Schlagwort-Archive: Opfer

Sind wir Deutschen zu langweilig?

Belgien hat seit gestern einen Staatstrauertag für die Opfer der Flutkatastrophe hinter sich:
https://www.stern.de/news/staatstrauertag-in-belgien-zum-gedenken-an-opfer-der-ueberschwemmungen-30623958.html
Warum haben wir keinen solchen Staatstrauertag, obwohl wir viel mehr Opfer zu beklagen haben? Sind wir so langweilig, dass die Trauer erst später kommt? Oder ist die Trauer vielleicht nur Ländersache? Das dürfte doch nicht sein: Eine solche Katastrophe sollte doch ganz Deutschland trauern lassen als Symbol dafür, dass man im Volk zusammen steht – nicht nur beim Trauern, sondern auch beim Helfen.

Zitat zum Thema Kirche

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Willst du ein guter Christ sein, dann nimm dir deine Kirche nicht zum Vorbild: Sie wird immer reicher und bringt für die Armen und Hungernden keine echten Opfer.

Und wenn du für die Kirche opferst, schau, was aus deinem Opfer wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Was ist nur mit der Menschheit los? Ein ganz trauriges Zeichen

Es gibt ja viele Leute, die meinen, die Menschheit würde immer schlechter, aber andere finden, das sei immer dasselbe Lamento, das man schon von den alten Ägyptern kenne.
Aber geht es eigentlich noch schlimmer?
Die Ärmsten der Gesellschaft, nämlich die Obdachlosen, werden immer öfter Opfer von Straftaten: Zwei wurden angezündet und etlichen stiehlt man die Matten und Schlafsäcke.
Sie werden nun zu ihrem Schutz mit Warnanlagen ausgerüstet. Ist es nicht traurig, dass so etwas notwendig geworden ist?
Wenn man dann noch liest, dass im vorletzten Jahr in London 400 Säureattentate auf Frauen verübt werden und 285 Menschen erstochen wurden, dann muss man sich schon fragen: Was ist nur mit der Menschheit los?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/27/schlimme-nachrichten-was-ist-nur-mit-der-menschheit-los/

Tag der Gewalt gegen Frauen (und Männer?)


Was ist nur mit der Menschheit los?


Heute ist der Tag der Gewalt gegen Frauen. (Wo bleibt der Tag der Gewalt gegen Männer?) Dazu wurde in den Nachrichten gemeldet, dass Zehntausende Frauen in Deutschland Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, dass es aber nur 350 Frauenhäuser gibt. Angeblich bräuchte man bei uns 14.600 solcher Unterkünfte.
Da haben wir es wieder: Die Mär vom bösen Mann. In Wirklichkeit sind Frauen gewalttätiger:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/21/wer-ist-gewalttaetiger-maenner-oder-frauen/
Wir haben dies auch selbst im Fernsehen mitbekommen: In den Schlagzeilen wurde zweimal darüber berichtet, dass Frauen Männer in Trash-Shows geohrfeigt haben. Das passierte vor aller Augen im Fernsehen. Haben wir etwa Vergleichbares von Männern gesehen?
In meinem Eheratgeber kann man lesen:
„Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.

Freilich ist die Gewalt von Frauen nicht immer so brutal, wie ich einmal im Krankenhaus von einem Mann erfuhr, dem seine Frau eine Bratpfanne an den Kopf geworfen hatte. Nein, Frauen haben da oft subtilere Methoden. Dazu ein Zitat aus dem Buch  „Frauen für Fortgeschrittene“:

