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Missbrauchsstudie: In Wirklichkeit 75.000 Opfer?

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“, sagte Jesus.

Nach einer Missbrauchsstudie soll es 1.670 Täter und 3.677 Opfer sexueller Gewalt geben. Schlimm genug! Aber das, was bei der Studie heraus gekommen ist, ist so weit von der Wahrheit entfernt, dass man eher sagen kann: es ist ein Mantel des Schweigens ausgebreitet worden: Die Akten sind vorselektiert und manipuliert gewesen und in mindestens zwei Bistümern vernichtet worden. Wie bekannt wurde, sollen die Verfasser der Untersuchung auch keinen Zugriff auf Originalakten bekommen haben.
Was aber das Schlimmste ist: Es gibt bei solchen Delikten eine hohe Dunkelziffer. Nehmen wir als Vergleich die Vergewaltigungen: Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland erklärt, dass nur ca. 5% der vergewaltigten Frauen diese Taten auch zur Anzeige bringen. Um wie viel höher muss die Dunkelziffer bei den Missbrauchsfällen der Kirche sein: Da trauen sich Kinder schon meist nicht, mit ihren Eltern darüber zu reden. Und die Eltern werden sich wie die vergewaltigten Frauen sehr gut überlegen, ob sie Anzeige erstatten oder sich womöglich an den Bischof wenden.
Jetzt rechnen wir mal: Die 3.677 Opfer sind also schätzungsweise 5 % der Gesamtzahl von 73.540. Hinzu kommen noch die Fälle aus vernichteten und manipulierten Akten, so dass wir bei mindestens 75.000 Opfern landen.

Was mich wundert, ist die Tatsache, dass über eine Art des Missbrauchs überhaupt nicht gesprochen wird, nämlich diejenige der Frauen im Beichtstuhl. Manche perverse Priester nutzen das Beichtgespräch, um sich dabei aufzugeilen – etwa so ähnlich wie beim Telefonsex:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/07/22/der-verheimlichte-missbrauch/
Wenn dieses Thema eine #Me Too-Bewegung auslösen würde, möchte ich nicht wissen, was dabei noch alles heraus kommen würde.

 

Es geht bergab mit uns

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Ich habe ja schon über dieses Thema geschrieben: „Facebook stimmt mich traurig„. Und was ich nun lese, stimmt mich noch trauriger: Facebook hat jetzt sogar einen Gewinnsprung von 71% gemacht. Facebook ist eines der großen US-Unternehmen und ein so gewaltiger Gewinnzuwachs wirkt sich natürlich gesamtwirtschaftlich aus. Das wäre so ähnlich, als wenn Mercedes ein Plus von 71 % zu verzeichnen hätte. Aber daran ist gar nicht zu denken. Die gehätschelte deutsche Autoindustrie hat den Anschluss versäumt. Der Elektromobilität dürfte die Zukunft gehören und da hat es den Anschein, als hätten andere Produzenten die Nase vorn. Entsprechendes gilt wohl auch für das autonome Fahren (also ohne Fahrer).
Mich erinnert die Situation der Autoindustrie an die Einbrüche, die wir schon hinnehmen mussten: Erst traf es die Textilbranche, dann die Werften und die Fotoindustrie. Kommen nun die Autohersteller dran?
Es ist der falsche Weg, wenn Seehofer nun den Dieselautos mit Steuervergünstigungen wieder auf die Beine helfen will. Richtig wäre, die Autohersteller durch schnelle Prozesse für den Schaden haftbar zu machen: Es ist doch Betrug, wenn die Autoproduzenten Fahrzeuge mit manipulierten Abgaswerten verkauft haben mit der Folge, dass man diese nun womöglich nicht mehr in Städten nutzen darf.
Was wird wohl beim morgigen Autogipfel heraus kommen? Wahrscheinlich eine Lösung, die für die Autoproduzenten am billigsten ist. Aber zu hoffen ist, dass die Gerichte dem entgegentreten.

Manchmal frage ich mich: Geht das mit rechten Dingen zu?

Ich hatte mir mal mit viel Arbeit eine schöne Homepage bei Multimania eingerichtet. Auf die habe ich dann in meinen Schriften verwiesen. Dann plötzlich verschwand das Unternehmen sang- und klanglos vom Schirm. Man hätte ja eine Weiter-Verweisungs-Seite im Netz stehen lassen können. Aber so nett waren die Leute nicht.
Auf der Suche nach einem neuen Unternehmen bin ich dann bei Jimdo gelandet. Dort war ich sehr zufrieden. Das Blöde war nur, dass ich nicht einfach meine Seite von Multimania nach Jimdo umladen konnte, sondern alles wieder mühselig einzeln eingeben musste:
http://die-andere-seite.jimdo.com/
Irgendwie plagte mich dann aber doch die Angst, dass es mir bei Jimdo so ergehen könnte wie bei Multimania. Als ich dann von WordPress hörte, dass dort viele führende Unternehmen zu Hause seien, bin ich hierher gegangen.

Ich ließ aber meine Jimdo-Seite im Netz. Obwohl die Seite nicht aktualisiert wird, stelle ich über Google-Analytics fest, dass dort immer noch viele Besucher kommen. Wie kann es das geben? So frage ich mich. Empfiehlt sich meine Seite durch ihre Besucher in diesem Ausmaß weiter? Oder gibt es eine andere Erklärung? Ist es vielleicht so, dass Jimdo durch irgendeinen Trick meiner Seite eine scheinbare Popularität verschafft? Oder denke ich da zu schlecht über meine Seite bzw. über Jimdo?
Bei Blog.de erlebte ich nun die umgekehrte Situation: Auf einmal war ein Haufen Besucher verschwunden. Und dann sind meine Tags verändert worden, was die Besucherzahl auch gedrosselt hat. Werde ich hier ausgebremst, weil ich mich standhaft weigere, ein Pro-Mitglied zu werden? Oder sind das alles Zufälle?
Misstrauisch sollte man immerhin werden, wenn man liest, das Facebook zeitweise den Nachrichtenstrom seiner Nutzer manipuliert hat:
http://www.salzburg.com/nachrichten/medien/sn/artikel/facebook-manipulierte-nachrichtenstrom-der-nutzer-112063/

Wird das Internet manipuliert?

Ich würde sagen: Noch nicht, aber es steht uns offenbar bevor:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/06/shillbots-regierung-kann-internet-foren-mit-robotern-manipulieren/
Derzeit wundere ich mich noch, wie wenig sich die Parteien um das Internet kümmern. Das liegt vielleicht daran, dass die Kanzlerin recht hatte, als sie kürzlich sagte: „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Sie musste dafür einen Haufen Spott einstecken, aber anscheinend hatte sie recht.
Wenn ich Parteichef wäre, würde ich die Jugend motivieren, sich viel stärker im Netz zu beteiligen. Die Jugend müsste doch das Netz darauf hin durchforschen, ob irgendwo etwas Nachteiliges über ihre Partei steht, und sie müsste sich dann damit auseinandersetzen. So könnten sich die jungen Leute ihre ersten Verdienste um die Partei erwerben. Und es käme eine Diskussion zustande. Aber anscheinend dämmern die jungen Leute vor sich hin und warten, bis sie dran kommen bei der großen Postenverteilung.