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Gegen den Papst: Schwule Paare werden doch gesegnet


Der Papst hat die Segnung von schwulen Paaren verboten. Aber keine Angst, Ihr Schwulen: Ihr bekommt weiter Euren Segen:
Mich erinnert die derzeitige Situation an die Mischehe meiner Eltern, die im Jahr 1930 kirchlich getraut wurde: Damals war sie genau so verboten wie nun die Schwulenehe. Aber meine Eltern wurden trotzdem katholisch getraut, weil es einen Geheimtipp gab, wie man so etwas erreichen konnte. Der Prior von St Benedikt in München hatte Verständnis für die Liebenden und nahm die Trauung vor.

Viel günstiger als damals bei meinen Eltern ist die Lage für die Schwulen heute: Nach zahlreichen katholischen Gremien und Verbänden haben sich auch zwei katholische Bischöfe in scharfer Form gegen das Nein des Vatikans zur Segnung homosexueller Paare gewandt. Wenn also im Gegensatz zu früher so viele das päpstliche Verbot für falsch halten, so wird es mit Sicherheit viele Priester geben, die den Schwulen ihren Segen geben werden. Und eines Tages wird es so sein wie bei den Mischehen: Kein Mensch wird verstehen, warum man die verboten hat.

Was ich nicht verstehe, ist dies: Die Bibel enthält so vieles, von dem sich die Kirche distanzieren müsste.  Warum nicht auch von der Verdammung der Schwulen?

Schämen Sie sich, Frau Merkel!


Was wir gestern vom Paritätischen Wohlfahrtsverband hören mussten, sollte der Kanzlerin Gewissensbisse bereiten. Und
die Meldung ist auch ein Armutszeugnis für die SPD, die ehrlicherweise das „S“ (für sozial) durch ein „K“ (für kapitalistisch) ersetzen sollte.
Über die Kinderarmut berichtet der Verband u.a.:
„Insgesamt konnten die ärmsten Paarhaushalte mit einem Kind gerade einmal 44 Euro pro Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie außerhäusliche Verpflegung ihres Kindes ausgeben und damit – preisbereinigt – fast 30 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.“
https://www.der-paritaetische.de/presse/kinderarmut-paritaetische-studie-belegt-wachsende-soziale-ungleichheit-in-deutschland/
Und erschrecken Sie beim Lesen des Berichts nicht darüber, wie viel Prozent mehr die Reichen in diesem Zeitraum ausgegeben haben.
Wir sind es ja gewohnt, dass trotz der Beteiligung von Parteien, die das Feigenblatt „sozial“ im Namen führen, die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Aber dass dies zu Lasten der Ärmsten und noch dazu zu lasten der Kinder geht, ist zutiefst beschämend.
Das scheint aber die Mehrheit der Bürger, die ja nicht betroffen ist, nicht zu interessieren, denn die Kanzlerin hat einen Anstieg bei ihren Beliebtheitswerten zu verzeichnen.
In Wirklichkeit ist die Zeit überreif für eine radikal-soziale Partei.
So wie rechts von den Volksparteien die AfD entstehen konnte, ist links davon genügend Raum für eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit eintritt.