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Bad Reichenhall – Füssen: Ein Lehrbeispiel für Deutschland

Ich war kürzlich in Füssen und habe mir das Musical über König Ludwig angeschaut. Ich war begeistert von der Aufführung und meine Sitznachbarin im Festspielhaus platzte vor Vorfreude auf das Stück und sagte mir, sie sei zum 5. Mal da. Meine Nachbarin zur Rechten hörte das und stimmte mit ein: Sie sei auch schon zum 5. Mal da, was bei den hohen Preisen beachtlich ist.
Auch ein Stadtbummel durch das altehrwürdige Füssen vermittelte mir den Eindruck, dass hier die Welt noch in Ordnung ist.
Wie anders sieht es in Bad Reichenhall aus: Die Stadt hat einen Niedergang ohnegleichen hinter sich. Vor 4 Jahrzehnten, als wir über das Alter nachdachten, stand für uns fest: Wir ziehen dann aus unserem Haus am Berg nach Bad Reichenhall. Wir mieteten uns eine kleine Zweitwohnung und genossen das vielfältige Leben in der Kurstadt. Damals war es ja so, dass die Ärzte ihren Patienten jenseits der 50 eine vierwöchige Kur zur Stabilisierung der Gesundheit verschrieben und so besaß Bad Reichenhall eine „Gelddruckmaschine“, die allerdings jäh ins Stocken geriet, als die Gesundheitsreform kam: Da wurde nicht nur die Kurdauer auf 3 Wochen beschränkt, sondern die Krankenkassen knauserten mit deren Genehmigung. Typisch war dies Erlebnis: Ich sah im Bad eine weinende Frau und wollte sie trösten. Sie erzählte, dass ihre Reha nicht verlängert worden sei, obwohl sie noch nicht richtig laufen könne und nicht wüsste, wie sie so zu Hause leben könne.
Ein Beispiel für den Niedergang der Stadt: Ein bekanntes Juwelierehepaar hatte einen ausgezeichnet laufenden Laden. Die beiden erzählten, dass ihre Stammkunden jedes Jahr zur Kur kämen und teuren Schmuck kaufen würden. Heute befindet sich in diesen Geschäftsräumen ein Laden, wo für wenig Geld selbst getöpferte Kleinkeramik verkauft wird.
Der Staat half der Stadt dabei, ihren Niedergang zu stoppen: Er schenkte ihr ein Kurgastzentrum mit einem schönen Theater und beteiligte sich an der Therme. Aber das half alles nur wenig: Im Theater. wo einst Bühnen sogar aus Krakau, Odessa … kamen, ist nun „tote Hose“. Es wäre fast gar nicht mehr los, wenn nicht das Gymnasium mal ein Stück aufführen würde oder die Ballettschule ihren Auftritt hätte. Die Münchner Bühnen, die eigentlich auch einen Bildungsauftrag für die Provinz haben, stellten ihre Besuche ein, ohne dass man etwas dagegen unternahm.
Uns deprimierte der Niedergang der Stadt und wir zogen wieder weg, zumal wir als engagierte Bürger angefeindet wurden. Ich schrieb damals Beiträge für die von einem anderen Bürger gegründete Zeitschrift und machte Vorschläge für die Zukunft der Stadt.
Das Echo der Stadt kam prompt: Sie beschimpfte mich als „vollmundigen Neubürger“ und als „Giftspritze“. Typisch war auch dies Erlebnis: Als ein Stadtrat an der Kasse eines Geschäfts gefragt wurde, ob er nicht auch noch die Zeitschrift mitnehmen wolle, sagt er: „Net mit der Beißzang dat i’s oglanga!“
Witzigerweise wurde dann nach unserem Wegzug etliches von dem verwirklicht, was ich vorgeschlagen hatte. Nur zwei Beispiele:
So wurde dieses scheußliche Kunstwerk, das die Sparkasse der Stadt geschenkt hatte, aus dem Kurgarten entfernt, der nun entsprechend meinem Vorschlag nicht mehr „alt“, sondern „königlich“ heißt:

Was hatte so etwas in einem Kurgarten, der für die Heilung dienen soll, zu suchen? Und auch dieser Wasserkopf von Mozart hatte auf einmal das gleiche Schicksal:
Dieses „Kunstwerk“ war, wie ich heraus fand, ohnehin nur eine aufgeblasene und verzerrte
Kopie dieses Bonbonpapiers:

Von den vielen Vorschlägen, die ich machte, möchte ich nur noch diesen erwähnen: Das Fernsehen suchte einen Nachfolgedrehort für die Rosenheimcops. Diese Stadt erlangte durch die Sendung ebenso wie vorher Bad Tölz durch den „Bullen“ eine große Beliebtheit, und so meinte ich, dass sich Bad Reichenhall bewerben sollte, da es u. a. mit den Gängen der Saline ideal für einen Krimi geeignet sei. Aber Vorschläge von einer „Giftspritze“ greift man grundsätzlich nicht auf, und so „ermittelt“ nun „Watzmann“.

Warum ich das alles erzähle? Weil es ein Lehrbeispiel für Deutschland ist: Man kann unsere Unternehmen noch so sehr mit Nullzinspolitik und Subventionen stützen – dann sind sie wie ein Todkranker am Tropf. Da wird es eines Tages ein böses Erwachen geben wie in Bad Reichenhall. Vor allem das Abschotten der Regierenden gegen Ideen von Außen wird Folgen haben.
Und so reiben sich die deutschen Autohersteller verwundert die Augen, wenn nun Tesla vor ihrer Nase in Brandenburg zeigt, wo die Zukunft des Autos liegt.

Warum lassen Sie sich das gefallen?

Deutschland hat sich durch den Merkelismus stark verändert:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
Das geschah so ganz heimlich still und leise, dass es die Bürger kaum wahr genommen haben. Im übrigen wurde ihnen das als „alternativlos“ verkauft. Dass es auch anders gegangen wäre, zeigt das Beispiel Österreich, wo die Renten wie einst bei uns sicher sind und das Wohnen kein Luxusgut geworden ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Aber der verschlafene deutsche Michel scheint ein Masochist zu sein und nimmt das alles klaglos hin. Da nützt auch der hier oft ertönte Ruf nichts: „Deutschland erwache!“ Googeln Sie mal hier mit „erwache“! Da lesen Sie Beiträge wie diesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/27/deutschland-erwache-3/

Unsere gehätschelte Wirtschaft hängt wie ein Schwerkranker am Tropf von Subventionen.
Dass das nicht gut ist, zeigt ein dynamisches Unternehmen wie Tesla, das sich dreist im „Autoland Deutschland“ etabliert und großzügig auf Subventionen verzichtet. Tesla ist binnen kurzer Zeit mehr wert ist als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen!

Wie unser Wirtschaftssystem inzwischen funktioniert, will ich Ihnen an einem Beispiel verdeutlichen:
Die deutsche Wirtschaft hängt am Tropf vielfältiger Subventionen. Dazu gehört die Nullzinspolitik, die der Wirtschaft Geld quasi zum Nulltarif zur Verfügung stellt.
Nun stellen Sie sich mal vor, die Regierung würde plötzlich sagen, der deutschen Wirtschaft ginge es so schlecht, dass die Bürger den Unternehmen ihre Autos zum Nulltarif zur Verfügung stellen müssten! Das finden Sie natürlich absurd, aber Sie nehmen es hin, dass das Selbe mit Ihren Ersparnissen geschieht. So werden die Deutschen immer ärmer und vertuscht wird das Ganze damit, dass es ihnen als „Aufschwung“ verkauft wird, den sie ja im Grunde genommen mit ihrer Verarmung bezahlt haben.

Weltmeistertitel für Deutschland – aber ein trauriger

Wir sind Weltmeister bei den Preissteigerungen. Die Preise in Deutschland steigen viel schneller an, als im Rest der Welt. Beispielsweise müssen die Deutschen fast dreimal so viel im Vergleich zum internationalen Durchschnitt für den Strom aus der Steckdose bezahlen.
Was tut die Regierung dagegen? Sie kuriert an den Symptomen herum: Es gibt zwar Ausgleichszahlungen. Aber das Problem wird nicht an der Wurzel angepackt. Was tut die Regierung gen die Inflation? Hätte sie nicht langsam mal bei der EZB auf ein Ende der Nullzinspolitik dringen müssen?

