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Gedanken zum Sonntag: Ist Gott eine Frau?

In meiner Jugend war die Frage einfach zu beantworten. Man sah den Lieben Gott in vielen Kirchen als alten Mann mit Bart abgebildet. Es gab damals keinen Zweifel: Gott war ein Mann. Deshalb ist ja auch in der Bibel von „ihm“ und nicht von „ihr“ die Rede. Aber dann kamen die Emanzen, die so vieles kaputt gemacht haben, und behaupteten plötzlich, Gott sei eine Frau. Ihr frecher Spruch lautete: „“Als Gott den Adam schuf, übte sie nur.““
Eine Ministerin versuchte zu vermitteln und erklärte, sie habe keine Schwierigkeiten, „“das Gott““ zu sagen.
Leider kenne ich den Standpunkt der modernen Theologie zu diesem Problem nicht, wenn sie überhaupt einen hat.
Jedenfalls scheint Gott eine frauliche Seite zu haben. Das ist mir aus meinem Religionsunterricht in Erinnerung geblieben. Wir diskutierten damals über die Frage, weshalb die einen Menschen gesund sind und die anderen krank und weshalb Gott die Gebete der einen erhört und die der anderen nicht.
Unser Religionslehrer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Gott ist wie eine Frau: den einen liebt sie und den anderen nicht!“
Ich muss bekennen, dass es mich ein wenig erschüttert hat, Gott als launische Frau zu sehen. Aber wissen Sie eine andere Erklärung?
Wenn Sie sich auch über solche Probleme nachdenken, lesen sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone“:
Verbotene Zone

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Kaum zu glauben: Topbeitrag

Kaum zu glauben, aber wahr: Mein Beitrag über das Beischlafs-Einverständnisformular hat wieder die meisten Klicks, obwohl der Beitrag drei Jahre alt ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/11/wichtig-beischlaf-einverstaendnis-formular/
Das Formular ist für den Mann wichtiger als ein Präservativ. Falls Sie noch keines besitzen, laden Sie es sich kostenlos herunter. Sie werden sehen: ohne geht es nicht!

Eine ganz unglaubliche Geschichte

Gestern kam in den RTL-Nachrichten eine ganz unglaubliche Geschichte:
Die chinesische Polizei hat einem Ehepaar ihren Sohn zurück gegeben, der vor 32 Jahren entführt worden war. Es gab natürlich ein rührendes Wiedersehen.
In China nehmen die Kindesentführungen in erschreckendem Ausmaß zu, weil die Unfruchtbarkeit immer mehr um sich greift.
Jährlich verschwinden 200.000 Kinder. Die Polizei konnte im letzten Jahr 6.300 davon durch Gesichtserkennung wieder finden. Es ist schon erstaunlich, was auf diese Weise möglich ist. In dem geschilderten Fall hatte die Polizei nur ein Bild des Kindes im Alter von 2 Jahren. Das Bild wurde mit einer Alterungssoftware auf den aktuellen Stand gebracht und tatsächlich: Damit hatte man Erfolg.
Ob auch bei uns der Kindesraub zu den alltäglichen Verbrechen gehören wird, nachdem auch hierzulande die Unfruchtbarkeit, besonders die Entmannung, immer mehr zunimmt?
Passen Sie gut auf Ihre Kinder auf!

