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Ein Dorf nebelt sich ein (Smogalarm)


Wir haben offenbar eine Inversionswetterlage und da zieht der Rauch der Heizungen nicht ab. Das sieht dann von oben so aus. Aber wenn man unten im Dorf ist, merkt man das nicht und denkt: die Luft ist rein.
In den Städten ist es schlimmer und doch freuen sich alle heute am blauen Himmel.

Eine ganz unglaubliche Zahl

Schauen Sie sich dieses Bild an: Herrlich klare Winterluft meinen Sie?
Jetzt raten Sie mal, wie viele Microplastikteilchen in einem Liter Luft in Bayern enthalten sind: Es sind 154.000(!), wie wir aus der Apotheken Umschau erfahren.
Und so ist das Plastik auch in unserem Körper, sogar im Gehirn – und das merkt man auch.
Wie es im Meer aussieht, sehen Sie hier:
https://web.de/magazine/panorama/deutscher-plastikmuell-ozeane-gelangt-34349496

Stirbt die Menschheit an Plastik?


Gerade wurde von Forschern entdeckt, dass sogar die Arktis nicht vom Plastik verschont geblieben ist: 14.000 Plastikteilchen wurden in einem Liter Luft gezählt. Mich wundert nur, dass man das erst jetzt entdeckt hat: Wie oft schon hat es Staub aus der Sahara bis zu uns herüber geblasen. Warum sollte es beim Plastik anders sein?
Schon vor einigen Jahrzehnten hat man auf einer kanarischen Insel den Strand untersucht und Erstaunliches festgestellt: Der Strand bestand nicht nur aus Sand, sondern die kleinen Körner waren auch zu einem hohen Prozentsatz kleine Plastikteilchen.
Dennoch hat man dem Problem damals noch keine besondere Bedeutung beigemessen.
Was nun die neueren Forschungsergebnisse über die Verseuchung der Luft anbetrifft, so scheint man das als Folge unseres Lebensstils hin zu nehmen, ohne weitere Fragen zu stellen.
Aber ich will es hier tun:
Wir atmen also ständig Plastikteilchen ein. Reichern die sich mit der Zeit so sehr
in der Lunge an, dass wir eine Staublunge bekommen? Dies ist bekanntlich eine schwere Krankheit, unter der Bergarbeiter und Steinmetze gelitten haben.
Plastik ist gesundheitsgefährdend. Zu meinem Erstaunen wurden die Thermodrucker der Supermarktkassen abgeschafft, weil
schon die bloße Berührung des so hergestellten Kassenbons Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen soll. Wenn solche Kleinigkeiten schon gefährlich sein sollen: um wie viel mehr müssten dann vielleicht Plastikteile in der Lunge Krankheiten auslösen können?

Autoindustrie: Die Bürger als Melkkühe!


Verkehrsminister Scheuer, der Schutzpatron und Cheflobbyist der Autoindustrie, fordert gerade 1 Milliarde Euro, und zwar sofort(!): „Wir wollen für die Bürger Ladepunkte und deren Einbau in der eigenen Garage zur Hälfte fördern. Dafür brauchen wir sofort eine Milliarde Euro. Das muss sich im Bundeshaushalt abbilden.“
Wir Bürger wurden von der typischen Merkel-Politik ja in homöopathischen Dosen daran gewöhnt, dass wir ständig neue Übel aufgebürdet bekommen, um die Milliardengewinne der Unternehmen abzusichern. So werden die Subventionen großzügig nach dem Gießkannenprinzip ausgegossen: Beispiel: Abwrackprämie. Auch die Nullzinspolitik ist Enteignung der Bürger zur Stützung der Unternehmen.
Dieses Gießkannensystem geht sogar so weit, dass Bauern Geld dafür bekommen, wenn sie unsere Flüsse und Seen nicht mit Odel vergiften, sondern beim Düngen einen Abstand von den Gewässern einhalten. Bei den alten Germanen wurde die Brunnenvergiftung mit dem Tode bestraft. Heute bekommen die Bauern Prämien dafür dass sie die Vergiftung einschränken.
Ich frage mich bei all diesen Maßnahmen immer, warum hier die Freiwilligkeit der Subventionsempfänger so groß heraus gestrichen wird, obwohl ihr ja der Zwang bei den Geldgebern (Steuerzahler) gegenüber steht.
Warum greift man nicht zu strengeren Regeln statt zu Subventionen? Z.B.: Man verbietet beispielsweise das Odeln an den Ufern.

Um auf die Autoindustrie zurück zu kommen: Man muss die Elektroautos ja nicht unbdingt mit Subventionen fördern. Es ginge auch so:
Man zieht die Steuerschraube bei den Benzin- und Dieselkraftstoffen an. Oder man erhöht die Kfz-Steuer stufenweise für Fahrzeuge, die mit diesen Kraftstoffen betrieben werden. Wenn man frühzeitig auf solche Pläne hinweist, wäre dies eine Motivation für den Kauf eines E-Autos. Auch könnte man die E-Autos dadurch fördern, dass man den Bürgern sagt, dass eines Tages vielleicht nur solche Fahrzeuge in die Innenstädte fahren dürfen.

Übrigens: Merken Sie es auch, dass saubere Luft und sauberes Wasser nicht mehr selbstverständlich sind, sondern dass wir dafür bezahlen müssen?

