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Schläft Herr Maas?

Der frühere Präsident von Afghanistan Aschraf Ghani soll mit einem Hubschrauber voller Geld in die Vereinigten Emirate geflohen sein.
Nun hat sein verlassenes Volk kein Geld und muss hungern. Man spricht davon, dass eine halbe Milliarde an Unterstützung notwendig ist.
Was ich mich frage: Warum geht offenbar keiner der Frage nach, wo die Staatskasse von Afghanistan geblieben ist? Wäre das nicht eine Aufgabe für unseren Außenminister, hier für Aufklärung zu sorgen? Es wird doch kaum wohl so sein, dass die Vereinigten Emirate nicht auch daran interessiert sind, ob sie einem Räuber Asyl gewährt haben.

Wo ist Außenminister Maas?

Der Außenminister ist erneut in Quarantäne. Unklar ist, wo er sich befindet. Es heißt, er sei in einem Haus in Brandenburg. Da er zum zweiten Mal in Quarantäne ist, lesen wir auch, er sei wieder dort. Beim ersten Mal lasen wir, dass er von zu Hause aus arbeitet. Also dürfte er nun auch wieder zu Hause in Brandenburg sein.
Von dort aus äußert er sich kritisch über die Wahl in Washington. Dabei sitzt er zwischen zwei riesigen Fahnen der EU und Deutschlands. Ich finde einen solchen Aufzug aufgeblasen und lächerlich. Maas wirkte, als sei er nicht nur in Quarantäne. sondern als hätte er selbst Corona. Aber das lag wohl daran, dass er keine Brille auf hatte und sein Blick daher etwas krank wirkte. Er bot ein merkwürdiges Bild:  Maas als Quasi-Kranker zwischen den beiden Fahnen.
Warum kann der Mann sein Interview nicht ganz normal von daheim aus geben ohne solches Brimborium? Das wäre uns viel sympathischer.
Man fragt sich: Lebt der Mann so in einem Raum zwischen zwei Fahnen oder baute er sich diese Bühne eigens für das Interview auf?

Ministervergleich: Schulze – Laschet – Maas


Gestern sah ich in den Fernsehnachrichten die Auftritte von drei Ministern:
Frau Schulze ist mir sympathisch, wenn sie immer ohne Brimborium mit ihrem zarten Stimmchen vor das Mikrofon tritt. Allerdings bräuchte sie für ihr Amt doch wesentlich mehr Power:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/08/schulzes-grosser-erfolg-plastiktuetenverbot/

Herr Laschet trat gestern im Grünen auf. Anscheinend hat er sich zu Herzen genommen, was ich hier geschrieben habe, nämlich wie aufgeblasen und lächerlich seine Auftritte mit Fahnen waren.

Und dann war da noch unser Außenminister. Er wirkte etwas sonderbar, als er vor unserer Fahne dem russischen Außenminister mit Sanktionen drohte. Aber der war höflich genug, nicht zu lachen.
B
ei den Themen, die Maas mit Lawrow besprochen hat, fehlte die Ukraine. Und da hätte ich gerne endlich einmal gehört, warum man den Jahre lang schwelenden Konflikt nicht ganz einfach dadurch beilegen kann, dass man die Bürger abstimmen lässt, zu welchem Land sie gehören wollen. Nach diesem Muster wurde ja nach dem ersten Weltkrieg die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark gezogen.

Laschet und Maas – der Unterschied

Mein Senf dazu:
Ich dachte mir
neulich bei der Tagesschau, wie es wohl gewesen wäre, wenn Maas in Griechenland auch das Flüchtlingscamp auf Lesbos besucht und gesagt hätte: „Wir schaffen das! Denn wir alle sind Menschen und können nicht zusehen, wie es euch hier geht.“ Und wenn er dann noch dort gesagt hätte, wie er sich einen Ausweg vorstellt.
Nun erfahren wir dass auch Laschet nach Griechenland fahren und dort sogar das Flüchtlingscamp besuchen will. Das wird spannend. Was wird er dort sagen? Nichts? Oder wird er erst hinterher sagen, er sei erschüttert? Oder wird er gar im Lager eine flammende Rede halten nach dem Motto: „Schaut auf diese Menschen! Wie lange wollt Ihr diesen Schandfleck Europas noch anschauen?“ Mit dem, wie er handelt, könnte er einen Schritt nach vorn machen bei seiner Kanzlerkandidatur.

Erdogan hat recht!

