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Zwei völlig gegensätzliche Meldungen

Gestern habe ich etwas gehört, was mir zu denken gab, nämlich zwei ganz verschiedene Standpunkte:
Da waren zum einen die Meldungen darüber, dass de Maizière und Lucke in Universitäten am Reden gehindert wurden. Das ist der Untergang der Demokratie, wenn man nicht mehr hören will, was anders Denkende sagen, und wenn man Interessierte daran hindert, sich etwas abzuhören. Was ich gerne wüsste, ist dies: Anscheinend befindet sich solcher Mob unter den Studenten und es waren offenbar nicht Eindringlinge, die sich so verhalten haben. Sehen so die künftigen Führungskräfte aus, mit denen man es bei uns zu tun hat?
Warum kann man nicht die beiden herren mit einem kurzen „Buh“ begrüßen, um ihnen zu sagen, dass sie einem nicht gefallen. Und warum kann man nich mit einem ebensolchen“Buh“ Äußerungen kommentieren, die man nicht billigt? Aber so etwas, wie nun offenbar einreißt, ist ganz unerträglich. Wo bleiben die mahnenden Worte der Uni-Rektoren?

Auf der anderen Seite schadet es noch mehr der Demokratie. wenn die Meinung des Volkes ständig manipuliert wird.
https://grollnews.wordpress.com/2019/10/24/tagesdosis-20-7-2019-die-luege-die-infame-luege-und-bertelsmann/
Nicht einmal vor Lügen schreckt man zurück. Schon Hitler sagte etwas, was heute noch vielen als Richtschnur gilt:
„So etwas wie „Wahrheit” gibt es nicht. „Wahrheit“ ist eine Lüge, die du den Leuten so lange erzählt hast, bis sie vergessen haben, dass es eine Lüge war.“
Und weil die Fehlinformationen immer dreister betrieben werden, kann man schon fast wieder diejenigen verstehen, die unliebsame Menschen am Sprechen hindern. So geht nicht nur ein Riss durch die Bevölkerung, sondern es entsteht Feindschaft, an deren Ende der Mord steht.

ALDI leer gekauft

Leert Trump die Regale unserer Supermärkte?

Wenn man so alt ist wie ich, hat man schon allerhand erlebt. Bei der derzeitigen Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Nordkorea denke ich weit zurück an den Jom-Kippur-Krieg. Obwohl das Kampfgeschehen weit weg war und keine Gefahr bestand, dass wir da irgendwie betroffen sein könnten, wurden die Menschen auf einmal hysterisch. Sie legten plötzlich die Vorräte an, die ihnen die Politiker schon lange angeraten hatten, aber für die man aber vorher nur lästerliche Worte übrig hatte wie kürzlich über de Maizière. Die Menschen stürmten damals geradezu die Geschäfte und vor meinem geistigen Auge habe ich ein Bild, das ich nie für möglich gehalten hätte: ALDI war praktisch leer gekauft. Und wenn die katastrophale Politik Trumps so weiter geht, kann es gut sein, dass wir bald wieder in den Supermärkten vor leeren Regalen stehen. Alles wiederholt sich – irgendwann irgendwie, denn die Lernfähigkeit der Menschen hält sich in Grenzen.

Vorsorge für Katastrophen: Merken Sie was?

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Ich habe in diesen Blogbeirägen mehrfach beschrieben, dass die Spirale der Scharfmacherei immer weiter gedreht wird. Die EU hat uns mit ihrer Ukrainepolitik an den Rand eines Atomkriegs gebracht, wie der uns wohl gesinnte Gorbatschow zu Recht gesagt hat. Die NATO-Manöver an der Ostgrenze tragen auch nicht zur Befriedung bei. Und nun kommt schon jemand in der CDU, der die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht fordert.
In diesen Zusammenhang passt auch gut das neue Vorsorgekonzept von De Maizière. Ich weiß ja nicht genau, was drin steht. Hat er auch an einen Geldvorrat gedacht für den Fall eines Cyberangriffs auf unser Bankensystem? Und noch etwas: Der Jom-Kippur Krieg hat gezeigt, dass die Menschen sehr schnell hysterisch reagieren: Obwohl eigentlich für uns keine Gefährdung ersichtlich war, kauften die Leute die Geschäfte leer: Ein ALDI ohne Konserven – wer kann sich so was heute noch vorstellen? Deshalb müsste die Regierung ermächtigt werden, im Katastrophenfall die Geschäfte entweder für einen Tag zu schließen oder sie anzuweisen, nur minimale Mengen an Lebensmitteln zu verkaufen. Die Lebensmittelmarken, die wir aus der Kriegszeit kennen, sollten ja auch schon irgendwo bereit liegen.
Ich bin im Krieg groß geworden und habe deshalb natürlich Vorsorge für einen längeren Stromausfall getroffen. Ich kann dann mit einem Kachelofen heizen und auf meinem Herd (s.o.) kochen. Und wenn ich den sehe, denke ich manchmal an die Kriegszeit, in der wir auf einer „Brennhexe“ (einem schamottierten Kasten) kochen mussten.

