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Corona: Der falsche Weg

Ich habe hier schon von Anfang an kritisiert, dass man bei der Bekämpfung der Pandemie auf dem falschen Weg ist. Man hätte von Anfang an die FFP2-Masken-Pflicht mit der ganzen Härte eines Gesetzes durchsetzen sollen und dem Volk erklären müssen, dass es sonst eine Impfpflicht geben müsse.
Dann hätte das Volk eher mitgemacht und es hätte wohl auch nicht die gewaltigen Demonstrationen gegeben. Das Virus sich dann wohl tot gelaufen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/12/05/corona-der-grosse-unsinn/
Inzwischen hat auch das renommierte Max-Planck-Institut meine Ansicht bestätigt: Es hat heraus gefunden: „Tragen die infizierte und die nicht-infizierte Person eine gut sitzende FFP2-Maske, ist liegt die Gefahr einer Ansteckung nach 20 Minuten selbst auf kürzester Distanz bei kaum mehr als ein einem Promille.“
Leider hat man die Maskenpflicht zu spät eingeführt und zu wenig durchgesetzt. Nun demonstrieren Zehntausende gegen die Impfpflicht, die eigentlich niemals hätte kommen müssen, und die Polizei ist so gut wie machtlos, was die Einhaltung von Abständen und Maskenpflicht auf den Massen-Demos anbetrifft. So kann sich das Virus gewaltig vermehren.
Vielleicht haben wir aber Glück und die Pandemie läuft in einer harmloseren Omikron-Endemie aus.

Verschweigen uns die Medien eine Amigo-Affäre in Bayern? ZDF-Blabla

Die Maskenaffären der Union haben das Volk empört und zu einem Absturz der C-Parteien in der Wählergunst geführt. Offenbar meint die Union, der Skandal sei mit dem Rücktritt einiger Angeordneter abgetan und werde dann bald vergessen.
Nein, wird er nicht! Das Volk hat Anspruch darauf, aufgeklärt zu werden, wie es zu den Skandalen kommen konnte.
Das ZDF kündigte eine solche Aufklärung in der Zoom-Sendung vom 26.5. an, aber man sah nur das, was zu erwarten war: das übliche Blabla über mehr Transparenz. Was aber fehlte, ist das Eingehen auf das Kernproblem: Wie war es möglich, dass beispielsweise Töchter ehemaliger hochrangiger bayerischer Politiker in einem geordneten Staatswesen Millionen an Maskendeals verdienen konnten? Da ist doch vielleicht etwas „faul im Staate Dänemark“. Und dem nachzugehen wäre Aufgabe der Medien. Aber da herrscht „das Schweigen der Lämmer“.
Manchmal dachte ich, es könne doch nicht sein, dass die gesamte Presse etwas verschweigt. Aber beispielsweise bei Seehofers unehelichem Kind war es so. Darüber wurde erst berichtet, als Seehofer „zum Abschuss freigegeben“ wurde.
Heute hängen die Printmedien am Subventionstropf de Staates. Und ZDF und ARD sind sowieso in staatlicher Hand. Was will man da erwarten?

In einem korrekt arbeitendem Staat wäre es an sich schon Aufgabe der Regierung, Rechenschaft darüber abzulegen, wie die Maskendeals gelaufen sind. Und wenn die Regierung meint, solche Affären durch Schweigen aussitzen zu können, müssten die Medien in dieses Wespennest hinein stechen.
Bayern ist ein exotisches Land, in dem es sogar möglich war, dass Abgeordnete ihre Kinder auf Staatskosten als Computerexperten anstellen konnten. Und da fragt man sich natürlich, ob die alten Seilschaften so funktionieren: Kann da einfach jemand mit Verbindungen zu einem Minister gehen und sagen: „Kauf mal die Masken von Firma X!“ und dann werden Masken auch gekauft, ohne dass Vergleiche mit anderen Produkten gestellt werden? Und dann fließen Millionenprovisionen, die womöglich auch noch geteilt werden?
Fragen, die beantwortet werden müssen, um die vom ZDF dauernd beschworene Transparenz herzustellen, wären diese:
Wer ist in den jeweiligen Skandalen für den Kauf der Masken verantwortlich?
Wie rechtfertigt der (die) Betreffende, dass er (sie) gerade diese Masken gekauft hat?

