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Hochwasserkatastrophe: Aus dem Oderbruch nichts gelernt

Eines der Hauptprobleme bei solchen Katastrophen ist die Tatsache, dass in den voll gelaufenen Kellern die Öltanks vom Boden an die Decke schwimmen. Dabei reißen die Leitungen und das Öl vermischt sich mit dem Wasser.  So läuft eine stinkige verschmutzte ölhaltige Brühe durch Orte und Landschaften. Das Üble ist, dass sich der Ölgeruch nicht so einfach verflüchtigt, sondern die ölgetränkten Hauswände stinken noch wer weiß wie lange.
Schon beim Oderbruch-Hochwasser habe ich daher vorgeschlagen, dass Öltanks in hochwassergefährdeten Gebieten befestigt werden, so dass sie nicht schwimmen können. Das ginge ganz einfach durch eine Abstützung von der Kellerdecke her. Aber leider wurde diese Vorschlag nicht aufgegriffen. So müssen die Menschen im Katastrophengebiet in ihrem Leid auch noch mit dem unerträglichen Gestank leben.
Wussten Sie schon, dass die Menschheit erwiesenermaßen immer dümmer wird?

Grenells völlige Verdrehung der Tatsachen

US-Botschafter Grenell meint, die amerikanischen Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 seien „pro-europäisch“.  Wie sehr er irrt, hat er gerade von der EU-Kommission zu hören bekommen.
Und wenn er glaubt, Deutschland mache sich zu sehr von Russland abhängig, so ist ihm entgegen zu halten, dass Deutschland mit der neuen Pipeline mehr Unabhängigkeit anstrebt. Wir haben ja schon erleben müssen, dass es gefährlich ist, wenn andere Länder wie die Ukraine uns die Gaszufuhr drosseln können.
Trump geht es allein darum, dass er weiter sein teures umweltschädliches Flüssiggas verkaufen kann. Und deshalb schiebt er politische Gründe vor, die allerdings auch keine Einmischung in unsere Angelegenheiten rechtfertigen. Trump ist nicht das „Kindermädchen“ von Deutschland, das uns sagen muss, was für uns gefährlich ist.
Ganz übel ist, dass Trump das 10-Milliarden-Objekt erst jetzt kurz vor der Vollendung stoppen will. So etwas kann man mit einer Nation, von der man behauptet, man sei mit ihr befreundet, einfach nicht machen.
Wann wacht man endlich auf in Berlin und merkt, dass man keine Feinde  mehr braucht, wenn man solche „Freunde“ hat. Wer saugt denn Deutschland aus mit Amazon, Facebook & Co? Das ist doch nicht der „böse“ Putin!

Deutschland stürzt ab

Während wir schlafen, denken die Chinesen schon weiter. Sie haben viele von den Rohstoffen, insbesondere seltene Metalle, die unsere Industrie brauchen würde, im eigenen Land, aber sie verschleudern sie nicht, wie die Ölexportländer es mit dem schwarzen Gold getan haben.
Weil die Chinesen Öl importieren müssen, haben sie sich ihren Ölbedarf abgesichert, indem sie Quellen gekauft haben oder Liefergarantien erworben haben. Auch Kupfer wird knapper, jedoch nicht für die Chinesen: Die haben in der Zeit, als die Preise für dieses Metall im Keller waren, Hunderttausende von Tonnen gekauft. Dann stiegen die Preise so stark, dass bei uns Leute auf die findige Idee kamen, im Baumarkt Kupferdachrinnen zu kaufen und sie dann beim Schrotthändler teurer zu verkaufen.
Die Chinesen haben so viele Dollars gehortet, dass sie damit die USA ruinieren könnten. Die Amerikaner haben sich mit ihrer Schuldenpolitik in die Hand der Chinesen begeben. Sie müssen bei den Chinesen betteln, den Wechselkurs der chinesischen Währung gnädig zu gestalten.
Die Chinesen haben in Afrika und Südamerika riesige Landflächen für die Ernährung ihrer Bevölkerung erworben. Das ist Vorsorge, aber für die afrikanische Bevölkerung bleibt immer weniger übrig, weil deren korrupte Staatsoberhäupter Fischgründe und Ländereien (wie auch schon das Öl) für viel Geld anderen überlassen.
Und wenn es um die Entwicklung neuer Technologien geht, werden wir gegenüber den Chinesen zurückfallen. Wenn man die Frage stellen würde, welches Volk disziplinierter ist, werden sicher die meisten antworten: die Chinesen. Disziplin ist schon die halbe Intelligenz. Bei uns gilt vielen das Chaos als chic.
Hinzu kommt, dass die Chinesen mehr „Humankapital“ haben. Mir sagte ein Ingenieur, der an einem zukunftsträchtigen Objekt arbeitet: „Da haben die Chinesen auch wieder die Nase vorn. Die setzen ja auch zehnmal so viele Leute ein wie wir. Da muss dann auch schneller mehr heraus kommen.“
Genießen wir also noch die paar Jahre Wohlstand, die uns noch bleiben! Lesen Sie weiter:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/25/deutschland-stuerzt-ab-5/

 

 

Plot: America first!