Er mußte es sich von der Seele reden, daß er seine Frau geschlagen hatte. Ganz unglücklich schilderte er, warum es dazu gekommen war: Seine Frau habe ihm das Essen auf den Tisch gestellt und darauf gespuckt mit der Bemerkung: „Guten Appetit!“
„Und dann haben Sie zugeschlagen?“ fragte ich.
„Nein!“ antwortete er: „Dann bin ich ins Gasthaus gegangen.“
Er schilderte weiter, daß seine Frau ihm am nächsten Morgen seinen Rasierer in ihre Exkremente geworfen habe. Ich fragte wieder:
„Aber dann haben Sie zugeschlagen?“
„Nein!“ war wieder seine Antwort: „Geschlagen habe ich erst, als sie mir noch ins Gesicht spuckte und sagte: „Du bist kein richtiger Mann und wehrst dich nicht einmal!“
Sie wollte wirklich geohrfeigt werden, und ich war so blöd, es auch noch zu tun. Sie lief dann sofort zum Arzt und hat sich bestätigen lassen, daß sie eine rote Backe hatte, und nun geht der Zirkus erst richtig los!“
Beim Stichwort Zirkus ist anzumerken, daß Frauen sehr einfallsreich sind, wenn sie finden, daß ihre Männer bestraft werden sollen. Sie können nicht so spontan zuschlagen, entwickeln dafür aber subtilere und umso wirksamere Methoden. Wie der bekannte Film zeigt, können Frauen wahre „Teufelinnen“ werden oder wie es Schiller ausdrückte: „….da werden Weiber zu Hyänen.“
Aus dem Ideenreichtum der Frauen hier nur ein Beispiel: Eine Frau will ihren Mann los werden. Sie bringt sich abends mit ihrem Küchenmesser einen kleinen Schnitt am Arm bei, läuft imNachthemd zur Polizei und berichtet dort mit gut gespielter Lebensangst, ihr Mann sei mitgezücktem Messer über sie hergefallen, wobei sie ihr blutverschmiertes Küchenmesser mit zitternder Hand auf den Tisch der Wache legt. Die Polizei holt den ahnungslosen Ehemann aus dem Bett und verfrachtet ihn ins Irrenhaus, oder wie man heute besser sagt: in ein Nervenkrankenhaus zur Beobachtung. Dort stellt der Arzt fest, daß der wütende Mann völlig unbeherrscht sei und keinerlei Krankheitseinsicht besitze. Der Mann muß also die nächsten Wochen dort bleiben. Jetzt stellen wir uns einmal vor, daß er z.B. von Beruf Arzt ist: Wenn seine Patienten dann von der Sache erfahren, muß er seine Praxis zusperren.Was die Gewalt in der Ehe angeht, sind Frauen keinesfalls anders als Männer. Eine statistische Erhebung in Großbritannien ergab, daß Männer genauso oft Opfer weiblicher Gewalt werden, wie umgekehrt. Nur der Prozentsatz der Verletzten ist bei den Frauen etwas höher. Meist sieht die Sache so aus, daß die Frau den Mann ohrfeigt und der Mann zurückschlägt. Während der Mann die Ohrfeige eher als Demütigung empfindet und sonst nichts weiter unternimmt, geht die Frau dagegen zum Arzt und läßt sich die Spuren der eben bezogenen Ohrfeige attestieren. Das ist der eine Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der andere ist, daß der Mann ins Wirtshaus geht, um seinen Ärger zu ertränken, während die Frau womöglich ins Frauenhaus zieht. Zusammenfassend kann man feststellen, daß bei ehelichen Auseinandersetzungen ausnahmsweise völlig überreizte Männer zu Mitteln greifen, die sich in der Kriminalstatistik als Körperverletzungen niederschlagen; die Frauen aber wenden eher fiesere Methoden an, die ihnen strafrechtlich gesehen keinen Fleck auf ihrer weißen Weste einbringen. Darum, Männer, seid auf der Hut!

Soweit also das Zitat.
Weil die Frauen es geschafft haben, ihren eigenen Tag der Gewalt groß in die Medien zu bringen, entsteht der völlig falsche Eindruck, als seien Männer wie wilde Tiere, vor denen die armen wehrlosen Frauen geschützt werden müssen. Die Männer sollten dies nicht auf sich sitzen lassen, sondern diesem Eindruck entgegen wirken, indem sie am besten versöhnlich einen Tag gegen jede Form von Gewalt fordern würden.

Warum gibt es eigentlich keine Männerhäuser für die Opfer von weiblicher Gewalt? Weil die Männer sich entmannt vorkommen würden, wenn sie Schutz in einem Männerhaus suchen müssten. Sie schlafen lieber unter Brücken oder sitzen in Gasthäusern. Viele Verzweifelte begehen sogar Selbstmord.

Die Selbstmordrate bei Männern ist je nach Alter drei- bis fünfmal so hoch wie bei Frauen:
https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel
Und haben Sie je gehört, dass man sich dieses Problems der Männer so fürsorglich angenommen hätte wie bei den Frauen? Wo bleibt die Gleichberechtigungsbeauftragte?