Wie der Merkelismus Deutschland verarmen lässt

Die Sparer in Deutschland verlieren durch die Inflation im Jahr 116 Milliarden Euro. Das ist auch eine Erscheinung des Merkelismus. Da kann man nur sagen: Die Kanzlerin ist genial. Sie tut nichts gegen diesen Diebstahl an den Bürgern, denn dadurch werden die Schulden des Staates minimiert. Hätten wir eine feste Währung, müsste man diesen Betrag durch Steuererhöhungen herein bringen. Da geht die Kanzlerin lieber einen anderen Weg: Es macht es doch weniger Wirbel, dasselbe durch Inflation zu erreichen. Die wird vom Bürger als eine Art von Kismet hingenommen, auch wenn die Kanzlerin nichts unternimmt, um gegen zu steuern.

Werfen wir in diesem Zusammenhang noch einen Blick auf sie auf die Nullzinspolitik, die zwar von der EZB betrieben wird, aber niemals gekommen wäre, wenn sich die Kanzlerin gewehrt hätte.
Stellen Sie sich vor, die Regierung würde ein Gesetz erlassen, nach dem Sie verpflichtet sind, Ihr Auto kostenlos zur Verfügung zu stellen. Was würden Sie sagen? Na, sehen Sie! Aber Sie protestieren nicht dagegen, dass Sie nichts dafür bekommen, wenn Sie Ihr Geld über die Nullzinspolitik kostenlos den Unternehmen zur Verfügung stellen müssen. Wenn man das einrechnet, so ist der Schaden, den alle Bürger durch Inflation und Nullzinspolitik erleiden, noch viel größer. Es gab Zeiten, da erhielt der Bürger für seine Sparleistung etwa 5% Zins.
Man sollte einmal ausrechnen, wie viel Geld den Bürgern durch die Nullzins- bzw. Strafzinspolitik verloren geht. Rechnet man das Ergebnis mit den 116 Milliarden Inflationsverlust zusammen, dann ergibt sich eine gewaltige Summe, die zeigt, wie sehr die Bürger im Zeitalter des Merkelismus verarmt sind – und das ganz ohne Steuererhöhungen.
Da frage ich mich doch, warum ein Teil der Bevölkerung der scheidenden Kanzlerin gute Noten gibt. Ist das vielleicht die Ursache:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/16/hilfe-wir-werden-immer-duemmer-sogar-lebensgefaehrlich-bloede-in-der-corona-krise/

 

Was ist der Merkelismus (II)?

Fortsetzung von https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/07/was-ist-der-merkelismus-i/

