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Fußballer(innen): Das müsst Ihr gesehen haben!

Wow! Habt Ihr das auch gesehen, wie die italienischen Fußballerinnen ihre Nationalhymne gesungen (oder besser gesagt: „gebrüllt“) haben? Da kann man nur sagen: Wilde Weiber, wehe wenn sie losgelassen! Vorbildlich!
Der Gesang der meisten anderen Mannschaften ist so schlapp wie der Fußball oben. Auch bei unseren Jungs und Mädels hat man eher den Eindruck, sie würden in einem Kirchenchor singen, wenn sie überhaupt ein wenig den Mund auf machen..
Was tun die Psychologen nicht alles, um die Mannschaften zu motivieren. Aber als eingebildeter Laienpsychologe muss ich ihnen sagen: Sie vergessen etwas ganz Wichtiges: Eine gemeinschaftlich leidenschaftlich gesungene Nationalhymne ist auch ein wichtiger Kraftquell. Wenn man nur zaghaft ein bisschen den Mund aufmacht, bietet das nicht nur ein trauriges Bild, sondern ist auch eine schlechte Startmotivation.

Genialer Özil


Über den Mann ist eigentlich schon zu viel geredet und – auch hier – geschrieben worden. Von den gestrigen Abendnachrichten, die eine Viertelstunde dauerten, kam der Fall Özil
wieder als Topmeldung zuerst und nahm ganze 10 Minuten in Anspruch, erst dann kamen die griechischen Brandopfer und die kanadischen Terroropfer. Sogar Politiker aller Couleur mussten ihren Senf dazu geben. Damit bekommt Özil mit seinen völlig falschen Ansichten mehr Aufmerksamkeit, als er verdient hat.
Ich bin zwar kein Fußball-Fan und muss mich auf Experten verlassen: Hoeneß ist froh, „dass der Spuk vorbei ist“ und sagt weiter, Özil verstecke „sich und seine Mist-Leistung“ hinter dem umstrittenen Erdogan-Foto. Recht hat er. Ich hätte Özil ja schon beim Nicht-mit-Singen der Nationalhymne vom Platz gestellt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/19/wm-loews-groesster-fehler/
Neben seiner schlechten Leistung auf dem Spielfeld und dem ostentativen Nicht-Mitsingen der Nationalhymne ist der dritte Fehler Özils: das Foto mit Erdogan.
Kein Wunder also, dass Özil in der Kritik steht. Diese hätte jedoch seinem Image geschadet. Daher hat er einen genialen Einfall: Er tritt zum Gegenangriff an und stellt sich als Opfer des Rassismus hin. Und prompt kommt aus der Türkei das Echo, wir seien Faschisten.
Wenn er meint, die ganze deutsche Nationalmannschaft habe die Spiele verloren und er werde aus rassistischen Motiven zum Sündenbock gemacht, so geht er darüber hinweg, dass neben der Kritik am Auftritt unserer Mannschaft natürlich auch Kritik an einzelnen Spielern sein muss, die besonders ihn bei seiner Spielweise treffen musste. Das hat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun, aber unsere wehleidigen Bauchnabelbeschauer fallen darauf herein und beklagen eine mangelnde Integration. Sie desavouieren damit vor aller Welt die gewaltigen Integrationsleistungen Deutschlands.
Warum spielt man nicht einhellig den Ball an Özil zurück und sagt ihm:
Warum hast du deine Motive zum Erdogan-Foto nicht gleich erklärt?
Warum kannst du nicht einsehen, dass du schlecht gespielt hast? Der Mensch ist keine Maschine, auch du nicht, also kann so etwas vorkommen und man würde es verstehen.
Wieso musst du gerade bei der Nationalhymne beten und warum kannst nicht durch Mitsingen zum Ausdruck bringen: Jawohl, ich gehöre dazu!
Integration ist auch eine Bringschuld.

