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Schlappe Parteijugend

Oh Wunder! Auf einmal hört man etwas von der Jungen Union. Von ihrem schon etwas ältlich wirkenden Chef hört man auf einmal starke Worte: „In der CDU darf kein Stein auf dem anderen bleiben.“
Um im Bild zu bleiben: Wo war denn die Junge Union, als das Haus der CDU begann, baufällig zu werden? Sollte nicht gerade die Jugend einer Partei gleichsam die Hefe sein, die ein Teig zum Gelingen braucht? Aber die Jugend Deutschlands macht nicht in den Parteien von sich reden, sondern außerhalb in den Fridays for Future.
Bei der Jungen Union hat man eher den Eindruck, als wären dort junge Leute eingetreten, die darauf warten, eines Tages mal an ein Amt zu gelangen: ein schlapper Haufen. Wenn diese Leute jetzt auf einmal mit starken Worten tönen, so tun sie das deshalb, weil Laschet zum Abschuss frei gegeben ist und weil man nun auf sich aufmerksam machen muss, wenn es um die Neubesetzung von Posten geht.

Wenn die jungen Leute in der Jungen Union nicht schon vorzeitig vergreist wären, wären sie eine kämpferische Truppe wie Fridays for Future, aber eben im Sinne der Partei.
Ich stelle mir eine Parteijugend so vor:
Sie durchforscht das Internet nach Seiten, die sich mit ihrer Partei beschäftigen. Und wenn sie dort Negatives findet, sollte sie dem entweder entschlossen entgegen treten oder sie sollte es als Anregung für die „Alten“ aufgreifen. Das Thema „Merkelismus“ hätte genug Gelegenheit gegeben, sich einmal grundlegend damit zu befassen. Herr Kuban: Schon damals hätten Sie dieses Haus mit dem Namen „Merkelismus“ einreißen müssen.

Armes Deutschland! Nie war das Armutsrisiko so hoch wie jetzt

https://web.de/magazine/wirtschaft/deutschland-armutsrisiko-hoeher-dgb-schlaegt-alarm-36091988

Soll es wirklich so weiter gehen mit dem Merkelismus?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/schmaehschrift-was-union-waehler-wollen/
Was Herr Laschet verschweigt,  ist ein Eingehen auf die Probleme, die der Merkelismus hinterlässt. Das heißt also: Weiter wursteln wie bisher.
Bedenken Sie bei der Wahl: Reiben Sie sich den Sand aus den Augen, den man Ihnen hinstreut und zeigen Sie soziale Verantwortung!

 

Wollt Ihr das so? Deutschland stürzt ab!

https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Die größte Leistung der Bundeskanzlerin ist, dass sie den Absturz Deutschlands als Aufschwung verkauft hat und dass sie dem Volk alles, was sie ihm aufgebürdet hat. erfolgreich als „alternativlos“ eingeredet hat.

Man sollte öfter fragen, wo wir bei unserer politischen Entwicklung stehen. Und da muss man zunächst in die Vergangenheit schauen und dann fragen: Was haben wir seitdem erreicht:
Nehmen wir als Ausgangspunkt die Ära Adenauer. Uns ging es damals gut. Das Einkommen des Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren. Man konnte sich eine Wohnung in der Stadt leisten. Und Adenauer hatte die Devise ausgegeben: „Jeder Deutsche  – ein Hausbesitzer. Jeder Hausbesitzer ein CDU-Wähler.“
Allerdings konnte man damals noch nicht in Urlaub fliegen Und ein Auto besaßen nur wenige. Das hat man auch nicht vermisst: Man machte Urlaub an der See oder in den Bergen. Zum Skifahren fuhren wir mit der Bahn oder mit Bussen. Am Münchner Hauptbahnhof waren damals alle Gleise voll mit Zügen in die Skigebiete besetzt und am Jakobsplatz standen viele Busse für die Skifahrer. War das ein fröhliches Treiben in aller Frühe! Ich finde das besser und jedenfalls umweltfreundlicher, als wenn heute jeder mit dem Auto im Stau in die Berge fährt.

