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Söder – wie immer auf Krawall gebürstet

Kaum sagt Söder etwas, lesen wir, dass er „scharfe Kritik“ geübt hat. Wieso geht es nicht überhaupt in der Politik mit einer normalen sachlichen Kritik – vielleicht sogar verbunden mit einem positiven Ergänzungsvorschlag?
Interessant ist ja, dass sich vor allem die Jugend, sogar die der eigenen Partei, von Söders „One-Man-Show“ abwendet. Dieser Politikstil hat sich überlebt.
Özdemir hat gerade seine Vorstellungen über die Landwirtschaft dargelegt. Und Söder sagte dazu, die Bundesregierung sei nicht dazu da, den Menschen vorzuschreiben, was oder wie viel sie essen. Das ist typisch für ihn: Wenn Özdemir von Äpfeln redet, spricht er von Birnen.
Es liegt doch auf der Hand, dass es so nicht weiter gehen kann mit der Massentierhaltung, die unsere Natur (Grundwasser und Luft) belastet. Insofern hat der Merkelismus eine schwere Hypothek hinterlassen und es ist gut so, dass Özdemir daran arbeiten will, sie abzutragen. Wenn Söder dies als Vorschrift über das, was wir essen sollen, bezeichnet, ist das eine populistische Verdrehung der Tatsachen.
Und dieser Populismus ist eine nun in der Pandemie deutlich gewordenen Krankheit unserer Zeit, die zur Spaltung und schließlich zur Gewalt führt.
Wenn ich an meine Jugend denke, war es so, dass Fleisch teuer war und wir uns auf den Sonntagsbraten freuten. Heute ist diese Freude verloren gegangen, weil Fleisch für viele zum Alltag gehört. Aber dieses Fleisch sollte einen Preis haben, der sich auch an den Umweltschäden orientiert, die durch die moderne Fleischproduktion anfallen: Nur zwei Beispiele: Am Chiemsee müssen zwei „Seekühe“ eingesetzt werden, um zu verhindern, dass der von den Bauern überdüngte See zu wächst. Und die Nitratbelastung des Grundwassers verursacht auch hohe Kosten. All diese Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt.
Im übrigen ist ein zu hoher Fleischkonsum ungesund.

Endlich: KT ist wieder da!

Guttenberg (kurz. KT) ist wieder da. Er wurde bei seinem Wahlkampfauftritt groß gefeiert.
Es war in meinen Augen übertrieben, dass er über eine Jugendsünde stolpern musste. Denken wir an Bill Clinton, der nicht einmal wegen seiner Lewinsky-Affäre gehen musste. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass man alles aussitzen kann.
Ein Beispiel dafür ist auch Özdemir, der m.E. viel zu oft als einzige Stimme der Opposition im Fernsehen zu Wort kommt. Der unsympathische Obermoralist mit der künstlich männlichen Grunzstimme hat drei Affären hinter sich, von denen jede einzelne wesentlich schlimmer ist als KTs Doktorarbeit, die ja wahrscheinlich sowieso niemand gelesen hat außer den Plagiatssuchern:
Erinnern wir uns: Özdemir hat seine dienstlich erworbenen Bonusmeilen privat genutzt. Das ist in meinen Augen Diebstahl am Volk. Er hat also im Gegensatz zu Guttenberg einen Schaden verursacht. Ihm selbst hat das leider nicht geschadet – nur bei mir. Ich bin da halt nachtragend. Für mich ist eine Partei mit so einem Chef nicht wählbar.
Und denken wir an seine Haschisch-Affäre. Damals ließ er sich auf seinem Berliner Balkon interviewen. Hinterher entdeckte jemand auf den Bildern Haschischpflanzen. Özdemir redete sich darauf raus, dass er damit gegen das Verbot von Haschisch protestieren wollen. Das war eine ganz dumme Ausrede: Wenn er wirklich hätte protestieren wollen, hätte er doch beim Interview sagen müssen: „Schauen Sie mal hier, …“ Aber er bekannte sich erst zu dem Ganzen, als er erwischt worden war – ein merkwürdiger Protest, den er da geltend gemacht hat und den wir ihm „abkaufen“ sollten. Im übrigen bin ich offenbar von vorgestern: Ich finde, dass ein Abgeordneter gesetzestreu sein sollte.
Und was war noch gleich der dritte Fehltritt Özdemirs? Verdammt, mir fällt er nicht mehr ein. Mein Gedächtnis lässt mich da in meinem Alter leider im Stich. Wissen Sie’s noch?

Grüne, Drogen, Beck und Özdemir

Unbenannt

Der Drogen-Skandal um den Politiker Volker Beck erschüttert die Grünen. Vor der Wahl ist so ein Skandal denkbar unpassend. Deshalb gehen Cem Özdemir und Winfried Kretschmann nun auf Distanz.

