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Sind die Österreicher gescheiter als Deutsche?

Die Frage habe ich hier schon öfter gestellt wegen der höheren Renten und billigeren Wohnungen in Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Die Deutschen nehmen es hin, wenn sie einem Alter in Armut entgegen sehen und wenn der Wohnraum immer unerschwinglicher wird. Der deutsche Michel schluckt all dies, weil er das alles für „alternativlos“ hält, wie ihm eingetrichtert wird. Er braucht halt lange, bis er aufwacht. Die letzten Wahlen zeigen immerhin ein leichtes Aufmucken.

Gerade lesen wir, dass im Land Salzburg Ölheizungen verboten werden sollen wie schon vorher in zwei anderen Bundesländern. Das wäre doch auch wieder ein Vorbild für Deutschland. Aber es wird lange dauern, bis so etwas in unserer Lobbykratie möglich sein wird.

Der Österreicher – ein Mängelexemplar?

Der Österreicher – ein Mängelexemplar? So fragt man sich, wenn man eine Umfrage der Salzburger Nachrichten anlässlich des Valentinstags liest:
„Für rund 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gibt es an der Partnerin oder dem Partner immer etwas auszusetzen. Nur 21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nichts am Gegenüber nervt. „

Da stellen sich mir doch einige Fragen:
Ist der Österreicher generell für die Ehe ungeeignet?
Und schließlich fragt man sich hier in Deutschland: Wie sähe das Ergebnis einer solchen Umfrage bei uns aus? Da fragt man vielleicht vorsichtshalber gar nicht nach.
Also, liebe Geschlechtsgenossen, strengt euch wenigstens am Valentinstag ein bisschen an, damit keine Klagen kommen.

Zum Schluss doch noch eine Bemerkung zur Beruhigung der Gemüter: Der Begriff „nerven“ ist viel zu unpräzise, als dass man daraus Schlüsse auf das Funktionieren einer Ehe ziehen könnte. Wenn also beispielsweise eine Frau häufig lange mit ihrer Freundin telefoniert, so geht das einem Mann doch nicht wirklich auf die Nerven, sondern es handelt sich um eine liebenswerte kleine Macke, die nur ein wenig nervt nach dem Motto: „So san S‘ halt, die Weiber.“

Verlogene Asylpolitik

Merkel

Kann mir jemand das erklären:
Wir reden dauernd von einer Willkommenskultur und klopfen uns immer wieder selbst auf die Schultern, weil wir uns einbilden, so ziemlich die letzten Gutmenschen in Europa zu sein.
Aber ist das wirklich so? Ich sehe das anders: In Afrika gibt es Exklaven, die zu Europa gehören. Manchmal sehen wir Bilder davon: Eine von ihnen ist Ceuta. Sie ist von hohen unüberwindlichen Zäunen umgeben, also solchen, die wir dem ungarischen Regierungschef als unmenschlich vorgeworfen haben.
Wenn wir nun aber das Asylrecht ernst nehmen würden, müssten wir in Ceuta jeden hereinlassen, der dort „an die Tür klopft“ und um Asyl nachsucht. Wäre das so, bräuchte kein Flüchtling die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer anzutreten.
Kann mir jemand erklären, warum Ceuta den Flüchtlingen verschlossen bleibt und wie das mit dem Asylrecht vereinbar ist?
Wahrscheinlich wird die Regierung sagen, dafür seien die Spanier verantwortlich und dazu wolle sie nichts sagen.
Ich aber meine, man sollte endlich mit der Verlogenheit der Asylpolitik aufhören und neue klare Richtlinien erarbeiten. Es steht ja wohl fest, dass wir nicht halb Afrika bei uns aufnehmen können. Die Obergrenze, von der Seehofer schon immer gesprochen hat, haben sowohl Gauck als auch der Dalai Lama aufgegriffen und gefunden, dass es Grenzen für unsere Aufnahmekapazität gibt. Wann hat endlich die europäische Politik den Mut, das einmal zu diskutieren und dann Regeln dafür aufzustellen. Hätte man das schon frühzeitig getan, gäbe es keine starke PEGIDA und auch die AfD hätte nicht den großen Zulauf. Auch jenseits der Grenze wären die Rechtspopulisten wesentlich schwächer. So aber nehmen diejenigen zu, die in der EU keine Zukunft mehr sehen: Dass die Briten die EU verlassen wollen, ist, wenn man die Interviews im Fernsehen verfolgt, hauptsächlich eine Folge der verfehlten Asylpolitik der EU. Und in Österreich sind laut einer Studie sind nur noch 51 Prozent der Meinung, dass ihr Land EU-Mitglied bleiben soll.
http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/oexit-umfrage-sieht-mehrheit-fuer-eu-mitgliedschaft-202824/
Der österreichische Außenminister hat die Lage richtig erfasst, indem er soeben sagte, die Flüchtlingspolitik sei der größte Fehler, den die EU gemacht habe. Dieser Meinung sind auch viele Deutsche und deshalb gibt es auch bei uns eine steigend Zahl von Bürgern, die Der EU skeptisch gegenüberstehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/06/25/brexit-da-stimmt-doch-was-nicht/