Was bemerkenswert an der damaligen Lebensweise ist, ist die Tatsache, dass es uns gut ging, obwohl uns noch nicht der Computer und die Automatisierung viele Arbeiten abgenommen hatten:
Drei Beispiele:
> Wo heute in den Autofirmen Fertigungsstraßen die Arbeit erledigen, waren früher Schweißerkolonnen tätig, um die Autos zusammen zu bauen.
> In den Banken nahmen freundliche Fräulein (die gab es damals noch und Elvis besang sie) die Überweisungsaufträge entgegen oder zahlten das Geld aus.
> Am Münchner Hauptbahnhof waren Kolonnen tätig, die die großen Anzeigetafeln an den Gleisen  und die kleineren am Prellbock aktualisierten.

Wo sind denn die Gewinne aus all diesen Erneuerungen geblieben? Müssten wir nicht eigentlich weniger arbeiten als früher? Nein, das Gegenteil ist der Fall: Der bei uns herrschende Raubtierkapitalismus (sprich: „Merkelismus„) hat alles geschluckt.
Für die Normalbürger wird die Lebensarbeitszeit ständig verlängert. Und die Frauen, die früher als Hausfrauen zu Hause waren. müssen nun mit arbeiten, denn die Mieten sind sonst unbezahlbar.

Während wir damals nach dem Krieg Deutschland wieder aufgebaut haben, lebt man heute von der Substanz: Allein der Investitionsrückstand bei Städten und Gemeinden beläuft sich auf 149 Milliarden Euro:
https://www.dstgb.de/themen/finanzen/investitionen/149-mrd-investitionsstau/
Das ist eines der Hauptmerkmale des Raubtierkapitalismus, dass er wie eine Spinne, die die im Netz verfangenen Opfer aussaugt, ebenfalls die Ressourcen der Natur,  der Infrastruktur und der menschlichen Arbeitskraft bis zum „Geht nicht mehr“ ausschöpft. Man lebt, als gäbe es kein Morgen: Sollen doch die nächsten Generationen schauen, wie sie zurecht kommen und außerdem noch unsere Schulden bezahlen.