Wohlgemerkt: Es kann ja alles ganz korrekt vor sich gegangen sein: Vor dem Maskenkauf werden Angebote verschiedener Firmen eingeholt und verglichen. Dabei stellt sich heraus, dass die von einem Parteimitglied vorgeschlagene Firma das beste und billigste Angebot abgegeben hat und sie erhält dann auch den Zuschlag. Dann ist die Provision zu Recht verdient und nicht auf Grund einer Mauschelei. Weil wir aber nichts über eine solche Rechtfertigung hören, lässt uns das doch wohl nur das Schlimmste vermuten.

 

CSU: Schon wieder ein Masken-Deal. Herr Spahn, wir verlangen Aufklärung!

Jetzt gab es schon wieder einen Masken-Deal mit einer Millionenprovision für die Tochter des Ex-CSU-Ministers Tandler:
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/corona-masken-gewinn-101.html
Die Union scheint auf die Vergesslichkeit der Wähler zu hoffen, denn schon bei den früheren Maskendeal wurden wir nicht darüber aufgeklärt, wie so etwas überhaupt bei einer korrekten Verwaltung möglich ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/12/wahldesaster-fuer-cdu-csu-wegen-des-maskenhandels/
Nun ist es wieder dasselbe. Es kann ja durchaus in Ordnung sein, dass Frau Tandler die Millionen verdient hat, nämlich dann, wenn sich Herr Spahn bei allen Masken- und Schutzkleidungsherstellern umgesehen und nichts besser gefunden hätte als die von Frau Tandler ins Spiel gebrachte Firma. Dann hätte Frau Tandler die Provision verdient. Das müsste uns Herr Spahn aber erst mal detailliert dar tun.
Es geht nicht dauernd nach der bisherigen Methode: „Schwamm drüber und nach vorne blicken.“  Wie wär’s denn, Frau Anne Will, wenn Sie die Maskendeals mal zur Sprache bringen würden?  Es ist doch interessant, wie so etwas bei und möglich sein kann. Oder ist das Thema doch zu heiß?

Wie leicht man übrigens korrekt eine Millionenprovision verdienen kann, erfuhr ich von einem Bekannten. Der hatte einem Handwerker empfohlen, etwas zu tun, was ihm selbst nie eingefallen wäre, nämlich sich um einen Großauftrag bei einer deutschen Großbaustelle zu bewerben. Der Handwerker erhielt den Zuschlag und zahlte dem Bekannten die übliche Vermittlungsprovision von 3 %.

Der Staat als Selbstbedienungsladen

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Das wäre doch eine interessante Doktorarbeit, die aber wahrscheinlich nie vergeben wird: Es wäre doch sehr interessant, einmal zu untersuchen, wie es kommt, dass ausgerechnet Politiker der C-Parteien von den Maskenskandalen betroffen sind. Das kann doch kein Zufall sein.

„Sumpfblüten gedeihen nur im Sumpf.“

So heißt es in meinem heutigen Zitat. Gilt das nicht gerade auch für die Politik? Sind es nicht die C-Parteien gewesen, die sich so vehement gegen die Antikorruptionsvorschläge gewandt haben und für die ein „gläserner Abgeordneter“ ein Gräuel war? Erst jetzt unter dem Druck der belastenden Affären mussten die C-Parteien auf die Vorschläge der SPD eingehen. Das muss sehr weh getan haben.
Ist vielleicht der Merkelismus schuld daran, dass Abgeordnete der C-Parteien den Staat häufig als Selbstbedienungsladen begreifen?
Wenn nun jemand in einer Doktorarbeit untersuchen würde, wie das Umfeld aussieht, in dem so abscheuliche Dinge geschehen können wie die Maskenaffären, so wäre ihm die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sicher. Und seine Doktorarbeit könnte ein Bestseller werden.
Nur: Wo findet sich ein mutiger Doktorvater, der eine solche Arbeit vergibt?

