Schlagwort-Archive: Meinungsfreiheit

Man darf immer weniger sagen

Bevor man bei uns etwas sagt, was zwar richtig ist, aber auch schon von den Nazis gesagt wurde, hält man lieber den Mund.
Auch sonst gibt es Themen, die man besser meidet oder nur mit äußerster Vorsicht behandelt. Gerade hat sich unser Landrat mit dieser Äußerung gewaltig in die Nesseln gesetzt:
»Leider Gottes haben wir immer noch viele illegale Wirtschaftsflüchtlinge in unseren Unterkünften. Ansonsten würden die Kapazitäten jetzt für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung stehen.«
Recht hat er, denn bei uns leben viele, deren Asylanträge abgelehnt wurden, die aber trotzdem geduldet werden. Aber sagen darf man so etwas nicht, wenn man nicht anecken will.

Was wir bräuchten, sind mehr Menschen, die sich vor einem Anecken nicht scheuen. Hier ist einer, der sich zu sagen trat, was ein Politiker niemals sagen würde:
„Es war nicht alles schlecht in der Nazi-zeit“:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/07/hitler-und-adenauer-waren-besser/

Ich stehe nicht allein mit meiner Ansicht, dass die Meinungsfreiheit sogar hier bei WordPress immer mehr eingeschränkt wird. So äußerte der Künstler Ai Weiwei gerade:
„Was mich mehr beunruhigt, ist der Westen: Ihr habt auch deutliche Probleme mit Zensur und Meinungsfreiheit. Ihr benützt diese Begriffe mehr als Propaganda, als dass ihr wirklich einen freien Fluss von Informationen gewährleistet. Das ist ein echtes Problem des Westens, das aber ignoriert wird.“
Eine Gefahr der Demokratie besteht darin, dass es einen Mainstream gibt, der in den subventionierten Medien verbissen verteidigt wird. So wurden die Impfgegner bisher als Idioten hingestellt. Dass es auch unter dem medizinischen Personal und unter den Ärzten gar nicht wenige Impfgegner gibt, die sicherlich keine Idioten sind, wurde praktisch bisher ignoriert.
Ein weiteres Beispiel für die Einschränkung der Meinungsfreiheit ist das Framing, das eine Abart des von den Politikern so scheinheilig bekämpften Populismus darstellt. Wir sehen das beim Streit über das Tempolimit. Wenn man sachlich diskutieren würden stünden sich die Bewegungsfreiheit der Bürger einerseits und anderseits die Zahlen der Verkehrstoten und die erhöhte Luftbelastung gegenüber und man sollte sachlich fragen: Nehmen wir für die Raserei solche Nachteile in Kauf?
Aber nun kommt Lindner mit seinem Framing und spricht von „Verbotspolitik“ gegen die freien Bürger. Er geht dadurch mit einem mentalen Holzhammer gegen sachliche Argumente vor. Das ist Populismus pur. Ja, Herr Lindner, wir haben tatsächlich eine Verbotspolitik. Ist Ihnen das schon aufgefallen? In den Städten gilt Tempo 50 und Diebstahl ist verboten.

 