Ein Plot ist das Handlungsgerüst eines Films. Und manchmal denke ich, mir würde da schon einiges einfallen.
Hier ein Plot© darüber, wie die USA die Weltherrschaft an sich reißen:
Man bringt einem russischen Exspion Gift bei und behauptet, das seien die Russen gewesen. So löst man tiefgreifende Sanktionen gegen Russland aus und hält auf diese Weise diesen Konkurrenten klein.
Dann behauptet man grundlos, der Iran bastele an Atombomben. Die USA verhängen Sanktionen gegen den Iran und verlangen, dass die anderen westlichen Staaten mitmachen. Weil dadurch ein Hauptproduzent von Erdöl ausfällt, steigt der Ölpreis und die USA als größter Erdölförderer verdienen plötzlich ein Vielfaches im Verhältnis zu vorher. Der Dollar wird zur einzigen Leitwährung. Und dann zwingen die USA die anderen Staaten mit ihrer „America-first-Politik“ durch Strafzölle in die Knie.
So geht Weltherrschaft ganz ohne Krieg.

Wie gesagt: Das ist nur ein Fantasiegebilde für einen Film. Aber so einfach könnte es doch auch in Wirklichkeit funktionieren oder?

Ist Frau Merkel eheuntauglich?


Gelegentlich liest man kuriose Geschichten über Ehepaare. Es kommt vor, dass sich manche Eheleute über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht mehr miteinander unterhalten haben. An solche Situationen erinnert mich die Kanzlerin mit ihrem Verhalten gegenüber Putin: Sie erhält ihm gegenüber Subventionen aufrecht, die sinnlos sind, weil sie nichts genützt haben, und sie lässt Putin nicht am G20-Treffen teilnehmen, obwohl er ein wichtiges Land vertritt und einiges beizutragen hätte. Wann endlich tritt sie für eine Normalisierung des Verhältnisses zu Russland ein und gibt ihre Haltung, die der einer verbiesterten Ehefrau gleicht, endlich auf?
Eine gute Ehefrau fragt sich übrigens bei einem Streit, ob sie nicht vielleicht auch selbst Fehler gemacht hat. Auf diese Idee ist Frau Merkel als Kanzlerin offenbar nie gekommen. War es denn nicht der Westen, der den Grundstein für die Ukraine-Krise gelegt hat, indem er dieses Land in die EU aufnehmen wollte? Als dann in der Ukraine ein Aufstand gegen die ordnungsgemäß unter Aufsicht der OECD gewählten Regierung ausbrach, unterstützte man die Rebellen finanziell und beispielsweise auch durch den Besuch des damaligen Außenministers Steinmeier. Im Zuge der Revolution brachen die alten Feindschaften zwischen den Volksstämmen der Ukrainer und Russen wieder auf: Russisch als Amtssprache wurde zunächst verboten. Und in Kiew wurde ein Haus mit Russen in Brand gesteckt, wobei die Bewohner unter Gejohle der Bevölkerung ums Leben kamen. Ist es da Putin zu verdenken, dass er seine Russen unterstützt hat?
Die Ukraine-Krise ließe sich ja ganz leicht lösen, indem man die Bevölkerung abstimmen lässt, wohin sie gehören will: zu Russland oder zur Ukraine. Aber so weit geht das Demokratieverständnis des Westens nicht. Der Westen weiß, dass er die Abstimmung verlieren würde, denn auf der Krim wohnen mehr Russen als Ukrainer. Die letzte Zählung ergab: Russen waren 58,5 % der Bevölkerung. 24,4 % waren Ukrainer, und 12,1 % Krimtataren.
Das Schicksal der Krim ist ohnehin kurios: Chruschtschow hatte die Halbinsel der Ukraine „geschenkt“, was damals bedeutungslos war, weil alles im Rahmen der UdSSR geschah. Deshalb nahm auch niemand daran Anstoß, dass ein Land „verschenkt“ wurde, ohne das Volk zu fragen. Aber wenn dieses Geschenk nun „wegen groben Undanks“ rückgängig gemacht wird, gilt das als Verbrechen.

