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Jesus ist anders (Gedanken zum Sonntag)

Zu den merkwürdigsten Erscheinungen des Christentums gehört es, dass kaum jemand die Bibel von vorn bis hinten gelesen hat. Was lesen die Leute nicht alles, aber ausgerechnet nicht das Buch, das für sie das Buch aller Bücher sein müsste. So gewinnen sie von Jesus ein Bild, das ihnen die Kirche in den Predigten vorsetzt, aber sie hören kaum etwas von dem anderen Jesus, der es für richtig hält, Frau und Kinder zu verlassen (ja sogar zu hassen) und den gesamten Besitz aufzugeben:

Petrus aber sprach: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, der nicht Vielfältiges empfangen wird in dieser Zeit und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.
Lukas 18,28-30

So also kann jeder von euch, der nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet, nicht mein Jünger sein» (Lk 14,33).“

 Lk 14, 26: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein.

Und wer behauptet, das Christentum sei eine friedliche Religion, muss vergessen, dass die Kirche im 2. Weltkrieg die Waffen gesegnet hat und Hitler als die von Gott gewollte Obrigkeit angesehen hat, was sich nun in der russisch-orthodoxen Kirche im Ukrainekrieg wiederholt. Selbst die Bibel ist voll von Gräueltaten:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/12/ganz-einfach-missratene-kinder-steinigen/
https://autorenseite.wordpress.com/2019/01/13/zum-sonntag-bibel-als-wahres-wort-gottes/