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Wie spare ich 128 Millionen? Fragen Sie Herrn Toennies!

Wie das geht, lesen wir in „Bild“. Demnach erklärte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, das Bundeskartellamt habe die Bußgeldverfahren gegen zwei Gesellschaften der zum Tönnies-Konzern gehörenden Zur Mühlen-Gruppe im Jahre 2016 eingestellt, weil die erlassenen Bußgeldbescheide über insgesamt 128 Millionen Euro damals „infolge konzerninterner Umstrukturierungen gegenstandslos geworden“ seien.
Damit soll nun der Verdacht, Gabriel stehe dahinter, ausgeräumt sein. Aber von wem stammt der Tipp zur Umstrukturierung?
Ist die Firma Bayer vielleicht dümmer, weil sie nicht di
e Schadensersatzklagen der angeblichen Glyphosat-Opfer durch „konzerninterne Umstrukturierungen gegenstandslos“ gemacht hat?

Der Mensch is a Sau!


Schon Qualtinger hat gefunden: „Der Mensch is a Sau!“ Und wie sehr das stimmt, haben wir hier schon öfter festgestellt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/11/der-mensch-is-a-sau-6/
Nun berichtet der WWF Unglaubliches: Das Ausmaß des Plastikmüllproblems im und am Mittelmeer spiegelt sich vor allem in den erschreckenden Zahlen: Jedes Jahr landet mehr als eine halbe Millionen Tonnen Plastikmüll im Mittelmeer. Das entspricht 33.800 Plastikflaschen pro Minute!

Sind die Bayern gescheiter?

  Gerade Straße – breit und übersichtlich. Typisch: Hier wird das Tempo gemessen.

Was muss ich da lesen? In Hamburg gibt es 40 „Starkästen“, die die Geschwindigkeit der Autos kontrollieren. Die Stadt hat dadurch Einnahmen in Höhe von 18,9 Millionen Euro jährlich. Weil das so lukrativ ist, will man nun die Zahl auf 43 erhöhen. Zahlen die Hamburger denn so gerne quasi eine Zusatzsteuer?
In Bayern gibt es wesentlich weniger von solchen Geräten. Und da fragt man sich, ob die Bayern vielleicht gescheiter sind als die Hamburger. Es ist ja so: Je mehr Starkästen aufgestellt werden, umso geringer ist die Chance der Autofahrer, beim Schnellfahren ungeschoren davon zu kommen. Also fahren dann die Leute immer korrekter. Die Geschwindigkeitskontrollen bringen also nun immer weniger ein. Haben die Bayern vielleicht den Punkt, an dem die Geschwindigkeitskontrollen am meisten bringen, besser getroffen als die Hamburger?
Die Bayern haben ja mit laxeren Kontrollen gute Erfahrungen gemacht: Betriebsprüfungen finden hier nur selten statt. Das macht Bayern für Firmen natürlich so attraktiv, dass sich andere Bundesländer darüber beschwert haben.
Zum Schluss noch ein Tipp: Haben Sie schon mal errechnet, wie viel Zeit Sie durch eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit einsparen? Dann werden Sie merken: Es lohnt sich nicht. Ich glaube ja, die meisten Geschwindigkeitsüberschreitungen geschehen nicht aus Eile, sondern aus Nervosität: Man hält es einfach schlecht aus, auf einer breiten übersichtlichen Straße nur dahin schleichen zu dürfen. Und gerade da lauern die Kontrolleure:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/04/18/der-bloede-blitzmarathon/

Es wäre doch vielleicht ein ausgezeichnetes Mittel, dadurch mehr Ruhe und Entspannung in sein Leben zu bringen, dass man korrekt fährt. Und wäre das nicht ein Spaß, wenn man die ganzen Starkästen auf diese Weise zur Fehlinvestition machen würde? Es gibt übrigens so viele kuriose Feiertage. Man sollte einen weiteren hinzufügen, nämlich den des Boykotts der Starkästen.