Verstehen Sie das?


Liegt das daran, dass ich zu alt bin, oder geht es Ihnen auch so? Ich verstehe immer weniger, was in der Politik geschieht:

Nehmen wir als Beispiel AstraZeneca. Noch vor 2 Monaten war es für Alte nicht geeignet und sollte nur eine Schutzwirkung von 8 % entfalten. Nun plötzlich ist es umgekehrt: Es soll gut geeignet für die Alten sein und eine sichere Schutzwirkung entfalten. Ich verstehe nicht, wie es zu einem so plötzlichen Wandel kommen kann, es sei denn wir werden belogen.

Um beim Thema Impfen zu bleiben: Wir sind in einer Notsituation. Warum kann man nicht in einem freien Staat zulassen, dass sich hier Menschen mit dem russischen Impfstoff Sputnik oder mit einem in China bewährten Vakzin impfen lassen dürfen, ohne auf die langwierige Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) warten zu müssen? Wenn diese Mittel in Deutschland vertrieben würden, würden sich sehr viele damit impfen lassen und die Inzidenz-Zahlen würden rapide fallen.

Noch etwas zum Thema Pandemie: Herr Spahn, ich verstehe nicht, warum die Steuerzahler 2 Milliarden für die Verteilung der FFP-2-Masken bezahlen müssen, und die Apotheker sich dabei „dumm und dämlich“ verdienen konnten. Hätte die nicht jeder selbst zahlen können, notfalls durch leichte entsprechende Anhebung der Sozialhilfe?

Anderes Thema: In verstehe die ganzen pandemiebedingten Unterstützungsmaßnahmen der Regierung nicht:
Warum bekommt die Lufthansa 9 Milliarden an Unterstützung und andere Unternehmen müssen pleite gehen? Wäre es nicht besser gewesen, die Lufthansa in den Konkurs gehen und neu anfangen zu lassen, anstatt dasselbe Ergebnis mit viel Steuergeld beim jetzigen Prozess des Gesundschrumpfens zu erreichen?
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/29/da-muss-ich-mich-wieder-aufregen-corona-hilfen-rausgeschmissenes-geld/
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/14/unsere-schreihalsdemokratie-was-ist-der-unterschied-zwischen-adler-und-condor-lufthansa/
Wir können nur staunen über Ryanair. Die rührige Fluglinie kommt ganz ohne Unterstützung durch die Krise und hat nun gegen die Unterstützungsmaßnahmen geklagt:
Zu Recht beklagt Ryanair auch die Lohnsubventionen bei uns. Schon Trump hat ja auch mit Strafzöllen gegen deutsche Autos gedroht wegen der deutschen „Dumpinglöhne“. Wieso müssen wir die zu niedrigen Löhne mit Staatsgeldern aufstocken, wenn die Unternehmen Milliardengewinne machen? Tesla zeigt, wohin die ständige Hätschelei der deutschen Autoindustrie führt.

Ach, ich verstehe so vieles nicht, aber ich will Sie nicht weiter damit behelligen. Es läuft halt so vieles schief im Zeitalter der Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/05/zitat-zum-tag-merkelismus/

