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Merkel hinterlässt ein Trümmerfeld

Gerade noch beklagte ich das Schwinden der Mittelschicht als Gefahr für die Demokratie, da lese ich jetzt, dass immer mehr Pflegebedürftige auf Sozialleistungen angewiesen sind.
Ja, es ging abwärts in Deutschland unter Merkels Kanzlerschaft, was sie mit dem Gerede vom dauernden „Aufschwung“ kaschierte.
Wenn die Kanzlerin nun bei ihrem Abschied Lobeshymnen zu hören bekommt, so darf nicht übersehen werden, dass sie bei all ihren Verdiensten doch einen Scherbenhaufen hinterlässt. Das zeigt sich sogar an den Äußerungen ihrer Parteifreunde, die von der Notwendigkeit eines „Neuanfangs“ oder „Aufbruchs“ sprechen. Das erinnert mich irgendwie an die Zeit nach dem Krieg, als wir Deutschland aufbauen mussten, also einen Neuanfang brauchten. Ihre Zeit war die des Merkelismus. Und wie dieser Raubtierkapitalismus ausgesehen hat, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
Sogar unser Wirtschaftsstandort ist nun gefährdet:
https://web.de/magazine/wirtschaft/marode-strassen-internet-wirtschaftsstandort-deutschland-konkurrenzfaehig-36355766
Auch hier habe ich in zahlreichen Beiträgen beschrieben, wie Deutschland abstürzt, u.a. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/03/deutschland-stuerzt-ab-ranking-der-unis/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
Und ich habe immer wieder aufgerufen: „Deutschland erwache!“, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/27/deutschland-erwache-3/
Es hat alles nichts genützt.
Das System Merkelismus muss überwunden werden. Die immer gewaltsameren Demonstrationen wie gerade in Brüssel zeigen, wohin der derzeitige Raubtierkapitalismus führt. Eines Tages könnte er nicht mehr beherrschbar sein. In Brüssel musste die Polizei schon auf Menschen schießen. Vielleicht kommt es bei uns beim Streit über die Impfpflicht auch zu einer Demonstration, die den Charakter einer Revolte annehmen könnte.
Selbst die schwärzesten Unionsmitglieder haben erkannt, dass es so nicht weiter geht. Überall in den C-Parteien wird ein „Aufbruch“ oder „Neuanfang“ gefordert. Man fragt sich: warum erst jetzt nach der herben Wahlniederlage? Hätte man in der Union nicht schon früher die Augen aufmachen können oder besser noch den Mund?

Respekt, Frau Buder!

Die CDU hat einen großen Fehler gemacht, als sie Frau Buder nicht ermöglicht hat, an der Wahl des Parteivorsitzenden teilzunehmen. Das wäre ein Zeichen dafür gewesen, dass die Demokratie auch unten an der Basis angekommen ist:

CDU: Wahl des Parteivorstands – Mein Beileid, Frau Buder

Wenn nun drei alte Männer den Scherbenhaufen zusammen kehren wollen, den die Kanzlerin hinterlassen hat, so ist davon nicht viel zu erwarten: Haben die drei jemals den Mund aufgemacht, um die schlimmsten Missstände zu beseitigen?
Schäbig ist, dass etliche Parteimitglieder Frau Buder vorwerfen, es sei ihr nur um Aufmerksamkeit gegangen. Nein, ihre Kandidatur war wichtig, weil sie zeigt, wie es um die Union steht.
Man könnte natürlich gegen Frau Buder einwenden, sie habe nicht genug Erfahrung, um eine Partei zu führen. Aber hat man je nach Erfahrung gefragt, als man zwei Frauen zu Verteidigungsministerinnen machte? Frau Buder ist intelligent und hätte sich schon in den Job einer Parteivorsitzenden eingearbeitet. Ihre Wahl wäre ein Paukenschlag gewesen, mit dem die Basis hätte zeigen können: Wir wollen einen totalen Neuanfang und brechen mit Frau Buder auf.

Der Scherbenhaufen der Frau Merkel

Die scheidende Kanzlerin hinterlässt einen Scherbenhaufen. Gerade lesen wir auch in diesem Beitrag wieder, wie es um den Wirtschaftsstandort Deutschland steht:
https://web.de/magazine/wirtschaft/marode-strassen-internet-wirtschaftsstandort-deutschland-konkurrenzfaehig-36355766
Auch hier habe ich in zahlreichen Beiträgen beschrieben, wie Deutschland abstürzt, u.a. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/03/deutschland-stuerzt-ab-ranking-der-unis/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
Und ich habe immer wieder aufgerufen: „Deutschland erwache!“, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/27/deutschland-erwache-3/
Es hat alles nichts genützt.
Das System Merkelismus muss überwunden werden. Die immer gewaltsameren Demonstrationen wie gerade in Brüssel zeigen, wohin der derzeitige Raubtierkapitalismus führt. Eines Tages könnte er nicht mehr beherrschbar sein. In Brüssel musste die Polizei schon auf Menschen schießen.
Selbst die schwärzesten Unionsmitglieder haben erkannt, dass es so nicht weiter geht. Überall in den C-Parteien wird ein „Aufbruch“ oder „Neuanfang“ gefordert. Man fragt sich: warum erst jetzt nach der herben Wahlniederlage? Hätte man in der Union nicht schon früher die Augen aufmachen können oder besser noch den Mund?

