn zu erfüllen: Sie sollen in dir die Dankbarkeit dafür erwecken, dass du um dich herum so viele gutmütige Menschen hast.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Grund zu einer solchen Dankbarkeit haben.

Horrornachrichten – hier nur die von gestern: Was ist aus der Welt geworden?

Das ist der Nachrichtenstand von gestern:

Die Deutsche Bank streicht 18.000 Stellen, BASF 6.000, VW 7000, Ford europaweit 12.000, Siemens 1.400, Thyssenkrupp 6000 …

Die Gewalt greift immer mehr um sich. Die Menschen haben sich nicht mehr im Griff: Es beginnt so harmlos damit, dass ein Student Fensterscheiben ein wirft, weil er keine Schokolade hat und unter Zuckermangel leidet. Und so schreitet die Gewalt fort:

Fünf Jugendliche zwischen zwölf und 14 Jahren sollen in Mülheim an der Ruhr eine junge Frau sexuell missbraucht haben.

Laut UNO werden jährlich 87.000 Frauen Opfer tödlicher Gewalt.

In Frankreich wurden im Jahr 2017 130 Frauen von Partnern oder Ex-Partnern getötet. Tendenz steigend: Heuer waren es im ersten Halbjahr schon 76. In Deutschland sind nach Angaben des Bundeskriminalamts im Jahr 2017 insgesamt 147 Frauen durch Partnerschaftsgewalt gestorben.

Lebensabschnittsbegleiter(in) – ein Wegwerfartikel?


Ich bin nicht beScheuert!
Gerade lese ich: Scheuer präsentiert neue Freundin. Man kann das verstehen. Der Mann ist Verkehrsminister und in sein Ressort fällt die Erscheinung, dass sich die Bürger immer wieder ein neues Auto zulegen, wenn das alte nichts mehr her macht. Eine solche Mentalität färbt natürlich auf die Ehe ab: Wenn die Alte nichts mehr hermacht… Auch Kollege Maas hat sich ja neu „beweibt“. Da wollen die Frauen natürlich nicht nachstehen: Auch Frau Klöckner hat sich einen neuen Mann zugelegt. Aber das ist alles nichts gegen die Vorgänger Schröder und Fischer, die es auf 4 bzw. 5 Ehen gebracht haben.
Und wenn ich das so sehe, frage ich mich, ob ich noch normal bin. Ich bin seit 54 Jahren mit der selben Frau verheiratet und bin dabei glücklich. In den Augen von Scheuer, Maas & Co bin ich wahrscheinlich zu bieder oder zu faul, mich umzusehen. Allerdings sehe ich das anders.
Camus hat einmal über die Ehe geschrieben:
Die wahre Liebe gibt es doch nur ein- oder zweimal im Jahrhundert; der Rest ist Langeweile.“
Kein Wunder also, dass sich die Langweiler nach etwas Neuem umsehen und sich dann auch wieder langweilen, so dass 35% der Geschiedenen ihre Scheidung bereuen.
Ich finde: Ein bisschen arg pessimistisch ist der Satz von Camus schon, denn es gibt erfreulicherweise doch ein paar mehr Fälle von wahrer Liebe. Da kenne ich doch einige.
Wie es jedoch in vielen Beziehungen zugeht, 
lesen Sie in dem oben abgebildeten Buch unter dem bezeichnenden Titel:
Der 7. Himmel hat ein Loch“. Schauen Sie mal rein: Sie werden überrascht sein.

Streit in der Ehe muss nicht sein

Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.
H. Pöll, Autor

Von Experten hören wir oft die Botschaft, dass Streiten zur Ehe gehöre, und diese Leute warnen davor, nicht zu streiten. Denn wenn man Angst vor einem Streit habe, sei die Ehe schon kaputt.
Also, da muss ich doch etwas klar stellen: Streiten gehört nicht zur Ehe, wohl aber muss es Diskussionen geben. Man sollte sich im Konfliktfall immer vor Augen halten, wie man mit seinem Chef oder Kunden umgehen würde und dann wird man sich doch wohl sagen, dass man seinen Partner nicht schlechter behandeln kann.
Manche Ehen sind sehr zerbrechlich: Es sollen Ehen daran gescheitert sein, dass Frauen eine Tube Zahnpasta beim Zähneputzen vorn gedrückt haben, während der Mann es für richtig hielt, mit dem Drücken hinten zu beginnen. Gott sei dank ist diese Gefahr für manche Ehe inzwischen dadurch beseitigt, dass die Zahnpastatuben heute aus Plastik sind.
Aber Gefahren für eine Ehe lauern überall, wie uns der Humorist James Thurber in der großartigen Kurzgeschichte „The Breaking up of the Winships“ (Die Winships trennen sich) vor Augen führt: Da schwärmt Frau Winship von der göttlichen Greta Garbo und ihr Mann bemerkt dazu sarkastisch, er finde Donald Duck besser. Darüber bricht nun ein Streit los, der dann letztlich zur Scheidung führt.
Man sollte jeden Streit so betrachten, wie man ihn 10 Jahre später sehen würde. Und da wird man ihn vielleicht so finden wie den der Winships: einfach lächerlich.
Sehr viele Ehepaare haben später nach einer Scheidung gefunden, dass die Trennung eigentlich nicht hätte sein müssen. Manche glauben zwar, dass sie mit einem neuen Partner ein neues Glück finden könnten, doch ist das oft so ähnlich, wie wenn ein Golfspieler auf einen anderen Platz gehen würde, wenn er schlecht gespielt hat.
Manche Eheleute suchen einen Paartherapeuten auf und fragen ihn um Rat. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass diese Leute ausweislich der Statistik ihre eigene Ehe auch nicht besser hinkriegen.
Ich bin auch schon öfter unfreiwillig in die Rolle eines Ehetherapeuten geraten und habe daher die Kurzgeschichte „Die alte Tante“ geschrieben, die Sie als letzte in der kostenlosen „Leseecke“ finden. Wenn Sie die gelesen haben und befolgen, brauchen Sie keine Therapie mehr.
Und schauen Sie mal hier, ob das Buch „Der 7.Himmel hat ein Loch“ nicht vielleicht eine geeignete Lektüre für Sie wäre.

