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Corona: Parvo contenti sumus

In meinem Gedächtnis ist aus dem Lateinuntericht auch noch nach 70 Jahren der Teil eines Spruchs hängen geblieben, von dem ich nicht mehr weiß, von wem er stammt:
„… parvo contenti simus“: Mögen wir mit wenigem zufrieden sein.
Und in Deutschland klappt dieser Spruch jedenfalls in politischer Hinsicht: Parvo contenti sumus – Wir sind mit wenigem zufrieden.
Ausgerechnet die Post, die ja eine immer wieder eine Zufriedenheitsumfrage in Deutschland durchführt, berichtet uns Jahr für Jahr, wie zufrieden die Deutschen sind. Auch die Politiker erzielen hohe Zustimmungswerte bei der Bewältigung der Corona-Krise.
Dass ich nicht zu den Zufriedenen gehöre, habe ich ja schon hier in zahlreichen Beiträgen geschrieben.
Nachtragen muss ich hier noch zweierlei:
Der FDP-Politiker Kubicki bezeichnete die eingeleitete Verteilung der FFP-2-Masken zu Recht als Realsatire: Da stehen nun Menschen, die an sich zu Hause bleiben sollten, Schlange vor den Apotheken, um solche Masken zu ergattern. Warum hat man diese denn nicht schon längst verteilt? Das hätte uns viel erspart.
Und aus der Regierung vernimmt man gerade, dass man nun die Entwicklung von Medikamenten genau so fördern will, wie man es beim Impfstoff gemacht hat. Und da frage ich mich auch: Warum ist dies nicht schon längst geschehen? Trotzdem zählt Spahn für viele zu den möglichen Kanzlerkandidaten.
Wie viele Tote hätte man vermeiden können, wenn man nicht so verschlafen reagiert hätte?

Witz zum Tag

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist lach.jpg.

Lach mit!

Der Arzt fragt seinen Patienten:
„Na, wie geht‘s?“
„Hervorragend!“
„Sie haben sich also genau an die Gebrauchsanweisung Ihres Medikaments gehalten?“
„Ja, natürlich! Ich habe die Pillendose immer gut verschlossen gehalten.“
(https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/21/zitat-zum-tag-565/)

Was Frauen nie erfahren dürfen


Hier eine arme von Schlafproblemen gezeichnete Frau


Bekanntlich leiden immer mehr Deutsche an Schlafproblemen. Laut Stern sind dies 80%. Und da denkt man natürlich darüber nach, was dagegen helfen könnte. Manche nehmen Medikamente.
Nicht wenige Männer sind Opfer einer immer wiederholten Verleumdung geworden, die da lautet: „Männer schnarchen.“ So haben viele von ihnen das Ehebett bzw. den Sündenpfuhl verlassen müssen.
Tatsächlich aber schnarchen Frauen laut Stern mehr. Die Frauen wollen das allerdings kaum glauben, weshalb sich empfiehlt, ein Tonbandgerät aufzustellen. Frauen, besonders Ehefrauen, sollten immer wieder dazu angehalten werden, die echte Realität wahrzunehmen, also nicht ihre eigene. ( vgl. auch den Eheratgeber für Männer)
Nun kommt neues Ungemach für die Männer. Frauen dürfen nie erfahren, was drei US-amerikanische Forscher festgestellt haben. Sie haben knapp 1.000 Haustierbesitzerinnen nach ihrem Schlafverhalten befragt. Sie fanden heraus, dass Frauen besser schlafen, wenn ein Hund an ihrer Seite liegt – und nicht ein anderer Mensch. Die Ergebnisse veröffentlichten sie in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Anthrozoös“.
Werden also die Männer im Bett bald durch Hunde ersetzt?



