Schlagwort-Archive: Nitrat

Das große Bauernopfern


Oben: Lauter Wiesen und keine Kühe! So etwas wie auf dem Bild unten ist ganz selten geworden:

Es ist ja interessant zu erleben, wie verschiedene Berufsstände sich in ihrem Ansehen und ihren Einkommensverhältnissen verändern: Es gab eine Zeit, in der die Schauspieler ein so schlechtes Image hatten, dass es sich für einen Offizier verbot, eine Frau aus diesen Kreisen zu heiraten. Heute sind
viele Schauspieler Spitzenverdiener und weltbekannte Promis.
Umgekehrt ist es den Bauern ergangen: Im Krieg und in der Nachkriegszeit hungerten die Menschen und da gab manche Frau den gesamten Schmuck der Familie dafür her, um
bei einem Bauern auf dem schwarzen Markt eine Weihnachtsgans zu erstehen und um sich jedenfalls bei diesem Fest einmal richtig satt essen zu können.
Inzwischen sind die Preise für Nahrungsmittel immer weiter gesunken. Nie haben die Menschen so wenig ihre Nahrung ausgeben müssen wie jetzt.
Man hat versucht gegen zu steuern, indem man bessere Nahrungsmittel teurer machte. Aber besonders geklappt hat das nicht. Zum einen wird da häufig betrogen, zum anderen gibt es so viele Labels, dass der Verbraucher kaum noch durch blickt:
Wer kennt schon den Unterschied zwischen Freilandhaltung von Hühnern und Bodenhaltung? Und wenn er dann feststellt, dass die Bodenhaltung anders ist, als ihm suggeriert wird, nämlich dass 9 Hennen pro qm gehalten werden dürfen, dann pfeift er auf solche Angaben und kauft immer das Billigste.
Warum ist die Situation der Bauern so schwierig
geworden?
Die Bauern sind ein Opfer der Autoindustrie. Klingt paradox, ist aber so: Wir wollen unsere Autos exportieren können und setzen deshalb freie Märkte ohne Zölle durch. Das geht freilich nur, wenn auch wir unsere Märkte öffnen, und darunter leiden unsere Bauern. In anderen Ländern können Nahrungsmittel unter ganz anderen Bedingungen viel billiger hergestellt werden: die klimatischen Bedingungen sind im Ausland oft günstiger, die Arbeitskräfte billiger und die Gesetze lockerer. Deshalb sind bei unseren Bauern enorme Anstrengungen und große Investitionen erforderlich, um da mithalten zu können..
Und nun stößt die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel produziert werden, an ihre Grenzen:
> Die Insekten sterben, weil es keine blumigen Wiesen mehr gibt, sondern überdüngtes Gras, das etliche Male gemäht wird und den armen Kühen im Stall vorgeworfen wird.
> Die althergebrachte Form der Bewirtschaftung des Bodens bringt zu wenig und so setzt man Glyphosat zur Unkrautbekämpfung ein, was jedoch den Nachteil hat, dass es das Grundwasser belastet.
> Auch die Nitratbelastung des Grundwassers und der Flüsse und Seen hat so zugenommen, dass die Seen wegen des Pflanzenbewuchses gemäht werden müssen. Am Chiemsee sind zwei Seekühe (Mähmaschinen) im Einsatz. Unserem Land drohen wegen der Nitratbelastung Milliardenstrafen von der EU.
Wenn die Bauern nun protestieren, so ist das verständlich, aber deswegen kann man ihnen nicht gestatten, so weiter zu machen wie bisher. Man könnte sie unterstützen, damit sie biologischer arbeiten, aber das kostet wohl zu viel, denn die Autoindustrie schwächelt und setzt mit ihrer starken Lobby Milliarden-Subventionen durch und das Ende des Kohleabbaus kostet auch viele Arbeitsplätze und also viel Geld. Wir stoßen also an unsere Grenzen und da denke ich an die Zeit zurück, als ich jung war: Damals war alles besser.
Bei der Art, wie wir leben, muss ich immer an das Märchen vom Fischer und seiner Frau denken, die immer mehr und mehr wollten und am Ende wieder in ihrem „Pisspott“ landeten.
Lesen Sie bitte auch: https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

Die Kuh

Ich stehe gern am Weidezaun,
Um dort den Kühen zuzuschauen,
Wie sie sich anscheinend freuen,
Wenn sie ihr Fressen wiederkäuen.
Doch tun mir in der letzten Zeit
Die armen Tiere wirklich leid:
Es fehlt ihnen der Kopfschmuck vorn,
Die Kuh von heute hat kein Horn.
Und ganz scheußlich kommt mir vor:
Die gelbe Marke je am Ohr.
Das Bild von diesen armen Tieren
Kann einen nicht mehr amüsieren.
Zu traurig schauen die Viecher aus:
Für jeden Tierfreund ist’s ein Graus.
Heut’ ist die Kuh, so könnt’ man meinen,
Nichts als ein Euter auf vier Beinen.

