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Gefährlicher Schrott im Weltall: Fällt er uns auf den Kopf?


Gerade haben die Russen eine Rakete gestartet und man wirft ihnen vor, dass sie damit die ISS gefährden.
Aber ist es nicht sowieso im Weltraum gefährlich geworden, weil da oben so viel Schrott herum fliegt? Wir haben ja inzwischen nicht nur die Meere mit Abfall versaut, wo nicht nur am Grund Dreck aller Art lagert, sondern der Plastikmüll hat Inseln gebildet, von denen eine namens Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik eine Fläche bedeckt, die so groß ist wie ganz Mitteleuropa. Inzwischen haben wir auch den Weltraum so versaut, dass die ESA dafür eine eigene Müllabfuhr einrichten will. Das ist auch notwendig, denn wenn es dumm läuft, können Ihnen solche Trümmer auf den Kopf fallen:
https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/clearspace-satellit-weltraumschrott-muellabfuhr-esa-100.html
Was ich mich bei diesen Weltraumunternehmungen immer frage, ist dies: Wie kann man das rechtfertigen, wenn die Möglichkeit besteht, dass herab stürzende Teile Menschenleben gefährden? Hätten wir nicht auf der Erde genug Probleme zu lösen, bevor wir uns dem Weltraum widmen?
Und wie ist es eigentlich mit der Haftung, wenn ein Mensch durch Weltraumschrott zu Tode kommt? Wird dann die ESA verurteilt und auch die Kanzlerin, die so etwas nicht verboten hat?

Wir lesen mit Schaudern, dass alte Religionen ihren Göttern Menschenopfer gebracht haben. Aber wir tun dasselbe, indem wir Menschen für Technik, Wirtschaft und Aufschwung opfern: Allein in Europa sterben 800.000 Menschen durch Luftverschmutzung.

 

Der Mensch is a Sau: ein schreckliches Bild

Der Kabarettist Qualtinger sang einst: „Der Mensch is a Sau.“ Und diese ziemlich alte Weisheit ist aktueller denn je. Darüber habe ich schon etliche Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/05/der-mensch-is-a-sau-14/
Aber was ich hier gesehen habe, hat mich doch sehr erschüttert:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/nachrichten_artikel,-rund-3760-tonnen-plastik-an-der-oberflaeche-des-mittelmeers-_arid,657575.html
Schauen Sie sich das Bild an! Wahnsinn, was aus unserer Welt wird!
Wissenschaftler haben ermittelt, dass jährlich rund 17 600 Tonnen Plastik im Mittelmeer landen. Davon schwimmen 3760 Tonnen an der Oberfläche, rund 2800 Tonnen sinken auf den Meeresboden, der große Rest wird an Stränden angespült.
In den Touristenhochburgen bekommt man das nicht mit, weil jeden Morgen in aller Früh die Strände gereinigt werden. Aber wo das nicht geschieht, wird aus dem Strand eine Mülldeponie, wie man im oben verlinkte Artikel sieht.
Und da denke ich an meine Jugend zurück, als ich viel zwischen Eckernförde und Schilksee unterwegs war. Da war die Natur noch pur: Kein Abfall verunzierte den Strand.
Was ist nur aus der Menschheit geworden.

Der Mensch is a Sau: Die künftigen Führungskräfte Deutschlands

 

So war das damals, als ich vor fast 70 Jahren mein Abitur machte. Der Direktor hielt eine feierliche Ansprache, von der mir manchmal wieder ein Paar Sätze in Erinnerung kommen. Er sagte u.a.: „Aus euren Reihen werden einmal die Führungskräfte Deutschlands hervor gehen.“ Na ja, immerhin haben es alle von uns zu etwas gebracht.
Anschließend verbrannten wir feierlich auf dem Schulhof unsere nicht mehr benötigten Hefte und übergaben die Asche mit einer gepfefferten Rede unserem Direktor. Abends gab dann es einen wunderschönen Ball.

Ganz anders feierte gerade hier die Jugend von heute. Man versammelte sich am Ufer eines Flusses und hinterließ dort eine ganze Menge Müll. Und als ich das las, musste ich an das Wort meines Direktors von den „Führungskräften Deutschlands“ denken. Und weiter dachte ich: Armes Deutschland!

Übrigens ist dies schon mein 12. Beitrag zum Thema: Der Mensch is  a Sau.

 

 

 

Unsere Wegwerfgesellschaft

Da habe ich auch wieder staunen müssen:
Ich habe mir einen neuen PC bestellt, weil mein alter schon ca. 10 Jahre alt sein dürfte.
Der PC wurde geliefert, jedoch nicht mit dem passenden Maus-Tastatur-Set.
Ich habe das reklamiert und bekomme ein neues. Dabei wurde mir gesagt, dass ich das andere wegschmeißen kann, denn das Rücksenden lohne sich nicht.
Sind wir so weit gekommen, dass sich die Rücksendung von einem neuen Produkt im Wert von mindestens 20 Euro nicht mehr lohnt?
Kein Wunder, dass der Müll immer mehr wird.

