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Coronapolitik gescheitert (IV)

Wenn ich so sehe, wie unsere Coronapolitik gelaufen ist, dann glaube ich, dass wir heute besser da stünden, wenn man ganz schlicht
> das Gehirn eingeschaltet hätte und
> die Augen aufgemacht hätte:

Ein bisschen schlichtes Nachdenken hätte schon früher die Erkenntnis gebracht, auf die Virologen jetzt gekommen sind: Der durchsichtige Mundschutz aus Plastikscheiben bringt nichts. Dazu braucht man doch keine Untersuchungen, sondern das sagt doch einem der gesunde Menschenverstand, dass Atemluft, die man ungefiltert über einer Scheibe heraus lässt, nicht gegen Viren geschützt sein kann. Vielleicht ist es sogar schlechter, wenn der Atem über die Scheibe in die Höhe geblasen wird, wie es bei manchen solcher Mundschutzarten der Fall ist.
Diese Scheiben hätten also von vornherein verboten werden müssen.

Und wenn man die Augen aufmacht, sieht man, wie sehr schon ein schlichter Mundschutz wirkt. Ich kaufe abwechselnd in 4 verschiedenen Supermärkten ein. Und da frage ich immer an der Kasse, ob das Personal gesund geblieben ist. Und zu meiner Überraschung wurde das überall bejaht. Dabei hat man nicht gelogen, denn ich sah jeweils die Gesichter, die mir bekannt waren. Nehmen wir als Beispiel den ALDI-Markt hier. Der hat enge Gänge, wo ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dort räumt das Personal direkt neben den einkaufenden Kunden die Regale ein. Dennoch ist keiner krank. Was lernen wir also beim bloßen Hinsehen? Die Maske wirkt!

 

Corona: Da muss ich doch Herrn Drosten widersprechen

Gerade lesen wir, dass der Virologe Drosten folgendes gesagt hat:
Wenn man einem Menschen begegne, der Mundgeruch habe oder Knoblauch gegessen habe, bemerke man dies nicht, wenn Masken getragen werden. Dieser Mundgeruch, das seien Aerosole.
Ich kenne weder Menschen mit Mundgeruch noch Knoblauchesser. Aber ich habe gerade in einem Biergarten eine andere Erfahrung gemacht als Herr Drosten : Da saß in einiger Entfernung ein Raucher und das rochen wir durch unsere Masken. Ich stellte mir die Frage, ob sich nicht die Viren womöglich genau so ausbreiten wie der Zigarettenrauch.
Habe ich vielleicht eine feinere Nase als Herr Drosten?
Interessant wäre es doch zu erfahren, wie viele Menschen sich trotz Maske angesteckt haben.
Nichtsdestotrotz trage ich natürlich immer eine Maske, wo es angebracht ist, denn auch ein nicht ganz sicherer Schutz ist besser als gar keiner.
Wie wenig allerdings eine Maske wirklich bringt, haben gerade US-Wissenschaftler dokumentiert:
http://www.dtoday.de/startseite/panorama_artikel,-Wissenschaftler-zeigen-Troepfenverbreitung-trotz-Visier-und-Ventil-Maske-_arid,742999.html

 

Corona: Merkels Fehler

Der erste Fehler, welchen die Regierung begangen hat, ist das verzögerte Einschreiten gegen die Corona-Pandemie. Noch am 12. Februar, sagte Jens Spahn im Gesundheitsausschuss, die Gefahr einer Pandemie sei „eine zur Zeit irreale Vorstellung“. Das Ganze ist hier zusammen gestellt und nachzulesen:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wie-deutschland-die-corona-gefahr-unterschaetzt-hat,RzAlYnJ
Das wird aber vom Volk offensichtlich nicht so schlimm bewertet, wie man an den stark gestiegenen positiven Bewertungen für die CDU ersehen kann. Immerhin muss man ja unserer Regierung hoch anrechnen, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern mit am besten durch die Krise gekommen ist.
Was aber vom Volk als schlimmer empfunden wird, sind die Einschränkungen, die zu ertragen waren und noch fort bestehen. Sie waren zu pauschal und daher für viele zu brutal. Man hätte sich ein differenzierteres Vorgehen einfallen lassen müssen:
Die obige Moritat erinnert an das Schicksal vieler Paare, das an die Trennungen zu DDR-Zeiten erinnerte.  Ähnlich war es zunächst beim völligen Wegsperren der Alten. Was so etwas bedeutet hat, wenn für einen alten Menschen der Kontakt zur Familie das Letzte ist, was jemand vom Leben hat, kann nur der ermessen, der so ein Schicksal erlebt hat.
Auch die jungen Familien hätten sich ein weniger rigoroses Vorgehen gewünscht, ohne dass die Kinder dabei gefährdet gewesen wären.
Besonders deutlich wird der unnsinnige pauschale Charakter der Einschränkungen bei der Gastronomie. Wieso wäre jemand gefährdet gewesen, wenn man die weitläufigen Biergärten offen gelassen hätte? Normalerweise ist dort ja sowieso schon das Ansteckungsrisiko gering: 1:1000. Bei Mundschutz- und Abstandsregeln ist es gleich Null. Die Beschränkungen der Gastronomie waren daher verfassungswidrig.
Die Gastronomie hat einen hohen Stellenwert bei der Bevölkerung, die ja immer älter wird, und für viele Alte ist ein Gasthausbesuch ja eine der wenigen Abwechslungen in ihrem Leben und auch oft notwendig, weil sie nicht mehr kochen können.
So gäbe es noch viele Beispiele, die erklären, warum sich nun in der Bevölkerung eine gefährliche Mischung von Widerständlern gebildet hat: Die einen wollen sich nur zu Recht wehren, die anderen benutzen die Demonstrationen für ihre rechtsextremistischen Ideen oder Verschwörungstheorien.