 

Ein Wunder: Kleine Ursache – große Wirkung


Man sollte es nicht für möglich halten: In Hawaii sind bestimmte Sonnencremes verboten, weil sie Korallen und anderen Tieren schaden:
https://web.de/magazine/gesundheit/sonnencremes-meerestieren-schaden-hawaii-verbietet-produkte-33031454
Da staunt man, weil man sich nicht gut vorstellen kann, dass verhältnismäßig minimale Mengen in einem großen Meer einen solchen Schaden anrichten können. Dasselbe gilt übrigens auch für Schiffsfarben, die wahre Giftbomben sind. Und wenn ich mir die Skifahrerei anschaue, frage ich mich, wie viele Tonnen Skiwachs wohl insgesamt Jahr für Jahr in die Landschaft gelangen. In den Gewässern ist das keinesfalls harmlose Gleitmittel schon als Spurenelement nachweisbar.
Was haben wir nicht alles im Wasser: Nitrat, Glyphosat, Mikroplastik, weibliche Hormone…
Welche Wirkungen die weiblichen Hormone haben, beobachtet man am Ausfluss von Kläranlagen: Dort wird das Geschlecht von Fischen umgewandelt. Diese Hormone finden sich auch in geringen Mengen im Trinkwasser. Grenzwerte dafür gibt es zwar nicht, aber man ist der Überzeugung, dass die minimalen Mengen keine Folgen haben.
Die Mikroplastikteilchen finden sich inzwischen sogar im menschlichen Gehirn.
Das Sonderbare am Ganzen ist, dass die Homöopathie an die gesundheitlichen Wirkungen auch sehr stark verdünnter Substanzen glaubt, dass aber andererseits die Wissenschaft meint, Gefahren von der Bevölkerung fern halten zu können, indem man für Schadstoffe Grenzwerte festsetzt, für die es kaum Erfahrungen gibt,
Die Menschheit ist zur Zeit Gegenstand eines Experiments mit ungewissem Ausgang.

Schlimme Nachrichten

  • Unglaublich, aber wahr: In den reichen USA haben 36% der Studenten nicht genug zum Essen. Depressionen und Versagen sind die Folgen.

  • Bei uns sind 28 % des Grundwassers über den Grenzwert hinaus mit Nitrat belastet. Das kommt vom übermäßigen Düngen. Damit sind wir Spitze in Europa. Nur in Malta ist es noch schlimmer. Früher war Brunnenvergiften ein todeswürdiges Verbrechen. Heute erhalten die Bauern Ausgleichszahlungen, wenn sie im Einzugsbereich von Flüssen und Seen weniger düngen, doch ist es dann immer noch zu viel. Am Chiemsee hat man mit Millionenaufwand eine Ringkanalisation gebaut, doch was nützt die, wenn die moderne Landwirtschaft immer mehr Jauche produziert? Schauen Sie mal hier:
    https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/30/seekuehe-im-chiemsee/

  • Die Gewalt breitet sich aus: Im vergangenen Jahr wurden im Mittel 288 Mal täglich Ärzte körperlich attackiert und 2600 Mal beleidigt. Jeder vierte Mediziner ist schon einmal von einem Patienten geschlagen worden. Viele Krankenhäuser haben eigenes Sicherungspersonal angestellt, weil Patienten vor allem in den Notaufnahmen ausrasten, wenn sie warten müssen.
    Auch an den Schulen sieht es schlimm aus: An etwa jeder dritten Grundschule in Deutschland sind laut Verband Bildung und Erziehung (VBE) Lehrkräfte in den vergangenen fünf Jahren körperlich angegriffen worden.
    Dies alles gipfelte in einem Notruf eines Schulrektors: Der verlangte Polizeischutz für die Lehrkräfte. Ursache der Gewalt von Kindern ist die Zerstörung der Familie.