Hausfrau – der schönste und schwierigste Beruf

Neulich im Café unterhielten sich Frauen über ihren Chef. Das hörte sich zunächst nicht gut an: „… zu penibel“, „… keine Ahnung“,… knauserig“ usw. Nur eine schwieg und wurde schließlich gefragt, wie denn ihr Chef sei. Sie lachte und sagte: „Ich arbeite beim besten Arbeitgeber, den es gibt: meinem Mann. Ich bin Hausfrau.“
So ganz stimmt das allerdings nicht. Wenn eine Frau als Hausfrau zu Hause bleibt, ist ihr Mann nicht ihr Arbeitgeber, sondern die beiden sind ein Team, bei dem der eine sozusagen Außenminister ist und die andere Innenministerin.
Der Beruf der Hausfrau genießt wenig Ansehen. Oft werden diese Frauen als „Heimchen am Herd“ oder „Glucken.Mütter“ bezeichnet. Aber eine solche Diffamierung ist völlig unangebracht. Die wichtigste Aufgabe eines Ehepaares ist die „Aufzucht“ der eigenen Kinder und eine solche Aufgabe sollte man nicht ganztägig auf andere abwälzen, z.B. die Kita. „Hic Rhodos, hic salta!“ sagten schon die alten Römer. Und auch noch heute gilt: „Hier ist deine Aufgabe, kümmere dich selbst darum!“
Und gibt es etwas Schöneres, als die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen und zu erleben, wie sie sich Stück für Stück die Welt erobern?
Was für unterschiedliches Leben doch die Familien führen: In der einen bricht in der Frühe die Hetze aus: Bei der berufstätigen Frau müssen die verschlafenen Kinder angezogen und vor der beruflichen Arbeit in die Kita gebracht werden. Bei der Nur-Hausfrau läuft der Morgen gelassen ab. Abends ist es ähnlich: Bei der Nur-Hausfrau beginnt ein entspannter Feierabend. Die berufstätige Frau dagegen muss (
hoffentlich mit ihrem Mann) abends all die Arbeiten nachholen, für die ihre nicht berufstätige Kollegin den ganzen Tag Zeit hatte.
Ich hörte öfter von berufstätigen Frauen, sie hätten quasi ihre ganze Jugend geopfert, um ihr Berufsziel z.B. als Ärztin zu erreichen und nun wollten sie ihren Beruf auch ausüben. Nett war, was eine Ärztin sagte, die ihren Beruf aufgegeben hatte, um ein Dasein als Hausfrau zu führen: „Ich habe so viel Liebe zu vergeben und darum kümmere ich mich selbst um meine Kinder.“
Mir fällt zum Thema Berufstätigkeit der Frau immer ein, wie es zu Beginn unserer Republik war: Damals sah man als einen der Hauptunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland die Familienpolitik an: Im Osten waren viele Frauen berufstätig und der Staat kümmerte sich um die Kinder.
Im Westen war man stolz darauf, dass die Familien intakt waren mit einer Hausfrau als Mittelpunkt.
Wenn auch die Kinder nun bei uns in den Kitas nicht staatlich indoktriniert werden, so stelle ich mir doch immer diese Frage:
Wie sollen sich individuelle Persönlichkeiten entwickeln, wenn in den Kitas doch eine gewisse Gleichschaltung notwendig ist?
Meine Kinder waren beispielsweise besonders sportlich und musikalisch. In den Kitas, die sie nur vormittags besuchten, wären sie sicherlich nicht ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert worden.
Für mich war es wie ein Wunder, wie meine Frau zusammen mit den Kindern ein Instrument erlernte und so schließlich eine auftrittsreife Hausmusik entstand. Meine Frau konnte als Hausfrau die Kinder nachmittags zum Musikunterricht und Sport fahren.
Es gibt natürlich auch Frauen, denen zu Hause „die Decke auf den Kopf fällt.“ Sie sehen gar nicht, wie vielseitig und schwierig der Hausfrauenberuf ist:
Zunächst einmal sollte eine Hausfrau etwas von der Ernährungswissenschaft verstehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/05/essen-wie-oma-oder-hippokrates/
Kochen ist eine kreative Tätigkeit, ja sogar eine Kunst, die Spaß machen sollte. Heute ist die Ernährung oft mehr zu einer „Abfütterung“ verkommen – vergleichbar mit dem Betanken eines Autos.
Auch Erziehungsfragen sind nicht immer einfach, z.B.: Wie schaffe ich es, ein Kind, das überhaupt nicht lernen will, durch die Schule zu bringen? Was tun bei Aufsässigkeit? Usw.
Ein bisschen Baubiologie sollte man
sich auch angeeignet haben: Wie gestalte ich ein gesundes Wohnen? Was gibt es alles an Schädlichem in der unmittelbarsten Umgebung!
Und auch mit Medizin oder besser gesagt mit Gesundheit sollte sich die Hausfrau auskennen., z.B.; Wie bewahre ich mein Kind davor, Brillenträger zu werden?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/

Eine Hausfrau weiß, wen die Kinder mit ins Haus bringen und kann darauf Einfluss nehmen. Es gibt Frauen, die sehen das nicht: „Meine Tochter kriegt die Pille. Was soll da also passieren?“
Eine Hausfrau ist da, wenn die Kinder aus der Schule kommen und „abladen“ wollen, bzw. müssen. Kinder brauchen jemanden, mit dem Sie reden können, und zwar dann, wenn es notwendig ist.

