Schlagwort-Archive: Papst

Sonntagsfrage: Wer hat dem Menschen die Hormone eingegeben: Gott oder Satan?

Verboten neu

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Geht es Ihnen auch so? Wenn man sie Bibel liest, hat man auf einmal mehr Fragen als Antworten:
Zum Beispiel frage ich mich bei dem, was sich so alles rund um den Sex ereignet: Kann es wirklich sein, dass Gott den Menschen so geschaffen hat, wie er ist, oder hat Satan dieses Werk Gottes verdorben, indem er sein Teufelszeug, nämlich die Hormone, dazu gegeben hat?
Oder wie wäre es wohl, wenn Jesus anstatt, dass er vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, heute mit einem Trabbi in Berlin erschienen wäre oder wenn er den Papst besucht hätte?
Auf all diese Fragen versucht das Buch „Verbotene Zone“ in unterhaltsamen Geschichten Antworten zu geben. Das Buch ist allerdings für Weihwasserfrösche nicht geeignet.

Die römisch-katholische Skandalkirche

Die Rede ist hier nicht von den unglaublichen Missbrauchsskandalen, sondern von einem finanziellen Skandal, der viel schlimmer ist als der von Wirecard. Bei Wirecard ist das Geld ja nur einfach verschwunden, aber bei der Kirche stellt sich auch die Frage des Betruges:
Die Kirche sammelt ja Jahr für Jahr den Peterspfennig unter dem Motto „Geld für die Armen“. Und was tut die Kirche mit dem Geld? Sie investiert in britische Immobilien.
Ich habe deshalb die provokante Frage gestellt: Muss der Papst in den Knast? Das war natürlich eine satirische Übertreibung, die aber klar machen soll, wie schlimm der Umgang der Kirche mit dem Geld ist:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Der Papst ist natürlich kein Betrüger, aber sein Umgang mit dem Geld, das er als Nachfolger Petri gesammelt, ist so unglaublich, dass bei einem solchen Versagen normalerweise die Frage des Rücktritts gestellt würde. Er durfte doch das Geld, das in seinem Namen gesammelt wurde, nicht einfach dem Staatssekretariat des Vatikans zur weiteren Verwendung überlassen, sondern hätte selbst bestimmen müssen, welchen Armen es zugute kommen soll. Es sollen ja 350 Millionen verzockt worden sein. Was hätte man mit diesem Geld alles anfangen können!. Die Katholische Kirche stünde als „Leuchtturm“ in unserer Welt der Geldgier da, wenn das Geld in die Flüchtlingslager geflossen wäre.

Nehmen wir einmal an, eine Organisation würde Geld für die Opfer der Flutkatastrophe sammeln und würde das Geld dann auch in Londoner Immobilien investieren: Was würde dann passieren? Die Antwort ist klar. Aber beim Umgang mit dem Peterspfennig hörte man nicht einmal aus den Kreisen von „Wir sind Kirche“ einen Protest. Irgendwie fühle ich mich an Wilhelm Busch erinnert: „… sprach nichts als: „Heilig! Heilig!“

Immerhin wird im Vatikan der Skandal nicht unter den Teppich gekehrt, sondern es gibt ein Strafverfahren:
Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Kongregation für Heilig-und Seligsprechungen, Kardinal Becciu, der im September auf Druck von Papst Franziskus zurückgetreten war, muss sich wegen Geldunterschlagung und Amtsmissbrauchs verantworten. Angeklagt ist auch die Expertin in Geopolitik und Becciu-Vertraute Cecilia Marogna.
Ich frage mich, was wohl mit dem Begriff „Vertraute“ umschrieben wird und denke an das Konzil von Nicäa, wo bestimmt wurde, dass Priester nur „unverdächtige Frauen“ um sich haben dürfen. Also für mich ist die Frau verdächtig, seit ich ein Bild von ihr sah.

Gegen den Papst: Schwule Paare werden doch gesegnet


Der Papst hat die Segnung von schwulen Paaren verboten. Aber keine Angst, Ihr Schwulen: Ihr bekommt weiter Euren Segen:
Mich erinnert die derzeitige Situation an die Mischehe meiner Eltern, die im Jahr 1930 kirchlich getraut wurde: Damals war sie genau so verboten wie nun die Schwulenehe. Aber meine Eltern wurden trotzdem katholisch getraut, weil es einen Geheimtipp gab, wie man so etwas erreichen konnte. Der Prior von St Benedikt in München hatte Verständnis für die Liebenden und nahm die Trauung vor.

