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Problem: die Kartoffeln(II): Frauen und Kartoffeln

Ich habe ja schon einmal über dieses Problem geschrieben, vor allem über die Sorte Laura:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/05/problem-die-kartoffeln/
Nun haben wir also erfahren, dass diese grünlichen unansehnlichen Kartoffeln nicht das giftige Solanin enthalten, sondern genießbar sein sollen. Also haben wir uns zum Mittagessen diese Kartoffeln gegönnt – und siehe da: sie schmeckten ausgezeichnet, was meine Frau zu diesem Spruch anregte:
„Mit den Kartoffeln ist es wie mit den Frauen: Gerade die, die nicht so gut aussehen, sind besonders gut.“
Was sagt man da als Mann? (Vorsicht Falle!) Soll man nun sagen, dass die eigene Frau gut aussieht oder dass sie wie Laura ist? Gott sei Dank fiel mir dann doch eine passende Antwort ein:
„Du hast recht: Frauen sind wie Kartoffeln. Da gibt es auch welche, die gut aussehen und trotzdem auch gut sind.“

Schlimme Nachricht (Was wir nicht wissen sollen?)

Das habe ich nicht gewusst, was ich hier in einem lesenswerten Artikel erfahren habe:
„Jahrzehnte intensiver landwirtschaftlicher Nutzung haben zu einer Nährstoffverarmung der Böden geführt. Einer zuvor veröffentlichten Studie der University of Texas und einer aktuelleren Studie aus der Schweiz zufolge fehlen unseren Ernteerträgen daher bis zu 40 % ihrer essenziellen Nährstoffe. Selbst wenn Sie sich an die offiziellen Ernährungsrichtlinien halten, könnten Sie Schwierigkeiten haben, ausreichend Calcium, Selen, Zink, Eisen, Vitamin B2, Vitamin C und andere wichtige Mikronährstoffe aufzunehmen, die für eine gute Gesundheit erforderlich sind.“
Man hat es beispielsweise an den Tomaten gemerkt, die einmal den Spottnamen „holländische Wassersäcke“ erhielten. Aber offenbar hat man inzwischen durch Züchtung oder Genmanipulation verstanden, wieder Geschmack hinein zu züchten. Aber Nährstoffe bringt man damit nicht rein.
Interessant ist auch der Trend bei den Äpfeln: Sie werden heute auf süßen Geschmack gezüchtet. Dazu fällt mir ein, dass es einmal anders war. Da standen die gesundheitlichen Aspekte im Vordergrund: Aus meinem Dorf stammt der Bergener Weinling, den ein Gärtner gezüchtet hatte, weil seine Frau zu wenig Magensäure hatte. 
Warum wird die heutige Verarmung der Ernteerträge in den Medien nicht thematisiert? Müsste nicht nicht der jetzige Trend unter dem Druck der Öffentlichkeit umgekehrt werden: statt immer mehr Ertrag mehr lebensnotwendige Nährstoffe?
Die Landwirtschaft, die unser Grundwasser durch Überdüngung zu sehr mit Nitrat belastet, kann sowieso nicht mehr so weiter betrieben werden wie bisher.

Alles Bio oder was?

So schön sahen die Kartoffeln, die ich bei EDEKA gekauft habe, auf dem Bild aus, das sie zierte. Aber von der Rückseite durchs Netz betrachtet sahen sie auch nicht schlecht aus.

Aber nach einer Woche sahen sie dann so aus:

Ich habe in den mehr als 8 Jahrzehnten meines Lebens einen Haufen Kartoffeln gesehen, aber nicht solche. Was hat man mit den Kartoffeln angestellt?
Wir hatten ja früher einen Kartoffelkeller, in dem wir die Erdäpfel den ganzen Winter lagerten und sie blieben gut genießbar, bis die neue Ernte kam. Heute liest man an den nicht-biologischen Kartoffeln „behandelt“ und man fragt sich, was dahinter verborgen wird.
Auch die Behandlung anderer Lebensmittel schreitet fort. Neulich forderte ein Wissenschaftler, dass die Milch, die heutzutage verkauft wird, gar nicht mehr „Milch“ heißen dürfe, weil sie ein Kunstprodukt auf der Grundlage von Kuhmilch sei. Ja, das waren noch Zeiten, als ich als Bub jeden Morgen zum Milchmann geschickt wurde.
Und auch beim Brot wundere ich mich immer wieder, dass sich seine Haltbarkeit ständig verlängert. Während das Toastbrot einmal nach 3 Tagen zu schimmeln begann, hat es heute Haltbarkeitsfristen von rund einem Monat.
Ich würde ja gerne Biowaren kaufen, wenn nicht so viel betrogen würde. Wie oft werden Eier aus Massentierhaltung als Bioeier verkauft. Überhaupt ist die Lebensmittelkennzeichnung auf Betrug angelegt. Wer Eier von „freilaufenden Hühnern“ kauft, denkt, dass die Tiere um einen Bauernhof herum laufen, aber weit gefehlt! Denn dieses arme Federvieh ist halt nur nicht in einem Käfig, hat aber sonst ein trauriges Leben.
Wie hoch die Betrugsquote im Lebensmittelhandel ist, konnten wir gerade bei einem Test des Olivenöls sehen: Ein Fünftel war falsch deklariert.