Wie sieht denn nun der Absturz Deutschlands im einzelnen aus?
> Gerade habe ich beschrieben, dass die verfehlte Wohnungspolitik der Regierung vielen Familien nicht einmal mehr Existenzminimum belässt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/05/wir-leben-in-einer-illusion-deutschland-stuerzt-ab/
Sind die Österreicher gescheiter als wir? Die Durchschnittsmiete in Wien beträgt knapp 13 Euro pro qm, in München dagegen 22 Euro.
> Die Kinderarmut in unserem reichen Lande steigt. Die Regierung hat es nicht fertig gebracht, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Wie schön wäre es doch, wenn man allen Kindern ein geregeltes Taschengeld zukommen lassen würde.
> Die Zahl der Tafelbesucher steigt ständig an auf 1,65 Millionen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/01/schlimme-nachricht-darf-so-etwas-ein/
> Umgekehrt wächst auch die Zahl der Reichen auch gerade wieder in der Pandemie. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, denn die Reichen stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Sie häufen Geldmengen an, mit denen sie bestimmen können, was die Politik zu tun hat. Sie sind eine Gefahr für die Demokratie.
> Früher hat man von seiner Hände Arbeit leben können. Heute gibt es „Aufstocker“, das sind Menschen, die zu wenig verdienen, um davon leben zu können. Der Staat muss hier einspringen. Wieso darf es sein, dass Konzerne Milliarden verdienen und ihren Arbeitern nicht einmal das Existenzminimum gönnen müssen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/26/schlimme-nachricht-3/
> Überhaupt nimmt die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse zu: Es gibt immer mehr Zeit- und Leiharbeiter. Und immer mehr müssen sich noch eine Zweitjob suchen, um über die Runden zu kommen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
> In Deutschland hat man einmal von seiner Rente leben können: „Die Rente ist sicher!“ war die Devise. Heute ist nichts mehr sicher. Die Leute müssen selbst schauen, wie sie für das Alter vorsorgen. Da gibt es keine Zinsen auf Erspartes und keine Bundesschätzchen mehr. Der Bürger muss schauen, wo er seine Altersrücklagen investiert, und da fallen viele auf die Nase: Der Schauspieler Horst Janson ist ein Beispiel oder auch Sylvia:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
> Sind wir dümmer als die Österreicher? Die Deutschen müssen demnächst bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten, während unsere Nachbarn in Österreich nur bis 60 im Berufsleben stehen müssen. Ihre Rente ist bei 14-maliger Auszahlung im Jahr um mindestens 400 Euro höher als in Deutschland.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/03/sind-deutsche-duemmer-als-andere-voelker/
> Wir sind ärmer gemacht worden als die Italiener und Franzosen, wo jeder dreimal soviel Vermögen hat, wie Sie dem oben verlinkten Beitrag entnehmen können. Auch verfügen bei uns viel weniger Menschen über Grundbesitz.
> Wir hatten einmal eine Pressefreiheit. Heute werden die Not leidenden Printmedien vom Staat unterstützt. Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert? So wundert uns nicht, dass immer mehr Menschen im Internet nach der Wahrheit suchen und auf Fake–News herein fallen.
> Der Staat lebte einmal überwiegend von den Steuern der Unternehmer. Heute sind die Bürger diejenigen, die hauptsächlich den Staat finanzieren müssen.
> Immer wieder hat das Bundesverfassungsgericht feststellen müssen, dass der schäbige Staat den Armen im Zeitalter des Merkelismus das vorenthält, was ihnen zusteht: Das war beim Existenzminimum der Fall, bei den Hartz-IV- Sanktionen und beim Geld für die Asylbewerber.
> Andererseits ist der Staat großzügig gegenüber den reichen Unternehmen. Unter den unionsgeführten Regierungen hat sich eine Krankheit ausgebreitet: die Subventionitis. Es wird Geld auf Druck von Lobbyisten ausgegeben, obwohl es keinen Nutzen hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/17/subventionitis/
Allen voran hat die Autoindustrie in 10 Jahren allein vom Bund insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro erhalten. Hinzu kommen großzügige Zahlungen der Länder. Trump hat zu Recht dagegen Front gemacht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/07/hat-trump-recht/
Warum zahlen die Autofirmen ihre Forschung nicht selbst aus ihren Milliardengewinnen, sondern lassen sich über die Mehrwertsteuer auch noch von den Ärmsten unterstützen?
> Anstatt den Firmen das Geld für deren Entwicklungen in den gierigen Rachen zu werfen, hätte man mehr Geld für Bildung ausgeben müssen. Wir geben 4,9 % des Bruttosozialprodukts aus. Andere Länder wie Italien, Frankreich und Norwegen tun da mehr. In Norwegen sind es 6,2 %. So verwundert nicht, dass wir bei den Nobelpreisen nicht mehr wie früher vorne dabei sind. Und unsere Universitäten sacken beim internationalen Ranking demgemäß auch immer weiter ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/25/deutschland-stuerzt-ab-5/
Wie sollen wir da konkurrenzfähig bleiben, wo wir doch vom Blaupausenexport leben müssen? Das Tesla-Werk in Brandenburg ist ein deutliches Warnzeichen.
> Das Volk wird um sein Vermögen gebracht durch die Inflation von fast 4% und durch die Null-Zins-Politik, die jeden Haushalt in 10 Jahren 20.000 Euro gekostet hat.
> Wir hören dauernd etwas über die Notwendigkeit der Schonung der angeblichen Leistungsträger, aber über die Schonung der Lastenträger (sprich: Bürger) hört man kaum etwas. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist bis zum Jahr 2020 auf über 26.000 Euro gestiegen. Wenn also beispielsweise ein Mann mit zwei Kindern für diese, seine Frau und die beiden alten Eltern zahlen muss, so sind das schon mal 156.000 Euro. Hinzu kommen die Schulden von Arbeitslosen und Menschen, die ihren Anteil nicht zahlen können. Man sollte mal ausrechnen, wie viel so ein echter Leistungsträger bezahlen muss. Dafür könnte er sich leicht eine Eigentumswohnung kaufen oder sogar ein Haus.
> Ist es nicht schlimm dass wir all unsere Daten Google, Facebook & Co überlassen? Als diese Unternehmen sich bei uns etablierten habe ich gewarnt und angeregt, dass der Bund und die Fernsehanstalten deutsche Plattformen schaffen. Leider vergebens.

