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Unsere Gutmenschen und der Rassismus

Wir haben Gutmenschen, die immer mehr werden und die auf der Suche sind, ob sie was zu beanstanden finden. Sie haben uns  „Neger“. „Zigeuner“, „Eskimo“ und nun auch schon den „Indianer“ abgewöhnt.
Gerade ist auch Prinz Charles Opfer der Gutmenschen geworden. Seine Äußerung, er wolle wissen, welche Hautfarbe das Kind von Harry und Meghan haben werde, bringt ihm den Vorwurf des Rassismus ein. Da sieht man, dass die Gutmenschen nur alles durch die Brille der Böswilligkeit betrachten: Sie können die Äußerung von Prinz Charles nicht schlicht als das sehen, was sie ist: ein Zeichen von Neugier. Stattdessen wird gleich der Vorwurf von  Rassismus erhoben.
Gerade las ich, dass die Deutschen rassistisch seien, wie sich bei der Wohnungssuche zeige. Da würden Menschen mit dunkler Hautfarbe benachteiligt. Auch das muss man differenziert sehen: Stellen Sie sich vor, sie wären Vermieter und wollen vermieten. Wenn sich dann ein deutsches Lehrerehepaar und ein Flüchtlingspaar aus Tunesien melden würde: wen würden Sie nehmen? Na, sehen Sie! Das ist doch kein Rassismus. Sie würden ja auch keinen Hartz-IV-Empfänger nehmen, wenn Sie einen Beamten als Mieter bekommen könnten.

Meinungsfreiheit ade!


I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H:
„57 Prozent der Bevölkerung geht es auf die
Nerven, dass einem immer mehr vorgeschrie-
ben wird, was man sagen darf und wie man
sich zu verhalten hat.“
(https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/user_upload/FAZ_Mai2019_Meinungsfreiheit.pdf)

Dieses Umfrageergebnis finde ich alarmierend. Ich fühle mich an die Nazizeit erinnert, als die Gestapo darüber wachte, was die Menschen von sich gaben. Heute sind es die Gutmenschen, die darüber wachen, was die Leute sagen oder schreiben.
Es begann damit, dass man auf einmal nicht mehr „Neger“ sagen durfte, weil es angeblich an das amerikanische Wort „Nigger“ erinnerte. Das bedeutete das Aus für den „Negerkuss“ oder das Lied von den 10 kleinen Negerlein.
Dann wurde das Wort „Zigeuner“auf den Index gesetzt, weil den Sinti und Roma in der Nazizeit viel Leid angetan wurde.  Ob sich jetzt noch jemand traut, den „Zigeunerbaron“ aufzuführen? Vorbei ist es mit der Zigeunerromantik und dem „Zigeunerjungen“.
Dann kamen die Eskimos dran. Und es ging so schnell weiter, dass sich gerade eine Politikerin entschuldigen musste, weil sie das Wort „Indianer“ in den Mund genommen hatte.
Was ist das nur für ein blödes Prinzip, das uns verbietet, Volksgruppen weiter so zu benennen wie bisher, nur weil ihnen etwas angetan wurde? Soll damit das Leid ungeschehen gemacht werden? Immerhin darf man noch „Jude“ sagen trotz Auschwitz und „Araber“ trotz der Kreuzzüge.
Das Wort „Vaterland“ gehört wohl inzwischen nur noch zum Sprachgebrauch der AfD. Und was den Nationalstolz angeht: Wer ist noch stolz, Deutscher zu sein? Dazu gibt es allerdings auch wenig Anlass im Lande des „Merkelismus„.
Wirtschaftliche Stärke, die so auf Kosten der Bürger erkauft wurde, ist wahrlich kein Grund für Nationalstolz.

 

Man sollte einen Verein gründen zur Wiedereinführung von normalem Deutsch

Schon wieder hat sich jemand entschuldigen müssen, weil  er das Z-Wort gebraucht hat:
https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-film/volle-kanne-moderator-florian-weiss-entschuldigt-z-wort-36097784
Ich wusste zunächst gar nicht, worum es sich handelt. Dass man nicht mehr „Neger“ sagen darf, ist inzwischen (leider!) Allgemeingut geworden, obwohl das Wort, wie der „Negerkuss“ beweist, keinesfalls diffamierend ist.
Nun ist es also auch dem Zigeuner an den Kragen gegangen. Man darf das Wort nicht mehr benutzen, weil die Sinti und Roma im Dritten Reich verfolgt wurden. Ja, kann man denn Leid dadurch rückgängig machen, dass man ein Wort nicht mehr benutzt? Verbinden wir nicht mit dem Wort „Zigeuner“ auch Romantik, den besungenen „Zigeunerjungen“und den „Zigeunerbaron“?
Aber warum darf man dann noch Jude sagen? Müssten unsere Gutmenschen nicht fordern, von „Israelis“ oder „Mosaischen“ zu sprechen?