Ein Leben mit Mundschutz?


Die meisten Menschen wollen es nicht glauben: Corona vergeht nicht wie normale Grippen demnächst wieder vorbei, sondern bleibt eine ständige Gefahr. Ein Ende ist nur abzusehen,
> wenn entweder ein Impstoff gefunden wird
> oder wenn eine „Herdenimmunität“ erreicht wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/16/corona-die-grosse-illusion/
Nun stellen Sie sich mal die Zukunft vor: Die Entwicklung eines neuen Impfstoffs wird
wohl noch lange dauern. Und er muss dann getestet werden oder riskant in Verkehr gebracht werden. Und dann wird der Impfstoff wohl erst einmal in dem Land eingesetzt werden, wo er erfunden wurde. Bis dann jeder geimpft werden kann, wird es also sehr, sehr lange dauern.
Entsprechendes gilt auch für die „Herdenimmunität“. Bis sie erreicht wird, muss etwa Dreiviertel der Bevölkerung die Krankheit hinter sich gebracht haben.
Keine rosigen Aussichten also!

Corona: Was ist die Wahrheit?

Die Frage nach der Wahrheit habe ich mir in der Corona-Krise schon öfter gestellt, so auch beim Thema „Mundschutz“. Da hörten wir zuerst von den Virologen, dass der schlichte Mundschutz nichts nützt. Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, denn für jeden einfachen Laien ist spürbar, dass ein Teil der Atemluft im Stoff hängen bleibt. Wie konnten die Virologen das leugnen?
Dann kamen die Virologen zu dem Schluss, dass ein Mundschutz jedenfalls die Ansteckung anderer verhindern kann. Warum nicht auch die eigene? Wenn ein Mundschutz zwar nicht die Gewähr bietet, vollkommen geschützt zu sein, so wird er doch wohl einige Viren aus der Luft heraus filtern können.
Nun führen schon einige Städte eine Pflicht zum Tragen von einem Mundschutz ein.
Warum dieser Meinungswandel zum Mundschutz? Da werde ich den Verdacht nicht los, dass der Nutzen des Mundschutzes erst herunter gespielt wurde, weil es zu wenig davon gab. Es hätte doch erhebliche Unruhe in der Bevölkerung ausgelöst, wenn gleich festgestellt worden wäre, dass ein Mundschutz notwendig wäre, aber wenn es nicht genügend davon gäbe. Da hätte die Bundesregierung schlechte Noten bekommen und nicht so eine positive wie gerade eben.
Selten erleben wir so sehr, was Mainstream heißt, wie nun in der Corona-Krise: Dies ist nicht nur meine Meinung, sondern wir lesen hier in einem Kommentar:

„Wie die ganze Bevölkerung, so leidet inzwischen auch das Konzept der Polit-Talkshows am Ausnahmezustand. Diskussionen finden kaum noch statt, stattdessen haben die Sendungen eher etwas von Lagebesprechungen… Auch ein bisschen mehr Streit wäre wieder zu wagen. Vertreter der Oppositionsparteien waren bei Anne Will schon seit mehreren Wochen nicht mehr zu Gast.“

Nun nähen viele ihren Mundschutz zu Hause selbst und ich wünsche ihnen, dass sie damit Erfolg haben und gesund bleiben.