 

Umwelt: Ein sehr erschreckender Bericht


Es ist kaum zu glauben, was gerade gemeldet wird:
Bei uns gelangen jährlich 330.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt. Aber auch in den weit abgelegenen Naturschutzgebieten und Nationalparks der USA sieht es nach Untersuchungen von Wissenschaftlern schlimm aus: Auf den untersuchten 500.000 Quadratkilometern kommen im Mittel 132 Mikropartikel pro Quadratmeter am Tag hinzu.
Und in der Tiefsee sieht es auch schlimm aus: Plastik ünerall! Und es befindet sich seit 2 Jahrzehnten unverändert da unten, ohne abgebaut zu werden. So findet man Plastik sogar in den Mägen von Krebsen, die da dort leben.
Mikroteilchen werden auch von uns mit der Nahrung aufgenommen und gelangen bis ins Gehirn. So wundert uns nicht, dass die Generationenintelligenz abnimmt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/02/der-verlust-der-generationenintelligenz/

Der Verlust der Generationenintelligenz

Generationenintelligenz: Was ist denn das nun wieder? Es ist etwas, was immer mehr verloren geht, obwohl wir es dringend bräuchten.
Zunächst einmal steht durch wissenschaftliche Untersuchungen fest, dass wir immer dümmer werden, d.h.: der IQ sinkt ständig:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Das wäre ja nur halb so schlimm, wenn nicht der von mir entdeckte Dummheitsquotient (DQ) immer größer würde:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/

Klingt alles ziemlich abstrakt, meinen Sie? Nehmen wir also ein konkretes Beispiel: nämlich die Nahrung. Schon der gute alte Hippokrates sagte vor etwa 2500 Jahren: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Im Laufe vieler Jahrhunderte haben die Menschen nicht nur herausgefunden, was genießbar ist und was nicht. Sie haben auch die Wirkungen der verschiedenen Nahrungsmittel festgestellt. Ich halte das für die größte Leistung der Menschheit. Überlegen Sie mal, ob Sie in der Lage wären, heraus zu finden, für was die Brennnesseln gut sind. Und dann vergegenwärtigen Sie sich mal, wie viele Pflanzen es gibt, von denen die Alten genau gewusst haben, welche Wirkungen sie hatten.
Mag auch die normale Hausfrau in dieser Beziehung nur sehr begrenzte Kenntnisse gehabt haben, so hat sie doch so gekocht, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hatte. In den Speiseplan der Generationen war das Wissen über die gesundheitlichen Wirkungen der Nahrung „einprogrammiert“. Mit anderen Worten: In der Tradition der Speisepläne ist eine gewaltige Menge an Intelligenz enthalten.
Uns ist das zu wenig bewusst und deshalb vergessen wir diesen unermesslichen Schatz immer mehr. Die Zubereitung der Nahrung erfolgt heute nach anderen Gesichtspunkten: Essen kochen muss heute schnell gehen. Oder man kocht etwas ganz Ausgefallenes oder Exotisches. Manche richten sich auch nach der Reklame: Wenn etwas besonders gesund sein soll, wird das gekauft.
Und nur wenige fragen sich, was die Folgen dieser völligen Umstellung sind. Hat vielleicht die Entmannung der Männer hier eine ihrer Ursachen?
Oder liegt das an der Chemie in den Nahrungsmitteln? Heute ist sie sogar dort enthalten, wo wir denken, etwas ganz Natürliches vor uns zu haben. So wird dem Salz Chemie zugesetzt, um die Rieselfähigkeit zu erhöhen. Sogar Bier, das angeblich nach dem Reinheitsgebot gebraut wird und schadstoffärmer als die Muttermilch sein soll, enthält Chemie:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Bier-Verwaessertes-Reinheitsgebot,bier622.html
Es gab eine Zeit, da hat man sich die Marmeladen noch selbst gekocht und hätte sich nie „schaumstoffverhütete“, pestizidbelastete Marmelade aufs Brot geschmiert.
Ein Wissenschaftler sagte kürzlich in einem Fernsehbeitrag, auch die Kuhmilch sei gar kein natürliches Lebensmittel mehr. Wenn ich an meine Jugend zurück denke, musste ich jeden Morgen Milch holen. Und heute?
Wenn Sie heute im Supermarkt einkaufen, ist fast alles in Plastik verpackt, nicht nur Käse oder Wurst, sogar Obst und Gemüse. So gelangen Plastikbestandteile wie Bisphenol A in unseren Körper. Eigentlich sollte man ja die Wurst und den Käse nach dem Einkauf sofort aus der Plastikverpackung entfernen, aber wer tut das schon? Und so wundern sich Eltern, wenn ihre Kinder ADHS haben und sich die Reifung bei Buben verzögert.
Und was sagt uns unser von Mikroteilchen belastetes Gehirn dazu? „Alles halb so schlimm! Alles nur Panikmache!“
Noch etwas zum Thema Generationenintelligenz: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Jugend schon genau so „alte“ Augen hat wie die Großeltern? Immer mehr brauchen Brillen. Warum wohl?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Gut, dass wir die künstliche Intelligenz erfunden haben. Wir werden sie vielleicht brauchen.