YouTube – ein unerhörter Angriff auf die Meinungsfreiheit

Ich habe hier schon öfter beklagt, dass es bei Corona keine Meinungsfreiheit mehr gibt. Man kann es ja verstehen, dass der staatlich gelenkte Mainstream die Querdenker als Idioten hinstellt, mit denen man nicht diskutiert, denn man will ja die Leute zur Impfung überreden und nicht durch anders Denkende verunsichern lassen.
Deshalb kommen in Diskussionsrunden im Fernsehen keine Querdenker zu Wort und auch die staatlich subventionierten Printmedien sind linientreu.
Die Folge davon ist, dass die Querdenker ins Internet ausweichen und sich in Demonstrationen zu Wort melden, die immer militanter werden, weil sich dabei auch alle möglichen Chaoten mit einreihen.
Was nun aber das Internet angeht, so habe ich dort ein hochinteressantes YouTube-Video gesehen, das inzwischen gelöscht wurde:
https://youtu.be/MgbG3mdF1pchttps://youtu.be/MgbG3mdF1pc
Das wurde deshalb gelöscht, weil es angeblich nicht den Nutzungsbedingungen von YouTube entsprach. Ist vielleicht dort der Satz enthalten, dass die Videos linientreu sein müssen?
Was war in dem Video zu sehen? Ein Informatiker hat ganz sachlich die amtlichen Coronazahlen wissenschaftlich auf einen Nenner gebracht und damit vergleichbar gemacht. So hat er beispielsweise ganz richtig gesagt, man können nicht einfach die Sterbezahlen der verschiedenen Jahre vergleichen, sondern müsse sie genauer untersuchen, um zu einem einwandfreien Ergebnis zu kommen:
Wenn also wie bei uns immer mehr Menschen leben, müssen also auch mehr sterben.
Und wenn nun bei uns mehr alte als junge Menschen leben, müssen auch so gesehen ganz natürlich auch ohne Corona mehr Menschen sterben. Man muss also die Mortalität der verschiedenen Altersklassen vergleichen und dann auf einen gemeinsamen Nenner bringen.
All dies und weiteres hat der YouTuber in mühevoller Kleinarbeit unternommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Coronazeit nicht zu einer erhöhten Sterblichkeit geführt hat. Die höchste Sterblichkeit der letzten Jahre gab es demnach 2014.
So etwas darf man bei YouTube nicht schreiben. Da muss man erst klagen:
https://web.de/magazine/digital/youtube-hausrecht-gerichtsentscheidungen-stellen-teuer-36132644

Schlimme Nachricht: Meinungsfreiheit ade!

Hätten Sie das gedacht? Das darf doch nicht wahr sein: Nach einer Allensbach-Umfrage haben nur 45 Prozent der Befragten noch das Gefühl, die politische Meinung in Deutschland könne frei geäußert werden.
Ist unsere Bundesrepublik so weit herunter gekommen, dass eines der wichtigsten Wesenselemente einer Demokratie, nämlich die Meinungsfreiheit, verloren gegangen ist? Schlimm! Schlimm!
Aber keine Sorge: Ich nehme mir hier trotzdem die Freiheit, zu schreiben, was ich für wichtig halte.
Was nun wichtig wäre: Es müsste genau untersucht werden, woran es hapert. Aber das wird nicht geschehen, denn die Regierung profitiert von der Einschränkung der Meinungsfreiheit. Sie braucht den Mainstream der gekauften (subventionierten) Medien und des Staatsfernsehens.

Oma, die Umweltsau: Was sind wir doch für ein humorloses, hysterisches Volk geworden

Wird bei uns demnächst auch das Lachen verboten? Das Lied über Oma, die Umweltsau, lässt solche Befürchtungen aufkommen.
Über dieses Thema habe ich ja schon hier geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/oma-die-umweltsau-was-sind-wir-doch-fuer-ein-humorloses-hysterisches-volk-geworden/
Wie sehr ich Recht hatte, zeigt nun die neueste Meldung in dem Medien: Wegen des Liedes über Oma, die Umweltsau, sind 200 Strafanzeigen erstattet worden. Haben die Leute nichts anderes zu tun?
Müssen jetzt die Kabarettisten dauernd Angst haben, sich wegen irgendeines Beitrags vor Gericht verantworten zu müssen? Wohl kaum, denn die Urteile in den Fällen Künast und Erdogan zeigen, dass der Schutz der Ehre gehend dem Schutz der Meinungsfreiheit zum Opfer gefallen ist.
Die Anzeigen sind also völlig sinnlos. Aber die Justiz kann sich freuen: Sie kann 200 Fälle in einem Aufwasch erledigen und so ihre Erfolgsstatistik wesentlich verbessern.

