Schlagwort-Archive: Moral

Zitat zum Thema Politik

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Kein normaler Mensch würde es moralisch finden, sich ein Luxusleben zu gönnen, wenn es seine Nachkommen bezahlen müssen. Aber die Politiker finden daran nichts Anstößiges. (H. Pöll)

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Zitat zum Thema Politik

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Es wird immer das Fehlen der Moral beklagt. Was aber wichtiger ist, ist das Fehlen der Solidarität. Wenn niemand dort Kunde bliebe, wo das Personal ausgebeutet oder ausspioniert wird oder wo die Manager absahnen, dann würde das erreicht, was durch die fehlende Moral verloren gegangen ist.
(H. Pöll)


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Tag des Bikinis


Skandalös! so sagte man seinerzeit, als der Franzose Béard den Bikini erfand, den er ausgerechnet nach dem Atoll benannte, wo seinerzeit die Atomtests stattfanden. Als Béard seine neue Erfindung auf einer Modeschau präsentieren wollte, fand er zunächst nicht einmal eine Frau, die bereit gewesen wäre, sich so auf dem Laufsteg zu präsentieren. So musste er schließlich eine Stripperin anheuern.
Der Skandal war perfekt: Die Presse verurteilte einhellig diesen „Verstoß gegen die Moral“ und der Bikini wurde auf den Stränden verboten. Erst ab 1960 setzte er sich dann doch durch.
Inzwischen ist er allerdings noch knapper geworden: Nur noch ein Schnürl im Hintern:

Frau, Strand, Meer, Ozean, Mädchen

Was lernen wir daraus? Der Kampf der Behörden um die Erhaltung der Moral, der mit dem „Zwickelerlass“ begann, endete mit einem Schnürl im Hintern. Eine Niederlage der gestrengen Amtsmoral auf der ganzen Linie und ein Sieg der Frauen, so könnte man meinen. Aber ich glaube nicht, dass die Emanzen das auch so sehen. Sie haben ja einmal ihre BHs verbrannt, weil sie behaupteten, die Männer hätten ihnen diese beengenden Kleidungsstücke aufgezwungen. Und auch die neue Nacktheit gefiel ihnen nicht. So warf eine Frauenzeitschrift die Frage auf:
°Und muss es unbedingt sein, dass diese Frauen nur im Bikini bekleidet über den Laufsteg hüpfen müssen?“
Inzwischen geht nun tatsächlich der Trend in die andere Richtung: Vor nicht allzu langer Zeit hatte die Bildzeitung immer eine nackte Frau abgedruckt. Das ist nun vorbei. Auch die Werbung ist weniger sexy geworden: Vorbei ist die Zeit, als für Luxuslimousinen mit Frauen im Bikini auf der Kühlerhaube geworben wurde.
Es ist auch nicht lange her, als die Frauen die Oben-Ohne-Mode durchsetzten. Sogar in der Türkei, wo so etwas verboten ist, zeigten sie den in Ganzkörperkleidung badenden Türkinnen, was „Freiheit“ bedeutet. Aber auch diese Freiheit ist inzwischen sanft entschlummert. Die Frauen ziehen sich wieder am Strand so züchtig um, als wenn Männer erblinden könnten, wenn sie etwas mehr sehen.

 

Zitat zum Tag

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Die Kirchen tun so, als würden sie für mehr Moral auf der Welt sorgen: Aber hat man je gehört, dass ein Atheist einen Menschen mit anderer Glaubensüberzeugung umgebracht hätte?

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Der Papst und Söder einig: Eine Impfpflicht muss her

Der Papst macht sich zum obersten Impfexperten für Katholiken und fordert eine Impfpflicht für alle aus moralischen Gründen. Ich bin nun allerdings ein Mensch, der manches kritisch hinterfragt und deshalb sollte der Papst doch einmal erklären, warum man aus seiner Sicht etwas dagegen tun soll, wenn doch Gott die Pandemie geschickt hat. Und noch etwas sollte er zur Moral sagen: Bisher wurden Impfstoffe erst nach einer langen Prüfungsphase zugelassen, und das nicht ohne Grund. Und wenn nun die Impfstoffe notgedrungen ganz schnell auf den Markt kommen: muss man dann nicht auch Verständnis für die Impfverweigerer haben?
Ich habe in meinen Aphorismen geschrieben:

„Wir tun so viel und wissen so wenig.“

Ob das nicht auch vielleicht gerade für die Coronaimpfung gelten könnte? Mir fällt dazu die Contergan-Katastrophe ein: Mütter, die dieses Mittel eingenommen hatten, bekamen behinderte Kinder. Wer weiß schon, welche Spätfolgen eine Coronaimpfung haben könnte?
Mir fällt auf, dass unter den Impfverweigerern viele Angehörige der medizinischen Berufe sind – und das, obwohl sie im Beruf einer hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Söder will nun dagegen vorgehen, indem er eine Impfpflicht für das Personal von Altenheimen vorschreibt, unter denen es ja auch viele Impfgegner gibt.  Ich halte das für Aktionismus. Wenn die alten Insassen der Heime weitgehend geimpft sind, sind diejenigen geschützt, die das wollen, und die anderen, die mit Maske, also dem Risiko leben wollen, soll man halt gewähren lassen.