Lesen Sie weiter über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Und wenn dann die Bundestagswahl stattfindet, werden die meisten wohl ihr Kreuz bei der Union machen nach dem Motto: Weiter so; daran haben wir uns gewöhnt. Da fühle ich mich immer an diesen Witz erinnert:

Ein Playboy kommt in die Hölle. Luzifer führt ihn herum. Überall Luxus wie in einem 5-Sterne-Hotel: Bar, Swimmingpool, Wellness-Abteilung usw. Plötzlich kommen sie an einem Fenster vorbei, hinter dem die armen Seelen von kleinen Teufeln fürchterlich gequält werden.
„Und was ist das?“, fragt der Playboy.
„Das ist unsere Katholikenabteilung. Die wollen es so.“

Die Deutschen sind anscheinend auch solche Masochisten bzw.: Sie sind „des Wahnsinns fette Beute“: Sie wollen versklavt werden, aber bitte ganz langsam und „alternativlos“.

 

 

Wahlbekanntmachung! (So geht Wahlkampf!)

 

Wir haben einen kleinkarierten Wahlkampf. Anstatt über Programme zu streiten, stochert man auf der Fehlersuche im Leben von Frau Baerbock herum.
Wenn ich Wahlkampfmanager der Linken oder Grünen wäre, würde ich es ganz anders machen. Statt der überdimensionalen Köpfe auf den Wahlplakaten würde ich eine eng beschriebene „Wahlbekanntmachung“ im Stil einer amtlichen Verlautbarung groß abdrucken. Und da würde ich all das hinein schreiben, was hier unter „Merkelismus„, „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“ in etlichen Beiträgen zu lesen ist.
Und dann würde ich am Schluss schreiben: „Wollen Sie wirklich ein „Weiter so“?“

Armer Laschet: Wer wird denn eigentlich noch die CDU/CSU wählen?

Die Unionsparteien dümpeln bei den derzeitigen Meinungsumfragen bei Werten von immerhin noch erstaunlichen 24 %. Und da frage ich mich, wer sind diese Bürger, die noch die C-Parteien wählen?
Das sind natürlich in erster Linie die Profiteure des Merkelismus, der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht und dem ich etliche Beiträge gewidmet habe.
Aber sonst? Diejenigen, die die C-Parteien allein schon wegen des „C“ gewählt haben, sind ausgestorben oder durch die Missbrauchsfälle abtrünnig geworden.
Sonst fällt mir keiner mehr ein, der motiviert sein könnte, die Union zu wählen.

Aber ich sehe eine wachsende Mehrheit, die auf keinen Fall die Union wählen wird:

> Das sind zunächst einmal diejenigen, die den Dilettantismus der Regierung bei der Bekämpfung der Coronakrise im Gedächtnis behalten haben. Überall hat es gehapert: bei der Beschaffung der Impfstoffe, der Schutzkleidung, der Masken… Wir waren auf dem falschen Weg, wie ich hier in vielen Beiträgen beschrieben habe, denn beispielsweise  Portugal hat es geschafft, binnen Kürze von einer Inzidenz in Höhe von 900 auf 30 herunter zu kommen und nun normal zu leben. Und wir laborieren seit über einem Jahr an viel niedrigeren Ausgangswerten herum. Auch die üblen Maskendeals etlicher Abgeordneter müssen nach Ansicht vieler Wähler so richtig abgestraft werden.

> Keinesfalls Unionswähler werden wohl viele Rentner sein, die neidisch nach Österreich blicken, wo die Renten um 400 Euro höher sind bei 14 Auszahlungen pro Jahr.

> Den Mietern wird es nicht anders gehen, wenn sie sehen, dass in Österreichs Hauptstadt die Mieten auf bezahlbarem Niveau gehalten werden, während sie bei uns explodieren.

> Abwenden von den C-Parteien werden sich auch viele Geschäftsinhaber, die zu Recht einen ungenügenden  Schutz vor Amazon & Co beklagen. Warum kann dieses Unternehmen seine Steuern dort zahlen, wo es am billigsten ist, während die deutschen Unternehmer hier besteuert werden? Warum unterwirft man nicht diese Unternehmen, die hier Umsätze machen, mit diesen Umsätzen insgesamt dem deutschen Steuerrecht?