4. Fehler von AKK: Ihre Rezo-Manie

Gerade habe ich über drei Fehler von AKK geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/27/die-drei-gravierenden-fehler-der-akk/
Und nun tritt sie schon wieder in ein Fettnäpfchen, um einen gravierenden Fehler mal etwas milde zu umschreiben: AKK war offenbar von allen guten Geistern verlassen, als sie meinte: „Was wäre eigentlich in diesem Lande los, wenn eine Reihe von, sagen wir, 70 Zeitungsredaktionen zwei Tage vor der Wahl erklärt hätten, wir machen einen gemeinsamen Aufruf: ‚Wählt bitte nicht CDU und SPD‘? Das wäre klare Meinungsmache vor der Wahl gewesen.“
Ja und? Warum soll nicht jeder auch vor der Wahl seine Meinung äußern dürfen? Wohin die von ihr angestoßene Debatte führt, zeigt die Forderung des CDU-Bundesvize Thomas Strobl nach Regeln fürs Netz: „Wer glaubt, er sei im Internet im rechtsfreien Raum, obliegt einfach einem Irrtum.“
Was soll das? Wir haben bereits Rechtsregeln, die auch fürs Internet gelten: Das Strafrecht mit den Vorschriften über die Beleidigung und üble Nachrede sowie den Anspruch auf Unterlassung und den Widerruf.
Wer sich so äußert wie die beiden, legt die Axt an eine der wichtigsten Freiheitsrechte der Demokratie: die Meinungsfreiheit. Da muss man deutlich sagen, was schon der alte Ovid gefordert hat: „Principiis obsta!“ Oder wie es gerade der alte Gysi gesagt hat: „Die Demokratie war noch nie so gefährdet wie jetzt.“
Ein schwerer Fehler ist es auch, wenn AKK mit ihrer Äußerung in der Rolle der beleidigten Verliererin verharrt, anstatt voran zu schreiten, indem sie alles tut, um die alternativen Energien so schnell wie möglich durchzusetzen. Der Irrweg in die Atomindustrie wurde mit 304 Milliarden subventioniert. Da sollte doch der Ausstieg aus der Braunkohle kein Problem sein. Also alle an einen Tisch, Klartext reden und dann anpacken!

Bei den Nazis gab es mehr Meinungsfreiheit!

Ich bin im Dritten Reich groß geworden. Es wird immer so getan, als lebten wir heute im Gegensatz zur Nazi-Zeit in einer Ära der Meinungsfreiheit. Das stimmt jedoch überhaupt nicht. Im Dritten Reich durfte man nichts Negatives über Hitler sagen, und defätistische Äußerungen über den Krieg waren auch verboten. Aber sonst konnte man frei reden.
Auch nun in unserer Demokratie dürfen wir nicht alles sagen. So ist beispielsweise die Leugnung des Holocausts gesetzlich verboten. Was aber schlimmer ist, ist die „Political Correctness“, die heute bestimmt, was gesagt werden darf und was nicht. Sie schränkt die Meinungsfreiheit mehr ein, als die Gesetzeslage in der Nazi-Zeit.
Ich habe das schon mehrfach erfahren: Als ich mich in meinem Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ für das traditionelle Familien-Modell stark gemacht habe, bin ich fürchterlich beschimpft worden. Ähnlich erging es dann Jahre später auch Eva Herman, die auch so etwas geschrieben hat.
Ein anderes Mal habe ich einen Gastwirt in Schutz genommen, über den die gesamten Medien hergefallen sind, weil er in seinem Hotel keine Kinder haben wollte. Sein Bild prangte groß auf der Titelseite von Bild, als wenn es sich um einen gesuchten Verbrecher handeln würde.
Die Homosexualität ist ein totales Tabu-Thema. Es gilt Wowereits Satz: „Das ist gut so.“ Wehe wenn einer was dagegen sagt: In Österreich stand ein Prälat am Pranger, weil er die Frage aufgeworfen hatte, ob Homosexualität heilbar sei. Ich habe gefunden, dass man doch einmal darüber diskutieren könnte, ob und in welchen Fällen Menschen, die unter ihrer homosexuellen Ausrichtung leiden, behandelt werden könnten. Ja, du liebe Zeit – ist man da über mich hergefallen. Ein anderes Mal habe ich eine Sendung über die Homosexualität in ARTE kritisiert, weil sie die wichtigsten Fragen nicht behandelt hatte. Man schrieb mir, man habe das ausgelassen, weil es „politisch nicht opportun“ gewesen wäre.
Nun lese ich gerade im Rahmen eines Interviews zum Film Fifty Shades of Grey folgende Sätze:
„Eine häufige sexuelle Fantasie von Frauen dreht sich um Vergewaltigung. Dabei geht es natürlich nicht um die Realität! Aber in ihrer Vorstellung sind sie die Regisseurinnen und bestimmen das Geschehen. Es wurde lange nicht untersucht, weil das nicht als politisch korrekt galt.“
http://web.de/magazine/gesundheit/fifty-shades-of-grey-30444650
Ich wüsste noch viele Beispiele. Die ganze Berichterstattung über die Ukraine ist eine bewusste Irreführung der Bürger. Aber darüber habe ich hier ja schon öfter geschrieben.
Das sollte genügen. Seien Sie also vorsichtig mit dem, was sie sagen oder schreiben!
Ich kann mir leisten, alles zu sagen und zu schreiben, denn ich bin ein freier Mann.
Und was ich sonst so alles von mir gebe, finden Sie auf meiner Homepage, besonders in der „Fundgrube“. Seien Sie doch so nett und schauen Sie mal herein!

