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Omikron – Die nächste Welle ist schon unterwegs

Was für eine Freude: Täglich sinken die Zahlen der Corona-Neuinfektionen und viele glauben oder hoffen, dass der Spuk bald vorüber ist. Vorsichtige Leute wie Lauterbach werden als „alte Unken“ hingestellt und von der FDP gibt es heftigen Widerstand gegen seine Pläne, Vorbereitungen für eine eventuelle neue Omikron-Welle zu treffen.
Wie recht der Gesundheitsminister hat, sehen wir gerade in Portugal: Dort breitet sich die neue Omikron-Variante BA5 erschreckend schnell aus. Binnen einer Woche verzeichnete man 157.502 neue Fälle. Das sind 58 % Mehr als in der Vorwoche.
Wie lange wird es wohl dauern, bis die Variante bei uns ankommt? Wacht auf FDP!
Was wird uns unser Lebensstil nach den Affenpocken als nächste Epidemie servieren?

 

157.502 neue Fälle – 58 Prozent mehr

Gibraltar: Inzidenz über 600 trotz 100 Prozent Impfquote

Haben Sie die obige Schlagzeile auch gelesen? Wie kann es denn so etwas geben?
https://web.de/magazine/news/coronavirus/gibraltar-inzidenz-600-trotz-100-prozent-impfquote–36028464
Und nun wird an dem Ergebnis herum gedeutelt: Sind die Pendler vielleicht schuld?
Fest steht jedenfalls ein Ergebnis: Bei den 18 Neuinfektionen eines Tages waren 10 vollständig geimpfte Personen betroffen. Liegt also die Schutzwirkung der Impfung mit Biontech unter 50%? Lohnt sich da noch eine Impfung?

Zahlen der Neuinfektionen steigen – Der Lockdown bleibt

Anfangs glaubte ich ja, dass wir in den bayerischen Dörfern vor den Pandemie bewahrt bleiben. Aber das war ein Irrtum. Die Krankheit hat sich bis in den letzten Winkel ausgebreitet.
Und nun steigen die Zahlen der Neuinfektionen wieder und dabei ist erstaunlich, dass diese Steigerung auch wieder alle Regionen erfasst, die ich im Blick habe. Diese Woche sahen diese Steigerungen so aus:
Landkreis Traunstein: 65 auf 94
Landkreis Weilheim-Schongau: 61 auf 74
Stadt München: 54 auf 63
Da werden wir noch lange im Lockdown schmoren müssen, weil es bei den Impfungen nur langsam voran geht.

Corona: Haben wir bisher Glück gehabt?


Gerade stagnieren bei uns in etwa die Zahlen der Neuinfektionen und das erweckt bei vielen Hoffnung.
Aber die Lage bleibt gefährlich: Die WHO meldet nach einem Rückgang der Zahlen nun einen Anstieg um 7 %. Und vom Virologen Drosten wird bei einem bestimmten Szenario sogar ein Anstieg der Neuinfektionen bis auf 100.000 für möglich gehalten.
Wir haben ja eigentlich mit dem Verlauf der Pandemie Glück gehabt, wenn auch vieles schief gelaufen ist:
Gerade hören wir von einer neuen Mutante in New York, gegen die die Impfung weniger wirksam sein soll.
Könnte es nicht sein, dass sich die Mutanten so entwickeln wie die Viren, wo es ja inzwischen Keime gibt, die resistent sind? Und könnte es nicht auch sein, dass einmal Mutanten langlebiger auf Kontaktflächen lauern?
Hoffen wir, dass wir bei der Bekämpfung der Pandemie endlich voran kommen.

Corona – schlimme Nachrichten

Ich verfolge jeden Tag die Zahlen der Neuinfektionen in München und in unserem Landkreis Traunstein, Dabei bleibt mir immer ein Rätsel, warum diese Zahlen bei uns doppelt oder manchmal sogar dreimal so hoch sind wie in München, wo die Menschen doch viel engere Kontakte haben (U-Bahn). Vielleicht kann mir mal jemand das erklären.

Heute sehe ich nun etwas Erschreckendes: Von gestern auf heute haben sich die Zahlen verdoppelt: von 65 auf 126 und von 34 auf 65.