> Zornig sind auch die vielen Selbständigen, die in dieser Krisenzeit kaum unterstützt wurden, während die Lufthansa 9 Milliarden erhielt. So ist das in unserer Schreihalsdemokratie, in der man auf die größten, also lautesten hört.

> Die Folgen einer solchen Politik sind die Verödungen der Innenstädte. Immer mehr Läden machen zu:

Die Wähler wollen eine Abwendung von einer solchen Politik der Zerstörung ihrer Städte.

> Die Wähler wollen auch nicht mehr, dass der Profit vor der Umwelt rangiert. Nur ein Beispiel: Früher beförderte nur ein einziges Unternehmen, nämlich die Post die Pakete. Nun fahren stattdessen bei uns 6 Auslieferungsfirmen herum mit 6-facher Umweltbelastung – alles nur, weil die Kanzlerin Unternehmern in der Nullzinsphase Anlagemöglichkeiten bieten wollte. Eines dieser Unternehmen hat sein Verteilungszentrum hier völlig abseitig in einem Wald errichten dürfen: Naturzerstörung pur!

> Naturliebhaber wenden sich sowieso von der Union ab wegen der Bevorzugung der Massentierkaltung mit der Folge der Überdüngung der Wiesen, die Grundwasser und Seen belastet. (Zwei Schiffe mit riesigen Mähmaschinen müssen dauernd über den Chiemsee fahren, damit er wegen der Düngerbelastung nicht zu wächst. Einst war er so klar, dass man auch an der tiefsten Stelle bis auf den Grund schauen konnte.)

> Für die arme Jugend gilt nicht mehr Blüms Satz: „Die Rente ist sicher.“ Sie muss selbst fürs Alter vorsorgen, weil die Rente nicht reicht. Und wenn die Jüngeren so den Risiken des Kapitalmarkts ausgesetzt sind, kann es den Leuten so ergehen wie Sylvia. Sie arbeitete hart und sparte eisern, um es sich im Alter so richtig gut gehen zu lassen. Sie zahlte für eine Rente von 3000 Euro ein und bekommt aber nun leider nur noch 750.
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
Ein ähnlich trauriges Beispiel ist auch der Schauspieler Hannes Jaenicke, der nur 600 Euro Rente bekommt, weil er bei den Rücklagen fürs Alter auf „Experten“ hörte..
Die Menschen wollen Sicherheit fürs Alter, aber doch nicht so was! Also werden sie ihr Kreuz in der Wahlkabine woanders machen.

> Die Leute wollen sich nicht mehr krumm und buckelig arbeiten dafür, dass die Industrie großzügig subventioniert wird und dann Milliarden Gewinne einstreicht, die eigentlich zum Teil für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden müssten.

> Kein Mindestlohnbezieher wird die Union wählen, weil er nicht versteht, warum die Wirtschaft zu Grunde gehen soll, wenn er bescheidene 12 Euro Stundenlohn erhält.

> Die vielen Tafelgänger werden sicher auch nicht zu Laschet-Fans. Die Menschen, die von der derzeitigen Politik an den Abgrund gedrängt wurden, haben meist aufgegeben und gehen überhaupt nicht mehr zur Wahl.

>  Dasselbe gilt für die Aufstocker und Mindestlohnbezieher. So etwas hat es in der Bundesrepublik noch nie gegeben und es ist der Union zu „verdanken“ nämlich, dass man mit seiner Hände Arbeit nicht mehr genügend verdienen kann, um leben zu können.

>  Keine Unionswähler sind auch die vielen, die dauernd das Gefühl haben, der Regierung zurufen zu müssen: Deutschland erwache!

> Diese Regierung muss weg, denn sie hat den Absturz Deutschlands eingeleitet, wie Sie in diesen Beiträgen lesen können.

Vielleicht meldet sich ja mal jemand von der Union und schreibt einen kritischen Beitrag hierzu. Aber das ist wohl kaum zu erwarten, denn die Parteimitglieder befinden sich im Schlafwagenabteil der Politik. Bei einer lebendigen CDU/CSU müsste doch ein Beitrag wie dieser sofort die junge Union auf den Plan rufen.

Mir tut Herr Laschet jetzt schon leid, wenn er sich beim künftigen „Triell“ im Fernsehen mit den beiden anderen Kanzlerkandidaten auseinander setzen muss.