Und sollte man nicht das sprachliche Gendern auf die rote Liste setzen? Es gibt halt gewisse Eigenheiten der Sprache, für die auch Feministinnen Verständnis aufbringen sollten. Die männliche Form eines Wortes steht halt üblicherweise sowohl für Männer wie auch für Männer und Frauen. Wenn man also sagt: „Der Mensch“, so ist offensichtlich der Mensch an sich gemeint, also auch die „Menschin“. Oder wenn jemand sagt: „Liebe Zuhörer“, so meint er damit das Wort im Sinne von Zuhörerschaft und will nicht ausdrücken, dass nur die Männer zuhören sollen. So viel Differenzierungsvermögen sollten die Menschen schon haben. Geben wir also das unsinnige Gendern auf! Aber das Traurige ist: Es greift immer mehr um sich. Auch bei den Öffentlich-Rechtlichen finden wir es inzwischen im Beitrag von „Funk“, in dem Braunbären als „Veganer:innen“ bezeichnet werden.
Anscheinend sind die Männer nicht so scharf darauf, auf mehr Beachtung zu drängen, sonst würde als Replik längst die Forderung erhoben, die „Muttersprache“ in „Vater-und-Mutter-Sprache“ umzubenennen.

 

Transgendern im Fernsehen

Gerade las ich, dass die CDU in einer Stadt die Transgendersprache verbieten will. Sie wissen schon, das ist die Schreibweise mir dem Sternchen (Bürger*innen):
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/nachrichten_artikel,-hamburgs-cduchef-gendern-bei-staatlichen-stellen-verbieten-_arid,634101.html

Überrascht war ich, als in gestern die Nachrichten im Fernsehen anschaute. Da machte die Sprecherin jeweils vor dem „in“ eine kurze Pause, um so das Sternchen auszudrücken. Aber die Pause war denn aber doch wieder zu kurz, um daraus sicher schließen zu können, dass bei den Öffentlich-rechtlichen nun „gegendert“ wird.  Vielleicht stellt man klar, wie man nun verfahren will.

Mir fällt beim Gendern ein Spruch ein, den mein Vater immer zu sagen pflegte: „Der deutsche Kellner ist der Beste“. Damit wollte er nicht sagen, dass er in Deutschland am besten bedient wird, sondern er wollte damit ausdrücken, dass die Deutschen einen Hang zur Servilität haben. Und nun, seitdem bei uns das „Gutmenschentum“ ausgebrochen ist, hat sich dieser Hang noch verstärkt, Man kommt gar nicht mehr mit, was man alles nicht mehr sagen darf: „Neger“, „Zigeuner“, „Eskimo“… Das wissen wir inzwischen. Aber es geht weiter: Gerade entschuldigte sich eine Grünen-Politikerin für den Gebrauch des Wortes „Indianer“.

Wie soll das nur weiter gehen? Man sollte ja auch immer mal alles „vom Ende her“ denken: Müssen wir bald schreiben: der Mensch/die Menschin?
Gott sie Dank gibt es noch keine Männerbewegung als Pendant zu den Emanzen und Feministinnen. Dann hätten wir nämlich schon lange keine Muttersprache mehr, sondern eine Vater-Mutter-Sprache.
Bei der Gender-Diskussion muss ich an eine Kirchenbesichtigung in Malta denken. Vor dem Portal standen zwei Männer mit Hellebarden,, die sie kreuzten, um leicht bekleideten Frauen den Eintritt zu verwehren. Bei einer Frau berieten sie, ob ihre Kleidung noch tragbar, also dem Lieben Gott zumutbar war.
Da klopfte mein Freund einem von ihnen auf die Schulter und sagte:
„Mann, Eure Probleme möchte ich haben!“

 

 

Sterben die Deutschen aus?