Zitat zum Thema Politik

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Je größer eine Organisation wird, desto weiter entfernt sie sich von ihren Idealen.
H. Pöll


Das sehen wir bei den Parteien oder bei der Kirche. Was hat die reiche Kirche noch mit dem armen Jesus gemein? Und was ist an der CDU noch wirklich christlich? Doch nicht der Merkelismus!
Mehr über den Autor auf der Homepage.

 

Weg aus der VW-Krise?

Man sollte das eigene Wirken vom Ende her denken, riet einst Steven Covey. Auch die Kanzlerin zitierte diese Weisheit in Ihrer Rede zu Schäubles Geburtstag: „Respice finem“. Denken wir also so, wie die Kanzlerin meint:

Zur Zeit befinden sich die immer gehätschelten Kinder der deutschen Wirtschaft, nämlich die Autohersteller, in der Krise:
https://web.de/magazine/wirtschaft/vw-informiert-belegschaft-lage-wolfsburg-krach-diess-36314840
Diese Gefahr war voraus zu sehen, denn Leuten wie Musk haben wir nichts entgegen zu setzen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/27/deutsche-autoindustrie-in-gefahr/
Was also ist zu tun? Legen wir das Denken vom Ende her Merkels  Politik zu Grunde, so bedeutet das: Immer mehr Prämien für Autokäufe, immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse, bei denen der Staat einen Teil des Lohns übernimmt, und immer mehr  Geld für die Forschung über Weiterentwicklungen. Vom Ende her gedacht würde das bedeuten, dass der Staat schließlich alles bezahlt.
Und es muss auch in der neuen Regierung jemand genau so wie Merkel die schützende Hand über unsere Vorzeigeindustrie halten: Es darf auf keinen Fall geschehen, was auch nach Auffassung des Bundesumweltamts unbedingt geschehen muss: Streichung der Pendlerpauschale und Tempolimit. Hier tritt Lindner auf die Bremse – insoweit ein „würdiger“ Nachfolger der Kanzlerin.
Klimaschutz ade! Es lebe die deutsche Autoindustrie! Aber wie lange noch? Wird sie das Schicksal unserer Foto- und Bekleidungsindustrie sowie vieler deutscher Werften teilen?

Zitat zum Thema Politik

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Du kannst als Politiker so ziemlich alles machen, was du willst: Die Leute gewöhnen sich mit der Zeit sogar daran, dass sie immer ärmer werden.
H. Pöll

Beispiel: https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Wieso beurteilen 46 % die Kanzlerschaft Merkels positiv?

„Eines der gefährlichsten Gifte heißt Gewöhnung.“

So steht es heute in meinen Aphorismen. Um es mit einem Beispiel zu beweisen:
Viele christliche Familien haben im Esszimmer bzw. der Essecke ein Kruzifix. Man hat sich daran gewöhnt und sieht nicht mehr das Bild eines Menschen(-sohnes), der Entsetzliches erleiden musste. Sonst würde den Menschen der Appetit vergehen unter einer solchen Darstellung.
Und mit der Kanzlerin ist es ähnlich: Man hat sich an sie gewöhnt und man schluckt ihren „Merkelismus“ als „alternativlos“, wie sie zu sagen pflegt. Und weil sie alles mit sanfter Hand macht, spürten es die Bürger gar nicht recht, dass es mit ihnen und Deutschland immer mehr bergab gegangen ist.

Wie der Merkelismus Deutschland verarmen lässt

Die Sparer in Deutschland verlieren durch die Inflation im Jahr 116 Milliarden Euro. Das ist auch eine Erscheinung des Merkelismus. Da kann man nur sagen: Die Kanzlerin ist genial. Sie tut nichts gegen diesen Diebstahl an den Bürgern, denn dadurch werden die Schulden des Staates minimiert. Hätten wir eine feste Währung, müsste man diesen Betrag durch Steuererhöhungen herein bringen. Da geht die Kanzlerin lieber einen anderen Weg: Es macht es doch weniger Wirbel, dasselbe durch Inflation zu erreichen. Die wird vom Bürger als eine Art von Kismet hingenommen, auch wenn die Kanzlerin nichts unternimmt, um gegen zu steuern.