Wie sieht es denn aus im „Merkelland?
> Man spricht vom Rechtsstaat, aber setzt ihn nach Belieben außer Kraft. Beispiel: Asylpolitik. Wenn es wirklich ein Asylrecht gäbe, müssten die Afrikaner an die Tore der spanischen Exklaven Melilla und Ceuta kommen können, um dort um Asyl nachzusuchen. Moria ist ein Beispiel dafür, dass man durch Abschreckung das Asylrecht außer Kraft setzen will. Aber zum Eintreten für eine Rechtsänderung fehlt der Mut.
> Es gab mal eine Zeit, in der man sich auf das Wort von Staatsmännern verlassen konnte. Bei „Staatsfrau“ Merkel ist die anders: Siehe Verteidigungskosten.
> Bei der Digitalisierung hängen wir weit hinten.
> Man hat das Feld des Internets (also auch unsere Daten) US-Konzernen wie Facebook, Ebay, Instagram, Google usw. überlassen. Ich habe schon frühzeitig davor gewarnt und gefordert, ein deutsches soziales Netzwerk einzurichten, was in der Anfangsphase noch möglich gewesen wäre, wenn die Regierung mit den Medien zusammen gearbeitet hätte und die Devise ausgegeben hätte: „Deutsche Daten auf deutsche Internet-Medien!“
> Engpässe bei Medikamenten hat es früher nicht gegeben. Das kann lebensgefährlich sein.
> Im Krankenhaus erwarten uns heute: mangelnde Hygiene wegen Kosteneinsparungen, unnötige Operationen, zu wenig Plätze in der Notaufnahme und in der Intensivstation und zu wenig Personal. Deswegen sterben bei uns Menschen!
> Heute häufen sich überflüssige Operationen. Eine Geldgier, der die Politik freien Lauf lässt, hat die Ethik verdrängt. Die Krankenhäuser gehören in die Hand des Staates, nicht in die Hände von Spekulanten.
> Noch schlimmer geht es in den Altenheimen zu. Dort fehlt Personal, so dass schon Altenheime schließen mussten. Bei uns müssen die Pflegekräfte doppelt so viele Alte betreuen wie in den Nachbarländern. Der Personalmangel ist zum Hauptproblem in der Altenpflege geworden: 17.000 Stellen in den rund 13.500 Pflegeeinrichtungen können derzeit nicht besetzt werden. In der ambulanten Altenpflege sind weitere 21.000 Stellen noch offen.
> Die Leistungen der Krankenkassen wurden immer mehr reduziert.
> In den Schulen fehlen Lehrer, so dass man Quereinsteiger braucht.
> Gewalt an den Schulen war früher noch kein Problem und das Wort „Mobbing“ gab es noch nicht. Heute braucht man Sozialarbeiter und Psychologen.
> Wie Deutschland abstürzt, sieht man am Ranking der Universitäten. Wir leben von Blaupausen. Aber wie soll das funktionieren, wenn wir bei den Wissenschaften ins Hintertreffen geraten? Und Nobelpreise können wir auch kaum noch erwarten. Die deutschen Universitäten standen einmal an der Spitze und viele Ausländer kamen deshalb zum Studium hierher. Heute bemühen sich diese jungen Leute um einen Studienplatz in den USA.
> Die deutschen Erzeugnisse wurden wegen ihres technischen Fortschritts in aller Welt gern gekauft. Heute müssen wir billig verkaufen und Trump hat uns nicht zu Unrecht vorgeworfen, wir würden unsere Autos zu Dumpimglöhnen produzieren (gemeint sind unsere prekären Arbeitsverhältnisse).
> Die Buchstaben „Bio“ verwandte man einmal im Zusammenhang mit Biologieunterricht bzw. Wissenschaft. Was man zu kaufen bekam, war selbstverständlich früher einmal „Bio“.
> Arten-, Insekten- oder Bienensterben gab es nicht.
> Massentierhaltung gab es auch noch nicht. Große Landwirte werden nun aber am meisten unterstützt.
> Das Wort „Umwelt“ habe ich früher nie gehört. Über Abgase, CO2, Klimaerwärmung, oder Ozonloch sprach man noch nicht, weil man keinen Anlass dazu hatte.
> Das Grundwasser war noch sauber.
> Das Wort Glyphosat kannte man noch nicht.
> Die Kühe hatten noch Hörner und grasten auf den Wiesen.
> Brillenträger oder Pillenschlucker unter Kindern waren bedauernswerte Ausnahmen.