PS.: Ich hätte da eine interessante Lektüre für den Papst:

https://autorenseite.wordpress.com/home/

 

Zitat zum Sonntag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Bisher dachte ich immer, die Kirche sei notwendig, um jedenfalls noch ein bisschen Moral in der Welt aufrecht zu erhalten, bis ich las, dass ausgerechnet die Gegner der Kirche, nämlich die Freimaurer, dafür gesorgt hätten, dass die Kriege ein wenig „menschlicher“ geworden seien nach den Grausamkeiten des 30-jährigen Religionskrieges.

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Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wie die Moral immer mehr herunter kommt, wird durch das Wort „Stiftung“ offenbar. Einst bezeichnete es eine noble Spende, heute dagegen denkt jeder bei dem Wort an ein Steuersparmodell.

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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus zitieren würden.

Die Kultur und die Moral eines Volkes erkennt man daran, wie mit den Alten und den Tieren umgegangen wird.

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Früher war alles besser


Wenn man behauptet, dass früher alles besser war, dann gilt man in der Regel als alter Meckerer, der nicht begreift, wie es wirklich ist. Natürlich sind solche Sätze in ihrer Allgemeinheit falsch, aber sie enthalten doch eine Wahrheit, über die man nachdenken sollte. Auch ich habe mich hier schon öfter dem Thema gewidmet, was früher alles besser war:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Gestaunt habe ich, als ich die ganz ausgezeichnete Sendung Welten-Saga im ZDFgesehen habe. Da wurde vom alten Indien berichtet, wo es ein so friedliches Leben gab, dass eine Großstadt wie Isfahan nicht einmal ein Gefängnis hatte. Wie war so etwas möglich?
Wir können uns also nicht einbilden, dass wir in moralischer Hinsicht einen Fortschritt erzielt hätten – im Gegenteil.
Manche Menschen glauben ja, dass erst das Christentum mit den 10 Geboten eine moralische Ordnung in die Welt gebracht habe, aber im alten Indien hatte man auch schon lange vorher diese Regeln und war im Vergleich zum Christentum wesentlich fortschrittlicher: Während das Christentum Andersgläubige mit unnachsichtiger Härte verfolgte, galt im alten Indien die Religionsfreiheit.

Vertriebene im eigenen Land

Immer mehr Flughäfen und neue Startbahnen werden gebaut und die Menschen ziehen dort weg wegen der Lärmbelästigung.
Im Streit um den Ausbau der 3. Startbahn in München sagte der frühere Oberbürgermeister Uhde den zynischen Satz, dass kein Bürger sich darauf verlassen könne, immer am gleichen Ort wohnen zu können. Mit anderen Worten: Diejenigen, die in den Lärmzonen wohnen, müssen halt wegziehen.
Immer mehr Menschen werden vertrieben durch den Bau neuer Autobahnen oder ICE-Strecken. Andere können das Windrad in ihrem Blickfeld nicht ertragen, das ihr Wohnzimmer abwechselnd hell und dunkler macht. So haben wir immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land und es stellt sich doch die Frage nach der Moral dieser „fortschrittlichen“ Art zu leben.
Nun wird mancher sagen: Was ist so schlimm, wenn Leute umziehen müssen? Die einen ziehen in ihrem Leben öfter um und finden das häufig nicht einmal als unangenehm, ja manchmal sogar als Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Aber für andere, die in ihrer Heimat – womöglich seit Generationen – verwurzelt sind, ist ein Wegzug eine Katastrophe. Viele sehen das so wie in dem Sprichwort: „Einen alten Baum kann man nicht verpflanzen.“
Die Angelegenheit hat also eine moralische Seite: Ist es gerechtfertigt, Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, damit Kreti und Pleti in Urlaub fliegen können, wobei das Ganze noch durch Steuerfreiheit des Kerosins und durch Subventionen an Flughäfen unterstützt wird? Und schauen Sie mal auf die Seite „Bayern kaputt”, wie die Flugzeuge mit ihren Kondensstreifen die Sonne verdunkeln. Die einen fliegen in die Sonne und nehmen den anderen daheim diesen Sonnenschein.
Wie soll das alles mal weiter gehen: Wachstum um jeden Preis?