Jetzt denken Sie mal zurück an den Irakkrieg: Damals haben die USA die Weltöffentlichkeit belogen mit der Behauptung, Saddam Hussein bastele an Atombomben. Jeder vernünftige Mensch konnte das Lügengebilde durchschauen, nur Merkel und Blair nicht. Blair zog mit Bush in diesen Krieg, in dem es nur um Macht und Öl ging, und ist nun deswegen ein gebrochener Mann. Merkel wurde von den Wählern ausgebremst. Übrigens war damals eine von den UN entsandte Gruppe von Wissenschaftlern im Irak unterwegs, um nach Atomwaffen zu suchen. Wenn es Bush darum gegangen wäre, Saddam Hussein die Atomwaffen weg zu nehmen, hätte er nur diese Wissenschaftler die Stelle untersuchen lassen müssen, wo angeblich diese Waffen lagerten.
Warum erwähne ich hier den Irakkrieg im Zusammenhang mit der Ukraine? Beim eindeutig völkerrechtswidrigen Irakkrieg wäre eine Regierung Merkel mit dabei gewesen, während sie gegen Putin Sanktionen verhängt. Beide Kriege unterscheiden sich gewaltig dadurch, dass man Putin einen nachfühlbaren Grund für sein Verhalten nicht absprechen kann, während es im Irak um Macht und Öl ging.

 

 

Sind Sie darauf vorbereitet?

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Gestern heulten bei uns nachts die Sirenen. Da wurden bei mir Erinnerungen an die Kriegszeit wach. Und als ich hinaus schaute, war alles finster: Kein Strom im Ort. Also konnte ich auch nicht im Radio hören, was los war. Und da machte ich mir meine Gedanken, ob wir denn für einen Ernstfall gewappnet sind.
Nehmen wir an, es würde ein schwerer Cyberangriff auf Deutschland Erfolg haben: Was dann? Schon der Ausfall der Banken wäre eine Katastrophe. Aber auch die Strom- und Wasserwerke sind, soweit ich weiß, vom Internet abhängig, obwohl sie eigentlich autark funktionieren sollten.
Oder stellen wir uns nur einmal vor, Trump würde einen Präventiv-Schlag gegen Nordkorea ausführen. Was dann? Nur Naive meinen, das ginge uns hier doch nichts an. Dazu fällt mir nämlich der Jom-Kippur-Krieg der Israelis ein. Obwohl der weg weg von uns stattfand und wir nichts damit zu tun hatten, waren schlagartig bei ALDI die Regale leer. So falsch ist es also nicht, wenn De Maizière dazu aufgefordert hat, einen Notvorrat anzulegen. Aber er ist wegen seiner Äußerungen nur „derbleckt“ worden, wie wir in Bayern zu sagen pflegen.
Wie anders war es in der Adenauer-Zeit: Da war ein Notvorrat selbstverständlich. Und wir wussten, was bei einem Atombombenangriff zu tun war: Aktentasche über den Kopf halten (!) Heute haben wir nicht einmal Jod-Tabletten.
Ich hoffe, dass im Ernstfall die öffentlich-rechtlichen Sender mit einem Notstromaggregat funktionieren. Das nützt aber alles nichts, wenn man keinen Strom hat und nicht Radio hören kann. Deshalb sollte eigentlich von der EU vorgeschrieben werden, dass jedes Radio einen kleinen eingebauten Akku haben sollte, wie es bei jedem PC selbstverständlich ist.
Und dann hoffen wir, dass uns der Ernstfall erspart bleibt.
Wie sehr sich die Mentalität auf Grund von Erfahrungen ändert, zeigt die Ölkrise: Damals hat Bundeskanzler Schmid in Salzstöcken Öl als Notvorrat einlagern lassen. Und heute sind wir so dumm und verkaufen das bisschen Öl, das unser Staatsgebiet hergibt, anstatt es für einen Notfall aufzubewahren.

