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Hochwasser: Das wäre Baerbocks Chance

Man sagt ja, dass Schröder seinen Wahlsieg dem Oderbruch verdanke, weil er damals in gelben Gummistiefeln am Unglücksort erschienen war und mit den Menschen gesprochen hat. Nun wandeln sie alle auf Schröders Spuren: Laschet, Scholz,  Merkel, Steinmeier… Das gibt halt „tolle Bilder“ im Fernsehen.
Das letzte, was ich von Frau Baerbock gehört habe, ist, dass sie ihren Urlaub abgebrochen hat. Sie wird also nun wohl auch noch als Nachzüglerin im Katastrophengebiet erscheinen. Das macht sich nicht gut. Aber sie hätte eine gute Chance, es besser zu machen als all die „Polit-Touris“ vor ihr: Sie könnte einen Tag lang mit den verzweifelten Menschen nicht nur reden, sondern auch zupacken. Auf so etwas warten die Menschen bei jeder Katastrophe vergeblich (anstatt der üblichen Sprechblasen in die Kameras).
Wenn wir eine dreckverschmierte erschöpfte Frau Baerbock bei der Arbeit sehen würden, sähen die bisherigen alten Ortsbesichtiger daneben wie Behinderte oder Gaffer aus, besonders ihr Hauptkontrahent Laschet, der während einer Rede des Bundespräsidenten völlig unangemessen gelacht hat:
https://web.de/magazine/panorama/lachender-laschet-erftstadt-sorgt-empoerte-reaktionen-36002874
Aber die Frau wird wohl weiter beratungsresistent bleiben.