Schlagwort-Archive: Nachdenken

Zitat zum Thema Politik

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Es gibt drei Arten von Politikern, wie sich bei der Frage nach einer Einführung der Impfpflicht zeigt: Die einen „denken darüber nach“ (wenn sie das doch für sich behalten würden!), mutigere „schließen sie nicht mehr aus“ und dann trauen sich die ersten. eine Impfpflicht zu fordern.
(P.S.: Lauterbach „fängt gerade an“, darüber nachzudenken.)
H. Pöll

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Heute ist der Evaluier-dein-Leben-Tag

Man kann sich in einen Sessel setzen und über sich und sein Leben nachdenken oder kann das abends im Bett tun. Letzteres ist vielleicht keine so gute Idee, weil das manchem den Schlaf rauben könnte.
Am besten ist das Bergsteigen für das Nachdenken über sich selbst geeignet:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/03/sonntagsbeschaeftigung-machen-sie-doch-mal-einen-rest-bei-sich-selber/
Bergsteigen aktiviert das Gehirn, weil es die Sauerstoffaufnahme in besonderem Maße fördert: Gehirndoping.
Und der zweite Vorteil ist: Von oben sehen die Probleme auf einmal kleiner aus.

Zum Sonntag: Nachdenken über den Glauben

 

Zitat aus dem Buch „Mit spitzer Feder“:

„Ist es nicht religiöse Arroganz, wenn manche Christen glauben, Gott habe ausgerechnet ihr Gebet erhört? Was muss ein Vater, dessen Kind trotz aller Gebete an Krebs gestorben ist, darüber denken?“

Mehr nachdenken über den Glauben können Sie mit diesem Buch:

Aber Vorsicht wegen der Nebenwirkungen!

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Solche Fragen stellt man nicht: Kann ein Mörder vielleicht auch nur ein Werkzeug in der Hand Gottes sein? (Ohne Judas gäbe es den Kreuzestod vielleicht gar nicht.)

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Corona und der Sinn des Lebens

https://autorenseite.wordpress.com/home/

In einer Phase unseres Lebens gingen wir gerne im nahen Kurort ins Thermalbad. Und dort traf ich zufällig mit einem bekannten deutschen Manager zusammen. Und der schüttete mir sein Herz aus:
„Da strampelt man sich sein ganzes Leben lang ab und dann kommt so eine Krankheit daher und man landet hier. Und da denkt man plötzlich nach: über sich selbst und den Sinn des Lebens. Und das tut einem ganz gut.“
Ich fragte ihn dann, ob seine Suche schon Erfolg gehabt habe. Er antwortete:
„Noch nicht, aber ich bin auf einem guten Weg.“
In einer ähnlichen Lage befindet sich zur Zeit die gesamte Menschheit: Sie ist direkt oder indirekt von Corona betroffen. Und auf einmal hat man den Eindruck, als sei ein Schalter umgelegt worden. Die Menschheit steht auf einmal mehr zusammen. Man hilft sich auch gegenseitig und Nachrichten wie diese erfreuen uns:
Pop-Musiker aus aller Welt veranstalten ein gemeinsames Konzert zur Unterstützung des Kampfes gegen Corona.
Junge Menschen tun sich zusammen und kochen für die Obdachlosen ihrer Stadt.
Die Besitzerin eines Nobelhotels lädt die Obdachlosen zum Übernachten ein.
Eine 93-jährige stellt eine Bierdose mit einem Schild ins Fenster: „Ich brauche Bier!“ Und schon erscheint ein Bierlieferant:
https://web.de/magazine/panorama/bier-notruf-usa-93-jaehrige-erhaelt-persoenliche-sonderlieferung-34614952
Und so geht es weiter:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/13/osterbotschaft-menschen-die-die-preise-im-himmel-verderben/
Ich glaube, all diese hilfsbereiten Menschen haben einen Sinn in ihrem Leben gefunden: die Liebe.

Tag der Philosophie – warum ist das ein trauriger Tag?

