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Verdammt nochmal, Ihr Virologen!

Verdammt nochmal, Ihr Virologen, warum klärt Ihr uns nicht endlich auf, warum sich München bei Corona auf einem Sonderweg befindet. Während überall die Inzidenz-Zahlen erschreckend steigen (bei uns auf fast 1000), sind sie in München auf ein Zehntel gesunken: nur noch 93! Die Impfquote kann das doch nicht allein erklären. Da muss es doch noch eine andere Ursache geben, wie Streeck auch zu den sinkenden Zahlen in Israel gesagt haben soll:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=streeck
Aber vielleicht interessiert diese andere Ursache nicht, weil sie die Impfbereitschaft sinken lassen könnte oder wie Querdenker sagen würden: „… weil sie die Gewinne der Pharma-Konzerne schmälern würde.“

Corona: was uns fehlt

Ich schaue mir täglich die Inzidenzzahlen an. Da kann ich nur staunen, wenn ich sehe, dass die Münchner es in Zeiten steigender Zahlen fertig gebracht haben, die Inzidenzen seit gestern von 128 auf 113 zu senken. Bravo! Nur: wie geht das?
Schlimm sieht es dagegen bei uns im Landkreis Traunstein aus: Die Zahlen steigen rasant: von gestern auf heute von 416 auf 438.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/26/der-finsterste-landkreis-deutschlands-traunstein/
Was mir fehlt, ist eine wissenschaftliche Untersuchung darüber, warum die Entwicklungen so unterschiedlich sind: Es könnte an der unterschiedlichen Impfquote liegen: In München sind 65% der Bevölkerung vollständig geimpft, bei uns nur 54%. Man vermutet aber, dass dies bei uns nicht die einzige Ursache ist. warum sich bei uns so viele Menschen infizieren, obwohl sie normalerweise weniger enge Kontakt untereinander haben als die Münchener, die ja beispielsweise U-Bahn fahren. Wenn man das heraus bringen würde, wären wir bei der Bekämpfung von Corona einen guten Schritt weiter.
Und noch etwas fehlt uns: ein Vergleich von Corona mit der normalen Grippe. Auch bei der normalen Grippe waren ja schon die Krankenhäuser häufig überlastet:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89395/Frankfurter-Krankenhaeuser-durch-Grippewelle-an-Belastungsgrenze

Corona: Müssen sich die Traunsteiner schämen?

 

Liebe Traunsteiner, schaut Euch mal diese Karte über die Coronaausbreitung an:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-deutschland-lage-landkreis-34719184
Da seht Ihr, dass Ihr in einem der ganz wenigen finsteren Löcher (dunkelroten Landkreisen) Deutschlands wohnt. Was  ist los mit Euch? Eure Zeitungen schweigen dazu, anstatt zu recherchieren, wo die Ursache liegt. Auch das Gesundheitsamt lässt keinen Aufruf hören, obwohl das bitter nötig wäre. Nun liegt die Inzidenz also schon über 200.

Und da frage ich mich: Was sind das für Menschen, die hier wohnen?
Ich habe immer wegen Corona drei Landkreise im Blick: München, Weilheim-Schongau und Traunstein. In den beiden ersteren sind die Inzidenzzahlen beachtlich gesunken, was besonders für München erstaunlich ist. Dort leben die Menschen ja enger zusammen und sie haben in den Verkehrsmitteln dementsprechend auch engere Kontakte. Trotzdem haben sie bessere und sinkende Inzidenzwerte, während die Zahlen sich im Landkreis Traunstein verdreifacht haben. Sie sind nun sogar fast viermal so hoch wie in München.
Vielleicht liegt es daran, dass der Oberbayer eine Mentalität hat, die sich in dem Sprichwort ausdrückt:
„A Guater hält’s und um an andern is’s net schad.“
Und es kommt noch eine zweite Vermutung hinzu:
In Traunstein gibt es eine aggressive Partyszene. Laufend muss die Stadtreinigung an der Traun die Hinterlassenschaften beseitigen, die die Feiernden dort verstreut haben.
Und auch auf dem Hochberg wird der Sun-down mit entsprechendem Müllanfall gefeiert:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/08/der-mensch-is-a-sau-9/

Ich glaube, dass das schöne Wetter und die schöne Landschaft hier die Menschen zu exzessiven Feiern verführt haben und dass die Polizei zu wenig dagegen vorgegangen ist. Man überlässt das Problem der Müllabfuhr. Das dürften die Ursachen dafür sein, dass das Virus einen Boom erlebt hat. Da nützt auch die gesunde Alpenluft nichts mehr.

Corona – schlimme Nachrichten

Ich verfolge jeden Tag die Zahlen der Neuinfektionen in München und in unserem Landkreis Traunstein, Dabei bleibt mir immer ein Rätsel, warum diese Zahlen bei uns doppelt oder manchmal sogar dreimal so hoch sind wie in München, wo die Menschen doch viel engere Kontakte haben (U-Bahn). Vielleicht kann mir mal jemand das erklären.

Heute sehe ich nun etwas Erschreckendes: Von gestern auf heute haben sich die Zahlen verdoppelt: von 65 auf 126 und von 34 auf 65.