 

Wahldesaster für CDU/CSU wegen des Maskenhandels


Vielleicht bin ich ja etwas naiv oder blöde: Ich kann nicht verstehen, wie es zu Maskendeals kommen kann, bei denen Abgeordnete vermitteln und Provisionen kassieren. Für mich müsste die Besorgung von Masken ganz schlicht so laufen:
Der Minister ordnet den Kauf an. Die Beamten haben die Anordnung auszuführen und nehmen Kontakt zu den Herstellern auf. Sie lassen sich von ihnen Preise und Lieferfristen nennen und dann wird entschieden, wo bestellt wird. Wo ist denn bei einem solchen korrekten Ablauf Raum für eine vermittelnde, provisionspflichtige Tätigkeit?
Aber schon der Fall Amthor, der leider offenbar keine einschneidenden Konsequenzen hatte, offenbarte, was es sich Firmen kosten lassen, um bloß einen Brief von einem Abgeordneten an ein Ministerium schreiben zu lassen.  Eigentlich dürfte ein solcher Brief am korrekten Ablauf einer Bestellung ja nichts ändern. Aber aus der Tatsache, wie solche Briefe vergütet werden. können wir ersehen, welchen Wert sie haben: Wenn ein Abgeordneter sich einmischt, läuft es eben anders, als es sein sollte, und dafür kassieren diese Menschen.

Das einzig Positive an solchen Vorfällen ist, dass die CDU/CSU-Parteien nun bei den Wahlen schwer dafür büßen müssen, dass sie wie sonst auch schon oft bei anderen wichtigen Vorhaben wieder einmal die Bremser waren, nämlich bei den von der EU verlangten Antikorruptionsregelungen. Recht geschieht es ihnen!
Eine Frage dazu habe ich noch: Warum sind ausgerechnet Abgeordnete der Parteien betroffen, die das Wort „christlich“ im Namen führen? Vielleicht liefert ja das gestrige Zitat eine Erklärung.

Lesen Sie bitte auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/

 

Nüßlein und Löbel – nur die Spitze des Eisbergs

„Früher war alles besser.“ So hört man es oft von der älteren Generation:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Ein Beispiel bietet die Maskenaffäre. So etwas hätte es früher nicht gegeben. Aber wir leben heute im Zeitalter der hemmungslosen Geldgier. Andere nennen das Raubtierkapitalismus.
Ich habe das in diesem Blog als „Merkelismus“ beschrieben, beispielsweise hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
Wie das kapitalistische Denken um sich greift, zeigt sich beim Roten Kreuz:
Mein Großvater war Chef des Roten Kreuzes. Er wäre nie auf die Idee gekommen, dafür Geld zu verlangen. Das war halt ein Ehrenamt, für das man kein Geld bekam. Heute ist dieser Job ein einträglicher Austragsposten für Politiker im Ruhestand geworden. Die finden es selbstverständlich, dass Bergwachtmänner, wie ich einer war, Wochenende für Wochenende ohne Bezahlung ins Gebirge fahren, um Verletzte zu umsorgen und auch Tote zu bergen.
Warum kann nicht mal ein einziger aus dem Kreis der Abgeordneten aufstehen und sagen: „Nach meinem Ausscheiden aus dem Bundestag mache ich das umsonst.“?
Solche Menschen brauchen wir und wir finden sie in vielen Ehrenämtern, aber doch nicht im Bundestag. Wenn jemand von den Abgeordneten ein solches Ehrenamt übernimmt, dann geschieht dies höchstens aus wahltaktischen Gründen, aber zur Mitarbeit haben solche Leute dann keine Zeit.
Nun sind bei uns schon die Jüngsten von kapitalistischen Ideen angefressen, wie der Fall Amthor gezeigt hat. Ehrlicherweise sollten sie gleich so annoncieren:

Was ist der Merkelismus (II)?