Zitat zum Thema Ehe

H. Dieses Bild zeigt eine bemitleidenswerte Frau, um die man sich offenbar nicht genügend gekümmert hat.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

„Lies täglich dein Horoskop! Da findest du immer nützliche Tipps wie diesen: „Es wird Zeit, dass Sie sich mehr um den Partner kümmern!““
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.
Für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Liebe, wie sie wirklich ist – ein Buch für Menschen, die die Wahrheit wissen wollen und auch vertragen können:

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Zitat zum Thema Ehe

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Die schäbigste Form von Diebstahl, nämlich dass man einem anderen den Ehepartner wegnimmt und dabei womöglich eine Familie zerstört, ist inzwischen bei uns straflos und gilt auch kaum noch als moralisch verwerflich.
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Na, so was!


Man sollte es nicht glauben: J
edem zehnten Autobesitzer in Deutschland der Wagen wichtiger als der eigene Partner. Zwischen den Geschlechtern gibt es allerdings Unterschiede: Bei den Frauen ist es rund jede 14. Dame (7 Prozent), die ihr Auto dem Partner vorzieht, während es bei den Männern schon jeder Achte (12 Prozent) ist. (https://www.merkur.de/auto/jeder-zehnte-deutsche-liebt-sein-auto-mehr-seinen-partner-zr-9448801.html)
Falls es auch bei Ihnen so ist, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder liegt das an Ihnen, dann sollten Sie sich ändern, oder an Ihrem Partner, dann sollten Sie sich nach einem anderen umsehen. Sonst hilft nur eine Delle im Blech.

Warum bin ich so begehrt?

Auf der Startseite meines Browsers von Web.de lese ich: „Wie hoch ist Ihr Marktwert? Finden Sie heraus, wie viele Frauen Sie wollen!“
Also interessieren würde mich das schon. Aber dann lande ich mit Sicherheit bei einer Partnervermittlung. Eigentlich dachte ich, dass mein Marktwert allmählich gegen Null tendiert, weil ich das durchschnittliche Lebensalter von Männern schon um 6 Jahre überschritten habe. Aber dann sehe ich an Mörtel Lugner, dass mein Jahrgang sehr begehrt zu sein scheint. Er heiratete gerade zum fünften Mal. Und noch ein Vorfall belegt den hohen Marktwert der Männer meines Alters: In einem Altersheim erstach eine Frau ihre Nebenbuhlerin bei einem Streit um einen Mann meines Jahrgangs.
Warum ist das so? habe ich mich gefragt und mir die Antwort gleich selbst gegeben: Wir sind die Letzten mit Vorkriegsqualität und deshalb so begehrt. Oder was meinen Sie?

Wie hoch ist Ihr Marktwert?

So fragt mich eine freundliche Dame auf meinem PC.
Ich bin irgendwie in das Visier der Partnerschaftsvermittlungen geraten und man fragte mich:„ Finden Sie heraus wie viele Frauen Sie wollen! Jetzt testen!“ Solche und ähnliche Angebote finde ich auf meinem PC. Anscheinend habe ich mal irgendwo eine falsche Seite angeklickt, so dass ich nun als Marktobjekt (auf dem Heiratsmarkt) gelte. Offenbar ist mein Alter kein Hindernis, sondern eher ein Pluspunkt. Denn schließlich ist mein Erbe ja doch in greifbarer Nähe.
Der Dame, die meinen Marktwert testen will, empfehle ich, sich doch lieber mal um den eigenen zu kümmern, und zwar auf einem orientalischen Heiratsmarkt. Wie viele Kamele werden wohl für sie geboten?
À propos Kamel! Man muss wohl schon ein Kamel sein, wenn man sich kritiklos auf eine Partnerschafts-Vermittlung einlässt, für die man womöglich viel Geld zahlen muss und vielleicht nichts dafür bekommt. Man sollte bei der Suche nach einer Partnervermittlung weniger nach den Bildern der Damen gehen als nach einem Test solcher Angebote.
Übrigens ist diese Dame hier schon seit mehreren Jahren immer noch im Angebot:
https://autorenseite.wordpress.com/2013/07/09/maedchen-macht-falsch-16223913/
Denken Sie mal darüber nach, warum sie noch nicht vermittelt werden konnte:
a) Sie ist zu zickig
b) Die Männer sind zu schlecht
c) Sie ist nur ein Lockvogel
d) und Ihnen fällt sicher auch noch was dazu ein.