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Ich bin kein Arzt, aber…!

Ich bin kein Arzt, aber ich frage mich, ob uns nicht manches Wichtige verschwiegen wird. Kürzlich schrieb ich, dass unsere Nahrung immer nährstoffärmer wird (bis zu 40 %!):
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/15/schlimme-nachricht-was-wir-nicht-wissen-sollen/
Und das hat natürlich Folgen. Auch wenn ich kein Arzt bin, bin ich der Überzeugung, dass die Skoliose in dieser Nährstoffverarmung ihre Ursache hat, denn es kommt ja hinzu, dass viele Menschen sich sowieso nicht gesund ernähren. Offiziell heißt es zwar, die Ursache der Skoliose sei noch nicht festgestellt, aber ich frage mich, ob man das wirklich nicht weiß.
Im Krieg und danach waren die Ärzte jedenfalls der Überzeugung, dass die Skoliose auf Mangelernährung zurück zu führen ist. Man hatte ja Beweise genug in jener schlimmen Zeit. Und daher erhielten die Kinder, die darunter litten, in der Schule eine „Sonderbespeisung“.
Nun berichtet auch die WHO, dass es bei den vielen hungernden Kindern auch solche Fehler beim Wachstum gibt.
Ich glaube daher, dass man bei uns die Folgen der Mangelernährung nicht an die gro0e Glocke hängen will, denn das Leben soll ja so weiter gehen wie bisher: Uns soll doch weiterhin vorgesetzt werden, was am meisten Profit verspricht.

Schlimme Nachricht (Was wir nicht wissen sollen?)

Das habe ich nicht gewusst, was ich hier in einem lesenswerten Artikel erfahren habe:
„Jahrzehnte intensiver landwirtschaftlicher Nutzung haben zu einer Nährstoffverarmung der Böden geführt. Einer zuvor veröffentlichten Studie der University of Texas und einer aktuelleren Studie aus der Schweiz zufolge fehlen unseren Ernteerträgen daher bis zu 40 % ihrer essenziellen Nährstoffe. Selbst wenn Sie sich an die offiziellen Ernährungsrichtlinien halten, könnten Sie Schwierigkeiten haben, ausreichend Calcium, Selen, Zink, Eisen, Vitamin B2, Vitamin C und andere wichtige Mikronährstoffe aufzunehmen, die für eine gute Gesundheit erforderlich sind.“
Man hat es beispielsweise an den Tomaten gemerkt, die einmal den Spottnamen „holländische Wassersäcke“ erhielten. Aber offenbar hat man inzwischen durch Züchtung oder Genmanipulation verstanden, wieder Geschmack hinein zu züchten. Aber Nährstoffe bringt man damit nicht rein.
Interessant ist auch der Trend bei den Äpfeln: Sie werden heute auf süßen Geschmack gezüchtet. Dazu fällt mir ein, dass es einmal anders war. Da standen die gesundheitlichen Aspekte im Vordergrund: Aus meinem Dorf stammt der Bergener Weinling, den ein Gärtner gezüchtet hatte, weil seine Frau zu wenig Magensäure hatte. 
Warum wird die heutige Verarmung der Ernteerträge in den Medien nicht thematisiert? Müsste nicht nicht der jetzige Trend unter dem Druck der Öffentlichkeit umgekehrt werden: statt immer mehr Ertrag mehr lebensnotwendige Nährstoffe?
Die Landwirtschaft, die unser Grundwasser durch Überdüngung zu sehr mit Nitrat belastet, kann sowieso nicht mehr so weiter betrieben werden wie bisher.