> Die Armen werden nun immer mehr und die Reichen immer reicher. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander.
> Tafeln gab es früher nicht. Die Kanzlerin will damit nichts zu tun haben und besucht sie daher nicht, obwohl dort nicht nur Worte des Dankes an die Helfer notwendig wären, sondern auch Pläne für deren Überflüssig-Werden.
> Durch die Nullzinspolitik, die die EZB im Einverständnis mit der Kanzlerin betreibt, werden heutzutage die Sparer und Alten enteignet zugunsten der Industrie, die dadurch Kredite fast zum Nulltarif bekommt.
> Der Staat hatte einmal keine Schulden, sondern Rücklagen in einem „Juliusturm“ (so benannt nach dem damaligen Finanzminister). Heute sichern sich die Regierungsparteien einen Wahlsieg durch gigantische Subventionen. D.h.: Die Enkel bezahlen die Wiederwahl.
> Die Unternehmen trugen einmal die überwiegende Steuerlast, aber heute bekommen sie Milliarden-Subventionen. Nun wird der Staat überwiegend von den Bürgern über die Einkommenssteuer finanziert.
> Es gab noch keine Globalisierung mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmerlöhne von ausländischen Hungerlöhnen gedrückt werden und die deutschen Bauern Konkurrenten in aller Welt bekommen haben, die unter ganz anderen Bedingungen arbeiten können.
> Polizeibeamte waren Respektspersonen und nicht Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails.
> Gewalt gegen Schiedsrichter, Sanitäter usw. gab es noch nicht. Heute brauchen sogar Kliniken ein Sicherheitspersonal.
> Nach dem Krieg kamen Gastarbeiter zu uns und keine Flüchtlinge.
> Die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr.
> Das hat es früher nicht gegeben, nämlich dass Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht leben konnten und „aufstocken“ mussten.
> Es gab keinen Klimawandel.
> Man lebte ohne Plastik.
> Man hatte Sinn für Anstand und Ordnung und warf daher keine Abfälle auf den Boden.
> Chemie in den Nahrungsmitteln gab es fast nicht.
> Früher waren die meisten Frauen mit ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter voll beschäftigt und zufrieden.
> Die durchschnittlichen Fahrten zum Arbeitsplatz verlängern sich von Jahr zu Jahr. Wie viel Zeit des Lebens wird dadurch verschwendet!
> Im Alter erwarten jeden 5. Bürger Altersarmut. Die Zahl steigt ständig.
> Die Zahl der Wohnungslosen steigt.
> Es gab früher noch das „Wir“ und nicht die Spaltung in „die da oben“ und die „Menschen draußen im Lande“, wie die Politiker uns oft anreden.
> Es gab noch keine Protestwähler, weil die Demokratie noch nicht so kaputt war.
> Man stellte einmal Qualitätsprodukte „made in Germany“ her. Heute baut man oft in Produkte Sollbruchstellen ein.
> Die Zahl der Suizide steigt.
> Die Arbeitsverhältnisse sind so, dass Burnout und psychische Erkrankungen ständig zu nehmen.
> Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr in „die da oben“ und den Rest, in Rechtsextreme und Linksextreme. In Arme und Reiche…
> Wir haben einen sozialen Klimawandel. Anstand und Ehrlichkeit werden durch die Geldgier außer Kraft gesetzt. Beispiel: Der „Bankier“, der früher seine Kunden ehrlich beriet, ist vom „Banker“ ersetzt worden, der seine Kunden als Melkkuh betrachtet (Andrehen von Ostimmobilien usw.).
> Die Kanzlerin, die oft als Friedensgarantin gesehen wird, wäre mit Bush in den Irakkrieg gezogen und setzt nun die Bundeswehr im sinnlosen Afghanistankrieg ein, während die wehrfähigen Aghanen hier gemütlich im Asyl leben.
Nicht für alles ist die Kanzlerin verantwortlich. Teilweise reichen die Wurzeln in die frühere Zeit. Aber da fehlt es am Gegensteuern. Insgesamt jedenfalls ist sie für ein Klima verantwortlich, gegen dessen Trend sie sich nie richtig eingesetzt hat. Viel Arbeit für ihren Nachfolger!
Wir brauchen eine völlig andere Stimmung im Land.