Die „Neger“ sind bei uns ausgestorben. Da nützten auch die netten „Negerküsse“ nichts.
Dasselbe Schicksal teilten die Zigeuner trotz ihres „Zigeunerbarons“ und des besungenen „Zigeunerjungen“. Ähnlich erging es auch anderen Völkern wie Eskimos, Lappen …
Kürzlich entschuldigte sich sogar eine Politikerin für die Verwendung des Wortes „Indianer“. Als Älterer, wie ich einer bin, kommt man da gar nicht mehr mit, was man alles nicht sagen darf.

Nun geht es dem Wort „Deutsche“ an den Kragen: Der Schlagersänger Heino hatte Probleme mit der Ankündigung eines „deutschen Liederabends“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/06/so-weit-ist-es-in-deutschland-schon-gekommen/

Und auch die Grünen haben Probleme mit dem Wort „Deutschland“.  Viele Parteimitglieder forderten Streichung dieses Wortes aus dem Parteiprogramm, weil es negative Assoziationen hervor rufen könne:
https://www.tagesspiegel.de/politik/wort-kann-negativ-assoziiert-werden-300-gruene-wollen-deutschland-aus-dem-wahlprogramm-streichen/27166512.html
Müssen wir uns Deutsche also vielleicht bald umbenennen? Da würde ich das Wort „Germanen“ vorschlagen – das klingt positiv nach „Made in Germany“.

 

 

 

Was sind wir doch für ein hysterisches Volk geworden


Wir haben uns das Wort „Neger“ von den Gutmenschen verbieten lassen, obwohl es bei uns nie diskriminierend gemeint war, wie der „Negerkuss“ beweist. Ich habe mich ja hier vehement gegen eine solche Sprachpolizei ausgesprochen, aber leider vergeblich. Nun haben wir „den Salat“:
Lawinenartig geht nun die Säuberungswelle weiter: Apotheken und Gasthäuser, die seit Alters her das Wort „Mohr“ im Namen führten, haben sich schon umbenannt oder stehen kurz davor.
Nun gibt es weiteren Streit, denn etliche Städte haben einen Mohren im Stadtwappen und auch Papst Benedikt VI führte ihn in seinem Wappen. Das soll auf den Hl. Mauritius zurück gehen, erscheint den Gutmenschen aber als rassistisch.
Nun wird dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt, indem die heiligen drei Könige von der Weihnachtskrippe verbannt werden, weil der schwarze von ihnen „eindeutig rassistisch“ sei. Wie hysterisch muss man sein, um auf einen solchen Gedanken zu kommen?
https://web.de/magazine/panorama/gemeinde-verbannt-heilige-koenige-krippe-ulmer-muensters-35155354
Auch der zwarte Piet, der als schwarzer Begleiter des Nikolaus in den Niederlanden unterwegs war, soll nun nicht mehr so herum laufen, sonder  gestreift.
Also Vorsicht, Knecht Ruprecht! Mach dir kein rußiges Gesicht! Du stehst sowieso als Kinderschreck auf der Abschussliste der Psychologen, obwohl es doch aufbauend für Kinder ist, wenn sie nach entsprechender Aufklärung dem scheinbar Furcht erregenden Mann unerschrocken entgegen treten.
Wenn ich all das sehe, würde ich am liebsten einen Verein gründen zwecks Wiedereinführung des „Negers“. Ich glaube, der Verein würde ganz schön groß, wenn er nichts kostet.
Wir sollten überhaupt mehr tun, um unsere schöne deutsche Sprache zu erhalten:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/14/ein-trauriger-tag-der-tag-der-deutschen-sprache/

Schluss mit der deutschen Bravheit!