Sauerei

 


Ein Drittel des deutschen Trinkwassers ist inzwischen mit Nitrat belastet. Die Regierung hat zunächst nichts getan, obwohl die EU deswegen ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet hatte. Die Bauern gehören eben neben der Autoindustrie zu jenen, denen die Regierung hörig ist. Immerhin hat sich die Regierung endlich zu einer neuen Regelung der Düngung aufgerafft. Aber wie beim Abgasskandal ist auch hierbei wieder eine Minimallösung heraus gekommen, die kaum etwas bringen wird. 10 Jahre dauert es, bis die widerlichen Tierausscheidungen im Grundwasser angekommen sind. Und das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist auch dabei. Da können wir noch allerhand erwarten. Nun müssen die Wasserwerke das Nitrat beseitigen und das ist teuer. Wir müssen uns daher auf Wasserpreise einstellen, die um 50% steigen. Und das alles wegen der Bauern (sprich: Brunnenvergifter).

https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/13/werden-wir-vergiftet-fortsetzung/

 

Werden wir vergiftet (Fortsetzung)?

Gift

Diesem Thema habe ich mich hier schon öfter gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/05/22/werden-wir-deutschen-vergiftet/

Heute lesen Sie, wie die Bauern unser Grundwasser und uns vergiften:
Die Brunnenvergiftung wurde im Mittelalter mit strengsten Strafen geahndet: Verbrennen, Rädern, Ertränken, Abhäuten bei lebendigem Leib.
Aber wenn die Bauern heute unser Grundwasser vergiften, geschieht ihnen nichts, denn sie sind die Hätschelkinder der Politik. Da nützt es auch nichts, dass auch heute die Verunreinigung des Grundwassers verboten ist:
§ 324 StGB lautet:
Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaft nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren Haft oder mit Geldstrafen bestraft. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsentzug bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

Das Typische an unserem verlotterten Staat ist ja, dass man sich an diese“Hätschelkinder“ nicht heran traut. Die Bauern werden also nicht bestraft, sondern erhalten Millionen dafür bezahlt, dass sie etwas unterlassen, was ohnehin verboten ist – nämlich das Trinkwasser zu verschmutzen. Darüber hinaus gibt es noch andere Zuwendungen etwa von örtlichen Wasserverbänden, wenn Landwirte nichts anderes tun, als dass sie die Ablagerung von Scheißdreck unterlassen und statt dessen düngen, also nur so viel odeln, wie es die Pflanzen brauchen. Die Bundesregierung hat sich erst nach Strafdrohung durch die EU entschlossen, ein Düngegesetz zu erlassen. Das wird aber wohl kaum die Zustände wesentlich ändern, so dass letztlich wohl jeder Haushalt jährlich 134 Euro mehr zahlen muss, damit die Wasserwerke das Nitrat aus dem Trinkwasser entfernen. So sollen die Grenzwerte, die bundesweit in sehr vielen Fällen überschritten werden, wieder eingehalten werden.

Wie ist es eigentlich zu diesen Grenzwerten gekommen? Sie wurden ziemlich willkürlich festgelegt. Man hatte ja keine Erfahrung darüber, wie es ist, wenn man die Menschen jahrzehntelang mit verseuchtem Wasser versorgt. Das Sonderbare an den Grenzwerten ist ja, dass die Homöopathie Gifte in minimalen Dosen als Heilmittel einsetzt, dass aber Gift im Trinkwasser normalerweise nicht als medizinisch relevant betrachtet wird.

Jede Vergiftung zeigt übrigens Symptome. Auch wir können in Deutschland solche Symptome beobachten. Die Bürger sind müde. Über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung sind manchmal oder häufig sogar so müde, dass sie sich davon beeinträchtigt fühlen. Müde Menschen wehren sich nicht gegen Zustände, die eigentlich nicht hingenommen werden dürfen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/13/merkel-schafft-den-sozialstaat-ab/
Auch Burnout nimmt erschreckend zu. All dies sind Alarmzeichen, die Menschen danach suchen lassen, was die Ursachen sind: z. B. Chemtrails.