Und noch etwas erfahren wir gerade: Es gibt schon wieder eine neue Mutante: „B.1.427/B.1.429“. Man weiß noch nichts Genaues über sie: Ist sie noch ansteckender und wirken die Impfungen auch gegen sie? Bei den vielen Verwandlungen des Virus male ich mir manchmal aus, ob es vielleicht einmal so kommt wie bei den Krankenhaus Keimen: am Schluss bleiben trotz aller Maßnahmen die resistenten übrig.

 

Corona: Herr Spahn, erklären Sie mir das mal!

Dass wir auf dem falschen Weg sind, habe ich hier schon öfter beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/19/corona-der-falsche-weg-5/
Nun kommt endlich auch einmal ein Virologe zu der Überzeugung, die ich hier schon lange vertreten habe: Prof. Streeck spricht sich dafür aus, die Gastronomie probeweise zu öffnen.

Man hat ja die Gastronomie einfach zu gemacht, ohne dafür wissenschaftliche Belege über die Ansteckungsgefahr gehabt zu haben.
Herr Spahn, können Sie mir vielleicht einmal erklären, wieso das Personal der Lebensmittelmärkte gesund bleibt, obwohl es beim Einräumen der Regale ständigem Kundenkontakt ausgesetzt ist? Um wie viel sicherer müssten also Gäste in einem Lokal sein, in dem ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden (ausreichender Abstand und womöglich noch Plexiglasscheiben zwischen den Tischen). In Biergärten betrug die Ansteckungsgefahr übrigens bei Grippeepidemien früher ohne Schutzmaßnahmen nur 1:1000.

Und noch etwas würde ich gerne von Ihnen wissen: Wie kommt es, dass München auf den sagenhaften Inzidenzwert von 30 kommt, während dieser Wert in unserem Landkreis ca. dreimal so hoch ist? Eigentlich müsste es doch durch das engere Zusammenleben in der Großstadt (U-Bahn!) genau umgekehrt sein.

Meine These zu diesen Widersprüchlichkeiten ist diese: Bei strikter Einhaltung der AHA-Regeln bleiben die Menschen gesund. Bei uns auf dem Land scheint vielleicht eher die altbayerische Regel zu gelten:
„A Guater hält’s aus und um an andern is net schad!“ Deshalb nimmt man vielleicht hier die Corona-Regeln nicht so ernst wie in der Stadt.

Nun sollte man in erster Linie einmal über die Öffnung der Gastronomie reden. So lange sie geschlossen bleibt, neigen die Menschen mehr dazu, über die Stränge zu schlagen, und dadurch steigt die Ansteckungsgefahr. Eine heimliche Party  hat auf jeden Fall mehr Infektionen zur Folge, als ein Lokal verursachen würde.

Corona: Fragen über Fragen

Ist das nicht merkwürdig? Wenn man die Zahlen der Neuinfektionen vergleicht, fällt auf, dass wir im Landkreis Traunstein mehr Neuinfektionen haben als die Stadt München: 148:130. An sich möchte man meinen, dass in der  Großstadt, wo die Menschen dichter beisammen leben und U-Bahn fahren, mehr Infektionen zu verzeichnen sind. Ich erkläre mir das so: In München sind sich die Menschen der Gefahren bewusst und sie sind vorsichtiger. Wie ich hier beschrieben habe, haben sich nach meinen Beobachtungen die Verkäufer in beengten Geschäften nicht infiziert. Man sieht also klar, dass Masken wirken wie eben auch in München.
Aber hier auf dem flachen Land meint man, gesünder zu leben, und man wird dadurch leichtsinniger. Und das hat Folgen.
Unerklärlich ist mir allerdings, warum der Landkreis Berchtesgaden mehr als doppelt so viele Neuinfektionen (326) aufweist als wir. Das ist deshalb auffällig, weil jener Landkreis wegen der vielen Neuinfizierten schon früh hart durchgegriffen hat. Ist das vielleicht ein Hinweis darauf, dass dort unerkannt eine ansteckendere Abart des Virus unterwegs ist?
Jedenfalls sollte das geklärt werden, damit nicht allgemein die Zukunft in Deutschland so düster aussieht, wie Merkel sie prophezeit.
Wird es bei uns vielleicht so kommen wie in China. Dort hatte man die Pandemie ziemlich gut im Griff:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/01/corona-china-tanzt-wieder-und-deutschland-ist-deprimiert/
Aber nun schlägt das Virus wieder umso heftiger zu.

Die lebenswerteste Stadt der Welt


Gerade hat die amerikanische Zeitschrift „Economist“ eine Liste der lebenswertesten Städte der Welt veröffentlicht: Wien steht da an der Spitze. Da können wir den Österreichern nur gratulieren, denn in dieser Statistik taucht keine deutsche Stadt unter den ersten 10 auf.
Völlig anders sieht es allerdings das britische Magazin „Monocle“: Dort steht München auf Platz eins und Berlin und Hamburg sind auch noch auf Platz 6 und 8. Damit stünde Deutschland besser da als jedes andere Land.
Was lernen wir daraus? Am schönsten ist es da, wo es uns gefällt. Für mich gebührt die Krone einem schönen Kurort wie beispielsweise Bad Reichenhall.