Viel günstiger als damals bei meinen Eltern ist die Lage für die Schwulen heute: Nach zahlreichen katholischen Gremien und Verbänden haben sich auch zwei katholische Bischöfe in scharfer Form gegen das Nein des Vatikans zur Segnung homosexueller Paare gewandt. Wenn also im Gegensatz zu früher so viele das päpstliche Verbot für falsch halten, so wird es mit Sicherheit viele Priester geben, die den Schwulen ihren Segen geben werden. Und eines Tages wird es so sein wie bei den Mischehen: Kein Mensch wird verstehen, warum man die verboten hat.

Was ich nicht verstehe, ist dies: Die Bibel enthält so vieles, von dem sich die Kirche distanzieren müsste.  Warum nicht auch von der Verdammung der Schwulen?

Zitat zum Tag


Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wir brennen wahrlich vor Geldgier.“
                                       ( Hl. Hieronymus)

https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Thema Kirche

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Willst du ein guter Christ sein, dann nimm dir deine Kirche nicht zum Vorbild: Sie wird immer reicher und bringt für die Armen und Hungernden keine echten Opfer.

Und wenn du für die Kirche opferst, schau, was aus deinem Opfer wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Warum Maria 2.0 scheitern muss

Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Es hallt in den alten Gemäuern der Kirche immer noch nach, was Papst Pius II. (1405-1464) gesagt hat:
Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!
Das ist ja erst 700 Jahre her. Frauen gelten aber in der Kirche immer noch als „verdächtig“, wie dem kanonistischen Standardwerk, dem „Jus Canonicum Universum“, zu entnehmen ist: Danach können die Kleriker zur Besorgung des Haushalts unverdächtige Frauen in ihr Haus aufnehmen, z.B. Mutter oder Tante. Es seien aber auch andere unverdächtige Frauen möglich; als Eignungskriterien nennt er vorgerücktes Alter und zugleich erwiesene Tugendhaftigkeit und Frömmigkeit.
Was die Verdächtigkeit der Frauen anbetrifft, schauen Sie sich dieses Bild an:

2. Über Papst Pius II lesen wir weiter bei katholisch.de:
„Ähnlich widerspenstig zeigte sich die Kurie bei seinen Bestrebungen um eine Kirchenreform.“ Wenn also schon ein Papst bei der Kirchenreform gescheitert ist: wie wollen dann ein paar mutige Frauen Veränderungen herbei führen? Da kann ich nur sagen: Respekt, aber das war’s dann wohl.
Lesen Sie dazu auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/23/zitat-zur-bischofskonferenz-maria-2-0/

Geduld, Ihr Frauen (II)

 

Über dieses Thema habe ich gerade schon etwas geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/07/zitat-zum-sonntag-geduld-ihr-frauen/