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Löws größter Fehler


Den habe ich schon hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/19/wm-loews-groesster-fehler/
Er hätte Özil sofort nach Hause schicken müssen. Nun hat Özil wieder trotzig die Nationalhymne nicht mitgesungen. Er hat sich dadurch außerhalb seiner singenden Mannschaftskameraden gestellt und damit einen Spaltpilz in das Team hinein getragen.
Was wäre denn dabei gewesen, wenn er aus voller Kehle mit gesungen und so auf seine Kritiker reagiert hätte? Er wäre dann mit einer viel positiveren Einstellung ins Spiel gegangen.
Ich verstehe nicht, warum wir Psychologen als Betreuer haben, die auf solche Dinge offensichtlich keinen Wert legen. Da bilden die Spieler vor dem Spiel einen Haufen, um sich mental zu stärken. Aber was nützt das, wenn man bei der Nationalhymne nicht auch ausnutzt, wie viel Schwung eine Mannschaft aus einem gemeinsam geschmetterten Lied mitnehmen kann. So haben unsere Jungs ein wenig vor sich hin gelispelt und dann auch entsprechend gespielt.

WM: Die Verantwortung der Fußballer für die Bierbrauereien


Die deutsche Nationalelf muss Arbeitsplätze in den Brauereien retten:
Mitte der 70er Jahre hatten die Deutschen einen Bierkonsum von 151 Litern pro Kopf und Jahr. Heute beträgt er gerade noch 105,9 Liter. Und jedes Jahr wird es noch schlimmer.
Das liegt daran, dass die Alten weg sterben und die Jungen Red Bull, Cola und ähnliches Zeug trinken. Allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer für die Brauereien: Fußball und Bier gehören zusammen, wie sich ja auch in der Reklame bei den Fernsehübertragungen zeigt. Die Brauereien können ihren Umsatz heuer nur halten, wenn die deutsche Nationalmannschaft immer gewinnt und die Massen zum Publik-Viewing (und zum Saufen) kommen.
Deshalb hier mein Appell an die deutschen Fußballer (insbesondere die Spieler des FC Bayern):
Seid euch eurer Verantwortung für die Arbeitsplätze in den Brauereien bewusst und spielt einen anständigen Fußball!
Spezieller Appell an Özil: Lass das Beten! Es nützt eh nichts, wie du beim letzten Spiel gesehen hast. Sing also die Deutsche Nationalhymne aus voller Kehle mit zum Dank dafür, dass du unverdientermaßen aufgestellt worden bist, sonst droht dir die Ausweisung.

Volkssport Özil-Bashing

 Özil steht im Kreuzfeuer der Kritik, weil er die Nationalhymne nicht mitsingt. Nun melden sich seine Fans zu Wort und meinen, die Kritiker hätten ja keine Ahnung: Özil bete nämlich anstatt zu singen. Die Fans werfen den Kritikern vor, sie würden Özil-Bashing betreiben.
Nun, die Spielweise, die Özil zuletzt gezeigt hat, sollte ihm und seinen Fans vor Augen führen, dass sich weder Gott noch Allah mit solchen Kleinigkeiten wie einem Fußballspiel befassen.
Aber wenn Özil schon meint, vor dem Spiel unbedingt beten zu müssen, dann kann er das ja in der Kabine tun oder auf dem Marsch zum Spielfeld oder kurz vor der Nationalhymne. Die paar Worte, die er zu sagen hat, ließen sich überall unterbringen, aber nicht ausgerechnet während der Nationalhymne. Sein Gebet lautet nämlich nach seinen Angaben: „Allah, gibt uns für das heutige Spiel Kraft und schütze mich und meine Teamkollegen vor Verletzungen. Allah, Du kannst uns den Weg eröffnen und auch verschließen. Führe uns nicht vom rechten Weg ab. Amen.“
Der Gesang der Nationalhymne ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Mannschaft und wer da streikt, handelt genauso, als wenn ihm plötzlich während des Spiels einfiele, eine Gebetspause einzulegen.
À propos beten: Warum betet Özil denn nicht so, wie es sich meines Wissens für einen Moslem gehört: nämlich indem er sich auf den Boden wirft?
Für mich klingt alles, was Özil zu seiner Rechtfertigung vorbringt, nach einer ganz faulen Ausrede dafür, dass er zu faul zum Singen ist.