Nimm ein Messer mit…

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…oder besser ein Beil, wenn du mit der Bahn fährst, denn in einem aktuellen BKA-Lagebild heißt es dem „Focus“ zufolge, das Verkehrsmittel Bahn unterliege einer „hohen Bedrohungsqualität, die sich jederzeit in einem (erfolgreichen) Anschlag manifestieren kann“. Der Gefährdung des Bahnverkehrs und seiner Einrichtungen müsse „weiterhin eine herausgehobene Stellung zugerechnet werden“.
Richte dich nicht nach dem, was Maas und Co. dir sagen. Die streuen dir nur Sand in die Augen. Wenn Maas und andere fordern: „Kein Generalverdacht!“, dann ist das ein blöder, weil unscharfer Ausdruck. Natürlich ist nicht jeder Flüchtling ein potenzieller Attentäter. Aber der Hinweis des BKA macht es notwendig, dass wir jedem Flüchtling mit Vorsicht begegnen, also doch – so gesehen – mit „Generalverdacht“. Also nimm in Zukunft beim Bahnfahren mindestens ein Messer mit!
Und lass dich nicht einlullen von so blöden Äußerungen wie dieser, die das Fernsehen brachte: „Es ist wahrscheinlicher von einem Hai gefressen zu werden, als Opfer eines Terroranschlags zu werden.“ Denn erstens gibt es bei uns keine Haie und zweitens stimmt der Satz nach Nizza mit Sicherheit nicht mehr.
In diesem Sinne: Passen Sie gut auf sich auf! Lesen Sie bitte auch diesen Artikel:
https://autorenseite.wordpress.com/2013/10/07/bahnfahren-lebensgefahrlich-deutsche-bahn-illegal-unterwegs/https://autorenseite.wordpress.com/2013/10/07/bahnfahren-lebensgefahrlich-deutsche-bahn-illegal-unterwegs/https://autorenseite.wordpress.com/2013/10/07/bahnfahren-lebensgefahrlich-deutsche-bahn-illegal-unterwegs/

 

Nostalgie: München-Altschwabing

Schwabing – das ist für mich nur noch ein Name, der an ein buntes Künstlervolk erinnert, das hier einmal zu Hause war. Heute ist dieser Stadtteil ein seelenloses Viertel geworden mit breiter Einflugschneise (Leopoldstraße) dort, wo man früher so herrlich flanieren konnte.
Gerade starb das letzte Schwabinger Original, die Chansonsängerin Gisela. Was waren das noch für Zeiten, als sie in ihrem Lokal noch den Nowak besang, der sie nicht verkommen ließ.
Ein wenig an die guten alten Zeiten erinnert die Geschichte „„Bei Muttern““. sie steht zur Zeit in der Leseecke . Schauen Sie doch mal hinein. Es kostet ja nichts – außer einem Klick und Sie werden Ihren Spaß daran haben.

Der Trick: Sau durchs Dorf treiben.

Bei den großen Skandalen ist es üblich, ein Bauernopfer zu erbringen. Dann beruhigt sich die Lage. Wenn das aber nicht genügt, muss eine andere Methode angewandt werden: Man „treibt eine Sau durchs Dorf“. Man hat das im Fall des früheren Bundespräsidenten Wulff gesehen: Was ist nicht alles über den Mann geschrieben worden. Und was ist von den Vorwürfen übrig geblieben? Ein Hotelaufenthalt in München und der wackelt auch noch.
Seit Papst Franziskus ist der Reichtum der Kirche ins Visier der Kritiker geraten. Und dadurch wird aufgewühlt, was man lieber unter der Decke halten will, nämlich die Frage, wie viel Geld hat die Kirche eigentlich und ist so gesehen die Kirchensteuer überhaupt noch berechtigt? Die Kirche scheut diese Fragen aus verständlichen Gründen. Aber auch die Politiker wagen sich nicht daran, denn jedes Rütteln am derzeitigen Zustand gilt als Blasphemie. Zwar sind sich Kirchen und Politik darin einig, dass der derzeitige Zustand geändert werden muss, aber beim wie scheiden sich die Geister. So bleibt alles beim Alten.
Damit wieder Ruhe einkehrt, kommt nun der Trick mit der Sau: Man schießt sich auf den Limburger Bischof ein und will darüber vergessen lassen, dass er nur eine Sumpfblüte des ganzen Systems ist. Erzbischof Marx hat viel mehr ausgegeben (130 Millionen für ein Dienstleistungszentrum und 10 Millionen für eine Villa in Rom). Aber er bleibt ungeschoren.
Das Sautreiben hat im vorliegenden Fall einen weiteren Vorteil: Dadurch soll womöglich das eigentliche Problem verdeckt werden. Gerüchtweise geht es gar nicht um den „Protzbau“ in Limburg, sondern um einen Richtungsstreit in der Kirche: Römisch-katholisch oder katholisch?
Lesen Sie auch: Die ungehorsame Kirche .