Der Mensch is a Sau!

Das habe ich hier schon häufig beklagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/01/roter-und-schwarzer-schnee-der-mensch-is-a-sau/
Nun, nachdem die Osterfeiertage hinter uns liegen, sehen wir es wieder: Der Mensch is a Sau. Weil Hotels und Campingplätze geschlossen sind, waren über Ostern viele Ferienreisende mit dem Wohnmobil unterwegs und haben irgendwo geparkt. Auch wenn das meistens verboten ist, könnte man Verständnis dafür haben, wenn die Folgen nicht so schrecklich wären: Überall haben die Camper ihren Müll hinterlassen:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-ohne-ruecksicht-auf-verluste-wohnmobilnutzer-vom-osterwochenende-erzuernen-berchtesgadener-_arid,625554.html
Was ich nicht verstehe, ist die Mentalität dieser Menschen: Sie suchen die unberührte Natur und verunzieren sie mit ihren Hinterlassenschaften. Dabei wäre es doch so einfach, den Müll wieder mit zu nehmen und ordentlich zu entsorgen.

Roter und schwarzer Schnee – Der Mensch is a Sau!

Wenige Anblicke auf der Welt sind so schön wie glänzend weißer Schnee mit unzähligen Kristallen, die in der Morgensonne glitzern, als hätte man Diamanten ausgestreut.
Heuer hatten wir allerdings teilweise „Blutschnee“. Das Weiß war vom Saharastaub rot gefärbt worden. Das erinnert mich an meine Jugendzeit, als wir auf Skiern verschiedene Berggruppen durchquerten. Damals war auch in einem Frühjahr der Schnee so verfärbt, dass man beim Skifahren den Eindruck hatte, es wäre gestreut worden. An Saharastaub hatte seinerzeit noch niemand gedacht, sondern man hielt das für Blütenstaub.
Über schwarzen Schnee wird nicht geredet, obwohl der überall sichtbar wird, wenn im Spätsommer nur noch der alte Firn übrig ist. Dann sieht man auf dem Schnee die Folgen der Umweltverschmutzung. Und wenn man da hinein langt, hat man ölige Finger.
Früher konnte man an heißen Tagen von dem Wasser trinken, das auf den Gletschern herunter lief. Ich habe das kühle Nass allerdings beim letzten Mal ausgespuckt, weil es so nach Öl schmeckte.
So tragen wir die Luftverschmutzung bis in die letzten Winkel. Aber auch die Müllbelastung nimmt in den Bergen immer mehr zu: Jährlich werden 400 Tonnen Müll vom Mont Everest entfernt. Es stimmt schon, was ich hier öfter beklagt habe:
Der Mensch is a Sau!

Der Mensch is a Sau

Unter diesem Titel habe ich schon häufig geschrieben. Dies ist nun schon der 10. Beitrag:
Gerade hörte ich in den Nachrichten etwas Unglaubliches: Am Mount Everest müssen jedes Jahr 400 Tonnen Müll weggeräumt werden. Da sind anscheinend keine Bergsteiger unterwegs, sondern Umweltschädlinge. Aber wenn man die zur Rede stellt, sagen sie, sie würden durch ihren Müll Arbeitsplätze schaffen für diejenigen, die jedes Jahr den Berg wieder reinigen müssen.
Da lob‘ ich mir unsere bayerischen Berge: Da, wo ich unterwegs bin, sehe ich, obwohl ich viel unterwegs bin, nur ganz selten mal ein weg geworfenes Bonbonpapier oder ein Tempotaschentuch.

Schlimme Nachrichten

Heute kamen in den Nachrichten zwei schlimme Meldungen: Wir haben die Weltmeere ja schon so zu gemüllt, dass es Plastikinseln gibt, von denen eine 16-mal so groß ist wie Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/01/23/horror-meldungen-zum-thema-umwelt/
Nun erfahren wir, dass auch schon der Weltraum so vermüllt ist, dass er gereinigt werden muss. 40.000 Objekte (alte Raketen und Satellitenteile) fliegen da herum und stellen eine Gefahr für die Raumfahrt dar. Daher ist nun eine Reinigungsaktion notwendig.