Wir sind ein Volk von „Gutmenschen“ geworden. Diese unterscheiden sich ganz wesentlich von guten Menschen. Der „Gutmensch“ zeichnet sich durch Servilität aus. Zu deutsch: er ist duckmäuserisch und kriecherisch geworden. In voraus eilendem Gehorsam hat er beispielsweise das Wort „Neger“ verboten, das niemals bei uns diffamierend benutzt wurde, denn es gab ja einmal in Deutschland sogar „Negerküsse“ als süße Spezialität. Aber dann kamen die Gutmenschen, die fanden, „Neger“ klinge wie „Nigger“ und müsse daher aus dem Sprachschatz gestrichen werden, und nun traut sich keiner mehr, das Wort zu verwenden
Dasselbe Schicksal wurde dem „Zigeuner“ zuteil, obwohl das Wort eher mit Romantik als mit Verunglimpfung verbunden ist.
Nicht einmal Witze dürfen wir mehr über Minderheiten machen, denn das will uns Grünen-Boss Habeck verbieten:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/10/verleihung-des-alten-jammerlappens-an-harbeck/
Oder nehmen wir die Flüchtlingswelle: Die Regierung ließ Massen von Flüchtlingen ohne Kontrollen ins Land, weil sie – wie wir nun erfahren – sonst „schlechte Bilder“ befürchtete.
Dabei wurde in Kauf genommen, dass die Sicherheit der Deutschen gefährdet wurde. Viele haben das mit dem Leben bezahlen müssen. Die Behörden waren bis jetzt nicht in der Lage, Tausende von Hinweisen auf Kriegsverbrecher zu bearbeiten, wie nun offenbar wurde. Der Fall Amri demonstrierte uns deutlich das Versagen der Behörden angesichts der Masse von Fällen. Aber vor lauter Bravheit schloss man bei uns die Augen vor solchen Konsequenzen des damals völlig ungebremsten Zustroms von Flüchtlingen.
Und schließlich zum Stichwort „Bravheit“ noch ein brandheißes Thema, an dem sich nur ein „Bösmensch“ die Finger verbrennt: Wie sollen wir Deutschen mit der Schuld des Nationalsozialismus umgehen? Der erste große Fehler ist der, das wir immer von „unserer“ Schuld reden, obwohl ein Mädchen durchaus nicht ganz unrecht hat, wenn es sagt: „Was geht mich das an, wenn mein Opa Krieg geführt hat?“
Es ist heutzutage kaum davon die Rede, dass das deutsche Volk selbst auch Opfer des Nationalsozialismus geworden ist, denn so eine Ansicht wäre nicht „brav“: Das deutsche Volk wurde betrogen: Es wählte Hitler, weil es in einer Notlage hoffte, dass er für einen Aufschwung sorgen würde. Dass es dann aber so kam, wie es gekommen ist, hat man nicht gewollt.
Wenn man das deutsche Volk von damals und das völlig andere von heute natürlich als eine Einheit betrachtet und wenn man von einer deutschen Schuld spricht, dann fragt sich, wie man damit umgeht. Wiedergutmachung ist das eine. Nicht vergessen! — das ist das andere. Aber was noch?
Holen wir uns Rat bei Psychologen, wie der einzelne sich zu seiner Schuld stellen soll: „Schuldgefühle nützen niemandem. Deshalb befreie dich von deinen Selbstvorwürfen.“
https://www.psychotipps.com/selbsthilfe/schuldgefuehle.html
Auch wir Deutschen sollten daher nicht dauernd im Büßerhemd herum laufen und Dokumentationszentren für die Verbrechen der Wehrmacht bauen oder unsere Städte durch „Stolpersteine“ in Friedhöfe verwandeln. Kein anderes Volk tut so etwas, nicht einmal der Vatikan. Mit solchem Verhalten haben wir den rechten Rand stark gemacht und die Wurzeln für einen neuen Antisemitismus geschaffen.
Wir sollten in die Zukunft blicken und klar sagen, wie diese aussehen soll und was keinesfalls passieren darf. Aber Schluss mit diesem unterwürfigen kreuzbraven Büßertum!

Die Wahrheit sieht je nach Perspektive anders aus

„Die Wahrheit sieht je nach dem Standpunkt anders aus: Wenn du oben bist, ist die Mitte unter dir, nicht aber, wenn du von unten schaust.“
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

 

