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Schizophrene Prüderie


Oder: Warum Männer Frauen nicht verstehen.
Ich gehöre zu den leidenschaftlichen Frauen-nicht-Verstehern und habe dies in meinem Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ auch bekannt. Aber vielleicht können mir ja Frauen erklären, warum sie so sind, wie sie sind.
Nehmen wir als Beispiel die Oben-ohne-Bewegung. Vor etlichen Jahren verbrannten die Frauen auf einmal unter dem Einfluss von Alice Schwarzer ihre BHs, weil sie behaupteten, diese einengenden Kleidungsstücke seien ihnen von den sexsüchtigen Männern aufgezwungen worden. Dann liefen sie am Strand nur im Tanga-Höschen herum. An italienischen Stränden war man entsetzt über das, was man da teilweise zu sehen bekam, und man forderte eine Kommission, die darüber entscheiden sollte, wer ohne BH gehen durfte.
Die Frauen waren über ihre durch die
Oben-ohne-Bewegung gewonnene „Freiheit“ so begeistert, dass sie sogar in der Türkei, wo so etwas verboten war und die Frauen ganz bekleidet ins Wasser gingen, zeigten, wie modern sie anach ihrer damaligen Auffassung waren. Wie ich in meinem Buch prophezeit habe, hatte die Oben-ohne-Bewegung nur eine kurze Lebensdauer. Was ich nun aber nicht verstehe, ist die abrupte Wendung ins absolute Gegenteil, die inzwischen eingetreten ist: Die Frauen achten beim Umziehen mit peinlichster Sorgfalt darauf, dass man nur ja nichts von ihrem Busen zu sehen bekommt, in etwa so, als würden Männer davon erblinden.
Beim Busen zeigen die Frauen ein fast schizophrenes Verhalten. Auf der einen Seite
laufen sie – besonders auf dem Oktoberfest – mit einem extrem offenherzigen Ausschnitt herum und halten den in die Kameralinsen. Tausende Frauen lassen sich den Busen vergrößern, um etwas zum Vorzeigen zu haben. Und das zeigen sie stolz in den Medien her. Aber wehe, wenn ein Mann sich erdreistet, in den Ausschnitt eines Kleides hinein zu schauen: so etwas gehört sich nicht. Noch schlimmer ist es, wenn ein Mann ein Kompliment über das macht, was ihm da geboten wird: Das kann das Ende einer politischen Karriere bedeuten (Brüderle). Nur die Presse darf sich ausgiebig darüber auslassen, wer die „heißeste“ ist. Gelegentlich wird dabei sogar ein „Nippel-Alarm“ inszeniert, bei dem den Zuschauern eingeredet wird, es handele sich um ein peinliches Versehen.

Das sollten Sie wissen zum Thema Blitzen

Heute endet der Blitzmarathon. Überall in Deutschland waren 13000 Polizeibeamte unterwegs, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Kein Wunder, dass die Zahlen der Wohnungseinbrüche erschreckend in die Höhe geschnellt sind: Aber Die Einnahmen aus Geschwindigkeitsüberschreitungen machen halt viele Millionen aus, während die Prävention von Einbrüchen nichts in die Staatskasse spült, sondern Geld kostet.
Wenn Sie nun nach dem Ende des Blitzmarathons immer noch etwas über das Blitzen lesen, sind es die Frauen, die von sich reden machen, sei es als Höschen- oder „Nippelblitzerinnen“.
http://web.de/magazine/unterhaltung/lifestyle/hoeschen-nippel-tattoos-stars-gewaehren-unfreiwillige-einblicke-30578666

Nippel und Männer

Ich bin bei Web.de. Dort wird mir dankenswerterweise jeden Tag das Wichtigste in Kürze serviert. Heute lauten die beiden Schlagzeilen ganz oben: „So viel Macht hat Juncker“ und „Immer mehr freie Nippel“. So, und nun weiß ich, was los ist auf der Welt. Man ist ja so anspruchslos geworden und will gar nicht mehr wissen, denn darüber würde man sich ja nur ärgern. Das hat schon die Bildzeitung richtig erkannt, und Web.de kopiert nun dieses Informationssystem. Das wird sich immer mehr ausbreiten, denn wer will schon dauernd was hören über die Toten in Nahost und der Ukraine. Weil nun die Fußball-WM leider vorbei ist, müssen die Medien halt wieder auf Bewährtes zurück greifen, nämlich nackte Frauen, denn wir Männer sind leider (oder: Gott sei Dank!) zu uninteressant. Deshalb verdienen männliche Models nur ganz wenig:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/model-als-job-maenner-praesentieren-mode-auf-der-fashion-week-berlin-a-980937.html
Wir sehen: Der Weg der Männer zur Gleichberechtigung ist noch weit.