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„Frauen sind schlauer als wir!“

Frauen sind schlauer als wir!“ Dies sagte der Bundesvorsitzende der Grünen, als er forderte, dass mehr Frauen im Parlament sitzen müssten.
Nun bedeutet allerdings das Wort „schlau“ nach Duden; „die Fähigkeit besitzend, seine Absichten mit geeigneten Mitteln, die anderen verborgen sind oder auf die sie nicht kommen, zu erreichen; klug und durchtrieben.“ Ich glaube nicht, dass Habeck solche Frauen im Bundestag haben will.
Er wollte wohl sagen, dass Frauen intelligenter bzw. klüger sind als Männer.
Dagegen muss ich nun allerdings (vorsichtig!) protestieren. Es wird zwar ständig an der Entmannung des Mannes gearbeitet, aber beim Googeln habe ich nicht heraus finden können, dass Frauen wirklich intelligenter sind. Sie haben zwar bessere Noten, was an einem Handicap der Männer liegt. Bei ihnen ist nämlich in jungen Jahren ein wesentlich größerer Teil des Gehirns
mit Sex belastet als bei Frauen, wie das obige Schaubild zeigt. Aber später gleicht sich das aus.
Also halten wir fest: Habecks Äußerung ist nichts anderes als ein Produkt seiner Schlauheit. Er will die Frauen umschleimen, um Stimmen zu gewinnen. Und der Erfolg gibt ihm recht: Die Grünen sind dabei, die SPD zu überholen. Das verdanken sie nicht zuletzt auch ihrem Bundesvorsitzenden, der sein Image als Frauenliebling pflegt.
Damit nicht Ihre Partnerin auch dem Charme Habecks verfällt: Lassen Sie sich doch auch mal so einen Satz (sprich: Kompliment) einfallen!


Barleys Frauenquote ist verfassungswidrig

Justizministerin Barley will den Frauenanteil im Bundestag vergrößern. Das dies so nicht geht, habe ich hier schon gestern beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/11/mehr-frauen-ins-parlament/
Nachzutragen ist noch: Die Justizministerin trägt in ihrer Berufsbezeichnung das lateinische Wort für Gerechtigkeit. Ihr Vorschlag, mehr Frauen ins Parlament zu bringen, ist jedoch ungerecht:
Die Frauen haben bei der CDU einen Mitgliederanteil von rund einem Viertel. Bei der CSU sind nur etwa ein Fünftel Frauen. Wenn nun gleich viel Frauen wie Männer als Wahlkandidaten aufgestellt werden müssten, würde dies für die wenigen Frauen bedeuten, dass sie ungerechterweise gegenüber den Männern einen Vorteil hätten. Die Wahlchancen wären also ungleich verteilt.

Der richtige Weg, mehr Frauen in die Parlamente zu bringen, wäre der, mehr Frauen zum Eintritt in die Parteien zu bewegen. (Ohne Parteimitgliedschaft hat man ja bei uns leider keine Chance, in ein Parlament zu kommen.) Wenn aber die Frauen weniger Interesse an einer Mitwirkung in den Parteien haben, geschieht es ihnen doch recht, wenn sie auch entsprechend weniger Sitze im Parlament bekommen.

Wir haben ja leider eine „Beflissenheitsdemokratie“. Wenn jemand einen solchen Vorschlag macht wie Frau Barley, wird es wohl so sein, dass auch andere Parteien nicht zurück stehen wollen und sich ebenfals dafür stark machen, die angebliche Benachteiligung von Frauen zu beseitigen. Bevor es aber so weit kommt, sollte Frau Barley uns erst einmal erklären, inwiefern ihr Vorschlag verfassungsgemäß ist. Die Chancengleichheit ist einer der verfassungsrechtlich verankerten Grundsätze des Wahlrechts. Aber nicht jede Gleichmacherei lässt sich mit der Chancengleichheit vereinbaren.

Mehr Frauen ins Parlament? Aber nicht so, Frau Barley!

Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz, will, dass mehr Frauen ins Parlament kommen. Sie sagte, sie sehe im Bundestag „zu viele graue Anzüge“. Da muss ich ihr Recht geben. Also Männer: Zieht euch gefälligst anders an!
Als Mann muss ich ehrlich zugeben: Ich würde ja auch lieber mehr Frauen im Parlament sehen, ganz einfach deshalb, weil ich lieber Frauen als Männer anschaue. Ich stelle mir vor, wie Frauen womöglich reagieren könnten, wenn sie mit einem Antrag nicht durchdringen:

Weder bei der Kleidung noch bei dieser Theatralik könnte da ein Mann auch nur annähernd mithalten.

Aber nun im Ernst: Frau Barley möchte das Wahlrecht ändern, beispielsweise durch „größere Wahlkreise mit zwei direkt gewählten Abgeordneten unterschiedlichen Geschlechts“. Eine andere Möglichkeit ist laut Barley das Sysstem der Franzosen: Dort stünden auf den Kandidatenlisten der Parteien abwechselnd Männer und Frauen.
Man muss sich wundern, dass so ein Vorschlag nicht von einer Feministin (oder ist sie das doch?) kommt, sondern ausgerechnet von einer Justizministerin. An sich sollte es ja so sein, dass das Volk entscheidet, wer ins Parlament kommt. Wenn das Volk also derzeit mehr Männer als Frauen wählt, sollten die Frauen dies als demokratische Entscheidung akzeptieren.
Wenn Frau Barley meint, die Wahlentscheidung dadurch beeinflussen zu dürfen, dass zwangsweise auch Frauen gewählt werden müssen, dann fragt sich, ob man ihren Gedanken nicht weiter spinnen müsste:
Im Bundestag sitzen ja zu viele Beamte und zu wenig arme Leute. Müsste man also nicht die Parteien verpflichten, in ihren Wahllisten nur so viele Beamte aufzustellen, wie es ihrem Anteil in der Bevölkerung entspricht? Und müssten nicht mehr Hartz-IV-Empfänger gewählt werden können? Also, Frau Barley: an die Arbeit!

Bombardierung ohne parlamentarische Erlaubnis – darf so etwas sein?

Deutschland will einen – —Sitz im UN-Sicherheitsrat – Israel auch.
Es heißt, dass wir keine Chance haben, denn wenn die Israelis etwas durchsetzen wollen, dann schaffen sie das, es sei denn…
Wenn wir eine gute Idee hätten, könnte es vielleicht mit dem Sitz im Sicherheitsrat klappen. Und da hätte ich dies anzubieten:
Ich meine, die UN sollten die Forderung aufstellen, dass in jedem Land jede Art von Krieg oder Militärschlägen der parlamentarischen Kontrolle unterliegen muss. Es geht doch nicht an, dass drei Staatschefs sich zusammentun und Syrien bombardieren, ohne dass sie hierzu ein „Plazet“ ihrer Parlamente einholen müssen.
Die UN könnten ja Sanktionen gegen die Staaten verhängen, die eine parlamentarische Kontrolle ihres obersten Kriegsherrn ablehnen.
Ein solches Programm würde nämlich verhindern, dass Leute wie Bush aus wahltaktischen Überlegungen mit erlogenen Beweisen ein Land wie den Irak überfallen können und uns damit Probleme aufhalsen wie nun in Nahost und in Afghanistan.