Wahldesaster für CDU/CSU wegen des Maskenhandels


Vielleicht bin ich ja etwas naiv oder blöde: Ich kann nicht verstehen, wie es zu Maskendeals kommen kann, bei denen Abgeordnete vermitteln und Provisionen kassieren. Für mich müsste die Besorgung von Masken ganz schlicht so laufen:
Der Minister ordnet den Kauf an. Die Beamten haben die Anordnung auszuführen und nehmen Kontakt zu den Herstellern auf. Sie lassen sich von ihnen Preise und Lieferfristen nennen und dann wird entschieden, wo bestellt wird. Wo ist denn bei einem solchen korrekten Ablauf Raum für eine vermittelnde, provisionspflichtige Tätigkeit?
Aber schon der Fall Amthor, der leider offenbar keine einschneidenden Konsequenzen hatte, offenbarte, was es sich Firmen kosten lassen, um bloß einen Brief von einem Abgeordneten an ein Ministerium schreiben zu lassen.  Eigentlich dürfte ein solcher Brief am korrekten Ablauf einer Bestellung ja nichts ändern. Aber aus der Tatsache, wie solche Briefe vergütet werden. können wir ersehen, welchen Wert sie haben: Wenn ein Abgeordneter sich einmischt, läuft es eben anders, als es sein sollte, und dafür kassieren diese Menschen.

Das einzig Positive an solchen Vorfällen ist, dass die CDU/CSU-Parteien nun bei den Wahlen schwer dafür büßen müssen, dass sie wie sonst auch schon oft bei anderen wichtigen Vorhaben wieder einmal die Bremser waren, nämlich bei den von der EU verlangten Antikorruptionsregelungen. Recht geschieht es ihnen!
Eine Frage dazu habe ich noch: Warum sind ausgerechnet Abgeordnete der Parteien betroffen, die das Wort „christlich“ im Namen führen? Vielleicht liefert ja das gestrige Zitat eine Erklärung.

Lesen Sie bitte auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/

 

Nüßlein: Gesundheit nach hinten schieben?

Nüßleins Kollege Löbel hatte immerhin noch so viel restlichen Anstand, dass er auch sein Mandat nieder legte. Wenn Nüßlein sich nicht dazu aufraffen konnte, so liegt das wohl daran, dass er seine üppigen Bezüge als Angeordneter weiter kassieren will. Aber es ist ja wohl kaum zu erwarten, dass er sich wieder in den Bundestag traut, um dort zu arbeiten.

Nüßlein und Löbel – nur die Spitze des Eisbergs

„Früher war alles besser.“ So hört man es oft von der älteren Generation:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Ein Beispiel bietet die Maskenaffäre. So etwas hätte es früher nicht gegeben. Aber wir leben heute im Zeitalter der hemmungslosen Geldgier. Andere nennen das Raubtierkapitalismus.
Ich habe das in diesem Blog als „Merkelismus“ beschrieben, beispielsweise hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
Wie das kapitalistische Denken um sich greift, zeigt sich beim Roten Kreuz:
Mein Großvater war Chef des Roten Kreuzes. Er wäre nie auf die Idee gekommen, dafür Geld zu verlangen. Das war halt ein Ehrenamt, für das man kein Geld bekam. Heute ist dieser Job ein einträglicher Austragsposten für Politiker im Ruhestand geworden. Die finden es selbstverständlich, dass Bergwachtmänner, wie ich einer war, Wochenende für Wochenende ohne Bezahlung ins Gebirge fahren, um Verletzte zu umsorgen und auch Tote zu bergen.
Warum kann nicht mal ein einziger aus dem Kreis der Abgeordneten aufstehen und sagen: „Nach meinem Ausscheiden aus dem Bundestag mache ich das umsonst.“?
Solche Menschen brauchen wir und wir finden sie in vielen Ehrenämtern, aber doch nicht im Bundestag. Wenn jemand von den Abgeordneten ein solches Ehrenamt übernimmt, dann geschieht dies höchstens aus wahltaktischen Gründen, aber zur Mitarbeit haben solche Leute dann keine Zeit.
Nun sind bei uns schon die Jüngsten von kapitalistischen Ideen angefressen, wie der Fall Amthor gezeigt hat. Ehrlicherweise sollten sie gleich so annoncieren:

Wie können Abgeordnete so dumm sein? (Sonntags-und Gardinenpredigt)