Medizin heute: „Aba xund samma!“


Bei einer Umfrage ergab sich, dass nur 9 % der Deutschen gesund leben, dass sich aber andererseits 61 % gesund fühlen. Da fragt man sich: Wie kann das sein? Und wie geht die Entwicklung weiter? Wie sieht der „gesunde“ Mensch im Jahr 2030 aus?
Die Antwort dürfte so ausfallen: Auch der zukünftige Mensch fühlt sich gesund, denn er ist desensibilisiert gegenüber allen möglichen Allergien. Er trägt eine Brille, ein Hörgerät und ein Gebiss. Er hat künstliche Knie- und Hüftgelenke, seine Verdauung arbeitet mithilfe von Medikamenten einwandfrei. Gegen seine chronische Verstopfung nimmt er andere Tabletten. Sein Kreuz ist durch teure Bandscheibenoperationen einigermaßen stabilisiert. Die Frauen sind durch sitzende Tätigkeiten unten undicht geworden und können daher nicht mehr lachen, wenn sie ihre TENA-Lady nicht eingelegt haben. Bei den Prostata-leidenden Männern ist es umgekehrt: Soweit sie nicht operiert sind, benötigen sie Mittel, um sich ein paar Tropfen aus der Blase abquetschen zu können. Burnout ist zum Ausweis für vollen Arbeitseinsatz geworden. Weil die Rente hinten und vorne nicht reicht oder später nicht reichen wird, weil die die Sommer unerträglich heiß werden und die Welt immer unsicherer wird, leiden immer mehr Menschen an Depressionen und müssen einmal im Jahr zur Reha… Aber sie fühlen sich genau so gesund wie die Menschen heute.
Trotzdem freuen wir uns, dass wir heute leben.

Die Drecksapotheke

arzt 001~1

Im Mittelalter gab es die Drecksapotheke. Man glaubte beispielsweise, aus Exkrementenasche ein Heilmittel gewinnen zu können.

Heute gibt es das Internet, und da wird ein Haufen Dreckzeug angeboten:

Gerade hörte ich im Radio, dass sich die Zahl der gefälschten Medikamente in den letzten 5 Jahren verdreißigfacht hat. Das ist kein Wunder, denn die Mafia verdient bei Potenzmitteln mehr als mit Rauschgift. Wer seine Medikamente im Internet bei dunklen Quellen bestellt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er billige Fälschungen bekommt. Aber auch Apotheker haben immer mehr mit gefälschten Heilmitteln zu tun. Wer garantiert ihnen denn, dass ihr Großhändler nicht auch im Trüben fischt? Wo soll das noch hinführen? Aber trösten Sie sich: Der Placebo-Effekt bringt ja auch was.

Sind die Amis krank?

Merkwürdig ist das schon: Die Amis stellen 5 % der Weltbevölkerung dar, aber von den weltweit inhaftierten Personen sind 20 % US-Amerikaner. Ist die Bevölkerung der USA vielleicht krank, wenn dort so viele Verbrechen begangen werden? Wenn von Amokläufen die Rede ist, dann kommen diese Meldungen meist aus den USA. Und es wundert uns nicht, dass es gerade erst am Venice Beach in den USA passiert ist, dass ein Autofahrer absichtlich Leute auf der Promenade zusammengefahren hat.
Eine Untersuchung darüber, warum dies alles passiert, wird es wahrscheinlich nie geben, denn so etwas werden mächtige Verbände zu verhindern wissen. Wenn die zunehmende Gewalt an den Lebensmittelzusätzen liegen sollte, wird die Industrie mit einem Aufgebot an Wissenschaftlern das Gegenteil belegen. Dasselbe wäre es, wenn man die Ursache im steigenden Medikamentenverbrauch sehen würde; gegen die Pharmaindustrie ist der Staat machtlos. Und sollte es an der mangelnden Erziehung liegen, weil beide Eltern arbeiten müssen und die Kinder allein vor dem Fernseher sitzen lassen, dann werden die Arbeitgeber einen solchen Verdacht ausräumen, denn sie brauchen die Frauen als Arbeitnehmerinnen.