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Was essen Sie lieber: Nanoteilchen oder Mikroplastik?


Gerade haben wir erfahren, dass Mikroplastik in unserer Nahrungskette angekommen ist. In den menschliche Exkrementen wurden solche Teile nachgewiesen und man weiß nicht, welche Folgen das hat:
Gehen die im Mikroplastik enthaltenen Chemikalien auch in unseren Körper über und schaden Sie ihm? Kann es nicht auch sein, dass nur ein Teil vom aufgenommenen Mikroplastik ausgeschieden wird und ein anderer Teil irgendwo im Körper abgelagert wird, wie man es bei den Nanoteilchen festgestellt hat?
Nanoteilchen finden sich überall in unserer Nahrung: Sie sind zwischen den Scheiben des Schnittkäses, damit diese nicht zusammen kleben. Und sogar so ein natürlich erscheinendes Würzmittel wie das Salz enthält nun Nanoteilchen, damit es rieselfähig bleibt. Wie konnten wir nur bisher mit reinem Salz leben?
Die Nanoteilchen haben es geschafft, bis in unser Gehirn vorzudringen, und wenn ich so sehe, was heute alles passiert, dann ist nicht von der Hand zu weisen, dass es dadurch zu Schädigungen unseres wichtigsten Organs kommt.

À propos rieselfähiges Salz: Unsere Kinder werden einen Witz wie diesen überhaupt nicht mehr verstehen:

Drei Bayern sitzen im Gasthaus beim Schweinebraten. Als sie ihn nachsalzen wollen, scheitern sie, weil der Salzstreuer verstopft ist. An einem anderen Tisch essen Preußen ihr Beefsteak. Auch sie wollen noch ein wenig Salz dazu geben, aber auch ihr Salzstreuer ist verstopft. Daraufhin nimmt einer von ihnen einen Zahnstocher und macht die Löcher des Streuers frei. Die Bayern schauen verdutzt zu und einer sagt: „I mag’s ja net, die Preißen. Aber oans muaß man ihnen lassen: Technisch san’s uns überlegen.“

Wie haben wir damals so leben können?

Diese Frage habe ich schon einmal gestellt und unser Leben damals beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/14/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen/
Heute stelle ich die Frage unter einem anderen Blickwinkel. Weil Trump eine Plastiksteuer einführen will, denke ich an früher: Wir lebten ganz ohne Plastik und das funktionierte auch. Wie schön war doch das Leben ohne Plastik: Man konnte stundenlang am Strand spazieren, ohne irgendwelchen Müll zu sehen. Heute wird der Plastikmüll sogar bei den entferntesten Inseln angeschwemmt und bildet sogar riesige Inseln, von denen eine so groß ist wie Mitteleuropa. Fische verrecken elend am verschluckten Plastik und auch wir nehmen Mikroplastik mit unserer Nahrung und den Getränken auf. Die winzigen Teilchen finden sich sogar in unseren Gehirnen. Und manchmal hat man den Eindruck, als sähe man, welche Folgen das hat.
Der Plastikverbrauch wird trotz Besteuerung zunehmen, weil nun auch 3-D-Drucker eine immer größere Verbreitung finden. Da würde nur ein völliges Verbot helfen. Vielleicht gibt es ja mal einen umweltbewussten Ort, der nicht nur energie-autark ist, sondern auch frei von Plastik und damit ein gutes Beispiel abgibt.