Fortsetzung von https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/07/was-ist-der-merkelismus-i/

Wie sieht es denn aus im „Merkelland?
> Man spricht vom Rechtsstaat, aber setzt ihn nach Belieben außer Kraft. Beispiel: Asylpolitik. Wenn es wirklich ein Asylrecht gäbe, müssten die Afrikaner an die Tore der spanischen Exklaven Melilla und Ceuta kommen können, um dort um Asyl nachzusuchen. Moria ist ein Beispiel dafür, dass man durch Abschreckung das Asylrecht außer Kraft setzen will. Aber zum Eintreten für eine Rechtsänderung fehlt der Mut.
> Es gab mal eine Zeit, in der man sich auf das Wort von Staatsmännern verlassen konnte. Bei „Staatsfrau“ Merkel ist die anders: Siehe Verteidigungskosten.
> Bei der Digitalisierung hängen wir weit hinten.
> Man hat das Feld des Internets (also auch unsere Daten) US-Konzernen wie Facebook, Ebay, Instagram, Google usw. überlassen. Ich habe schon frühzeitig davor gewarnt und gefordert, ein deutsches soziales Netzwerk einzurichten, was in der Anfangsphase noch möglich gewesen wäre, wenn die Regierung mit den Medien zusammen gearbeitet hätte und die Devise ausgegeben hätte: „Deutsche Daten auf deutsche Internet-Medien!“
> Engpässe bei Medikamenten hat es früher nicht gegeben. Das kann lebensgefährlich sein.
> Im Krankenhaus erwarten uns heute: mangelnde Hygiene wegen Kosteneinsparungen, unnötige Operationen, zu wenig Plätze in der Notaufnahme und in der Intensivstation und zu wenig Personal. Deswegen sterben bei uns Menschen!
> Heute häufen sich überflüssige Operationen. Eine Geldgier, der die Politik freien Lauf lässt, hat die Ethik verdrängt. Die Krankenhäuser gehören in die Hand des Staates, nicht in die Hände von Spekulanten.
> Noch schlimmer geht es in den Altenheimen zu. Dort fehlt Personal, so dass schon Altenheime schließen mussten. Bei uns müssen die Pflegekräfte doppelt so viele Alte betreuen wie in den Nachbarländern. Der Personalmangel ist zum Hauptproblem in der Altenpflege geworden: 17.000 Stellen in den rund 13.500 Pflegeeinrichtungen können derzeit nicht besetzt werden. In der ambulanten Altenpflege sind weitere 21.000 Stellen noch offen.
> Die Leistungen der Krankenkassen wurden immer mehr reduziert.
> In den Schulen fehlen Lehrer, so dass man Quereinsteiger braucht.
> Gewalt an den Schulen war früher noch kein Problem und das Wort „Mobbing“ gab es noch nicht. Heute braucht man Sozialarbeiter und Psychologen.
> Wie Deutschland abstürzt, sieht man am Ranking der Universitäten. Wir leben von Blaupausen. Aber wie soll das funktionieren, wenn wir bei den Wissenschaften ins Hintertreffen geraten? Und Nobelpreise können wir auch kaum noch erwarten. Die deutschen Universitäten standen einmal an der Spitze und viele Ausländer kamen deshalb zum Studium hierher. Heute bemühen sich diese jungen Leute um einen Studienplatz in den USA.
> Die deutschen Erzeugnisse wurden wegen ihres technischen Fortschritts in aller Welt gern gekauft. Heute müssen wir billig verkaufen und Trump hat uns nicht zu Unrecht vorgeworfen, wir würden unsere Autos zu Dumpimglöhnen produzieren (gemeint sind unsere prekären Arbeitsverhältnisse).
> Die Buchstaben „Bio“ verwandte man einmal im Zusammenhang mit Biologieunterricht bzw. Wissenschaft. Was man zu kaufen bekam, war selbstverständlich früher einmal „Bio“.
> Arten-, Insekten- oder Bienensterben gab es nicht.
> Massentierhaltung gab es auch noch nicht. Große Landwirte werden nun aber am meisten unterstützt.
> Das Wort „Umwelt“ habe ich früher nie gehört. Über Abgase, CO2, Klimaerwärmung, oder Ozonloch sprach man noch nicht, weil man keinen Anlass dazu hatte.
> Das Grundwasser war noch sauber.
> Das Wort Glyphosat kannte man noch nicht.
> Die Kühe hatten noch Hörner und grasten auf den Wiesen.
> Brillenträger oder Pillenschlucker unter Kindern waren bedauernswerte Ausnahmen.