Gefahren lauern überall. Eine Hausfrau kann mehr lesen als andere und sich kundig machen. Wer weiß beispielsweise schon, dass es schon gefährlich sein kann, einen auf Thermopapier gedruckten Kassenbon anzufassen?
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/18352-rtkl-bisphenol-warum-der-kontakt-mit-kassenbons-so-gefaehrlich-ist
Oder andere Frage: Welche Frau weiß schon, welche Nahrungsmittel beim männlichen Teil der Familie die Prostata schädigen können?
Es gibt so vieles in der heutigen Welt, was man eigentlich wissen sollte. Einer Hausfrau ist es immerhin einigermaßen möglich, sich hier einen gewissen Durchblick zu verschaffen. Das ist schon so ähnlich wie ein Studium. Also langweilig kann so ein Leben nicht sein.
Dennoch streben immer mehr Frauen eine rein berufliche Karriere an. Sie sehen nicht, dass es der Reiz eines Frauenlebens ist, sich auch einmal in einer längeren Phase ganz der Familie, insbesondere den Kindern, zu widmen.
Übrigens kann eine Hausfrau etwas machen, was wenigen Menschen möglich ist: Sie kann sich selbst verwirklichen.

Ich bin ja nun schon sehr alt und denke an die Zeit zurück, als wir eine junge Familie waren. Da war es selbstverständlich, dass die Frau als Hausfrau zu Hause blieb und die Familie konnte vom Einkommen des Mannes sogar mitten in der Stadt leben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Heute müssen viele Frauen allein deshalb arbeiten, um die hohe Wohnungsmieter bezahlen zu können. Was ist hier passiert? Der Raubtierkapitalismus hat zugeschlagen und die Mieten in ungeahnte Höhen getrieben. Und die Industrie brauchte Arbeitskräfte: Wenn nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen arbeiten, kann man die Löhne niedrig halten, weil das Angebot an Arbeitskräften quasi fast verdoppelt wird.
So hören wir dauernd etwas vom Aufschwung, aber in Wahrheit stürzt Deutschland immer mehr ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Im Mainstream wird nun das Familienmodell mit einer berufstätigen Frau und Mutter als modern und gut propagiert, obwohl sogar eine Emanze wie Alice Schwarzer gesagt hat:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“
Der Wandel, der sich vollzogen hat, wird besonders deutlich, wenn man zwei Personen vergleicht:
Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt arbeitete täglich16 Stunden. Und heute bekleidet eine Mutter von sieben Kindern das höchste Amt in der EU.

 

Witz zum Tag

Immer schön fröhlich bleiben! (Trotzdem: Ich habe heute einen Pechtag: Seit 3 Stunden habe ich versucht, ins Internet zu kommen,  bis es nun endlich geklappt hat.  Heute Nacht weckte mich der Brandmelder, weil die Batterie leer ist. Und der Sturm hat die Abdeckung meines Brennholzes verblasen. Nun ist das Holz nass. Mehr wollt Ihr sicher gar nicht wissen.)

Ein Mann kommt ziemlich blau in eine Bar:
„Ein Bier und einen Schnaps!“ ruft er an der Theke. Darauf der Wirt:
„Guter Mann, Sie haben ja schon Ihr Quantum. Also ein Bier können Sie noch haben, aber das mit dem Schnaps geht nicht mehr. Das wäre zu viel.“
„Was? Dann soll ich mein Bier trocken runter würgen?“

Mannopoly – das muss man gesehen haben

Ich sehe gerne Kabarett. Allerdings kommen die Sendungen leider immer sehr spät, weil das Mainstream-Fernsehen den deutschen Michel nicht in seiner Befindlichkeit stören will (bzw. darf). Aber man kann sich die Sendungen in der Mediathek ansehen und das sollten Sie tun.