Zum Thema Gewalt lesen Sie doch bitte auch, wie es bei der Jugend aussieht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/

Da fragt man sich doch: Was ist nur mit der Menschheit los? Wir leben so falsch, dass es gar nicht falscher geht. Am Plastikproblem und an der Luftverschmutzung können wir das ablesen. Und wir haben nicht nur die Umwelt, sondern auch die Familien zerstört und damit die Ursache für die Verrohung gesetzt.

Seltsam, seltsam…


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Manchmal staune ich, wenn ich bei RTL vor den Nachrichten noch ein wenig aus der Welt der Promis mitbekomme. Gestern sah man eine Schauspielerin, die behauptet, sie sei im Jahr 1996 (!) vom Regisseur Wedel vergewaltigt worden. Und wir hörten einen Satz, der in solchen Fällen immer wieder zu vernehmen ist: Sie habe erst jetzt darüber sprechen können. Und nun habe sie 70.000 Euro Anwaltskosten gehabt, um gegen Wedel vorgehen zu können. Deshalb habe sie eine Spendenliste eingerichtet, und tatsächlich sah man etliche Promis, die schon gespendet hatten.
Ich kann so etwas nicht verstehen: Hätte die Frau etwas früher Anzeige erstattet, hätte sie überhaupt keine Kosten gehabt. Und wieso soll etwas, was sie früher umsonst hätte haben können, nun plötzlich 70.000 kosten? Ist das nicht raus geschmissenes Geld, weil nach so langer Zeit keine Verurteilung zu erwarten ist? Der Fall Kachelmann hat gezeigt, wie solche Prozesse enden.
Lesen Sie dazu auch in der Leseecke die Geschichte „Der Staatsanwalt“. Scrollen Sie dort herunter bis zum Titel.

 

Meine merkwürdigen Gedanken zu Corona und Auto

Geht es Ihnen auch so? Manchmal habe ich ganz merkwürdige Gedanken. So stelle ich mir vor, wie es wohl wäre, wenn es noch keine Autos gegeben hätte. Dann aber kommen genau so wie Corona plötzlich und überraschend die ersten Vehikel daher. Es gibt Tote bei Unfällen und die Politik beschließt daher, dass die Autos nicht zum Vergnügen, sondern nur für Arztbesuche und Lebensmitteleinkäufe benutzt werden dürfen und das auch nur mit 20 km/h. Aber das gefällt dem Volk auf die Dauer nicht. Deshalb lockert die Politik ganz vorsichtig die Vorschriften. Es darf wieder nach Belieben herum gefahren werden, aber es bleibt bei der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, weil man zunächst beobachten wolle, wie viele Tote es geben würde und ob die Krankenhäuser dies verkraften würden. Da es am Auto und auf dem Medizinsektor viel zu verdienen gab, konnte die Geschwindigkeit der Autos nach und nach gesteigert werden. Die Unfallkliniken wurden vergrößert, so dass die Verletzten versorgt werden konnten.
Als man die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf einmal auf 130 km/h anhob, gab es
auf einmal wesentlich mehr Tote und das Volk murrte. Aber der schlaue Verkehrsminister, der natürlich aus Bayern kam, führte eine neue Art von Mathematik ein und bewies, dass eine Höchstgeschwindigkeit unter 130 km/h dazu führen würde, dass die Leute am Steuer einschlafen würden und es mehr Tote geben würde.
Außerdem verwies der Verkehrsminister darauf, dass unser Wohlstand vom Auto abhänge. Jedes Manipulieren der Höchstgeschwindigkeit würde zu Arbeitslosigkeit und einer Verelendung führen.
Das hat gewirkt und so opfern wir wie die Inkas ihren Göttern heute unserem Gott, dem Auto, ebenfalls Menschenleben.
Aber bei Corona ist alles anders, weil hier der Verkehrsminister nicht zuständig ist.
Wir würden der Verelendung entgegen gehen, wenn wir nicht auf die tolle Idee gekommen wären, unsere Schulden auf die Enkel abzuwälzen. Wer weiß denn, ob es dann noch eine Zukunft gibt?

Corona: Auch Sie kommen dran!