> Die Armen werden nun immer mehr und die Reichen immer reicher. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander.
> Tafeln gab es früher nicht. Die Kanzlerin will damit nichts zu tun haben und besucht sie daher nicht, obwohl dort nicht nur Worte des Dankes an die Helfer notwendig wären, sondern auch Pläne für deren Überflüssig-Werden.
> Durch die Nullzinspolitik, die die EZB im Einverständnis mit der Kanzlerin betreibt, werden heutzutage die Sparer und Alten enteignet zugunsten der Industrie, die dadurch Kredite fast zum Nulltarif bekommt.
> Der Staat hatte einmal keine Schulden, sondern Rücklagen in einem „Juliusturm“ (so benannt nach dem damaligen Finanzminister). Heute sichern sich die Regierungsparteien einen Wahlsieg durch gigantische Subventionen. D.h.: Die Enkel bezahlen die Wiederwahl.
> Die Unternehmen trugen einmal die überwiegende Steuerlast, aber heute bekommen sie Milliarden-Subventionen. Nun wird der Staat überwiegend von den Bürgern über die Einkommenssteuer finanziert.
> Es gab noch keine Globalisierung mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmerlöhne von ausländischen Hungerlöhnen gedrückt werden und die deutschen Bauern Konkurrenten in aller Welt bekommen haben, die unter ganz anderen Bedingungen arbeiten können.
> Polizeibeamte waren Respektspersonen und nicht Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails.
> Gewalt gegen Schiedsrichter, Sanitäter usw. gab es noch nicht. Heute brauchen sogar Kliniken ein Sicherheitspersonal.
> Nach dem Krieg kamen Gastarbeiter zu uns und keine Flüchtlinge.
> Die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr.
> Das hat es früher nicht gegeben, nämlich dass Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht leben konnten und „aufstocken“ mussten.
> Es gab keinen Klimawandel.
> Man lebte ohne Plastik.
> Man hatte Sinn für Anstand und Ordnung und warf daher keine Abfälle auf den Boden.
> Chemie in den Nahrungsmitteln gab es fast nicht.
> Früher waren die meisten Frauen mit ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter voll beschäftigt und zufrieden.
> Die durchschnittlichen Fahrten zum Arbeitsplatz verlängern sich von Jahr zu Jahr. Wie viel Zeit des Lebens wird dadurch verschwendet!
> Im Alter erwarten jeden 5. Bürger Altersarmut. Die Zahl steigt ständig.
> Die Zahl der Wohnungslosen steigt.
> Es gab früher noch das „Wir“ und nicht die Spaltung in „die da oben“ und die „Menschen draußen im Lande“, wie die Politiker uns oft anreden.
> Es gab noch keine Protestwähler, weil die Demokratie noch nicht so kaputt war.
> Man stellte einmal Qualitätsprodukte „made in Germany“ her. Heute baut man oft in Produkte Sollbruchstellen ein.
> Die Zahl der Suizide steigt.
> Die Arbeitsverhältnisse sind so, dass Burnout und psychische Erkrankungen ständig zu nehmen.
> Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr in „die da oben“ und den Rest, in Rechtsextreme und Linksextreme. In Arme und Reiche…
> Wir haben einen sozialen Klimawandel. Anstand und Ehrlichkeit werden durch die Geldgier außer Kraft gesetzt. Beispiel: Der „Bankier“, der früher seine Kunden ehrlich beriet, ist vom „Banker“ ersetzt worden, der seine Kunden als Melkkuh betrachtet (Andrehen von Ostimmobilien usw.).
> Die Kanzlerin, die oft als Friedensgarantin gesehen wird, wäre mit Bush in den Irakkrieg gezogen und setzt nun die Bundeswehr im sinnlosen Afghanistankrieg ein, während die wehrfähigen Aghanen hier gemütlich im Asyl leben.
Nicht für alles ist die Kanzlerin verantwortlich. Teilweise reichen die Wurzeln in die frühere Zeit. Aber da fehlt es am Gegensteuern. Insgesamt jedenfalls ist sie für ein Klima verantwortlich, gegen dessen Trend sie sich nie richtig eingesetzt hat. Viel Arbeit für ihren Nachfolger!
Wir brauchen eine völlig andere Stimmung im Land.