Wenn du wie ich in einem kleinen bayerischen Dorf wohnst, erlebst du den Asylantenzustrom anders als manche Städter: Auf einmal laufen im Dorf ein paar Farbige herum und grüßen dich freundlich. Eine alte Bäuerin kommentierte die neuen Bewohner so: „Nette Neger hamma da!“
Völlig anders sehen das manche Großstädter: Ihr altes Stadtviertel wird zu einem Migrantenghetto. Sie fühlen sich gar nicht mehr wie in Deutschland. Schlimmer ist, dass ihr Kind in der Schule zu einer Minderheit gehört, die gemobbt und verprügelt wird. Sie müssen daher ihr Kind auf eine andere weit entfernte Schule schicken. Klar, dass solche Leute bei jeder Demonstration gegen die Flüchtlingswelle mitlaufen – gleichgültig, ob sie von der AfD, PEGIDA oder sonstigen veranstaltet werden. Deshalb ist es falsch, wenn alle diese Leute in einen Topf geworfen werden. Man wirft ja auch die Fußballfans nicht mit den Hooligans in einen Topf.
So gesehen hat Seehofer recht, wenn er die Migration als Mutter aller Probleme bezeichnet: Jede Frau, die betatscht worden ist oder Angst hat, abends allein unterwegs zu sein, und jeder, dessen Wohnumfeld sich in eine No-Go-Area verwandelt und viele andere Betroffene wählen daher die AfD . Dies auch aus einem anderen Grund: Unsere Bürokratie erweist sich als unfähig, das Flüchtlingsproblem zu verarbeiten. Der Fall Amri belegt das, was immer wieder zu beobachten ist: Die Abschiebung von Straftätern und Gefährdern funktioniert nicht.
Die AfD wird kaum wegen ihres Programms gewählt, sondern wegen des Versagens der GroKo. Deshalb werden die „Volksparteien“ abgestraft und es wird ihnen ein Denkzettel verpasst. Der „Denkzettel“ ist das Motiv für 78 % der AfD-Wähler.
Auch dies ist die Wahrheit:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/11/29/flucht-aus-deutschland/

Witz zum Tag

Lach mal wieder!

Früher, als die Trambahn noch Schaffner hatte und man zu den Farbigen noch „Neger“ sagen durfte, stieg eine flotte Blondine mit einem Schwarzen in einen Wagen der Linie 8. Daraufhin tuschelte ein Zugereister aus dem Norden mit seiner Frau. Das gefiel dem Schaffner nicht und er schimpfte:
„Bei uns in Bayern gibt‘s koan Fremdenhass und koan Rassismus. Merk dir das: Saupreiß, damischer!“

Leiden wir Deutsche an vorauseilender Unterwürfigkeit?

Finden Sie es nicht auch merkwürdig, dass man seit einiger Zeit nicht mehr „Neger“ sagen durfte? Wer hat das denn eigentlich bestimmt? Waren es jene Gutmenschen, die glaubten, das Wort „Neger“ wecke bei den Menschen mit schwarzer Hautfarbe Assoziationen, weil es entfernt ähnlich klinge, wie das amerikanische Schimpfwort „Nigger“? Dabei war das Wort „Neger“ bei uns nie herabwürdigend gemeint, wie der Begriff „Negerkuss“ zweifelsfrei verdeutlicht. Und wenn den Kindern das Lied von den 10 kleinen Negerlein vorgesungen wurde, war das doch harmlos, aber nicht verächtlich. Nun haben wir den Negerkuss umbenannt und sogar Kinderbücher wurden bereinigt: In Preußlers „Kleiner Hexe“ wurden die Neger entfernt. Wie sind wir Deutschen doch beflissen. Mein Vater pflegte immer zu sagen: „Der deutsche Kellner ist der beste.“ Damit meinte er nicht das Bedienungspersonal in Lokalen, sondern er sagte es im übertragenen Sinn für unsere Unterwürfigkeit.

Nun verlangen auch die Zigeuner eine Bereinigung der deutschen Sprache: Sie wollen „Sinti“ oder „Roma“ genant werden. Müssen wir nun den „Zigeunerbaron“ in „Sintibaron“ umtaufen? Gewiss benutzen wir das Wort Zigeuner gelegentlich abwertend, aber das Wort hat auch eine zweite Seite, die bewundernde Romantik oder Sehnsucht ausdrückt: „Zigeunerliebe“, oder denken Sie an den Schlager „Zigeunerjunge“. Die Zigeuner hätten also eigentlich keinen Grund zu verlangen, dass sie umgetauft werden, aber eines Tages wird man das Wort „Zigeuner“ nicht mehr in den Mund nehmen dürfen.

Und schließlich kommen nun die Eskimos auch noch daher und wollen „Inuit“ genannt werden, warum, ist nicht ganz klar, denn man ist sich nicht ganz einig über die Wurzeln des Wortes „Eskimo“. Bedeutet es Schneeschuhmacher oder Rohfleischesser? Beides wäre ja nicht diskriminierend, denn Tatar und Sushi sind ja nicht gerade billige Speisen.

Und wenn wir so weitermachen, werden wir uns gar nicht mehr merken können, was wir alles nicht sagen dürfen. Da müssten wir dann glatt bei den Politikern in die Lehre gehen.