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Witz zum Tag

Einen fröhlichen Tag!

Der Krutzenbichler steht vor Gericht, weil er auf dem Oktoberfest einem anderen Gast einen Maßkrug so auf den Kopf geschlagen haben soll, dass dieser einen Schädelbruch erlitten haben soll.:
Er verteidigt sich:
„Des konn net sei: I hab eam bloß a weng mit‘n Maßkrug dupft.“
Darauf der Richter: „Ja, aber ihr Opfer hatte eine dünne Schädeldecke, wie der Arzt festgestellt hat.“
„Oiso, Herr Richter, mit so an Kopf geht ma aa net aufs Oktoberfet.“

Wenn Bayern feiern

In Bayer versteht man zu feiern!

… sogar im kleinsten Dorf.  Das größte Volksfest der Welt, nämlich das Oktoberfest, findet natürlich in Bayern statt. Auch sonst lässt man keine Gelegenheit aus zu feiern: Starkbier- und Maibockanstich, Vereinsfeste, Prozessionen…
Nur mit dem Münchner Fasching wollte es nicht so recht  klappen. Als es da noch einen Faschingszug gab, war in der Zeitung eine nette Karikatur zu sehen: In der Zuschauerreihe lacht einer und ein Bayer in Tracht sagt: „Da lacht ja oaner. Des muaß a Preiß sein.“
In Bayern feiert man eben anders: Der Höhepunkt ist der Fasching in Veitshöchheim. Er ist zum Highlight im Fernsehen geworden. Dagegen war mir das, was ich gestern aus Düsseldorf gesehen habe, einfach nur zum Abschalten.

 

Die Wiesn – einst und jetzt

Darüber habe ich ja schon Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/26/die-wiesn-einst-und-jetzt/   https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/02/wiesn-vom-volksfest-zur-promi-wiesn/
Es gab einmal eine Zeit, da konnte man die Herzen, die man auf der Wiesn kaufen konnte, auch essen. Und sie waren wie Lebkuchen, die einen Vorgeschmack auf Weihnachten boten.
Aber nun brachten uns die Kinder solche Herzen als Gruß vom Oktoberfest mit. Wir dachten, dass wir uns die zum Kaffee gönnen. Aber die Enkel hatten den richtigen Durchblick und sagten: „Die kann man doch nicht essen. Die sind nur Dekoration.“ Ich verwies auf die lange Zutatenliste auf der Rückseite und widersprach. Die Enkel hatten aber doch recht. Die Herzen waren so hart, dass man sie kaum brechen konnte. Keiner wollte ein Stück davon essen, nur ich bin in einer Zeit groß geworden, in der man Lebensmittel nicht weg warf. Ich habe ein Stück davon im Kaffee aufgeweicht und daran geknabbert. Ich habe es nicht vertragen, was an der Menge an Zutatenchemie gelegen haben dürfte, an die mein Magen nicht gewöhnt ist.

Wiesn: Vom Volksfest zur Promi-Wiesn

                                      Darum feiern wir lieber bei uns dahoam

Das ist nun wieder typisch. Wir lasen als Schlagzeile, dass Jens Lehmann aus einem Wiesnzelt raus geflogen ist. Ursache war, dass die Security Anweisung hatte, alle Besucher ohne Bändchen rauszuschmeißen, denn nur mit einem solchen Bändchen war der Zutritt erlaubt.

Anders ist es jedoch bei „Promis“: Der Wirt und Zelt-Chef Michael Käfer sprach von einem bedauernswerten Missverständnis: Er habe sich dafür entschuldigt, dass seine Security Jens Lehman nicht erkannt und aus dem Zelt gewiesen habe.

Mein Vorschlag: So wie Steckbriefe auf den Polizeirevieren hängen, sollte man Promi-Listen an die Festzelteingänge hängen, damit solche bedauerlichen Missverständnisse nicht wieder passieren und damit auch jeder sieht, dass unser Bundespräsident recht hat, wenn er vor einer Spaltung des Volkes warnt. Plebejer wie Sie und ich gehören halt nicht dazu.
Typisch ist eine Schlagzeile  von heute bei Web.de: „Wiesn ohne Pocher: unmöglich!“ So weit ist das einstige Volksfest herunter gekommen.