Wie wenig uns die Philosophie bedeutet, sieht man daran, dass heute gleichzeitig der Tag des Fernsehens ist. Nachdenken passt nicht mehr recht in unsere Zeit, denn da kommt man nur auf düstere Gedanken: Klima, Terrorismus… Da ziehen sich die Leute lieber vor der Glotze einen Krimi rein anstatt über die künftige Rente, die Erschöpfung der Ressourcen, die Verschmutzung von Luft und Grundwasser oder die Folgen des Artensterbens nachzudenken.
Wie anders war das früher: Da saßen die Studenten in Schwabing in den Bars und redeten sich die Köpfe heiß über philosophischen Themen wie Nihilismus, Existenzialismus, …
Und heute? Da sind die schwabinger Bars für sie zu teuer geworden und aus Studenten sind Studierende geworden. Kaum einer von ihnen ist mehr in der Lage, nur einen einzigen lebenden Philosophen zu nennen. Die Studenten haben keine Zeit mehr, sich neben ihrem Fachstudium mit solchen „Nebensächlichkeiten“ zu befassen. Diese Zeit lässt man ihnen auch nicht, denn sie sollen ja einmal leicht lenkbare brave Staatsbürger werden und keine Querdenker.

Heute ist der Kauf-nix-Tag – der amerikanische National Buy Nothing Day 2018

Sollten nicht auch wir diesen Tag benutzen, um über unsere Kaufgewohnheiten nachzudenken?
Ich bin ja schon sehr alt und stamme aus einer Zeit, als man sich nur wenig leisten konnte. Man kaufte sich nur dann etwas Neues, wenn man es unbedingt brauchte. Wir waren damit durchaus zufrieden.
Dann kam die Zeit des Wirtschaftswunders und die Leute konnten es sich leisten, mit der Mode zu gehen.
Doch nun leben wir im Zeitalter des Shoppings. Das Einkaufen als solches macht den Menschen Vergnügen und so kaufen sie sich Zeug, was sie gar nicht brauchen: dauernd neue Kleidungsstücke, Taschen, Schuhe …
Und sie vermehren dadurch den Müll mit verheerenden Folgen. Lesen Sie dazu mal das hier:
https://www.careelite.de/plastik-muell-fakten/

Weinachten – ein Fest mit vielen Fragen

Wintermorgen1

Geht es Ihnen auch so? Man feiert Weihnachten und denkt ein wenig nach über den Ursprung dieses Fests. Und dann stellt man sich viele Fragen, doch anstelle von Antworten verbleibt ein Nebel der Ungewissheit:
Warum erschuf Gott die Menschen als Sünder, wenn er später seinen Sohn in die Welt schicken musste, um ihn für deren Sünden zu opfern?
Warum schickte Gott seinen Sohn nicht schon früher in die Welt? Hätten es die Menschen früher nicht auch schon nötig gehabt?
Warum musste Jesus als Jungfrauengeburt auf die Welt kommen und warumist er nicht einfach so vom Himmel herab gestiegen?
Wir hören von der Kirche, Gott habe mit dem Kreuzestod seines Sohnes ein Zeichen dafür setzen wollen, wie sehr er die Menschen liebe. Ein Mord als Zeichen der Liebe?
Warum hat Gott den Menschen nicht einfach so ihre Sünden vergeben können, ohne seinem Sohn den Kreuzestod zuzumuten?
Oder hätte Gott nicht einfacher bei den Sünden der Menschheit „alle Fünfe gerade sein lassen“ können? Schließlich hat er ja die Menschen so geschaffen, dass sie für Sünden anfällig sind.