 

Was ist der Merkelismus (I)?


Die Kanzlerschaft von Angela Merkel nähert sich dem Ende und eines Tages werden Historiker auf diese Zeit zurück blicken. Was werden sie sagen?
Ich bin kein Historiker, möchte aber doch hier meine Sicht auf den

Merkelismus

kurz beschreiben. Mein Resümee fällt nicht gut aus, obwohl ich feststellen muss, dass die Kanzlerin unter allen Politikern die höchsten Beliebtheitswerte erreicht. Wie kann es so etwas geben?
Da wuchern natürlich Verschwörungstheorien, die besagen, dass die Bevölkerung über Chemtrails, abgelassenes Kerosin oder chemische Nahrungszusätze dumm und gefügig gemacht werde. So blöde viele diese Theorien manchen erscheinen mögen: Können Sie aber vielleicht erklären, warum die Menschen immer dümmer werden? Neuerdings sogar exponentiell?
http://web.de/magazine/wissen/mystery/chemtrails-menschheit-manipuliert-31159220
Es könnte also eine Art von Herdentrieb sein, der die Menschen veranlasst, der „Leithammelin“ nach zu laufen. Da haben wir ja schon ganz andere Führer mit hohen Beliebtheitswerten gehabt, die wir lieber hier nicht erwähnen wollen und mit denen ich Merkel natürlich nicht vergleichen möchte.
Merkel verdankt ihre Beliebtheit weitgehend auch ihrer von mir so genannten „Diversisionsstrategie“ (Vernebelung, Ablenkung und Schönfärberei), mit der die wirkliche Lage vernebelt wird. Die funktioniert so:
> So ähnlich wie man einem Hund einen Knochen vorwerfen kann, um ihn von etwas anderem abzulenken, macht man es in der Politik: Man spielt über die Medien Randthemen in den Vordergrund, um von wichtigen Problemen abzulenken: Was wurde nicht alles über das Thema „Gender“ verbreitet, obwohl doch eigentlich die sexuelle Ausrichtung eines Menschen seine Privatsache bleiben sollte und es doch wirklich kein Problem ist, ob man nun „Leser*innen“ schreiben muss oder nicht.
> Man redet von Äpfeln, wenn es um Birnen geht, wie es in Interviews bei bohrenden Fragen üblich wird.
> Man betreibt eine Salamitaktik, indem man den Menschen ganz langsam immer mehr weg nimmt, z. B. über die Nullzinspolitik mit Inflation, die die EZB mit Billigung Merkels betreibt. Manchmal erkennen die Menschen dabei gar nicht die Zusammenhänge: Wenn nun die Krankenkassenbeiträge bis zu 17% steigen, wissen die Leute nicht, dass das mit der Nullzinspolitik zusammenhängt, denn die Kassen bekommen für ihre Altersrücklagen keine Zinsen.
> Man verschleiert die Probleme, indem man sie in die Zukunft verlagert, z.B. die Rente.
> Man beseitigt die Probleme verbal, indem man sie schönfärberisch vertuscht, z.B.: „Aufschwung“, obwohl wir in Wirklichkeit einen Abschwung haben. Das, was man „Aufschwung“ nennt, wird doch teuer erkauft mit gewaltigen Subventionen an die Industrie durch Kaufprämien für Autos, durch Bezahlung von Forschungsarbeiten, die eigentlich die Industrie mit ihren Gewinnen finanzieren müsste… Unsere Industrie bietet fast das Bild eines schwer Kranken, der am Tropf hängt.
Zum Thema „Aufschwung“ behaupte ich ja immer, dass wir früher besser leben konnten. Darüber habe ich hier schon öfter geschrieben, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/09/wie-haben-wir-damals-nur-so-leben-koennen/
Um es noch einmal zusammen zu fassen:
> Unsere Umweltbilanz war früher ausgeglichen, während wir heute 1 1/2 Erden bräuchten, um so weiter leben zu können. Ein Ende ist also abzusehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/22/heute-ist-der-welterschoepfungstag/
> Früher konnte es sich eine Familie leisten, vom Einkommen des Mannes in der Innenstadt zu leben. Heute müssen wegen der hohen Mieten beide Eheleute arbeiten und können sich meist nur eine Wohnung am Rande der Stadt oder außerhalb leisten mit stressigen Fahrten zum Arbeitsplatz, die Jahr für Jahr mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wie sehr unsere Wohn- und Siedlungspolitik im Argen liegt, sieht man bei einem Vergleich mit Österreich, wo es sogar in der Hauptstadt Wien moderate Mieten gibt.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Bei uns wurden viele Sozialwohnungen verkauft und sind der Geldgier zum Opfer gefallen.
> Adenauer hatte die Devise ausgegeben: Jedem Deutschen sein Häuschen, denn Hausbesitzer sind CDU-Wähler. Und heute können sich viele kaum noch die Miete leisten.
Vergleicht man die Vorteile unseres früheren Lebensstils mit denen der heutigen Zeit, so mag jeder für sich entscheiden, ob es besser ist, wenn man heute stattdessen überall hin fliegen kann, Shoppen gehen kann, auch wenn man nichts braucht…
Nur sollten die Leute, die einen Aufschwung sehen, auch im Auge behalten, wie teuer wir ihn erkaufen: mit der Staatsverschuldung, mit der Zubetonierung der Landschaft, mit der Verseuchung des Grundwassers, mit der Belastung der Luft, mit tierquälerischer Massentierhaltung, mit der ständig wachsenden Konzentration des Vermögens auf wenige Reiche, während die Tafelgäste immer mehr werden, mit einer Globalisierung, die uns ein Pandemie beschert… Kann man da wirklich von einem Plus reden?
                                                          (Wird fortgesetzt)