Heute ist der Tag der Menschenrechte. Wie es aber um die bestellt ist, hören wir gerade im Radio. In den USA sollen 11 Millionen Kinder hungern. Sollte eine ausreichende Ernährung und Gesundheitsversorgung nicht nur zu den Menschenrechten gehören, sondern auch durchgesetzt werden? Was hören wir nicht dauernd von den Politkern über die Menschenrechte in China! Aber hat je einer den Mund aufgemacht für die hungernden Kinder in den USA? Das ist die Merkel’sche Diversionspolitik, die von den Medien mit getragen wird: Keine Kritik am Rechtsstaat der USA (Guantanamo, unmenschliche Todesstrafe mit viehischen Hinrichtungsmethoden und 20-jährigem Aufenthalt in der Todeszelle…), aber China ständig an den Pranger stellen.

Heute ist ein schwerer Tag für Frauen: Der Kauf-nix-Tag

Mein Beileid, liebe Damen: Heute ist der Kauf-nix-Tag. Ich hoffe, dass diejenigen. für die Shopping zum alltäglichen Zeitvertreib gehört, diesen Tag unbeschadet überstehen.
Aber im Ernst:
Wenn das Wort „Shopping“ weitgehend das Wort „Einkaufen“ ersetzt hat, so liegt das daran, dass sich die Kaufgewohnheiten geändert haben. Wir Alten kauften uns früher nur dann etwas Neues, wenn das Alte kaputt war. Mehr konnte man sich nicht leisten. Und das fand man so in Ordnung. Und wir sind dabei geblieben: Als ich neulich auf einem Berg einen Zahnarzt traf, sagte der, als ich mir dann etwas Warmes anzog:
„Jetzt war ich gespannt, ob du immer noch denselben Anorak an hast.“
Ich sagte zu ihm, dass er auch noch so herum laufe wie früher. Da meinte er:
„Wieso nicht? Ich bin ja nicht auf Brautschau.“
Nun ist ein Einkaufsbummel zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Die Folge davon ist, dass wir immer mehr Müll produzieren, der bedenklich ist, wenn die eingekaufte Kleidung aus Kunstfasern besteht.
Da hat nun der umweltbewusste Prince Charles die Idee gehabt, eine eigene Modelinie zu gründen, die nachhaltige Kleidung produziert. Da kann man ihm nur viel Erfolg wünschen.
Vielleicht kehren ja die Zeiten wieder, als einmal ein Bauer über seine Lederhose sagte:
„Da san scho siebene aussi g’storb’n!“
Immerhin denken wir jetzt in der Pandemie doch ein wenig darüber nach, was wirklich sein muss: Braucht man denn tatsächlich etwas Neues zum Anziehen?
Muss man nach Neuseeland fliegen, wenn man seine eigene Heimat nicht mal richtig kennt?
Auch Nena macht sich so ihre Gedanken:
https://www.suedost-news.de/region-und-lokal/regionales-traunstein/grabenstaett_artikel,-nena-befinden-uns-in-einem-intensiven-aufwachprozess-_arid,601975.html

Der Mensch is a Sau!

Gasthof am Hochberg

Unter dem Titel „Der Mensch is a Sau!“ habe ich schon einige Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/29/der-mensch-is-a-sau-8/
Bisher habe ich ja immer geglaubt, die Bayern und die Bergsteiger wären die besseren Menschen: Ich bin ja viel in den Bergen unterwegs und freue mich immer, dass sie so sauber sind. Nur ganz selten sieht man mal vielleicht ein weg geworfenes Bobonpapier. Auch an den Seen sieht es erfreulich aus. Obwohl am Chiemsee ja immer viele Menschen beim Baden sind, sieht man am Strand so gut wie keine Hinterlassenschaften.
Aber jetzt auf einmal bin ich erschrocken, dass es am Hochberg bei Traunstein ein Müllproblem gibt:
https://www.suedost-news.de/region-und-lokal/regionales-traunstein/traunstein_artikel,-sehr-viel-muell-bleibt-auf-den-wiesen-liegen-_arid,572102.html
Hier ist offenbar das moderne Leben angekommen: Man versammelt sich plötzlich zu „Events“. So ein herrlicher Sonnenuntergang, den man einfach auf einem Berg genießen kann, hat schon seine Anziehungskraft, wenn man mit dem Auto hinauf fahren kann. Und mit dem Event-Denken geht ein Service-Denken einher: Für das Saubermachen sind andere zuständig.
Übrigens bin ich auch entsetzt über einen Beitrag in der Sendung „Quer“ im BR: Da wurde gezeigt, dass Bauern die benutzten Plastikfolien einfach untergepflügt haben. Die Folien sollen ja im günstigsten Fall biologisch abbaubar sein, aber  dann bleiben halt doch winzige Teile im Boden und beeinträchtigen das Leben im Untergrund sowie die Fruchtbarkeit. Der Folienverbrauch der Landwirtschaft nimmt ja immer mehr zu: im Spargelanbau und bei der Heuernte:

Kein schöner Anblick: ein Dorf mit Heuballen und Kirche. Ja, Bayern geht halt immer mehr kaputt.