Zur Zeit leben wir mit zwei Illusionen:
Wir glauben, dass bei uns die Corona-Grippe nur halb so schlimm ist wie anderswo, weil wir viel weniger Opfer haben. Aber vielleicht stimmen ja unsere Zahlen nicht wie so vieles andere auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/03/28/corona-virus-werden-wir-bei-der-zahl-der-toten-belogen/
Wir glauben weiter, dass die Corona-Grippe so wie andere Grippen auch demnächst wieder verschwindet. Wir wissen aus Erfahrung zwar, dass es eine Grippezeit gibt und dass diese mit den warmen Frühlingstagen endet. Richtigerweise sollte man aber statt Corona besser sagen: COVID-19, denn diese Krankheit ist anders als die normalen Grippen. Wir sehen am Beispiel Australien, dass sich Corona dort trotz sommerlicher Temperaturen genauso ausbreitet wie auf der nördlichen Halbkugel in der „Grippezeit“.
Corona wird bei uns also weiter wüten und deshalb sprechen vorsichtige Virologen auch nur davon, dass man die Ansteckungsprozesse verlangsamen müsse, damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden.
Wir müssen also weiter darauf warten, dass ein Impfstoff gegen diese Krankheit gefunden wird. Nach Meinung der Experten ist dies nicht vor Jahresende zu erwarten. So könnte sich also Corona weiter ausbreiten, bis genügend Menschen infiziert und dann immunisiert sind, d.h.: Es müssten wohl mindestens 60-70% der Bevölkerung erkranken.
So gesehen hat jeder von uns eine „Chance“, dabei zu sein. Das wird die Politik am 20.4. merken, wenn sie über weitere Maßnahmen beschließen will.

Etwas andere Gedanken zum Weltfrauentag

Jedes Jahr dasselbe Lamento der Frauen:
Wir wollen Gleichberechtigung.
Wir sind Opfer von Gewalt.

Mein Gott, Frauen! Ihr habt es doch besser, wie schon in meinen Aphorismen zu lesen ist:

Eine Frau hat im Leben zwei gute Chancen: Sie kann einen Beruf erlernen und gut verdienen oder sie kann eine gute Partie machen. Der Mann hat im allgemeinen nur eine Chance.“


Habt Ihr je von einem Mann gehört, der durch die Ehe reich oder bekannt geworden ist? Was wäre wohl aus Barbara Becker geworden, wenn sie nicht kurz mit Boris Becker verheiratet gewesen wäre, um nur ein Beispiel zu nennen.
Oder nehmen wir die Fußballerfrauen. Die brauchen nur im Bikini am Strand posieren, schon verdienen sie bestens als Influencerin. Welcher Mann in Badehose kriegt so was hin? Ich würde wohl, wenn ich noch so jung wäre, keinen einzigen Klick bekommen. Seufz!

Tja, und mich hat auch noch nie eine Frau im Gasthaus frei gehalten. Mir hat auch noch nie eine Frau die Tür auf gehalten, wenn sie nicht gerade zufällig vor mir ging. Ach, ich will hier nicht weiter lamentieren, sondern nur feststellen:
Frauen, Ihr habt es gut.

Dennoch fühlt Ihr Euch benachteiligt. Gerade liefert die Frauen-Union der CDU wieder ein Beispiel für die Unzufriedenheit der Frauen: Es reicht Euch nicht. dass derzeit überall Frauen an der Spitze stehen: als Kanzlerin, als CDU-Chefin oder als EU-Kommissionspräsidentin. Nein, Ihr sie wollt mehr. Ihr verlangt eine Frauenquote. Nachdem dieses Wort in Misskredit geraten ist, habt Ihr – listig, wie Ihr sein könnt – einen neuen Begriff erfunden: Ihr fordert nun ein Reißverschluss-Verfahren, was dasselbe ist, d.h.: Auf den Kandidatenlisten oder bei der Postenbesetzung soll auf jeden Mann eine Frau folgen.
Das wäre völlig ungerecht, weil es den Frauen doppelt so viele Chancen einräumen würde, wie ihnen zusteht: In der CDU sind nur etwa ein Viertel der Mitglieder Frauen. Und entsprechend diesem Anteil sollten sie auch bei der Kandidatenaufstellung berücksichtigt werden. Versteht das doch bitte. Auch Ramelow hat es verstanden und sein Paritätsgesetz auf Eis gelegt.
Was die Gleichberechtigung anbetrifft, kenne ich keine Frau, die weniger verdient als ein Mann in derselben Stellung, als Lehrerin oder Verkäuferin bei ALDI.
Habt bitte Verständnis dafür, dass eine Frau mit 7 Kindern nicht VW-Vorstand werden kann, sondern allenfalls Ministerin oder EU-Kommissionspräsidentin. Das ist doch auch ein einträglicher Job.