Meinungsfreiheit

Ist es nicht merkwürdig, was wir unter Meinungsfreiheit verstehen? An sich sollte es ja so sein, dass jeder Freiheit eine Verpflichtung gegenüber steht, nämlich diejenige, wie diese Freiheit zu gebrauchen ist. Dazu gehört, dass man insbesondere auch die religiösen Überzeugungen anderer achtet. Wenn also im Islam die Darstellung Mohammeds verboten ist, muss ich diesen Religionsgründer nicht unbedingt karikieren. Aber wir feiern ja so etwas als die großartige Errungenschaft der Meinungsfreiheit, selbst wenn es Menschenleben kostet. Beispiel: Nach den Attentaten von Paris zeigte Charlie Hebdo einen weinenden Mohammed. Der Mainstream fand das großartig und bewunderte den Mut der Zeitschrift. Ich sah das anders: Für mich war klar, dass diese Karikatur Menschenleben fordern würde. Und tatsächlich hat ein wütender Mob in verschiedenen Ländern aus Rache dafür Christen abgeschlachtet und Kirchen angezündet. Weil dies voraus zu sehen war, hätte man eigentlich die Herausgeber der Zeitschrift wegen eines Tötungsdelikts anklagen müssen.
Wenn Sie dagegen protestieren: Menschenleben sind für mich mehr wert als die Meinungsfreiheit, die ja in diesem Fall überhaupt nicht eingeschränkt wäre, wenn man auf Mohammed-Karikaturen verzichtet hätte. Man hätte dasselbe, was man mit einem weinenden Mohammed ausdrücken wollte, auch so darstellen können: Zwei Moslems stehen im Regen und schauen zum Himmel hinauf; einer sagt zum anderen: „Mohammed weint!“
Mehr über Meinungsfreiheit hier:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/02/02/meinungsfreiheit-schon-merkwuerdig-20044850/

Was Sie niemals sagen dürften

Eigentlich schon merkwürdig!
Ich bin im Dritten Reich groß geworden. Da gab es aus heutiger Sicht betrachtet keine Meinungsfreiheit, denn man durfte nichts gegen die Nazis sagen.
Aber wenn ich die Situation von damals mit heute vergleiche, finde ich, dass man heute noch viel weniger sagen darf. Wir sind förmlich umzingelt von Tabus. Verbessert hat sich allerdings, dass man normalerweise nicht gleich eingesperrt wird, wenn man das Falsche sagt, dafür zieht man sich aber die öffentliche Ächtung zu und wenn man prominent ist, findet eine Art von Hinrichtung in den Medien statt.
Themen, bei denen man sich heute in die Nesseln setzen kann, gibt es viele. Überlegen Sie mal, ob Sie dies sagen dürften:
„Der Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten, beispielweise das Arbeitshaus oder den Zusammenhalt der Bevölkerung.“
„Homosexualität kann auch durch falsche Erziehung verursacht werden.“
„Kinder brauchen Vater und Mutter, deshalb darf es keine Adoption durch schwule Paare geben.“
„Die Verrohung der Jugend hat ihre Ursache in der Berufstätigkeit der Mütter.“
„Die Politik Israels gegenüber den Palästinensern ist verwerflich.“
„Die deutsche Wehrmacht hat enorme Leistungen erbracht.“
„Zu viele Migranten schaden unserem Land.“
„Armutszuwanderung.“
„Deutschtum.“
„Deutschland ist die größte Macht in der EU.“
„Gauck soll erst einmal seine persönlichen Verhältnisse ordnen…“
„Die Vereinigungen der Heimatvertriebenen sind anachronistisch.“
„Leute wie… (hier sind alle Steuerflüchtlinge einzusetzen) sollte man anspucken, statt sie als Promis zu behandeln.“
Es gibt vieles, was mancher gerne sagen würde, aber er traut sich nicht, denn es gilt immer noch die Warnung, die in der Nazi-Zeit an jeder Telefonzelle zu lesen war:
„Vorsicht! Feind hört mit!“