Grünen-Chef Cem Özdemir begrüßte Becks Rückzug von seinen politischen Ämtern und sagte, Beck habe „schnell die Konsequenzen gezogen, das ist bei der Schwere der Vorwürfe auch angemessen“.
Der Mann hat offenbar ein schlechtes Gedächtnis. Er selbst wurde ja auch mit Cannabispflanzen auf seinem Balkon erwischt. Es macht keinen guten Eindruck, wenn er sich nun ganz vorne in der Front derer postiert, die den Rücktritt Becks als angemessen bezeichnen. Für mich ist ein Rücktritt Üzdemis schon lange mehr als angemessen:

https://autorenseite.wordpress.com/2016/03/03/beck-und-oezdemir-drogen-bei-gruenen/

Beck und Özdemir -Drogen bei Grünen

Unbenannt

Der Unterschied zwischen Beck und Özdemir

Der Grüne Beck wurde mit der kleinen Menge von 0,6 Gramm einer „betäubungsmittelsuspekten Substanz“ erwischt und man vermutet, dass es sich dabei um Crystal Meth handelt. Trotz dieser geringen Menge ist er sofort zurück getreten. Sein Kollege Özdemir, der vorher schon einigen Dreck am Stecken hatte, dachte nicht daran, sein Amt aufzugeben, als eine Haschisch-Pflanzung auf seinem Balkon entdeckt wurde, sondern verkaufte das Volk für dumm, indem er behauptete, es handele sich um einen Protest gegen das Verbot von Haschisch. Er hätte längst vorher das tun sollen, was ihm nun sein Parteigenosse Beck vormacht.

Aber im Grunde genommen hat Özdemir recht: Das Volk ist ja so vergesslich. Wer weiß denn noch nach ein paar Wochen, was Özdemir alles auf dem Kerbholz hat?

Alterungsprozess

Ich bin ja schon ziemlich alt, aber ein gütiges Schicksal lässt mich das nicht so sehr spüren. Doch auf einmal stelle ich fest, dass ich dies oder jenes nicht mehr vertrage. Na ja, dann esse ich halt etwas anderes.
Aber meine Empfindlichkeit nimmt zu. Jetzt, wo der Özdemir als Stimme der Opposition öfter im Fernsehen kommt, muss ich ihn weg zappen. Für mich ist der Mann ein Brechmittel, also nicht zu ertragen. Er hat sich drei Sachen geleistet, von denen eigentlich jede ausreichen müsste, dass er seinen Hut nehmen müsste. Was die erste Affäre war, weiß ich nicht mehr – wie gesagt bin ich alt und vergesslich. Die zweite war die Geschichte mit den Flugmeilen. Und dazu kam dann noch seine Haschisch-Pflanzenkultur auf seinem Balkon. Irgendjemand hatte sie auf einem Fernsehfilm entdeckt, das ihn bei einem Interview zeigte. Zur Rede gestellt behauptete Özdemir, es handele sich um einen Protest gegen das Haschisch-Verbot. Das ist eine ganz dumme Ausrede, denn wenn es sich um seinen Protest gehandelt hätte, hätte er doch im Interview sagen müssen: „Da schaut her: Hier habe ich Haschisch gepflanzt, um gegen das Betäubungsmittelgesetz zu protestieren.“
Aber ertappt zu sein und dann nicht zu seiner Tat stehen: Das ist schäbig und disqualifiziert ihn. Ebenso ist es nicht hinnehmbar, dass jemand von der gesetzgebenden Körperschaft gleichzeitig außerparlamentarische Opposition betreibt.
Ich kann solche Leute nicht mehr sehen und wundere mich, dass die Grünen mit solchem Führungspersonal so gut da stehen. Da war mir der Brüderle doch viel lieber.

Weg mit Özdemir

Früher einmal hatte er schon die Flugmeilen- und eine Darlehens-Affäre am Hals und musste zurück treten. Nun hat er wieder Probleme. Er hat bei dem Trend, sich mit Eiswasser zu begießen, mitgemacht und sich ausgerechnet neben eine Hanfpflanze gestellt.
Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, sprach von einer „leichten Dusseligkeit“. Das ist für mich noch viel zu milde ausgedrückt. Wer so dumm ist, gehört nicht in den Bundestag.
Nun hat er versucht, seinen Fehler als bewusste Provokation hinzustellen. Also, Herr Özdemir, eine bewusste Provokation sieht anders aus, etwa so. Da hätten Sie den Zuschauern sagen müssen: „Werfen Sie doch einmal einen Blick in meinen Balkongarten!“ Oder so ähnlich.
Und es gibt einen zweiten Grund, weshalb Özdemir nicht mehr in den Bundestag gehört: Dort werden Gesetze gemacht, an die sich die Bürger zu halten haben. Der Bundestag desavouiert sich selbst, wenn Abgeordnete die beschlossenen Gesetze selbst übertreten. So etwas ist eine Missachtung der demokratischen Spielregeln. Wo kämen wir hin, wenn jeder, dem etwas nicht gefällt, Gesetze missachtet? Da würde ich gleich einmal anfangen und meine Steuern hinterziehen, weil ich finde, dass mit dem Geld der Bürger viel zu verschwenderisch umgegangen wird. Man wird doch mal provozieren dürfen oder, Herr Özdemir?
Schade, dass sich der sonst so integre Grüne Ströbele hinter Özdemir gestellt hat. Ihm ist es dabei wohl nur darum gegangen, Schaden von seiner Partei abzuwenden.