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Corona-Virus: Wie verschieden die Völker sind


Am coolsten sind die Bayern: Nach dem Auftreten erster Fälle des gefährlichen Corona-Virus in Europa sehen die bayerischen Behörden zunächst von einer Verschärfung der Schutzmaßnahmen ab.
Ganz anders sind die Briten: Sie laufen 2000 Personen hinterher, die aus China gekommen sind, und stellen fest, ob die womöglich krank sind und unter Quarantäne gestellt werden müssen.
Und die Franzosen prüfen die Einreisenden aus China genau auf erhöhte Temperaturen. Auf diese Weise hat man in Frankreich drei Fälle von Opfern der Virus-Erkrankung gefunden. Und die französische Gesundheitsministerin sagt, auch im übrigen Europa müsse es ähnlich sein, wenn man so genau hinschauen würde wie in Frankreich.
Seien wir also gespannt, ob sie recht hat und ob wir da vielleicht etwas verschlafen haben.
Inzwischen staunen wir über die Chinesen, die ganze Städte unter Quarantäne stellen und  in 10 Tagen (!) eine riesige Klinik für die am Virus Erkrankten bauen. Wie lange würden wir wohl dazu brauchen?

Aufruf! Mach mit beim Streik der Autofahrer!

Keine Angst, hier wird nicht für einen autofreien Tag geworben. Nein, es geht um die zunehmenden Geschwindigkeitskontrollen. Gerade hat die Verkehrsüberwachung Millionen für neue Messgeräte ausgegeben. Wie wäre es denn, wenn wir uns vornehmen, in der nächsten Zeit besonders korrekt zu fahren?
Das fällt natürlich manchen Leuten schwer, denn sie finden, dass man in einer übersichtlichen zweispurigen Straße mit weit zurückliegenden Häusern ruhig mal einen Zahn zulegen kann. Recht haben Sie, aber gerade dort lauert die Polizei. Eigentlich heißt es in den Anweisungen verschiedener Länder zur Geschwindigkeitsüberwachung, dass an Gefahrenstellen gemessen werden soll. Doch man richtet sich anscheinend nicht danach. Auch habe ich gelesen, dass ein Bundesland (NRW?) diese Einschränkung gestrichen hat. Es soll also überall gemessen werden, damit Geld in die Kassen kommt.
Hinterlistigerweise hat man daher auch völlig unsinnige Geschwindigkeits-Beschränkungs-Schilder aufgestellt, die natürlich missachtet werden und daher eine unerschöpfliche Geldquelle darstellen. Ich erinnere mich an einen Ministerpräsidenten, der stolz verkündete, man habe aus den Einnahmen einer einzigen Radarfalle einen Kindergarten bauen können.
Fallen Sie also nicht auf solche Fallen herein und fahren Sie dort besonders korrekt, wo es als sinnlos erscheint. Sie versäumen dadurch nicht viel Zeit und können sich beim Fahren freuen, der Polizei ein Schnippchen geschlagen zu haben. Wenn das alle machen würden…
Haben Sie sich selbst einmal beobachtet, wenn Sie zu schnell gefahren sind? War wirklich Eile geboten? Wohl kaum. Wenn sie ehrlich sind, war es doch nur Nervosität, die Sie angetrieben hat. Und Nervosität ist eine schlechte Voraussetzung für gutes Fahren.