Und noch etwas erfahren wir gerade: Es gibt schon wieder eine neue Mutante: „B.1.427/B.1.429“. Man weiß noch nichts Genaues über sie: Ist sie noch ansteckender und wirken die Impfungen auch gegen sie? Bei den vielen Verwandlungen des Virus male ich mir manchmal aus, ob es vielleicht einmal so kommt wie bei den Krankenhaus Keimen: am Schluss bleiben trotz aller Maßnahmen die resistenten übrig.

 

Corona: Trendwende?

Ich schaue mir jeden Tag die Landkarte mit der Verbreitung der Neuinfektionen an und schaue dabei insbesondere auf den Landkreis Traunstein, in dem ich wohne, den Landkreis Weilheim- Schongau und die Stadt München, wo die Kinder wohnen. Dass München doppelt so viele Neuinfektionen hat wie Weilheim-Schongau, leuchtet ein. Dass wir aber dreimal so viele haben, verstehe ich nicht: Wir müssten doch weniger haben als München, denn bei uns fahren die Menschen meist mit dem Auto zur Arbeit und nicht mit der U-bahn.
Jeden Tag habe ich mich gefreut, dass die Infektionszahlen überall nach unten gingen und ein Ende des Lockdowns absehbar war.

Aber heute bin ich entsetzt: In allen drei Regionen sind die Zahlen wieder gestiegen. Sind wir am Ende der Wirksamkeit des Lockdowns angekommen? Werden die Leute sorgloser und schlagen sie deshalb über die Stränge? Oder bewirken die Mutanten eine Umkehr des Abwärtstrends? Aber warum ist im Süden der Trend anders als im restlichen Deutschland? Liegt das vielleicht am Frühlingswetter?
Gerade hörte ich ein bezeichnendes Gespräch zwischen zwei Bauern: Der eine sagte besorgt: „Bei dem Winter, der bei uns ein Frühling war, in dem es keinen Bodenfrost gab, da werden die Schädlinge alle überleben.“
„Welche Schädlinge? Die sind doch alle vom Artensterben betroffen.“
„Aber Corona nicht!“

 

Corona: China tanzt wieder und Deutschland ist deprimiert

Da staunen wir (Für Neudeutsche: Wir sind geflasht). Die Chinesen tanzen schon wieder in den Bars. Die Vietnamesen haben es sogar auf 99 coronafreie Tage geschafft, bis die zweite Welle der Pandemie eingeschleppt wurde, die sie auch fest in den Griff nehmen.
Und bei uns? Da da gibt es keinen Tanz und nicht einmal geöffnete Gasthäuser. Es herrscht eine Depression und manche halten es nicht mehr aus und schlagen über die Stränge.  Wieso dieser Unterschied?
Offiziell wird uns das so erklärt: China sei nicht vorbildlich, sondern eine Diktatur und da gibt es keinen Datenschutz. Deshalb kann man dort jeden einzelnen Menschen überwachen und bei Infektionen kann man deren Quelle genau zurück verfolgen und ausmerzen. So sind nun die Zahlen der Neuinfektionen in China nur im einstelligen Bereich und das soll hier auch an den Einreisenden liegen.
Sind wir eigentlich blöder als die Chinesen? Ist bei uns der Datenschutz eine heilige Kuh, die tabu ist? Warum ist es bei uns nicht möglich, den Datenschutz für 2 Monate auszusetzen, um die Ansteckungsquellen verfolgen zu können? Ist uns die Privatheit so viel wert, dass wir lieber Menschenleben opfern?
Was mich angeht, kann jeder wissen, wo ich mich bewege, und den meisten anderen wird es wohl genau so gehen. Da wären also 2 Monate Einschränkung beim Datenschutz eigentlich kein Problem. Nur Verschwörungs-Theoretiker würden trotz des kurzen Zeitraums vom „totalen Überwachungsstaat“ reden. Und deshalb trauen sich die Politiker nicht, eine solche Maßnahme zu ergreifen.  Im Krieg nannte man so etwas „Feigheit vor dem Feind“.