In der Sendung vom 14.5. brachten Mann/Sieber das Spiel Mannopoly, das Sie unbedingt anschauen sollten, damit Sie wissen, wie Sie dran sind:
https://www.zdf.de/comedy/mann-sieber/mann-sieber-vom-14-mai-2019-100.html

Ich wundere mich ja immer, warum die Deutschen das alles so hinnehmen. Liegt das an Merkels kluger Einschläferungspolitik?
Warum ist in Österreich alles anders? Sind die Österreicher gecheiter als wir? Sie bekommen 400 Euro mehr Rente und die Mieten sind sogar in Wien auf bezahlbarem Niveau.
Warum lassen wir uns das alles gefallen? Manchmal mucken ein paar auf, wie Sahra Wagenknecht mit „Aufstehen“ oder Kevin Kühnert mit seinem Sozialismus. Aber das verpufft dann alles wieder.
Wir brauchen eigentlich eine neue Partei des Volkes, die RPD.

Zum heutigen Tag des Kusses: Warum der Kuss zum Bussi verkam


Zur Zeit haben wir die Valentinswoche. Nach dem gestrigen Tag der Umarmung kommt nun der angebliche Höhepunkt: der Tag des Kusses. Wenn man so alt geworden ist wie ich, stellt man allerdings fest, dass der Kuss auch nicht mehr das ist, was er einmal war, nämlich voll geladen mit Erotik. Deswegen wird das Wort „Kuss“ heute in der Umgangssprache mehr und mehr durch „Bussi“ ersetzt. Bussi links und Bussi rechts gehört für viele zum normalen Begrüßungsritual. So etwas hätte es früher nicht gegeben, weil wie gesagt ein Kuss mit Erotik verbunden war. Daher war es sogar in den Familien üblich, sich per Handschlag zu begrüßen.
Wenn ich heute sehe, wie sich sogar Politiker vor den Kameras mit Bussis begrüßen (auch auf den Mund!), dann denke ich an die Besuche von Chruschtschow und Breschnew in der DDR. Wenn das Fernsehen deren innige Begrüßungen mit den DDR-Größen zeigte, dann hieß es bei uns: „Schaut sie an, die schwulen …!“ Aus heutiger Sicht gesehen waren sie halt nur ihrer Zeit voraus.
Warum ein Kuss heute nicht mehr dasselbe ist wie früher, habe ich für Männer unter dem Titel „Entmannung“ hier schon öfter beschrieben: Die Libido ist immer mehr verkümmert. Während früher schon ein entblößtes Frauenknie einem Mann schlaflose Nächte bereiten konnte („Ich hab dein Knie geseh‘n – das durfte nie gescheh‘n“), so schaffen es Frauen heute nicht einmal mehr mit entblößender Offenherzigkeit, denselben Effekt zu erzielen. Wenn ich daran denke, wie Frauen heutzutage im Sommer herum laufen, dann muss ich sagen, dass sie mit solchen Aufzügen früher sofort verhaftet worden wären.
Doch zurück zum Tag des Kusses: Wenn Sie diesen Tag gebührend feiern: tun sie es bitte nicht mit einem Bussi!

Not me too!