 

Witz zur Wiesn

Man soll den neuen Tag fröhlich beginnen. Deshalb kommt hier täglich ein Witz, heute wieder vom Oktoberfest:

Eine Bedienung auf der Wiesn erscheint schwer beladen an einem Tisch: In beiden Händen trägt sie etliche Maßkrüge und unter den Arm hat sie sich eine Semmel geklemmt. Sie hebt den Arm und lässt die Semmel vor dem Gast, der sie bestellt hatte, auf den Tisch fallen. Da sagt der Gast:
„Sie, die Semmel ist ja ganz nass!“
Darauf die Bedienung: Da seh’n’S, wie i schwitz!“

Und lesen Sie bitte dazu auch den Witz von gestern!

Die Wiesn einst und jetzt


Wie war das früher schön auf der Wiesn. Da briet meine Mutter ein Hendl und das aßen wir  im Außenbereich eines Festzeltes und genossen ein Wiesenbier dazu. Das war damals noch so Sitte. Damals war halt die Wiesn noch ein richtiges Volksfest, wo jeder seinen Platz fand und dabei schaute man den Prachtgespannen der Brauereien zu, wie sie das Bier auch wirklich in Holzfässern anlieferten. Beinahe hätte es eine Revolution gegeben, als das Bier plötzlich in Stahlcontainern kam und die Prachtgespanne nur noch zur Schau herum fuhren. Und was früher der Wiesn ihren eigenen Reiz gab, waren die vielen Schaubuden, die zu Werbezwecken oft mehr draußen zeigten als drinnen. So war ein Wiesnbummel immer recht amüsant.

Und heute? Die Zelte sind überfüllt. Die Wiesn ist dem Eindruck nach, den die Medien vermitteln, vom Volksfest zu einer Promi-Show verkommen. Für mich ist es unerträglich, dass ich bei Berichten über die Wiesn dauernd Leute vorgeführt bekomme, auf die ich allergisch reagiere: die Effenbergs, die Pooth & Co.
Da trinke ich, der einmal ein geradezu leidenschaftlicher Wiesngänger war, mein Bier lieber daheim.

Witz zur Wiesnzeit

 

 

 

 

 

Lach mit!

Ein Radfahrer fährt an der Wiesn vorbei mit zwei Säcken auf dem Gepäckträger. Ein Polizist hält ihn an und fragt, was er da transportiere. Er öffnet einen Sack. Darin befinden sich lauter Euromünzen. Der Polizist vermutet eine Straftat und fragt, was es mit den Münzen auf sich hat. Der Radfahrer: „Ich wohne an der Wiesn und da pieseln die Männer dauernd durch meinen Zaun. Und dann komme ich und sage: 5 Euro, oder ich schneide ihn ab.“
Dann deutet der Polizist auf den anderen Sack und fragt:
„Und was ist da drin?“
„Nicht alle haben bezahlen wollen…“

(Meine Schwägerin wohnt an der Wiesn. Für sie bricht nun zur Zeit des Oktoberfests eine Leidenszeit an. Tatsächlich pieseln ihr sogar am hellichten Tag dauernd Männer mit übervollen Blasen durch den Zaun in ihren Vorgarten. Und manche verrichten dort sogar ihr „großes Geschäft“. Was noch schlimmer ist: Immer wieder erdreisten sich Autofahrer, ihren PKW einfach in ihre Einfahrt zu stellen. Wenn sie die Leute zur Rede stellt, sagen die, sie hätten einfach nicht gewusst, wohin mit dem Auto.)

Heute beginnt das Oktoberfest – schrecklich!

Was für die einen ein Vergnügen ist, ist für die anderen eine Belastung. Meine Schwägerin wohnt in der Nähe des Oktoberfests und leidet unter dem dauernden Gedudel der Lautsprecher von der Wiesen. Aber schlimmer ist, dass fast jeden Tag fremde Leute einfach ihr Auto in ihrer Garageneinfahrt abstellen. Die Polizei betrachtet das als Privatsache. Und warum hat sie kein Tor davor? Weil die Einfahrt von der Straße sowieso immer zugeparkt wird.
Das Allerschlimmste aber ist, dass die Massen, die an ihrem Haus vorbeigehen, unter Druck stehen: vorn und hinten. Sie scheißen und pinkeln also in den Vorgarten meiner Schwägerin, wobei es ihnen ganz gleich ist, dass auf dem Gehsteig die Leute vorbeigehen. Wer macht schon gern in die Hose!
Nicht viel anders geht es in etlichen Vororten zu. Die Bahnhöfe haben keine Klos, denn dafür wären die Gemeinden zuständig und die haben kein Geld. Was bleibt da anderes übrig, als…
Da hilft nur Notwehr, wie der Witz zeigt, den ich hier folgen lasse.