 

Das stimmt nicht, Herr de Maizière!

Der Innenminister sagte: „Nach bisherigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise darauf vor, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war.“
Das ist falsch und soll dazu dienen, keine Unruhe in der Bevölkerung auszulösen. Die Indizienlage ist aber eindeutig so, dass der Tourismus in der Türkei und die deutschen Urlauber Ziel des Anschlags waren. Wenn es dem Attentäter nur darum gegangen wäre, möglichst viele Menschen, insbesondere Türken zu töten, hätte er in der Altstadt mehr erreichen können. Dass er aber auf den Platz gegangen ist, der von Touristen stark frequentiert ist, zeigt, dass er gerade diese töten wollte. Und wenn nun 10 deutsche Touristen tot sind, ist das doch ein Hinweis darauf, dass diese auch im Visier des Terroristen waren. Wie sagt man im Strafrecht: Der äußere Tatbestand ist ein Indiz für den Inneren, also für das, was gewollt ist. Der Anschlag sollte also ganz klar die Türkei dafür bestrafen, dass sie ihre Luftwaffenbasen für Angriffe auf den IS zur Verfügung stellt, und er sollte auch Deutsche treffen, weil wir nun Tornados ins Kampfgebiet geschickt haben. Den letzteren Zusammenhang will Herr de Maizière offenbar nur deshalb nicht wahr haben, weil sich die Stimmung im Volk nun gegen eine deutsche Einmischung im Nahen Osten wenden könnte und die Linken mehr Zulauf bekommen könnten.

Brandstifter Gabriel und Co

Wir lesen und sehen dauernd in den Medien, was für Entgleisungen es bei PEGIDA & Co. gibt. Den läppischen Galgen mit den Zetteln haben wir schon bis zum Erbrechen vorgeführt bekommen. Was mich aber wundert, ist, dass die Medien nicht in gleicher Weise den Entgleisungen der Politiker entgegentreten: Wenn de Maizière bei PEGIDA von Rattenfängern spricht, dann sind doch für ihn diejenigen, die da mitgehen, Ratten. Und für Gabriel sind diese Menschen Mob oder Pack und im Kopf krank. Was ist das für eine unflätige Redeweise. Warum hören wir keine sachlichen Argumente? Es wäre an der Zeit, dass die Politiker uns ganz klar sagen, wir wir den Zustrom von täglich 10.000 Flüchtlingen bewältigen wollen.
Zur Beruhigung wird dem Volk mitgeteilt, dass diejenigen, die kein Asyl bekommen, mit Bundeswehrmaschinen abtransportiert werden. Aber was kommt dabei heraus? Heuer sind im ganzen Jahr nur insgesamt etwa so viele Menschen abgeschoben worden, wie an einem einzigen Tag zugewandert sind. Das, was uns also hier zur Zeit ganz groß von den Politikern über die Mainstream-Medien eine gute Lösung des Problems verkauft wird, ist also in Wirklichkeit keine schon allein deshalb, weil aus Rechtsgründen höchstens insgesamt so viele Menschen abgeschoben werden dürfen, wie an 5 Tagen zuwandern.
Warum eskaliert bei uns der Streit über die Asylanten so heftig und artet in Gewalt aus? Zum einen, weil die Politiker diejenigen, die gegen einen weiteren Zuzug von Flüchtlingen sind, ausgrenzen, und zum anderen deshalb, weil sie keine Lösungen des Problems anbieten außer dem Spruch „Wir schaffen das!“, ohne dabei das „wie“ hinzu zu fügen.
Warum ist in Österreich alles anders?
Manchmal liegt man völlig schief mit dem was man denkt. Bisher glaubte ich, die Österreicher hätten deshalb nur wenige Übergriffe auf Flüchtlinge, weil sie die alle nach Deutschland durchwinken. Aber in den „Salzburger Nachrichten“ las ich eine andere plausible Erklärung: Es liegt an der FPÖ. Sie ist ein Sammelbecken für alle Rechtsextremen, das es so in Deutschland nicht gibt: Die NPD wird mit den Nazis in Verbindung gebracht und die AfD steht nach dem Austritt ihrer prominenten Mitglieder auch nicht gerade als ansprechend da. So bleibt denjenigen, die gegen den Zuzug weiterer Flüchtlinge sind, nur als Alternative, bei PEGIDA mit zu marschieren bis jemand in Deutschland eine neue Partei gründet wie die FPÖ oder den Front National in Frankreich. Eine solche Partei wäre dann ein Sammelbecken für PEGIDA und Co. So könnten sich die Leute dem Votum der Wähler stellen und dann je nach ihrem Gewicht im Parlament mitwirken, anstatt auf der Straße zu revoltieren. Auch wenn man gegen solche Parteien ist: Es sollte sie geben, wie das Beispiel Österreich zeigt.