Werfen wir in diesem Zusammenhang noch einen Blick auf sie auf die Nullzinspolitik, die zwar von der EZB betrieben wird, aber niemals gekommen wäre, wenn sich die Kanzlerin gewehrt hätte.
Stellen Sie sich vor, die Regierung würde ein Gesetz erlassen, nach dem Sie verpflichtet sind, Ihr Auto kostenlos zur Verfügung zu stellen. Was würden Sie sagen? Na, sehen Sie! Aber Sie protestieren nicht dagegen, dass Sie nichts dafür bekommen, wenn Sie Ihr Geld über die Nullzinspolitik kostenlos den Unternehmen zur Verfügung stellen müssen. Wenn man das einrechnet, so ist der Schaden, den alle Bürger durch Inflation und Nullzinspolitik erleiden, noch viel größer. Es gab Zeiten, da erhielt der Bürger für seine Sparleistung etwa 5% Zins.
Man sollte einmal ausrechnen, wie viel Geld den Bürgern durch die Nullzins- bzw. Strafzinspolitik verloren geht. Rechnet man das Ergebnis mit den 116 Milliarden Inflationsverlust zusammen, dann ergibt sich eine gewaltige Summe, die zeigt, wie sehr die Bürger im Zeitalter des Merkelismus verarmt sind – und das ganz ohne Steuererhöhungen.
Da frage ich mich doch, warum ein Teil der Bevölkerung der scheidenden Kanzlerin gute Noten gibt. Ist das vielleicht die Ursache:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/16/hilfe-wir-werden-immer-duemmer-sogar-lebensgefaehrlich-bloede-in-der-corona-krise/

 

Debakel der Union: worüber man nicht spricht

Es ist ganz merkwürdig, dass das Debakel der Union nicht eine Diskussion anstößt, die es früher einmal gegeben hat: Sollte nicht die Amtszeit des Bundeskanzlers bzw der Kanzlerin auf höchstens 2 Jahre begrenzt werden, wie es wohlweislich in vielen Ländern üblich ist?
16 Jahre Merkelismus haben unser Land zu einem „Sanierungsfall“ (Lindner) gemacht. Und auch die Regierungspartei selbst ist zu einem „insolventen, politischen Sanierungsfall“ (Merz) geworden.
Deutlicher kann sich doch nicht zeigen, welchen Schaden die zu lange Regierungszeit der Kanzlerin angerichtet hat: Nicht nur der Staat insgesamt, sondern auch die Regierungspartei selbst leidet unter dem Debakel. Sie war zu abgehoben, um noch sehen zu können, warum ihre Wahlniederlage zwangsläufig sein musste. Stimmen wie diese hier, die den Merkelismus kritisiert haben, wurden überhört. Man glaubte nach einer so langen Regierungszeit, man säße selbstverständlich weiterhin sicher im Sattel. Bezeichnend ist, dass die Union immer noch nicht recht zu wissen scheint, woran ihr Absturz lag, obwohl es auf der Hand liegt: Abgesehen davon, dass der undemokratisch aufgestellte Kanzlerkandidat nicht der richtige Mann war, sahen doch sehr viele Wähler unser Land auf dem falschen Weg. Der wäre womöglich vermieden worden, wenn Merkel nach 2 Amtsperioden abgelöst worden wäre. Dann hätte man eher aus der „Alternativlosigkeit“ (#) heraus gefunden, allerdings nicht mit Brinkhaus, der das Koalitionspapier der Ampel als „strammste Linkskoaltion“ bezeichnete: Wo steht da etwas darüber, wie die Schere zwischen Arm und Reich nicht mehr weiter auseinander gehen darf? 12 Euro Mindestlohn ändern daran nichts, so notwendig der auch ist.

Wieso eigentlich Pflegegeld?

Wieso gibt es eigentlich Pflegegeld? Das frage ich mich, seit ich einen Pflegefall zu betreuen habe. Früher war es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich in der Familie beistand, wenn einer der Betreuung bedurfte. Man hätte es absurd gefunden, wenn man dafür bezahlt worden wäre.
Nun gibt es die Pflegeversicherung und die gibt das Geld mit vollen Händen aus. Ich erhalte für die Pflege monatlich 545 Euro. Bayern zeigt sich großzügig und legt noch 100 Euro drauf.  Wieso eigentlich?
Wenn man Hilfsmittel oder Hilfe benötigt, werden die ja sowieso extra bezahlt.
Ich lebe als Betreuer wesentlich billiger als vorher. Wir können nicht mehr in Urlaub fahren. Auch zum Essen gehen können wir nicht mehr, was statt bisher 25-30 Euro kostete. Nun koche ich selbst und gebe ich manchmal nur 1 Euro pro Nase aus:

Danke Corona!

Und so denke ich mir, ob es nicht unanständig ist, für die Pflege Geld zu verlangen. Dazu fallen mir zwei arme Verwandte von früher ein. Die hätten eigentlich Anspruch auf Sozialhilfe gehabt, aber es kam für sie einfach nicht in Frage, dem Staat zur Last zu fallen.
Ich denke da heute anders. Im Zeitalter des Merkelismus werden die Menschen immer mehr enteignet, und so betrachte ich das Pflegegeld als Ausgleich dafür, was man mir gestohlen hat.
Und heute meinen die Menschen sowieso, dass jede Leistung zu bezahlen ist, auch wenn es sich um einen selbstverständlichen Liebesdienst handelt.