Ein zweites Thema wird am Weltfrauentag groß geschrieben:
Die armen Frauen werden Opfer von Bestien in ihrem Haus, nämlich dem eigenen Ehemann. Dieses feministische Zerrbild wird in den Medien Jahr für Jahr verbreitet. Anscheinend hat man in den Redaktionsstuben einen Terminkalender, nach welchem man die alten Meldungen stereotyp wiederholt und mögen sie auch noch so falsch sein. Man hat nur die Gewalt gegen Frauen im Blick und blendet aus, dass die Gewalt ein allgemeines Problem der Gesellschaft ist und dass Männer genau so Opfer der Gewalt von Frauen werden (s. Witz von heute) Natürlich kann man sich bezüglich der Gewalt gegen Frauen auf auf Statistiken des BKA stützen. Aber diese bieten ein völlig schiefes Bild von der Wirklichkeit. Viele Frauen zeigen ihre Männer an, wenn sie geschlagen werden, um dann in ein Frauenhaus umzuziehen. Aber welcher Mann wird schon zur Polizei gehen, wenn ihm seine Frau Gewalt angetan hat? Er hätte Angst, sich lächerlich zu machen.

So gibt es zwar Frauenhäuser, aber keine Männerhäuser für die Opfer von weiblicher Gewalt. Die Männer würden sich entmannt vorkommen, wenn sie wie die Frauen Schutz in einem geschlechtsspezifischen Haus suchen müssten. Sie schlafen lieber unter Brücken oder sitzen in Gasthäusern. Viele Verzweifelte begehen sogar Selbstmord.
Die Selbstmordrate bei Männern ist je nach Alter drei- bis fünfmal so hoch wie bei Frauen:
https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel
Und haben Sie je gehört, dass man sich dieses Problems der Männer so fürsorglich angenommen hätte wie bei den Frauen? Wo bleibt
da der Gleichstellungsbeauftragte?

Die Männer ertragen es Jahr für Jahr, als gewalttätiger hingestellt zu werden, ohne sich dagegen zu wehren, obwohl wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Frauen gewalttätiger als Männer sind. Falls sie das interessiert, schauen Sie beispielsweise mal hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/03/18/raffinesse-frauen-20192005/
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wenn man die Gewalttätigkeit von Männern und Frauen vergleicht, sollte man auch die Statistik von Tötungen der eigenen Kinder nicht außer Betracht lassen. Die geben ein aufschlussreiches neutraleres Bild  über die Gewaltbereitschaft: Da sind die Frauen führend: Täter/innen waren 70 % Kindesmütter (n=14) und in 25 % Väter (n=5) sowie ein Stiefvater (5 %),
http://hss.ulb.uni-bonn.de/2011/2542/2542.pdf
http://www.breakingthescience.org/SimplifiedDataFromDHHS.php

PS.: Was sehen wir gerade an der griechischen Grenze? Ein entsetzliches Elend, bei dem es nun Überlegungen gibt, Frauen und Kinder heraus zu holen. Das Prinzip kennen wir schon von der Titanic: „Frauen und Kinder zuerst!“ Da wird mancher Mann sagen; „Frau müsste man sein!“

 

 

Zum Sonntag: Unglaubliches von Kardinal Marx

In einem Interview mit dem Stern gestand der Kardinal, dass auch er Zweifel am Glauben habe und er bat, dass man für die Verfestigung seines Glaubens beten möge. Er erklärte, dass es Glauben ohne Zweifel nicht geben könne. Ob er mein Zitat dazu gelesen hat?
Es wäre ja mal ganz interessant, wenn man die Pfarrer fragen würde, wie viele fest glauben, wie viele zweifeln und wie viele nicht mehr glauben, aber dennoch im Interesse der Gläubigen weiter ihren Dienst leisten.
Mit dem Glauben verhält es sich ja so, dass er durch Taufe, Erziehung, Religionsunterricht und Kommunion fest in die Menschen eingeprägt wird. Wirklich erwachsen wird ein Mensch erst, wenn er sich von solchen Prägungen frei macht und selbst entscheidet, was er für richtig oder falsch hält. Viele Menschen werden – so gesehen – nie richtig erwachsen.
Was den Glauben anbetrifft, fällt mir ein Erlebnis ein, das ich in meiner Dienstzeit als Richter hatte:

Ein Angeklagter brachte zu seiner Verteidigung eine Geschichte vor, die sich als erlogen herausstellte. Als ich ihn fragte, warum er denn gelogen hatte, sagte er: Was sich wirklich ereignet habe, würde als so unglaubhaft erscheinen, dass er nicht gewagt habe, es zu schildern. Dann begann er mit seinem Geständnis und ich sagte dazu:
„Tatsächlich, das ist so unglaubhaft, dass es schon wieder glaubhaft ist, wenn Sie es so erzählen.“

Wenn man den christlichen Glauben objektiv betrachtet, so ist das doch auch eine völlig unglaubhafte Geschichte:
Da erschafft Gott eine herrliche Welt mit einem Paradies und dann setzt er die Menschen hinein, die nur Ärger machen. Das ist so ähnlich, als wenn jemand Rosen pflanzt und Blattläuse darauf setzt. Kann ein Gott so sein, dass er nicht recht weiß, was er will? Erst spült er die sündige Menschheit mit der Sintflut weg und dann opfert er seinen Sohn
wegen dieser Sünden. Warum vergibt er den Menschen nicht einfach so? Warum versteckt sich Jesus vor den Häschern und muss erst von Judas verraten werden, anstatt dass er sich stellt? Warum lässt er erst den Judas schuldig werden?
Warum lässt Gott so viel Leid auf der Welt zu? Warum lassen Erdbeben Schulen einstürzen, so dass unschuldige Kinder sterben?
Fragen über Fragen, die sich der gläubige Christ stellen sollte. Vielleicht geht es ihm aber am Ende so, wie dem Juden in diesem Witz:

Ein Jude erscheint bei einem katholischen Pfarrer und sagt, dass er gerne zum katholischen Glauben konvertieren möchte. Der Pfarrer fragt ihn, was ihn zu diesem Schritt veranlasst hat. Darauf antwortet der Jude:
„Eine Kirche, die all das übersteht, was die Katholische Kirche hinter sich hat, muss vom wahren Gott erhalten worden sein.“

Und noch eine Anekdote:

Ein Christ fragt einen Atheisten: „Sie glauben also, dass es keinen Gott gibt?“
„Ich glaube nicht einmal das.“

Heute ist der Tag der Gewaltlosigkeit

Frauen verstehen es hervorragend, sich als Opfer männlicher Gewalt in Szene zu setzen.  Sie haben sogar einen eigenen „Tag der Gewaltlosigkeit gegen Frauen“ durchgesetzt. Natürlich gibt es Frauen als Opfer und das ist schlimm genug.
Was aber darüber vergessen wird, ist die Tatsache, dass umgekehrt Männer viel öfter Opfer der Gewalt von Frauen werden. Dies habe ich schon vor 20 Jahren in meinem Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ beschrieben. Der Spiegel hat dies als neue wissenschaftliche Erkenntnis verbreitet und wärmt damit nur das auf, was ohnehin schon bekannt ist. Aber keiner will es wahr haben: Wenn Frauen Opfer von Gewalt werden, flüchten Sie ins Frauenhaus und erregen damit die Aufmerksamkeit der Allgemeinheit. Ein Mann jedoch, dem seine Frau Gewalt antut, geht ins Wirtshaus oder haut einfach ab und keiner interessiert sich dafür. Das ist so, weil es Feministinnen gibt, die regelmäßig Statistiken veröffentlichen, wie viele Frauen schon mal Gewalt über sich ergehen lassen mussten. Aber ein männliches Gegenstück zu diesem traurigen Club fehlt, so dass ein völlig schiefes Bild entsteht. Deshalb ist es gut, wenn sich Wissenschaftler gelegentlich des Problems Gewalt annehmen.
Sind Sie ein Mann? Und meinen Sie vielleicht, eine Frau könne Ihnen ja gar nicht Gewalt antun? Dann haben Sie das Glück, eine Frau ihr Eigen zu nennen, die nicht mit Tellern nach nach Ihnen geworfen hat. Und Sie verfügen auch nicht über die notwendige Phantasie, sich auszumalen, wie Sie aussehen würden, nachdem Ihnen eine Bratpfanne ins Gesicht geschleudert wurde. Und achten Sie auf Ihre Messer!
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie den Spiegel-Artikel:
„Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer – zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html