 

Ein hässliches, trauriges und doch schönes Bild

Ich gebe zu: Das ist keine fotografische Meisterleistung. Aber das Bild zeigt etwas Rührendes: Jahr für Jahr bauen Naturfreunde im Frühjahr einen niedrigen Plastikzaun, um die Kröten daran zu hindern, über die Straße zu einem See zu laufen. Die Naturfreunde sammeln die Kröten ein und tragen sie über die Straße. Schön, dass es noch solche Menschen gibt, die sich freiwillig eine solche Arbeit aufhalsen.
So geht das nun schon seit sehr vielen Jahren und man möchte meinen, dass sich die Kröten etwas anderes einfallen lassen. Aber sie bleiben so programmiert wie ihre Vorfahren es waren, als es die Straße so noch nicht gab.
Und wenn ich das sehe, kommen mir zwei Gedanken: Sind nicht auch die Menschen in ähnlicher Weise geprägt, wenn es um die Religion geht. Da kann passieren, was will, sie haben keinen Zweifel ( nur manchmal, wie jüngst der Kardinal Marx bekannte).
Noch etwas fällt mir bei dem Anblick ein: Meine Überzeugung ist, dass wir Menschen in ähnlicher Weise wie die Kröten bezüglich unserer Nahrung programmiert sind. Wir sind Jahrhunderte lang gewöhnt, bestimmte Lebensmittel zu essen und deshalb braucht der Körper diese und nicht irgendein exotisches Zeug, bei dem man oft googeln muss, um was es sich handelt.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Du musst den Menschen nur oft genug schlechtes Essen vorsetzen: Dann gewöhnen sie sich an Schweinebraten in Fertigsauce und Fertigpizza aus der Tiefkühlung.

PS,; Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Gewöhnung der Menschen an den Abstieg eines der wichtigsten Mittel unserer Regierungspolitik ist?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/19/wir-gewoehnen-uns-an-alles-dank-merkel/

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Heute ist der Tag der Ernährung: Kritiklos einkaufen, essen und trinken

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen?
Keinem Bier- oder Weintrinker würde es jemals einfallen, sein Getränk in einer Plastikflasche zu kaufen.
Das würde den Geschmack verderben.
Anders sind die Wasser- und Safttrinker: Sie kaufen ihre Getränke meist in Plastikflaschen oder Tetrapack, weil d
ie leichter sind als Glasflaschen. Sie denken nicht darüber nach, welche Art von Plastik bei ihrer Getränkepackung verwendet wurde und welche Folgen das haben kann. Immerhin ist bei teurerem Mineralwasser zu beobachten, dass dieses in Glasflaschen verkauft wird. Das ist also etwas für Gesundheitsbewusste oder Feinschmecker.
Wie gefährlich selbst kleine Mengen Plastik sein können, lesen Sie hier: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-in-kassenzetteln-ia.html
Es kann schon das bloße Anfassen eines Kassenbons, der auf Thermopapier gedruckt ist, genügen, um dem Körper zu schaden.