Verbotene Zone

Verbotene Zone

Haben Sie einmal darüber nachgedacht, warum Sie katholisch oder protestantisch sind?
Meist ist die Antwort einfach: „Weil meine Eltern mich taufen ließen!“ Eine der wichtigsten Entscheidungen Ihres Lebens wurde also gar nicht von Ihnen selbst, sondern von Ihren Eltern getroffen, die es natürlich gut mit Ihnen gemeint haben. Viele halten es für sündhaft, an der Existenz Gottes zu zweifeln, obwohl viele Heilige das auch getan haben. Der Namenspatron des Papstes, der Hl. Franziskus, oder Mutter Teresa waren immer von Glaubenszweifeln geplagt.
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass die Frage, ob Sie katholisch oder protestantisch sind, letztlich vor 450 Jahren von einem Landesfürsten entschieden worden ist. Im Augsburger Religionsfrieden wurde nämlich bestimmt: „Cujus regio, eius religio.“ Mit anderen Worten: Der Landesfürst bestimmte über die Religion seiner Untertanen. Daher wohnen in Norddeutschland auch heute noch mehr Protestanten, während Bayern überwiegend katholisch ist.
Wie kann es sein, dass Sie ein Bekenntnis haben, das einmal vor unvordenklicher Zeit ein Landesfürst für Sie festgelegt hat? Sind Sie denn nicht frei und selbständig genug, sich Ihr eigenes Bekenntnis herauszusuchen?
Aber es kommt noch schlimmer: Warum sind Sie Christ? Wären Sie nicht mit derselben Überzeugung Moslem, wenn Sie in Kairo geboren worden wären, oder Buddhist, wenn Sie in Tokio daheim wären? Haben Sie sich selbst für Ihren Glauben entschieden, oder sind Sie nur Christ, weil es Ihre Eltern eben so gewollt haben?
Die meisten Menschen haben ihren Glauben durch frühkindliche Prägung aufgezwungen bekommen und sind in dieser kindlichen Phase stehen geblieben. Sie denken nicht mehr darüber nach, warum sie Christ sind – sie sind es einfach.
Die wenigsten sind sich dessen bewusst, dass auch ihr Christsein einmal von der Staatsführung bestimmt worden ist: Der Kaiser Konstantin war es, der von seiner Frau erfuhr, welche Vorteile es hat, wenn das Staatsvolk aus Christen besteht: „Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist…“ So bestimmte er den christlichen Glauben zur Staatsreligion des Römischen Reiches, zu dessen Gebiet Deutschland gehörte mit der Folge, dass hier auch heute noch nach 17 (!) Jahrhunderten überwiegend Christen leben.
Meinen Sie nicht, dass Sie einmal abschütteln sollten, was Fürst und Kaiser für Sie bestimmt haben? Sollten Sie nicht einmal unabhängig selbst über die Grundfragen Ihrer Existenz nachdenken: Gibt es überhaupt einen Gott? Wenn ja, welcher ist der richtige? Und wenn Sie zu der Überzeugung kommen, dass Sie Christ sein möchten: welchem Bekenntnis sollten Sie angehören?
Und nun haben Sie viel zu überdenken. Lesen Sie mal als Auflockerungsübung das Buch „Verbotene Zone„.

Gedanken zum Sonntag: Meditation

 

person-690231_1280Mit was haben Sie sich in dieser Woche so Tag für Tag befasst? Die meiste Zeit haben Sie sicher gearbeitet. Natürlich haben Sie auch mehrfach gegessen und getrunken, vielleicht mehr in Eile als mit Genuss. Wenn Sie ein Durchschnittsmensch und verheiratet sind, haben Sie sich nach der Statistik täglich 7 Minuten mit Ihrem Ehepartner unterhalten. War’’s das? Und haben Sie sich auch dem gewidmet, was das Leben lebenswert macht, z.B.: Lebensfreude, Glück, Geborgenheit, Liebe, Vertrauen, Selbstvertrauen mit einem Schuss maßvoller Demut, Optimismus, Freude, Hoffnung, Akzeptanz, Dank, Lust, Zuneigung Zufriedenheit, um nur einiges zu nennen?
Haben Sie auch mal über sich selbst nachdacht, oder sind Sie ein Fertigprodukt? Falls Sie doch einmal Ihre Aufmerksamkeit Ihrer eigenen Persönlichkeit zuwenden: Genügt Ihnen Geld und Karriere oder sind Sie auf Suche nach einem anderen Sinn? Vielleicht wollen Sie sich ja eigentlich überhaupt ganz anders entwickeln. Da steht Ihnen ein hartes Stück Arbeit bevor, nämlich die Arbeit an sich selbst, denn schließlich ist man ja kein Heiliger, bzw. nicht perfekt. So könnte man mal überlegen, ob man Stärken und Tugenden einüben sollte, deren regelmäßige Ausübung positive Emotionen hervorbringen, wie: Anstand, Aufrichtigkeit, Ausgeglichenheit, Beharrlichkeit, Bescheidenheit, Besonnenheit, Contenance, Dankbarkeit, Echtheit, Empathie, Fairness, Integrität, Friedfertigkeit, Geduld, Gelassenheit, Großmut, Humor, Menschlichkeit, Mut, Nächstenliebe, Zivilcourage, Solidarität, Verzeihen, Selbstannahme, Selbsterkenntnis, Selbstliebe, Treue, Unbestechlichkeit, Wahrhaftigkeit, Weisheit, Wertschätzung u.a..
Wäre das nicht ein wenig Stoff zum Nachdenken?