Aber warum soll man sich über die Vergiftung des Grundwassers aufregen, wo es doch viel Schlimmeres gibt: Sogar Massentötungen sind den anderen „Hätschelkindern“, nämlich den Autoherstellern, erlaubt:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/09/29/die-untoten-von-vw/

 

Bauern als Grundwasservergifter, Luftverpester, Maulwurfmörder, …

sos-237958_1280
Wenn Sie hier in dieser Blog-Seite googeln, finden Sie viele Beiträge, die sich damit befassen, dass die Bauern durch übertriebenes Düngen die Luft mit Ammoniak und das Grundwasser mit Nitrat und Glyphosat vergiften. Aber richtig durchgreifen mag hier keiner, denn die Bauern stehen unter dem Schutz des Landwirtschaftsministers. Deshalb brauchen wir die EU, damit unser Grundwasser geschützt wird. Sie hat uns wegen unserer Sauereien verklagt. Anders ist es bei der Luft. Die wird nur in den Großstädten gemessen aber nicht auf dem Lande, wo einem der Ammoniakgestank der Düngung manchmal die Tränen in die Augen treibt. Was nützen die verschärften EU-Bestimmungen, wenn deren Einhaltung viel zu wenig kontrlliert werden?
Die Bauern haben durch übertriebene Düngung und durch das Befahren der Flächen mit schwerem Gerät das Leben im Boden getötet. Der Maulwurf, der unter Naturschutz steht. wurde ausgerottet:
https://autorenseite.wordpress.com/todeszone-in-bayern-und-anderswo/
Wer als Normalbürger in seinem Garten eine Falle aufstellt, weil ein Maulwurf seinen Rasen umgräbt, wird bestraft. Aber die völlige Ausrottung des Maulwurfs durch die Bauern bleibt ohne Folgen. So sahen einmal die Wiesen aus:

20161128_120925~1.jpgDer Boden der Wiesen wurde durch die Maulwürfe gelockert.

Und heute ist das Bild ein völlig anderes:20161128_1210081So tot und eintönig sind die Wiesen heute – gezeichnet von Traktorenspuren. Im Sommer wächst dort kein einziges Blümchen mehr und die Bienen finden keine Nahrung.

Marrakesch: Es geht nicht nur ums Klima!

sos-237958_1280

Hendricks reist mit leeren Händen zur ersten Vertragsstaatenkonferenz des Pariser Klimaabkommens. Der deutsche Klimaschutzplan wird nicht wie geplant vorher im Kabinett verhandelt werden.
Das ist sehr schlim und typisch für die Langweiligkeit der deutschen Politik: Bei der Erbschaftssteuer schon war sie nicht in der Lage, die großzügige Frist, die das Verfassungsgericht eingeräumt hatte, zu nutzen.
Oder was die Flüchtlingen anbetrifft, arbeiten die Behörden viel zu langsam bei der Entscheidung über die Asylanträge und die Abschiebungen und sie schaffen damit einen Anreiz, auf jeden Fall erst mal nach Deutschland zu kommen.
Noch ein Beispiel: Bei der Nitratbelastung des Grundwassers hat man auch zu lange gezögert und zu wenig durchgegriffen, so dass wir nun von der EU verklagt werden und eine Milliardenstrafe befürchten müssen.
Was nützt der Klimaschutz, wenn wir das Grundwasser mit Nitrat, Glyphosat usw. versauen?
Und damit zeigt sich, dass das Klima nur ein Aspekt des Umweltschutzes ist und dass man sich um die anderen Probleme zu wenig kümmert.
Mir kommt die Politik so vor wie ein Krankenhaus, das sich bei einem Krebspatienten nur darum bemüht, das Fieber zu senken.
Wir erschöpfen die Welt. Der Welterschöpfungstag rückt jedes Jahr weiter nach vorn. Derzeit bräuchten wir 1 1/2 Erden, um so weiter leben zu können wie bisher. Aber darum kümmert sich keiner. Man müsste wieder so leben wie wir in unserer Jugend, als man so wenig verbrauchte, wie sich regenerieren konnte. Aber nun will man die Erde ausbeuten nach dem Grundsatz: „Nach uns die Sintflut“. Was zählt ist der Gewinn und die Prozentzahl des Aufschwungs, aber die Leute, die mehr Nachhaltigkeit fordern, werden als weltfremde Spinner hingestellt.