WM: Löws größter Fehler


Wenn ich Löw gewesen wäre, hätte ich Özil schon nach dem Absingen der Nationalhymne vom Platz gestellt. Schon da hatte er, wie Mario Basler es ausdrückte, die Körpersprache von einem toten Frosch. Er schaute nämlich mit seinen Froschaugen fade in die Linse und sang ostentativ das Deutschlandlied nicht mit. Dabei hätte er es bitter nötig gehabt. Man hatte schon zu Beginn den Eindruck, den Lothar Matthäus so ausdrückte: „Ich habe bei Özil auf dem Platz oft das Gefühl, dass er sich im DFB-Trikot nicht wohlfühlt, nicht frei ist, ja fast, als ob er gar nicht mitspielen möchte.“
Özil ist zu arrogant, um seine Fehler einzusehen: „Sicher, wir haben zu viele Fehler gemacht“, schreibt er auf seiner Seite. „Wir müssen uns jetzt verbessern“. Zwei Sätze – zwei Fehler! Richtig muss es heißen: „Ich habe zu viele Fehler gemacht!“ Und verbessern braucht sich Özil auch nicht: Der Mann muss nach Hause geschickt werden.
In so desolater Lage, in der sich die deutsche Nationalmannschaft befindet, sollte man vielleicht einmal über das Geheimrezept der Mexikaner nachdenken: Die haben sich vor dem Spiel 30 Escort-Damen gegönnt. So, wie sie dann gespielt haben, müssen das tolle Frauen gewesen sein.

WM: Nationalhymne und Nationalmannschaft


Nur unverbesserliche Optimisten konnten glauben, dass wir das Spiel gegen Mexiko gewinnen würden. Ich habe ja hier voraus gesagt, dass wir kaum eine Chance hatten:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/15/fussball-wm-es-sieht-nicht-gut-aus/
Dem Bundestrainer empfehle ich: Schauen Sie sich das Spiel noch mal am Schirm an – ganz von vorn bei den Nationalhymnen. Schon da bietet unsere Mannschaft völlig verschlafenes Bild. Nur ein Teil der Spieler singt überhaupt mit, jedoch offenbar überwiegend unsicher oder innerlich unbeteiligt. Manche singen gar nicht mit, besonders einer, der es bitter nötig hätte. Die Mexikaner dagegen waren alle voll dabei – wie nachher auch im Spiel.
Ihr habt doch Psychologen, aber anscheinend sind das Versager beim Thema Motivation. Sie sollten wissen: Ein Lied, das man gemeinsam aus voller Kehle singt, bringt mehr Schwung in die Mannschaft, als wenn man sich vorher zu einem Haufen zusammen kuschelt, so als wenn man Angst vor dem Gegner hätte. Nicht umsonst sind die Soldaten ja auch mit einem Lied auf den Lippen in die Schlacht gezogen. So ähnlich sollte es beim Fußball auch sein.
Und noch einen Fehler hat Löw gemacht. Er kümmert sich zu sehr um das Seelenleben der Spieler. Die werden dadurch zu weichlichen Hätschelkindern. Wie hat man sich doch darum gesorgt, ob Gündogan und Özil den Kopf frei kriegen nach ihrem Faux-Pas. Nehmt euch ein Beispiel an Ronaldo: Der wurde zu 2 Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt, war aber auf dem Rasen trotzdem voll dabei. Bei uns in der Bundesliga dagegen wird bei Problemen in der Vorstandsetage eines Clubs gefragt, ob die Spieler das auf dem Rasen ausblenden können. Was für wehleidige Millionenverdiener haben wir doch am Ball!