Heute ist ein trauriger Tag

Heute ist Weltspartag. Den kann man getrost vergessen, denn Sparen ist nicht mehr „in“. Schulden machen ist angesagt. Das hat uns die Kanzlerin gelehrt mit der Nullzinspolitik, die sie ja auch mit zu verantworten hat.
Was war das früher für ein Leben an diesem Tag! Die Kinder strömten in Massen in die Sparkassen, um ihre Spardosen zu entleeren. Dann wurden die kleinen Beträge sorgfältig gezählt und die Kinder erhielten kleine Geschenke. Alles vorbei! Nicht einmal eine Sparkasse gibt es mehr bei uns, wo früher nette Damen uns das Geld auszahlten und die Überweisungen eintippten.
Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschen Geld für die Zukunft zurück legten. Aber nun kann man fast den Eindruck gewinnen, als würden die Menschen nicht mehr so recht an eine Zukunft glauben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/18/so-leben-wir/

Mamas Kaffee-Kränzchen und die Moral

Meine Mutter traf sich in München jeden Monat mit ihren alten Freundinnen. Alle hatten „gute Partien“ gemacht: Ihre Männer hatten Spitzenpositionen.
Eines Tages kam meine Mutter erschüttert nach Hause und erzählte, dass alle einen Behinderten-Ausweis hätten und kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen dürften. Die Damen waren zwar alle noch gut beieinander, hatten aber eben alterstypische Abnutzungserscheinungen im Kreuz und in den Gelenken. Sie fanden, meine Mutter sei doch dumm, wenn sie sich nicht auch so einen Ausweis beschaffen würde.
Meine Mutter tat dies nicht. Sie war zu stolz und hätte dies als Betrug am Sozialstaat empfunden.
Ich war auch zunächst so stolz:
Ich habe mich um einen Pflegefall zu kümmern und war überrascht, als der Arzt mir empfahl, Pflegegeld zu beantragen. Ich empfand es als selbstverständlich, dass man insoweit seine Pflichten erfüllt, ohne dass man Geld dafür bekommt. Aber als dann die Nullzinspolitik kam und meine Altersrücklagen durch die Inflation immer mehr entwertet wurden, fand ich s
chließlich doch, dass ich das Pflegegeld als angemessenen Ausgleich für diesen staatlichen Diebstahl beziehen sollte. So bekomme ich nun Geld für etwas, was eigentlich unbezahlbar sein sollte: nämlich für den Zusammenhalt in der Familie.

Spruch zum Tag

 

Draghi hat ein Orden bekommen. Das ist so ähnlich, als würde man einen Dieb auszeichnen, weil er mit seiner Beute die Verwandtschaft unterstützt hat

Draghi hat durch seine Nullzinspolitik die Bürger bestohlen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/18/wie-wir-doppelt-bestohlen-werden/
Auf diese Weise hat er es besonders seinem eigenen Land ermöglicht, eine immense Schuldenpolitik zu betreiben. Auch unsere Regierung freut sich natürlich darüber, dass sie ihre Schulden nicht mehr verzinsen muss, was früher eine gewaltige Last bedeutete.
So muss man also feststellen, dass Draghi zwar einen deutschen Orden bekommen hat, dass diese Verleihung aber nur im Sinne unserer abgehobenen Regierung, nicht aber im Namen des deutschen Volkes erfolgte.
Übrigens: Hat sich mal jemand bei denjenigen bedankt, die durch die Steuerpolitik gewaltige Verluste erlitten haben?

Sind wir Opfer einer Diversions-Strategie?