Haben Sie schon mal jemanden beobachtet, der bei den verpackten Lebensmittel auf die Rückseite geschaut hat und die dort aufgelistete Zusatzstoffe gelesen hat? Wenn ja, hat er sie verstanden? Und ist er sich dessen bewusst, dass manche dieser Zusätze in anderen Ländern verboten sind? Für all das haben wir keine Zeit. Wir sind unmündig geworden und überlassen anderen die Entscheidung darüber, was wir in unseren Körper hinein stopfen. Das ist das gefährliche Gift der Gewöhnung.

Es ist ja immer interessant, die Leute im Supermarkt zu beobachten. Was legen Sie bei der Kasse aufs Band. Manchmal bekommt man dabei Anregungen, was man sich auch mal besorgen könnte. Und mir fällt auf, dass ich eigentlich immer erraten könnte, wer was aufs Band gelegt hat. Die Nahrung prägt also schon sehr den Menschen.

Wir stehen am Abgrund: die Unumkehrbarkeit unseres gefährlichen Lebensstils

Früher war alles einfach: Wenn man beispielsweise festgestellt hat, dass ein Nahrungsmittel ungesund war, dann aß man es nicht mehr oder nur wenig davon.
Heute ist das Leben unübersichtlicher geworden. Nehmen wir nur als Bespiel das Plastik. Die Plastikteilchen sind überall:
im Boden und sogar im Trinkwasser, und so nehmen wir sie mit der Nahrung zu uns. Wir denken, das sei so harmlos, als wenn wir Sand essen würden. Ist es nicht! Die Plastikteilchen lagern sich überall in unserem Körper ab, sogar im Gehirn und wir wissen nicht, welche Folgen das auf die Dauer hat: Die Mediziner sagen: Möglich ist, dass die Plastikteilchen Krebs auslösen. Wir sehen, dass wir uns auf einer ungewissen Reise in die Zukunft befinden. Und die Reise ist nicht umkehrbar, denn das Plastikzeug bekommen wir weder aus unserem Körper noch aus den Meeren oder dem Boden heraus. Ich muss bei Plastik immer an einen verendeten Wal denken, der gestorben ist, weil sein Magen voll Plastik war.
Ein anderes Beispiel bildet die starke G-5-Strahlung. Wird sie so ähnlich verharmlost wie einst die Radioaktivität? In meiner Schulzeit wurden wir öfter vom Amtsarzt untersucht. Einmal kam er mit etwas ganz Neuem daher: einer radioaktiven Zahnpasta! Damals kannte man noch nicht die Gefahren der Radioaktivität, sondern glaubte, alles, was damit zu tun habe, sei wunderbar. So wurde uns ein Leben ohne Zahnarzt prophezeit. Wir haben also eifrig diese Wunderpasta benutzt, bis sie dann sang- und klanglos abgesetzt wurde.
Wir wissen, dass schon die bisherige Handystrahlung Krebs auslösen kann, wenn man das Gerät zu oft und zu lange ans Ohr hält. Das sollte eigentlich den Schluss nahe legen, dass die starke G-5-Strahlung gefährlich ist. Trotzdem wird G 5 eingeführt und wir alle sind Versuchskaninchen.
Wenn die Menschen dann nach Jahren Krebs bekommen, ist das unumkehrbar. Und es wird laufen wie beim Glyphosat: Die krebserregende Eigenschaft wird bestritten und wenn sie dann nach vielen Jahren bestätigt wird, haben die Krebskranken nichts mehr davon.
Völlig unübersichtlich sind
beispielsweise auch die Folgen der Zusatzstoffe von Nahrungsmitteln. Kein Wissenschaftler kann sagen, wie sie sich in ihrer Kombination auswirken. Verändern diese Stoffe die Menschen, ohne dass es ein „Reset“ gibt? Die Männer sind jedenfalls auf dem Weg zur Entmannung: https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Wenn ich an unsere Jugend zurückdenke: Damals haben wir uns beispielsweise unsere Marmeladen selbst gekocht und gesagt so was wie die käuflichen Marmeladen kommt für uns nicht in Frage bei den Zusatzstoffen, die da hinten auf den Gläsern tehen. Heute kümmert sich kaum einer darum. Gewöhnung ist eben alles, wie man bei der Merkel-Politik sieht, die die normalen Menschen verarmen lässt, ohne dass eine einzige Gelbweste wie in Frankreich auf die Straße geht:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/