In den Salzburger Nachrichten s
ehen wir ein Bild auf dem zu sehen ist, wie EU-Kommissar Moedas die EU-Kommissarin Vestager begrüßt. Das, was da abgebildet ist, sieht eher nach einem Vergewaltigungsversuch aus, wird aber als „neckische Begrüßung“ bezeichnet. Ist es nicht merkwürdig, dass die Frauen sich energisch gegen die kleinsten Berührungen aus Spaß wehren, dass sie es aber hinnehmen, dass die Begrüßungen immer intimer werden? Wie kommt es eigentlich, dass sich ein solcher Trend weltweit durchsetzt?
Ich bin in einer anderen
Zeit groß geworden. Da begrüßte man sich so, wie man es heute als „very british“ bezeichnet: nämlich mit Handschlag. Wenn ich meine alten Filme anschaue, sehe ich, dass dies nicht nur in unserer Familie so war.
Was die Art der Begrüßung anbetrifft, fallen mir die Besuche von Chru
schtschow und Breschnew in der DDR ein. Die Kremlmachthaber umarmten jeweils die DDR-Größen und der Kommentar im Westen lautete einhellig: „Schaut sie, diese schwulen…“
Inzwischen ist schwul normal und auch solche Begrüßungen sind üblich: Küsschen links und Küsschen rechts. (Besonders in der Grippezeit zu empfehlen in der Zeit der Empathie!)
Ich bin ein Oldie und mag so etwas überhaupt nicht. Ich denke an meine Mutter, die da sagen würde: „Dor bün i nie bei groot wor‘n.“ Für die ganz alte Generation hatten körperliche Berührungen
nämlich etwas Erotisches und deshalb waren sie nur dort üblich, wo sie hin gehörten, also nicht bei Begrüßungen
Wenn dies sich total geändert hat, liegt da daran, das bei der Erotik die Luft raus ist. D
ie Angehörigen des Geschlechts, das einmal erotisch aktiver war, nämlich die Männer, sind entmannt worden:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Das lässt sich statistisch klar belegen: Jede Generation schläft nur noch halb so oft miteinander wie die vorige und die Männer jeder Generation haben nur die Hälfte der Spermien im Vergleich zur vorigen.
Damit man sich heute eine Vorstellung davon machen kann, wie es früher einmal war, fällt mir ein Schlager von damals ein:
„Ich hab‘ dein Knie geseh‘n,
Das durfte nie gescheh‘n…“
In meiner stürmischen Jugend dachten die jungen Männer darüber nach, wie
sie ihre Erotik etwas abbremsen konnten und da waren Mittel wie Mönchspfeffer im Gespräch, mit dem sich die Mönche angeblich in ihrer Lage beholfen haben sollen. Und heute? Da sehen wir in Fernsehfilmen, dass die nachwachsende Generation Viagra nehmen muss.
Um auf den Ausgangspunkt zurück zu kommen. Die heutige Form der Begrüßung, die früher als erotische Intimität empfunden worden wäre, konnte sich nur durchsetzen, weil die Sexualität im Schwinden ist: Jedes 5. Paar braucht nun beim Kinderzeugen medizinische Hilfe.
Wie anders das einmal war, zeigt ein Spruch meiner Tante: „Sie brauchte eine Männerhose nur anzuschauen und schon war sie schwanger.“

 

Mit anderen Augen gesehen


Manchmal sollte man sich einmal bemühen, etwas mit anderen Augen zu sehen. Und so stelle ich mir als Mann vor, ich wäre eine Emanze. Da wäre ich natürlich stolz auf das Erreichte:
Sogar den „Fußgänger“ und den „Radfahrer“ haben wir aus der Straßenverkehrsordnung entfernen lassen, um nur ein Beispiel zu nennen. Aber es gibt noch viel zu tun: Wir Emanzen können es einfach nicht hinnehmen, dass ein hässliches Tier wie die Ratte in der deutschen Sprache ein weibliches Geschlecht hat. Da müssen wir die Bayern loben, die von dem Ratz sprechen. In Zukunft sollte also in den Biologielehrbüchern das entsprechende Kapitel wie folgt überschrieben werden: „Der Ratz/ die Ratte“. Entsprechendes gilt natürlich auch für den Maulwurf. Es wird so getan, als ob es keine weiblichen Maulwürfe gäbe. Deshalb fordern wir für das biologische Lehrbuch die Überschrift. „Der Maulwurf/ die Maulwürfin“. Und auf diese Weise sollte auch das restliche Tierreich umbenannt werden, damit wir Emanzen endlich wieder ruhig schlafen können.
Es gibt viel zu tun: Packen wir‘s an!

Die Entmannung des Mannes


„Männer können vernichtet, aber nicht besiegt werden“, sagte einst Hemmingway. Heute würde er festgestellt haben, dass die Männer entmannt werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Die Zeiten sind vorbei, als es einmal hieß: „Da muss jetzt ein Mann ran!“ Und die Redewendung „sich ermannen“ ist aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Vielleicht sagt man ja mal irgendwann in der Zukunft: „Sie erfraute sich.“
Gerade erleben wir ein Beispiel dafür, dass ein Mann sein Amt verliert und durch eine Frau ersetzt werden muss: Peter Tauber prägte das Amt des CDU-Generalsekretärs kaum und hatte daher den Spitznamen „Generälchen“. Er wird nun von einer Powerfrau ersetzt: Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Sie ist ein politisches Schwergewicht. Noch nie wechselte ein amtierender Ministerpräsident in die Parteizentrale. Bislang war es meistens umgekehrt: Erst Partei-, dann Staatsamt.