Ich sehe, wie meine Followers sicher bemerkt haben, vieles anders. Und so frage ich mich, ob wir nicht Opfer einer Strategie sind, die uns von den wahren Problemen ablenken soll. Ich nenne das die Diversions-Strategie.
Als Beispiel möchte ich das Waldsterben nehmen: Welche Horrorszenarien wurden uns
damals ausgemalt. Sogar die Franzosen sprachen von „le Waldsterben“. Alles längst vergessen!
Wird es uns einmal beim Klima auch so ergehen? Gibt es eine Klimalüge? Wenn ja, welchen Sinn könnte die haben?
Irgendwie habe ich den Eindruck, als ob es Themen gibt, die in den Vordergrund gerückt werden, um von den wahren Problemen abzulenken.
Die Gender-Diskussion scheint auch dazu zu gehören. Dadurch schafft man Betätigungsfelder, auf denen sich die Gutmenschen austoben können. Dann kommen sie nicht auf die wesentlichen Probleme:
Die bestehen darin, dass die Menschen immer mehr versklavt werden. Sie werden ganz allmählich in gleichsam homöopathischen Dosen an ihre Knechtung gewöhnt.
Als ich jung war, war die Welt noch anders: Der Staat wurde hauptsächlich von den Unternehmern bezahlt. Heute lebt der Staat hauptsächlich von den Steuern der Arbeitnehmer und zahlt von diesen Einnahmen auch noch üppige Subventionen an die Industrie. Hier also beginnt die Versklavung.
Weiter ging es mit der Steuersenkung für die Spitzeneinkommen und damit, dass die Einkünfte aus Kapital geringer besteuert werden als die
jenigen aus Arbeit.
Man spricht davon, dass die Schere zwischen
arm und reich immer weiter auseinander geht. Das ist eine milde Umschreibung dafür, dass die Menschen sich dem Zustand der Versklavung immer mehr annähern: Die da oben sahnen ab und die anderen müssen schauen, wie sie genug zu Leben haben.
Die prekären Arbeitsverhältnisse nehmen ständig zu und nun gibt es etwas, was es noch nie gegeben hat: Viele Menschen können von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben. All diese Missstände werden durch den ständigen Jubelruf der Regierung übertönt, die immer wieder den Erfolg eines Aufschwungs feiert, von dem die Menschen so gut wie nichts haben.
Während sich früher auch Geringverdiener und Alte das Wohnen in den Städten leisten konnten, werden sie nun von Spekulanten vertrieben. Spekulanten greifen auch auf die Agrarflächen zu, deren Preise sich dadurch in 10 Jahren verdreifacht haben, so dass normale Bauern keine Chance mehr haben, solche Flächen zu kaufen oder zu pachten.
Es gab einmal einen Minister, der ständig wiederholen konnte: „Die Rente ist sicher!“: Nun ist nichts mehr sicher: Die Masse geht einem Alter in Armut entgegen, muss aber für ihre Rente immer länger arbeiten. Das wird damit begründet, dass immer mehr Junge für immer mehr Alte sorgen müssen. Was dabei verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass die Produktivität gegenüber früher entsprechend gesteigert wurde: Wo einst Schweißerkolonnen in den Auto-Werken arbeiteten, erledigen deren Arbeiten heutzutage Roboter.
Die Null-Zins-Politik ist auch so eine Erfindung, mit der
die Menschen zu Gunsten der Unternehmen enteignet werden. Die Wirtschaft muss ja ständig „angekurbelt“ werden wie ein Schwerkranker, der am Tropf hängt. In 10 Jahren hat jeder Haushalt durch diese Politik 20.000 Euro eingebüßt:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Die SPD hat die Interessen ihrer Klientel verraten und bei den Ursachen der heutigen Missstände willfährig mitgewirkt. Daher müsste es längst eine Radikal-soziale Partei geben.
Schon vor 10 Jahren fragte ich, ob wir in den Händen der Mafia sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2010/06/20/haenden-maffia-8834604/
Aber nichts geschieht. Die französischen Gelbwesten waren sehr enttäuscht, dass in Deutschland niemand mitgemacht hat. So verlaufen alle Widerstände gegen die Missstände im Sande. Die Leute haben ja mit dem Klimawandel und dem Genderproblem genug zu tun.
Manchmal kommt mir das Volk so vor wie ein Hund, dem man einen Knochen hinwirft. Der ist dann damit beschäftigt und hat keine Augen mehr für etwas anderes.
So läuft alles weiter wie bisher – abgesehen davon, dass die AfD durch Protestwähler ziemlich stark geworden ist.