Gesund oder vergiftet? Wahrheit und Lüge

Als Warnung für Sie will ich hier einmal beschreiben, wie ich mein Leben lang trotz aller Vorsicht nach Strich und Faden von der Industrie belogen wurde.
In meiner Schulzeit wurden wir öfter vom Amtsarzt untersucht. Einmal kam er mit etwas ganz Neuem daher: einer radioaktiven Zahnpasta! Damals kannte man noch nicht die Gefahren der Radioaktivität, sondern glaubte, alles, was damit zu tun habe, sei wunderbar. So wurde uns ein Leben ohne Zahnarzt prophezeit. Wir haben also eifrig diese Wunderpasta benutzt, bis sie dann sang- und klanglos abgesetzt wurde.
Als wir vor mehr als 50 Jahren heirateten und ein Haus bauten, waren wir sehr darauf aus, nur natürliches Material zu verwenden. Wir haben uns daher ausführlich damit befasst, ob die Verwendung einer Resopalarbeitsplatte unbedenklich ist, und sie erst nach genauer Prüfung der Vor- und Nachteile akzeptiert. Heute im Zeitalter der Kunststoffküchen wird man über solche Vorsicht lachen, weil nun keiner mehr auf die Idee kommt, einmal zu überlegen, weshalb er allergisch ist.
Als wir unseren Garten anlegten, haben wir mehrere Obstbäume gepflanzt, die wir mit einem Pfosten abgestützt haben. Die haben wir  Xyladekor gestrichen, weil es hieß, diese Farbe würde das Holz sehr widerstandsfähig machen und sei auch gesundheitlich unbedenklich, denn sie stamme von der Firma Bayer, die ja auch Arzneien herstellt. Später stellte sich heraus, dass die Farbe doch gesundheitsschädlich ist. Und unsere Obstbäume demonstrierten uns das sehr eindrucksvoll: Sie ließen alle ihre Blätter hängen und waren nicht mehr zu retten, und das alles wegen eines kleinen Stützpfostens, dessen Farbe über das Erdreich die ganzen Bäume vergiftet hat.
Heute wird Glyphosat von Bayer verwandt und wir hören auch hier wieder, dass dieses Mittel gesundheitlich unbedenklich sei. Ich glaube da eher dem amerikanischen Gericht, das das Gegenteil festgestellt hat.
Manchmal denke ich darüber nach: Jeder Bundesbürger isst heute im Jahresdurchschnitt 15 kg Nahrungszusatzstoffe. Kein Mensch weiß, welche Auswirkungen das Zeug auf die Dauer hat. Alles soll ja unbedenklich sein, heißt es immer. Aber keiner weiß, zu welchen Wechselwirkungen es kommen kann. So gesehen nehmen wir zur Zeit an einem der interessantesten chemischen Experimente teil. Kaum einer würde wohl freiwillig und kostenlos an einem derartigen Arzneimitteltest teilnehmen, aber bei den Zusatzstoffen vertraut jeder darauf, dass schon nichts passieren wird und wenn doch, dann wird es ja sicher Mittel dagegen geben. Wirklich? Die Zunahme der Demenzerkrankungen steht im Verdacht, durch Zusatzstoffe ausgelöst worden zu sein.
Und sicherlich hängt auch die Entmannung der Männer mit dieser Chemie zusammen.
Bei uns gilt der Grundsatz: Alles, was nicht erwiesenermaßen schädlich ist, wird zugelassen, anstatt dass erst einmal die Unschädlichkeit vom Hersteller bewiesen werden muss.
Das Traurige an vielen Zusatzstoffen ist, dass sie nur der Einsparung von Kosten dienen. Macht man Lebensmittel mit Chemie länger haltbar, braucht man sie nicht so oft frisch anzuliefern. So bekommen wir beispielsweise nicht einmal mehr frische Sahne ohne den Zusatz Carragen. „Ist doch ganz natürlich“, beruhigen uns die Molkereien. Na, dann schauen Sie mal im Internet, ob das wirklich so ist.
Und die Plastikflut, auf die wir uns eingelassen haben, hat ungeahnte Folgen. Die Menschen haben sich darauf verlassen, dass nur etwas auf den Markt kommt, was unbedenklich ist. Dann zeigte sich aber, dass der Weichmacher im Plastik, nämlich Bisphenol A, dem männlichen Nachwuchs schadet: Die Synapsen im Gehirn haben sich nicht so verknüpft, wie es sein soll, und der Stoff soll ADHS auslösen. Deshalb wurde er für Babyflaschen verboten, aber sonst ist er allgegenwärtig. Manche halten ihn für so gefährlich, dass sie davon abraten, auch nur die mit dem Thermodrucker erzeugten Kassenbons im Supermarkt anzufassen. Was stimmt, wissen wir nicht, aber es steht fest, dass wir Plastikteilchen mit unserer Nahrung aufnehmen und dass diese bis in unser Gehirn vordringen. Vielleicht brauchen wir also aus diesem Grund künftig die künstliche Intelligenz.