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Endlich, Herr Söder!

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Endlich hat mal ein Politiker das aufgegriffen, was ich hier schon öfter geschrieben habe: Warum sollen unsere Soldaten in Afghanistan ihr Leben für die Freiheit einsetzen, während die jungen afghanischen Männer hier gemütlich von den hohen staatlichen Unterstützungsleistungen leben?

https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/06/afghanistan-ist-absurdistan/

Mit Herrn Söder stellt nun endlich auch einmal ein Politiker diese Frage. Wahrscheinlich kommt das bei den Gutmenschen nicht gut an. Deshalb hat sich offenbar sonst keiner getraut, so etwas zu fragen.
Hier noch ein Tipp für Herrn Söder:
In Bayern braucht man immer „eine Sau, die durchs Dorf getrieben wird“, also jemanden, auf den eingeprügelt wird. Dies ist eine Rolle, die zur Zeit Herrn Söder zugeteilt wird. So ist er besonders bei den Kabarettisten als Opfer sehr begehrt, und wenn auch das, was man über ihn verbreitet, noch so verkehrt ist. So ist das nun einmal mit dieser ihm zugeteilten Rolle, mit der er sich in die Reihe von Wulff, Sarrazin & Co einreiht.
Heraus kommen könnte er aus dieser Rolle, wenn er sich auch weiterhin mit unorthodoxen Ideen zur Asylpolitik hervor tun würde.
Unsere Asylpolitik ist ja, wie hier schon öfter beschrieben, total verlogen. Um die Exklaven Melilla und Ceuta baut man fast unüberwindliche hohe Zäune und zwingt so die Flüchtlinge, die lebensgefährliche Fahrt übers Mittelmeer zu unternehmen. Und dann bedauert man die vielen Toten.
Wenn man das Asylrecht wirklich ernst nehmen würde, müsste man an den Exklaven Grenzübergänge einrichten, bei denen sich Asylsuchende melden könnten. Aber das geht nicht, weil dann zu viele kämen.
Deshalb müsste das Asylrecht von Grund auf neu überdacht werden: Es ist ja unter dem Eindruck der national-sozialistischen Verfolgung entstanden und nicht für einen Massenexodus gedacht. Dieser muss nicht nur faktisch, sondern auch in den Rechtsregeln begrenzt werden. Wir können ja nicht halb Afrika bei uns aufnehmen. Ein Politiker, der so etwas ausspricht, was andere durch Missachtung des Rechts tun, hätte einen Preis verdient. Aber keiner traut sich, eine Änderung des Asylrechts zu fordern, das übrigens schon deshalb unmenschlich ist, weil es nur die politisch Verfolgten schützt, nicht aber diejenigen, die vom Hungertod bedroht sind.

Erklären Sie mir das, Frau Merkel!

Merkel

Wir sahen im Fernsehen, dass Tausende Afrikaner an den 6 m hohen Grenzzäunen um die Exklaven Ceuta und Melilla stehen und auf spanisches Gebiet vordringen wollen. Hunderten ist es gelungen, aber etliche haben ihr Leben lassen müssen.
Was ich nicht verstehe, ist dies: Wenn man das Asylrecht ernst nimmt, müssten doch all diese Afrikaner am Grenzübergang der Exklaven erscheinen können und um Asyl nach suchen können. Anscheinend wird das Asylrecht aber dort nicht angewandt.
Und eigentlich sollte – so gesehen – das Überklettern der Zäune die Situation der Flüchtlinge nicht verbessern: Wer keinen Anspruch auf Asyl hat, wird gleich wieder abgeschoben.
Vielleicht sollte man überlegen, ob nicht das illegale Eindringen in die EU als Grund für die sofortige Ausweisung angesehen werden sollte.
Und noch eine Frage: Warum leben die wehrfähigen Afghanen bei uns von der Unterstützung, während unsere Soldaten in deren Heimat ihr Leben einsetzen?

Regierung schlimmer als PEGIDA?

Was sind wir doch für Heuchler! Unser Gutmenschentum lässt viele mit Abscheu auf PEGIDA herab blicken. Indirekt macht man PEGIDA sogar gelegentlich dafür verantwortlich, dass es zu Exzessen gegen Ausländer kommt, indem man sagt, PEGIDA habe den Boden dafür vorbereitet. Von Seiten der Regierung hört man nun immer wieder den Begriff „Willkommmenskultur“. Das ist schon eine seltsame Willkommenskultur, die dazu führt, dass gerade 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind. Unsere Regierung und die EU praktizieren an den Außengrenzen Europas genau das, was sie PEGIDA vorwerfen: Abschottung gegen Ausländer.
Sollte man meinen, dass PEGIDA indirekt für Übergriffe gegen Ausländer verantwortlich sei, so ist das nichts gegen die indirekte Verantwortung der Regierung für das Ertrinken von Flüchtlingen: Die menschliche Rettungsmaßnahme „Mare Nostrum“ der italienischen Regierung wurde ja bekanntlich eingestellt, weil sie zu teuer war.
Wenn man wirklich ernst machen würde mit der Willkommenskultur, dürfte man in Melilla keine hohen Zäune errichten, sondern müsste einen Schalter für Asylanten eröffnen. Aber das geht ja nicht, weil dann halb Afrika zu uns käme. So haben wir eine Art von eisernem Vorhang an den Außengrenzen der EU. Trotzdem umgibt sich unser Land mit dem Anschein von Hilfsbereitschaft.