So was sagt man nicht, Herr de Maizière!

Bei uns geben die Gutmenschen den Ton an. Das sollten Sie als Innenminister an sich wissen. Weil sie das nicht beachtet haben, blieb der Kanzlerin leider nicht anderes übrig, als Sie zu degradieren. Sie haben sich nämlich gleich drei schwere Fauxpas zuschulden kommen lassen:
1. Sie haben gesagt, dass es Flüchtlinge gibt, die sich große Strecken mit dem Taxi fahren lassen. Haben Sie denn kein Verständnis dafür, dass diese armen Leute, die sich in Deutschland nicht auskennen, auf ein Taxi angewiesen sind? Der deutsche Gutmensch hört es nicht gern, dass die Flüchtlinge, denen er seine Opferbereitschaft widmet, oft gar nicht so arm sind, wie sie von den Medien hingestellt werden. Sie haben oft Tausende an Schleuser bezahlt. Wer sich das leisten kann, wird doch auch noch ein bisschen Geld für ein Taxi übrig haben dürfen, aber nur heimlich.
2. Sie bemängeln, dass die Flüchtlinge in den Heimen keine Eigeninitiative entfalten. Was wäre denn, wenn sie ihre Toiletten selbst sauber hielten? Dann könnte man keine Bilder über die untragbaren Verhältnisse senden, denen diese Menschen ausgesetzt sind. Im übrigen ist die Reinigung der Toiletten von Asylanten-Unterkünften ein gewaltiges Arbeitsbeschaffungsprogramm für deutsche Putzfrauen.
3. Sie werfen den Flüchtlingen vor, dass sie sich nicht an deutsche Gesetze halten. Ja, wie sollen sie denn wissen, dass die ernst gemeint sind, wenn sogar Ihre Chefin sich darüber hinwegsetzt?
So leid es mir tut Herr, de Maizière, Sie sehen selbst: Die Kanzlerin konnte nicht anders handeln.

Falsch, Herr de Maizière!

Der Innenminister sprach im Fernsehen darüber, dass die Grenze zu Österreich nicht abgeschottet werde. Dabei sagte er, das sei aus topografischen Gründen gar nicht möglich. Das ist nachweislich falsch. Österreich hat sich nach dem Krieg gegenüber Deutschland abgeschottet und das hat funktioniert. Natürlich hat es ein paar Ortskundige gegeben, die Schleichwege kannten und wussten, wann dort keine österreichischen Zöllner unterwegs waren, aber das waren ganz wenige Ausnahmen. Und auch in der Zeit vor dem Schengener Abkommen war unsere Grenze keineswegs durchlässig. Also, Herr de Maizière, machen Sie den Bürgern nicht etwas vor, was nicht stimmt.