Abschaffung des Vaterlandes

Es hat lange gedauert, bis die verschlafene Frauenbeauftragte reagiert hat. Sie will nun endlich aus unserer Nationalhymne „Vaterland“ durch „Heimatland“ und „brüderlich“ durch „couragiert“ ersetzen. Da hätten eigentlich die Femen schon früher drauf kommen können und die geänderte Form des Deutschlandliedes bei festlichen Anlässen mit nackten Brüsten singen können.
Deutschland ist anscheinend geistig viel langsamer als Österreich. Dort wurde die Nationalhymne längst geändert und es werden in dem Lied also nun nicht nur die großen Söhne, sondern auch die großen Töchter des Landes besungen und aus „Bruderchören“ wurden „Jubelchöre“.
Allerdings gibt es in Österreich immer noch Quertreiber: Gabalier sang kürzlich noch die alte Fassung, weil er sie so in der Schule mit 8 Jahren gelernt habe. Außerdem glaube er, dass „Österreich ganz andere, viel wichtigere und dringendere Probleme hat, mit welchen sich die Politik beschäftigen und im besten Fall auch lösen sollte.“

Weil unsere Politiker sich aber gerne auf solche Probleme stürzen, um von anderen abzulenken, werden auch wir wahrscheinlich etwas verspätet unsere Nationalhymne ändern. Bei uns wurde ja schon die Bevölkerung darauf vorbereitet, indem im politischen Sprachgebrauch das „Vaterland“ durch „Heimat“ ersetzt wurde. Aber auch bei uns wird es Quertreiber geben und bei einer Neufassung der Nationalhymne wird es Dissonanzen geben: Die einen singen so und die anderen anders.
Sollen wir immer mehr ins Hintertreffen geratenden Männer nun als Gegenreaktion die Abschaffung der „Muttersprache“ fordern? Nein, wir bleiben gelassener als die Hysterikerinnen: „Vaterland“ und „Muttersprache“ gehören zusammen und keines dieser Worte soll das andere Geschlecht ausgrenzen. Am Ende kämen noch die Gender-Anhänger daher und fordern „Genderland“ und „Gendersprache“.
Übrigens gibt es für aussterbende Pflanzen und Tiere eine rote Liste, die sie schützen sollen. Soll es nicht auch für aussterbende Begriffe eine solche Liste geben? „Vaterland“ wäre der erste Anwärter. Wie viel Geschichte hängt an diesem Wort!

EM: Schlechte Aussichten für Deutschland

Fußball

In meinem gestrigen Beitrag habe ich schon darauf aufmerksam gemacht, dass eine Mannschaft, die beim Singen der Nationalhymne einen so schlappen Eindruck macht, auch sonst nicht zum vollen Einsatz bereit ist.
Nun kommt noch ein Streit im Team hinzu: Boateng hat den deutschen Sturm kritisiert. Das ist unkameradschaftlich. Es gehört sich nicht, dass ein Mitglied einer Mannschaft seine Kritik in die Öffentlichkeit trägt. Das Ganze war auch überflüssig, denn wohl auch der letzte Fan hat gemerkt, wie es um den deutschen Sturm steht.
So geht denn nun ein zaghaft singender, zerstrittener Haufen in das nächste Spiel. Das sieht nicht gut aus!

EM: Die Nationalhymnen

Fußball

Irgendjemand von der AfD – leider habe ich vergessen, wer es war – beanstandete einige Spieler der Nationalmannschaft mit Migrationshintergrund, weil sie die Nationalhymne nicht mitgesungen hätten. An diesen Vorwurf musste ich denken, als Deutschland gegen Polen spielte: Der Mann hat recht. Interessant wäre es ja, sie einmal zu befragen, warum sie ostentativ nicht mitsingen, obwohl sie wissen, dass die Fernsehkameras auf sie gerichtet sind. Sie liefern durch ihr Verhalten der AfD Argumente für für deren Thesen nämlich, man sehe daran, dass sie immer noch nicht richtig integriert seien.
Noch etwas ist interessant, wenn die Nationalhymnen gesungen werden: Die Italiener beispielsweise singen oder besser gesagt schreien ihre Hymne mit voller Power ins Stadionrund. Und man merkt daran: Sie wollen alles geben. Und unsere? Soweit sie überhaupt singen, kann man sie zwar nicht hören, aber an ihren laschen Lippenbewegungen kann man sehen, dass sie einen erbärmlichen Ton von sich geben dürften. Wer ein Spiel so angeht, ist nicht auf dem Wege, sein Bestes zu geben.