Er sagte über Außenminister Maas, dieser sei ein Dilettant und fügte hinzu:“Wenn Du etwas von Politik verstehen würdest, würdest du nicht so sprechen!“
Dasselbe habe ich hier auch schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/15/maas-los-traurig-herr-maas/

In diesem Punkt bin ich also mit Erdogan völlig einig. Aber der Mann würde etwas kleinlauter, wenn Maas das tun würde, was ich für angebracht hielt: eine scharfe Warnung vor Urlaubsreisen in die Türkei aussprechen.

„Wenn du in ein Wespennest greifst, musst du richtig zupacken.“

 

Maas-los traurig, Herr Maas!

Es ist klar, dass wir uns gegenüber der Türkei nicht viel leisten können, wenn wir vermeiden wollen, dass Erdogan eine Flüchtlingswelle auf uns loslässt. Aber ein bisschen mehr, als Leisetreter Maas tut, sollten wir uns schon trauen: Während Frankreich keine Waffen mehr an die Türkei liefert,  will die Bundesregierung Rüstungsexporte in die Türkei nur begrenzen. Das Land war zuletzt der größte Abnehmer deutscher Rüstungsgüter.
„Vor dem Hintergrund der türkischen Militäroffensive in Nordost-Syrien wird die Bundesregierung keine neuen Genehmigungen für alle Rüstungsgüter, die durch die Türkei in Syrien eingesetzt werden könnten, erteilen“, sagte Maas. Na, toll! Die Türkei hat sicherlich langfristige Lieferverträge, die wir also mit deutscher „Bravheit“ erfüllen.
Maas traut sich nicht einmal das zu tun, was seine Pflicht wäre, nämlich eine Warnung vor Reisen in die Türkei heraus zu geben. Es sei daran erinnert, dass wir schon einmal eine Serie von Attentaten kurdischer Extremisten in der Türkei hatten, die Anlass für eine Reisewarnung waren. Nun, wo die Situation wieder eskaliert ist, ist doch wohl auch mit erneuten Anschlägen zu rechnen. Deshalb tue ich hier das, was Maas sich nicht traut, und warne vor Reisen in die Türkei.

Die unsachlichen Medien und Politiker


Typisch ist, wie mit den Islamisten im Irak umgegangen wird. Trump hat in einem Tweet gefragt, ob die Staaten, aus denen festgenommene Islamisten stammen, ihre Staatsangehörigen zurück nehmen, andernfalls würden diese frei gelassen.
Wie gehen nun die Medien mit dieser Frage um?
In vielen Fällen ist von einer „Drohung“ Trumps die Rede. Und aus Brüssel hörte man stolz: „Wir sind nicht die Befehlsempfänger Trumps.“ Hier wird ein Sachverhalt bewusst verdreht, indem aus einer Frage eine Drohung oder ein Befehl gemacht wird. Freilich hat Trump die Konsequenzen aufgezeigt, die es haben wird, wenn die Staaten sich nicht um ihre Staatsangehörigen kümmern. Aber hat er nicht recht? Es ist nicht Aufgabe der USA, sich fremder Bürger anzunehmen.

Bundesaußenminister Heiko Maas hält die Forderung von US-Präsident Donald Trump, ausländische Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat in ihren Heimatländern vor Gericht zu stellen, für „außerordentlich schwierig zu realisieren“. Typisch für ihn ist, dass er einen „Eiertanz“ um eine unangenehme Selbstverständlichkeit aufführt, nämlich die, dass wir unsere Staatsangehörigen zurücknehmen müssen. Er meint zwar, man brauche Informationen und Ermittlungsverfahren, dies sei alles nicht gewährleistet. Aber davon darf die Rücknahme von zweifelsfrei Deutschen nicht abhängen und für ein Ermittlungsverfahren dürften die Umstände der Festnahme ausreichen.
Aus der CSU hört man, wie nicht anders zu erwarten, eine pauschale Rücknahme der Islamisten käme nicht in Betracht.
Besonders übel kommentiert der Deutschlandfunk Trumps Tweet: „Es ist brachial und unverschämt, Partner der Koalition gegen den Islamischen Staat vor die Wahl zu stellen: Entweder ihr kümmert Euch um Eure IS-Kämpfer oder wir lassen sie einfach gehen. Das ist bösartig, es ist schwarz und weiß gedacht und noch dazu naiv.“
Warum verlieren wir immer mehr die Fähigkeit, mit einer einfachen Situation oder klaren Rechtslage sachlich umzugehen? Weil jeder sein eigenes Süppchen kocht und die Politiker sich gerne um die Wahrheit herum drücken. Kein Wunder, das dann bei Demonstrationen auf der Straße Parolen geschrien und der Gegner nieder gebrüllt wird.

So nicht, Herr Maas!