Es ist nicht so, dass sich in der Katholischen Kirche nichts ändern würde: Wie anders war das alles noch in meiner Jugend!
> Zur Erstkommunion erhielt ich ein Gebetbuch mit einem Bild des Papstes Pius XII. Darauf war er beim Beten abgebildet – mit einem Heiligenschein! So ein Bild würde sich ein Papst heute nie erlauben.
> Und auch das erlaubt sich heute kein Papst mehr: Wenn Pius XII im Petersdom eine Messe las, ließ er sich in einer Sänfte hinein tragen. Ja, das waren noch Zeiten!
> Niemand hätte damals geahnt, was noch alles auf diese Kirche zukommen würde. Erst konnte die Kirche ja noch die Missbrauchsfälle und all die sonstigen Verfehlungen unter der Decke halten. Wer traute sich schon, gegen einen Priester schmutzige Vorwürfe zu erheben? Wenn man so etwas gemacht hätte, hätte man ja befürchten müssen, wegen Verleumdung bestraft zu werden oder schlimmer: von der Gemeinde geächtet zu werden. Aber dann brach der Schmutz überall hervor, denn die Kirche hatte missachtet, was in der Bibel steht:
„Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.“ (Lukas 8,17) Und noch deutlicher konnte die Kirche bei Hiob 12,22 nachlesen: „Er öffnet die finsteren Gründe und bringt heraus das Dunkel an das Licht.“
> Dadurch hat die Kirche viel an ihrer Autorität verloren und ihre Mitglieder treten in Massen aus. Das hätte früher kaum einer gewagt aus Angst vor der Hölle, aber an den Teufel glauben nur noch die Erzkonservativen.
>  Was sich doch alles seit meiner Kindheit geändert hat: Früher gab es eine echte Fastenzeit. Heute hält man höchstens eine Diät ein. Und die Abstinenz am Freitag ist auch sanft entschlafen.
> Man musste damals nüchtern zur Kommunion gehen und im Religionsunterricht lernten wir, ob man nach einem versehentlichen Wasserschlucken beim Zähneputzen noch nüchtern war.
> Wegen des Nüchternheitsgebots ging man früh in die Kirche. Und die anderen wurden verächtlich die „Halb-Elf-Uhr-Christen“ genannt.
> Wenn jemand starb, las man, wenn alles seine Ordnung hatte, in der Todesanzeige, dass er „wohl versehen mit den Sterbesakramenten verstorben“ ist.
> Man hatte ein Kreuz im Esszimmer und man betete vor und nach dem Essen.
> Und man hatte ein kleines Weihwasserbecken im Haus, mit dem man sich segnete, bevor man fort ging.
> Natürlich ging man am Sonntag in die Messe. Sogar in der oben abgebildeten kleinen Kirche von Bernhaupten, einem Ortsteil des Dorfes Bergen, wurden gut besuchte Messen gelesen.
> Solche Filialkirchen gibt es nicht mehr und immer mehr Kirchengemeinden werden zu einer einzigen zusammengefasst. Oft wird aus vier ehemaligen eine einzige neue Gemeinde – angeblich wegen Priestermangel, aber wirklich wohl eher wegen Mangels an Kirchgängern.
> Es gab einmal einen Index, auf dem Bücher standen, die ein Katholik nicht lesen durfte. Als ich Abitur machte und etwas von C.F.Meyer lesen musste, brauchte ich einen Dispens.
> Und an den Kirchen hingen Film und Theaterkritiken, nach denen man sich zu richten hatte. Da gab es dann beispielsweise Bedenken gegen ein Ballett, weil sich „die Männlichkeit des Solotänzers zu sehr abdrückte“.

Das alles sind Veränderungen innerhalb eines einzigen Menschenlebens, die aus katholischer Sicht geradezu erdrutschartig sind. Daher werden wir nicht mehr lange auf Priesterinnen warten müssen, denn die Kirche braucht die Frauen. weil Männer allein mit Führungsaufgaben überfordert  sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/06/die-unfaehigkeit-der-maenner/

Gibt es den Teufel?

LIlith, ein Teufelsweib aus dem Buch „Verbotene Zone

Es ist still geworden um den Teufel, stiller als um Gott, an den immerhin noch bei uns 44 % glauben. Viele Christen halten den Widersacher Gottes genauso wie das Fegefeuer für Erfindungen der Kirche, um die Gläubigen bei der Stange zu halten.
Geht man nach Papst Benedikt VI, so lautet die Antwort auf die Frage im Titel: Natürlich gebe es den Satan und er (der Papst) habe manchmal den Eindruck, der Teufel sei stärker als Gott.
Wenn man die Welt von heute anschaut, könnte man geneigt sein, ihm recht zu geben. Auch wenn man die Grausamkeiten und Kriege außer Betracht lässt, ist die Situation mit den Augen eines Christen betrachtet doch diese:
Gott hat diesen herrlichen blauen Planeten erschaffen und Menschen darauf gesetzt. Dazu ist in meinen Aphorismen zu lesen:

Als Gott erst die Welt und dann den Menschen schuf, handelte er so widersinnig wie ein Gärtner, der erst eine Edelrose pflanzt und dann Blattläuse darauf setzt.

Die Menschen sind aus christlicher Sicht den Einflüsterungen des Teufels ausgesetzt und der flüstert ihnen eine sinnlose Geldgier ein (von Politikern „Aufschwung“ genannt). Und so verbrauchen die Menschen immer mehr Ressourcen ihrer Erde, bis die Welt ganz erschöpft ist und in spätestens 100 Jahren ihr Untergang kommt (wie Hawkins uns prophezeit hat).