Der Bauer – ein Landschaftsversauer

Diesem Thema habe ich schon den Beitrag „Bayern kaputt“ gewidmet.
Jahr für Jahr werden die Maisfelder in unserer Landschaft mehr. Wo man früher einen freien Blick über die Felder hatte, versperren nun Maisfelder den Ausblick:

0021
(Man muss ja direkt dankbar sein, wenn hier noch kein Energiemais angebaut wird, der ja vertrocknet und dann die Landschaft noch mehr veröden lässt.)

Und wenn dann das Maisfeld zu Ende ist, sieht es auf einmal anders aus:

0031

Das ist zwar keine Vorzeigelandschft, die sich nun auftut, aber man fühlt sich befreit.
Nun gibt es auf einmal Menschen, die sich zur Wehr setzen: In den Nachrichten wird gemeldet, dass in etlichen Maisfeldern Eisenstücke versteckt wurden, die die landwirtschaftlichen Maschinen beschädigen. Man nimmt an, dass das ein Protest gegen die Biogaswerke ist. Es ist ja auch nicht hinnehmbar, dass wir Pflanzen, die Nahrung für Hungernde bieten könnten, für unsere Energieverschwendung benutzen.

Einst waren die Bauern Landschaftspfleger. Heute machen sie die Landschaft kaputt:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=odeszone
https://wordpress.com/post/autorenseite.wordpress.com/20724900
Sie vergiften das Grundwasser durch Überdüngung der Wiesen:
http://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/nitrat-100.html
Sie belasten es zusätzlich mit Glyphosat.
Sie versauen unsere Seen. Früher konnte man im Chiemsee auch an der tiefsten Stelle auf den Grund sehen. Heute trüben Algen das Bild. Der Seeboden muss nun mit zwei Spezalschiffen gemäht werden. (s. „Bayern kaputt“)

 

 

Schlechte Luft (II)

sos-237958_1280

Ich hatte eine alte Tante, deren Aussprüche in der Familie auch heute noch zitiert werden. Ich komme gerade vom Zahnarzt und dabei begleitete mich dieses Zitat:
„Wenn du zum Arzt gehst, zieh dich arm an, besonders beim Zahnarzt!“
Ein anderer Ausspruch fällt mir jetzt oft ein, wenn die Bauern düngen:
Wenn wir als Kinder mit der Tante auf dem Lande unterwegs waren und es dabei manchmal ein wenig nach einem Misthaufen roch, pflegte sie zu sagen:
„Kinderchen tief einatmen! Das ist die gute Landluft.“
Das würde sie wohl heute nicht mehr sagen. Unsere Felder werden überdüngt und dabei stinkt es manchmal bestialisch. Die Bauern verpesten dabei die Luft mit Ammoniak. Ich bin der Überzeugung, dass diese verpestete Luft am Arbeitsplatz nicht zulässig wäre, aber für den normalen Bürger gelten solche Schutzvorschriften leider nicht. Schlimmer ist, dass diese Luft durchaus auch in Luftkurorten toleriert wird.
Übrigens vergiften die Bauern durch die übertriebene Düngung auch unser Trinkwasser, denn das Nitrat verseucht das Grundwasser. Weil wir nichts dagegen unternommen haben, schritt die EU ein und verklagt uns jetzt.
Beispielhaft verhalten sich die Holländer: Sie haben strenge Regeln für das Düngen erlassen. Und wohin mit der vielen Gülle? Nach Deutschland natürlich! Bei uns verdient man sogar mit Scheißdreck und kauft ihn mit Preisen bis zu 25 Euro pro cbm den Holländern ab.

Horror-Meldungen zum Thema Umwelt

Tang

(Das Bild zeigt wieder eine Ladung von Bewuchs, der im See abgemäht wurde.)

Unter dieser Überschrift habe ich einige Meldungen über Umweltprobleme zusammen gestellt:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/01/23/horror-meldungen-zum-thema-umwelt/
Nun muss ich einen Nachtrag anfügen: Der Chiemsee wird von den Bauern so stark überdüngt, dass man nun eine zweite „Seekuh“ anschaffen musste, also ein Schiff, das den Grund des Sees abmäht. Sonst würde dieses Kleinod Bayerns verlanden:
http://www.suedost-news.de/region+lokal/landkreis-traunstein_artikel,-Ein-zweites-Maehboot-am-Chiemsee-_arid,276721.html
Wieso wird so wenig dagegen getan, dass die Bauern unsere Seen überdüngen und mit Nitrat und Glyphosat belasten?