„Der deutsche Kellner ist der beste“, pflegte mein Vater zu sagen, womit er allerdings nicht meinte, dass er hierzulande besonders gut bedient wird, sondern er wollte damit ausdrücken, dass die Deutschen eine servile Wesensart haben. Gerade liefert uns unser Außenminister ein treffendes Beispiel.

Viele junge Deutsche wissen laut einer CNN-Umfrage kaum etwas über den Holocaust. Von den Befragten in der Altersklasse von 18 bis 34 sollen rund 40 Prozent angegeben haben, „wenig“ oder „gar nichts“ darüber zu wissen. Außenminister Maas nannte dies schockierend; man dürfe dem nicht tatenlos zusehen und bräuchte daher eine neue Erinnerungskultur. Und alle Medien griffen dies eilfertig auf.
Was mich daran stört, ist dies: Wir haben ein riesiges Denkmal für den Holocaust in Berlin und entsprechende Gedenkstätten in vielen Städten. Auch Stolpersteine finden immer mehr Verbreitung. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind eine deutsche Schule verlässt, ohne vom Holocaust etwas gehört zu haben. Wie also kann es sein, dass die CNN-Studie zu einem Ergebnis kommt, das Maas schockiert hat? Vielleicht so:
Wenn man eine Umfrage veranstaltet, kann man das Ergebnis ganz einfach beeinflussen, nämlich durch die Auswahl der befragten Menschen und durch die Art der Fragestellung.

Um nur auf letzteren Punkt einzugehen: Man fragt die Menschen, ob sie was vom Holocaust gehört haben und fragt weiter, wie viele Juden vergast wurden. Bei der zweiten Frage werden viele Leute die Zahl nicht angeben können und werden daher bei dem Ergebnis der Umfrage in der Rubrik „wenig gewusst“ eingetragen. So kann man also vielleicht CNN auf 40% gekommen sein. Womöglich war ja auch diese hohe Prozentzahl Ziel der Umfrage. Wie sonst hätte man „nichts gewusst“ und “wenig gewusst“ in einen Topf werfen können? Offensichtlich sollten wir mal wieder am Pranger stehen.

Was ich von Maas erwartet hätte, wäre, dass er einen kühlen Kopf bewahrt und gesagt hätte: „Wir werden der Sache nachgehen.“ Und dann hätte man in Deutschland mal eine eigene Umfrage abhalten sollen. Man müsste also gesondert nach Holocaust bzw. Judenvergasung fragen. Dann käme mit Sicherheit heraus, dass jeder Deutsche davon gehört hat. Es könnte übrigens sein, dass manchem geistig Minderbemittelten der Begriff Holocaust nicht geläufig ist. Darum müsste man auch nach Judenvergasung fragen.
Und wenn dann ein eindeutiges Ergebnis vorliegt, stellt sich vielleicht doch die Frage, ob wir nicht mit der „schockierenden“ Umfrage aus den USA desavouiert werden sollten.

Nee, Herr Maas!

Mein Senf dazu:

Unser Außenminister sagte zu den Ausschreitungen in Frankreich, dort habe man schon immer eine besondere Protestkultur gehabt.
Wir haben ja gerade eine Periode der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen. Dazu sollte auch gehören, dass wir dem Missbrauch von Worten Einhalt gebieten; Das, was in Frankreich geschieht, ist keine Kultur, Herr Maas! Und wenn Sie so daher reden, legen Sie den Grundstein dafür, dass solche bürgerkriegsähnlichen Zustände bald auch noch bei uns zur „Leitkultur“ gehören werden:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=ultur

„Diskursives Wachkoma“ – Reden Sie deutsch, Herr Maas!


Meinen Sie wirklich, Herr Maas, dass Sie Ihre Wählerschaft erreichen, wenn Sie ein
„Ende des des diskursiven Wachkomas“ fordern? Fragen Sie doch mal Ihre Alt-Genossen, was das sein soll.
Im übrigen befinden sich diejenigen, die bei Demonstrationen nicht mit marschieren, nicht im Wachkoma, sondern sehr viele von ihnen finden es richtig, dass gegen die Flüchtlingspolitik protestiert wird. Diese Leute wollen nur nicht mit PEGIDA oder der AfD demonstrieren, aber sich auch keinesfalls dagegen stellen.
Ihre Aufgabe als Außenminister wäre es, im Ausland klar zu machen, dass es bei den Demonstrationen zwar bei manchen Lautstarken um Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus geht, dass aber die Masse in erster Linie gegen die Flüchtlingspolitik aufsteht. Es ist ausgesprochen übel, wenn Sie alles in einen Topf werfen. Vielleicht ist dies ja dem Wahlkampf zuzuschreiben, weil Sie Angst haben müssen, von der AfD überholt zu werden. Da haben Sie schon mildernde Umstände.