Übrigens: Interessante Geschichten über Gott und den Teufel finden Sie in dem Buch „Verbotene Zone„.

 

 

 

Corona: Impfpflicht oder Aufklärung? Was verschwiegen wird

Der Papst fordert aus moralischen Gründen eine Impfpflicht für alle.

Söder bringt eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch.
Das ist ein Schnellschuss, denn es steht noch gar nicht fest, ob die Impfung auch davor schützt, dass man andere anstecken kann. Und reicht es nicht aus, wenn die Alten selbst durch Impfung geschützt werden?
Andere Stimmen fordern dagegen eine bessere Aufklärung des Pflegepersonals. Das halte ich insofern für Unsinn, als kaum eine Bevölkerungsgruppe so aufgeklärt sein dürfte wie das Pflegepersonal, denn diese Leute haben ja ständig Kontakt mit Ärzten und da ist natürlich Corona das Hauptthema. Ich kenne zwar nur wenige Pflegekräfte. Von diesen habe ich jedoch erfahren, dass sie ihre Verweigerungshaltung von den Ärzten übernommen haben. Was uns verschwiegen wird, ist, wie die Haltung der Ärzteschaft ist: Wie viele Verweigerer gibt es unter ihnen? Für mich sind die Impfgegner unter den Pflegekräften ein Indiz dafür, dass sie die Einstellung vieler Ärzte widerspiegeln. Dass wir nichts darüber erfahren, liegt daran, dass die ganze Impfkampagne scheitern würde, wenn zu viele Ärzte eine Impfung ablehnen würden. (In Italien hat man gerade die Impfgegner unter den Ärzten über die Ärztekammer an die Kandare genommen.)
Übrigens: Was heißt denn auch bessere Aufklärung? Jeder weiß doch, um was es geht: Die Impfstoffe wurden beschleunigt zugelassen, ohne dass man Erfahrungen mit Langzeitwirkungen hat. Deshalb wollen sich viele nicht impfen lassen, während andere sagen: Das Risiko nehme ich auf mich, wenn ich mich vor der Pandemie schützen kann. Es fragt sich allerdings auch, wie lange dieser Schutz anhält und ob er wirklich auch alle Mutationen des Virus umfasst.

Nicht auszudenken, wenn sich die Corona-Politik einmal als größter Irrtum der Menschheit herausstellen sollte.

Der Papst und Söder einig: Eine Impfpflicht muss her

Der Papst macht sich zum obersten Impfexperten für Katholiken und fordert eine Impfpflicht für alle aus moralischen Gründen. Ich bin nun allerdings ein Mensch, der manches kritisch hinterfragt und deshalb sollte der Papst doch einmal erklären, warum man aus seiner Sicht etwas dagegen tun soll, wenn doch Gott die Pandemie geschickt hat. Und noch etwas sollte er zur Moral sagen: Bisher wurden Impfstoffe erst nach einer langen Prüfungsphase zugelassen, und das nicht ohne Grund. Und wenn nun die Impfstoffe notgedrungen ganz schnell auf den Markt kommen: muss man dann nicht auch Verständnis für die Impfverweigerer haben?
Ich habe in meinen Aphorismen geschrieben:

„Wir tun so viel und wissen so wenig.“

Ob das nicht auch vielleicht gerade für die Coronaimpfung gelten könnte? Mir fällt dazu die Contergan-Katastrophe ein: Mütter, die dieses Mittel eingenommen hatten, bekamen behinderte Kinder. Wer weiß schon, welche Spätfolgen eine Coronaimpfung haben könnte?
Mir fällt auf, dass unter den Impfverweigerern viele Angehörige der medizinischen Berufe sind – und das, obwohl sie im Beruf einer hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Söder will nun dagegen vorgehen, indem er eine Impfpflicht für das Personal von Altenheimen vorschreibt, unter denen es ja auch viele Impfgegner gibt.  Ich halte das für Aktionismus. Wenn die alten Insassen der Heime weitgehend geimpft sind, sind diejenigen geschützt, die das wollen, und die anderen, die mit Maske, also dem Risiko leben wollen, soll man halt gewähren lassen.

PS.: Ich hätte da eine interessante Lektüre für den Papst:

https://autorenseite.wordpress.com/home/