Zwei Abgeordnete, die ausgerechnet auch noch den sogenannten „christlichen“ Parteien angehören, haben an der Corona-Pandemie dreistellige Provisionen verdient. „Unerhört“, „Sofortiger Rücktritt!“, so schallt es ihnen entgegen. Was aber genau so erwähnenswert ist, ist die nahezu grenzenlose Dummheit, die hinter diesen Vorkommnissen steckt. Kaum zu glauben, dass nach neuesten Recherchen sogar ein Dutzend Abgeordnete solche Geschäfte getätigt haben sollen.
Abgesehen davon, dass wir Abgeordnete im Bundestag haben wollen, die sich moralisch korrekt verhalten, meinen wir doch auch, dass wir dort Leute sitzen haben wollen, die über einen Mindeststandard von Intelligenz verfügen. Und wer von der überall um sich greifenden Geldgier nicht total verblendet ist, tut so etwas nicht, weil er die Folgen seines Tuns bedenkt:
Eigentlich sollten sich christliche Abgeordnete ja nach der Bibel richten, wo es heißt: „Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.“ (Lukas 8,17) Und noch deutlicher können sie bei Hiob 12,22 nachlesen: „Er öffnet die finsteren Gründe und bringt heraus das Dunkel an das Licht.“
Wie also kann man so dumm sein zu glauben, dass so etwas nicht ans Licht kommt?
Schon der Fall Amthor hat mich seinerzeit veranlasst, diese Spottannonce in diesen Blog zu stellen:

Wenn ich so sehe, was sich gerade im Bundestag tut und was noch Schlimmeres in der Kirche geschehen ist, dann muss ich doch ein Loblied auf die Justiz anstimmen, die doch einigermaßen skandalfrei bleibt – allerdings nur einigermaßen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/19/zitat-zum-tag-was-haben-wir-nur-fuer-eine-justiz/

Corona: Der falsche Weg

Über dieses Thema habe ich schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/16/corona-der-falsche-weg-3/
Und nun lese ich zwei Meldungen, die bestätigen, dass wir auf dem falschen Weg sind:
> Erstmals las ich in den Medien eine Meldung, wie wir sie nach den Virologen eigentlich täglich hätten lesen müssen: Eine Schlagzeile berichtete, dass sich eine Arbeitskraft bei ALDI in Niedersachsen mit Corona infiziert habe. Die Kunden wurden gewarnt und aufgefordert, bei sich auf Symptome zu achten.
Ich habe hier ja schon öfter darüber geschrieben, dass sich erstaunlicherweise in den vier von mir beobachteten Supermärkten niemand vom umfangreichen Personal angesteckt hatte, obwohl die Leute in beengten Verhältnissen direkt neben den Kunden die Regale einräumten. Das beweist doch, dass man bei strenger Beachtung der Hygieneregeln durchaus die Geschäfte und die Gastronomie hätte offen halten können, weil die Ansteckungsgefahr dort gegen Null tendiert. Die wahren Ansteckungsherde liegen anderswo:

> Gerade lesen wir auch, dass die Demos in Berlin und Leipzig bis zu 21.000 Neuinfektionen zur Folge gehabt haben dürften. Was gefehlt hat, ist, dass man mit allem Nachdruck gegen solche Veranstaltungen vorgegangen wäre: Wie Johnson in Großbritannien, so hätte man auch bei uns sofort strenge Strafen gegen Maskenverweigerer und Abstandsmissachter verhängen müssen. Und da bei den Demos klar war, dass die Leute mit Bahn und Bussen kommen würden, hätte man hier gleich kontrollieren und durchgreifen müssen. Viel zu oft hatte die Polizei nur mahnende Worte für solche Leute übrig. Infolge dieser laschen Politik müssen nun Künstler, Geschäftsinhaber und Gastronomen ausbaden, was andere ihnen dadurch eingebrockt haben, dass sie über die Stränge geschlagen haben.
Mit anderen Worten: Hilflos, wie man ist, straft man nun die Falschen.