Gefährliche Ölpolitik der USA

Wir haben in einem Blog weiter unten unsere falsche Ölpolitik kritisiert. Die USA sind vielleicht noch schlimmer. Früher haben sie Öl importieren müssen. Nun fördern sie durch Fracking so viel Öl, dass sie es exportieren können. Früher war der Ölexport aus den USA verboten, weil man das eigene Öl im Lande halten wollte. Aber das war gestern. Heute sind die USA nach Saudi-Arabien und Russland der drittgrößte Ölexporteur geworden.
700 verschiedene Stoffe, die von der Industrie geheim gehalten werden, werden beim Fracking eingesetzt wie beispielsweise Methan, Radium, Arsen und mehrere Stoffe, die das Hormonsystem stören. In Pennsylvania, Utah und Wyoming soll Fracking das Grundwasser verschmutzt haben. Die Ozonwerte sollen dort gewaltig gestiegen sein und bei Anwohnern zu Kopfschmerzen, Atemnot und Halsschmerzen geführt haben. Und auch Neugeborene sollen im Gebiet der Fracking-Industrie mehr gesundheitliche Schäden aufweisen als anderswo: angeborene Herzfehler oder offene Rücken. Schließlich ist nicht sicher, inwieweit Fracking Erdbeben auslösen kann. Schäden an Häusern sind zu erwarten. Schon die Bohrungen für bloße Erdsondenheizungen haben Gebäudeschäden durch Beben ausgelöst:

Klicke, um auf 091004_FTD_Erdsonden_sind_die_Altlasten_von_Morgen_.pdf zuzugreifen

Jedenfalls erleiden die Hausbesitzer in Frackinggebieten einen gewaltigen Wertverlust:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/usa-fracking-wird-zum-alptraum,1472780,26193634.html
All das nehmen die USA nun in Kauf, um den Ölpreis so weit zu drücken, dass Putin seine Haupteinnahmequelle, den Export von Energie, nicht mehr nutzen kann, weil die Förderungskosten den Verkaufswert nun übersteigen. Die USA bringen aber auch andere Staaten, die vom Ölexport leben, in Schwierigkeiten. Womöglich lösen sie sogar eine Weltwirtschaftskrise aus.

Unsere völlig falsche Ölpolitik

Auf deutschem Boden werden rund 3 Millionen Tonnen Öl gewonnen.
Ein großer Teil stammt vom südlichen Rand des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, nämlich von der Bohrinsel „Mittelplate“.
Wenn man so alt ist wie ich und die Ölkrisen miterlebt hat, wundert man sich. Damals ließ Kanzler Schmidt für den Notfall Öllager in Salzstöcken anlegen. Ich war besorgt wegen der Gefahren für die Umwelt. Und heute verprassen wir unser letztes Bisschen Öl aus reiner Profitgier, anstatt es für den Notfall aufzuheben. Ja, wir gefährden sogar unseren Nationalpark mit einer Bohrinsel.
Es ist beim Öl so ähnlich wie beim Geld. Wir hatten einmal den Finanzminister Schäffer, der Geld für den Notfall zurückgelegt hatte, wie es der normale Bürger auch tut. Das Geld wurde leider als Wahlgeschenk verpulvert und seitdem haben wir nur noch Schulden gemacht.
Wir haben einen totalen Mentalitätswandel hinter uns und leben also zur Zeit nur für den Augenblick nach dem Motto: Wer weiß, wie lange es überhaupt noch eine Zukunft gibt?

Sind die USA überhaupt ein Rechtsstaat?

Ein Rechtsstaat ist für den Deutschen eine Nation, die von unserer Regierung oder den Medien als solcher betrachtet wird. Kein Rechtsstaat hingegen sind jene Nationen, die nette Mädchen, die in der Kirche randalieren, einsperren oder eine blonde Frau mit Unschuldsaugen und Haarkranz hinter Gittern verwahren, nur weil sie ihr Volk geschädigt hat. Nicht-rechtsstaatlich ist aus dieser Sicht auch, Leute, die ein fremdes Schiff entern, festzunehmen (Greenpeace).
Aus dieser Art von deutscher Sicht kann man feststellen, dass die Rechtsstaatlichkeit abnimmt, je weiter man nach Osten blickt.
Anders sieht es hingegen aus, wenn wir nach Westen sehen. Kein Mensch bei uns darf daran zweifeln, dass US-Amerika ein Rechtsstaat ist, obwohl er
Guantanamo eingerichtet hat, um Verdächtige seiner Justiz zu entziehen,
Verdächtige zum Foltern in despotisch regierte Staaten verschleppt,
befreundete Staaten rechtswidrig belauscht, ohne eine Entschuldigung für notwendig zu erachten (NSA),
einen Krieg ums Öl mit Lügen vom Zaun bricht,
Drohnen in fremden Ländern einsetzt, um Verdächtige ohne Gerichtsverfahren zu töten, und dabei auch zivile Opfer in Kauf nimmt…
So, nun wissen Sie Bescheid. Das war Staatsbürgerkunde für jedermann.