Ist „Luftkurort“ ein Betrug?

atemluft

https://autorenseite.wordpress.com/2018/02/13/dicke-luft-im-kurort/
Müsste man nicht strengere Voraussetzungen für das Prädikat „Luftkurort“ schaffen? In Gebirgsorten stauen sich Heizungs- und Autoabgase bei Inversionswetterlagen. Wenn ein Erholungssuchender Pech hat, fällt sein Urlaub in eine solche Wetterperiode. Von einer „Luftkur“ kann dann wohl keine Rede sein.
Auch die Österreicher denken über dieses Problem nach:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/luftkurorte-werden-zur-farce-24312004

Dicke Luft im Kurort?

In Bad Reichenhall hörten wir immer, wie rein und gesund doch die Alpenluft sei. Und gerade wegen dieser Luft ist Bad Reichenhall ja auch ein Kurort für Lungenkranke.
Aufgeschreckt wurden die Reichenhaller allerdings einmal durch einen Bericht der Bildzeitung, die bei einem Test feststellte, dass die Luft in Bad Reichenhall schlechter war als in Gelsenkirchen. Nun, das ließ sich von offizieller Seite mit einer besonderen Inversionswetterlage erklären. So sah man angeblich keinen Grund zur Besorgnis.
Man veröffentlichte im Fernsehen allerdings im Gegensatz zu anderen Orten merkwürdigerweise nur lückenhafte Luftwerte.

Die Rechtsrätin der Stadt Bad Reichenhall erklärte hierzu, dass derzeit in der Kurstadt nur die Ozonwerte gemessen werden. Für die Messungen anderer Schadstoffe gebe in Bad Reichenhall keinen Anlass. Pfeifer bezog sich dabei auf das Landesamt für Umwelt und deren „Luftgütemessungen“ an 54 anderen Standorten in Bayern. Die dort gemessenen Konzertrationen an Blei, Benzol, Kohlenmonoxid, Feinstaub und Schwefeldioxid seien selbst in den Metropolen so gering gewesen, dass für Städte wie Reichenhall ebenfalls keine Überschreitung der Grenzwerte erwartet werden könne.
http://www.heimatzeitung.de/lokales/berchtesgadener_land/2830910_Dicke-Luft-in-der-Kurstadt-Keine-gesonderten-Messungen.html
Nun will man in Bad Reichenhall einen Tunnel für den Durchgangsverkehr bauen. Dagegen regt sich Widerstand. Da der Verkehr hier besser läuft als in vielen anderen Städten, kann man das Projekt nur damit rechtfertigen, dass man die Lärm- und Luftbelastung als Grund für das 160-Millionen-Projekt angibt.
Das Staatliche Bauamt Traunstein erklärt, man wolle die Verkehrsqualität und -sicherheit der Bundesstraße B 21 als wichtige überregionale Straßenverbindung zwischen Salzburg – Bad Reichenhall – Lofer bzw. Freilassing – Bundesautobahn (BAB) A 8 – Bad Reichenhall und Berchtesgaden deutlich erhöhen und die Lärm- und Abgasimmissionen für die Anwohner in der Kurstadt Bad Reichenhall verringern.
https://www.bgland24.de/bgland/region-bad-reichenhall/bad-reichenhall-ort28289/neue-plaene-kirchholztunnel-bgl24-1226167.html
Nur fragt sich der aufmerksame Bürger, wieso auf einmal wieder von belasteter Luft die Rede ist, wo man doch jahrelang immer gehört hat, wie rein und gesund die Luft in diesem Kurort sein soll. Und wenn man darauf hinwies, dass im 15 km entfernten Salzburg manchmal katastrophale Luftwerte gemessen würden, hieß es, Bad Reichenhall und Salzburg seien nicht vergleichbar. Nun auf einmal sollen aber beim Tunnelprojekt doch die Salzburger Werte mit einbezogen werden. Man könnte doch verlangen, dass bei einem 160-Millionen Projekt, das dann am Ende weit über 200 Millionen kosten wird, endlich einmal in Bad Reichenhall ständig gemessen wird wie andernorts auch.
Es ist selbstverständlich, dass wir jedes Jahr nachlesen können, welche Strände die blaue Flagge bekommen haben. Warum gibt es keine blaue Flagge für die Luft? Schließlich werden ja Lungenkranke gerade wegen der angeblich gesunden Luft in Heilkurorte geschickt.

 

Wie Bayern kaputt gemacht wird

039~1                                                                   Überdüngter Chiemsee


Die Zerstörung Nayerns habe ich ja schon in diesem Beitrag beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/
Nun hat ein Ländervergleich Schlimmes zutage gefördert: Bayern landet da bei auf den letzten Plätzen:

http://www.br.de/nachrichten/inhalt/mobilitaetsindex-bayern-106.html
Beim Flächenverbrauch liegt Bayern auf Platz 13 unter den 16 Bundesländern, beim Klimaschutz auf dem letzten Platz und bei der Luftqualität auf Platz 14.
Was den Flächenverbrauch angeht: Es entstehen immer mehr Gewerbegebiete. Jede Gemeinde kann solche Flächen ausweisen und davon wird eifrig Gebrauch gemacht, denn man will ja Gewerbesteuer kassieren. Manchmal wollen die Gemeinden das Gewerbegebiet nicht direkt im Ort haben. Daher wird es im Wald versteckt. Wenn man nun durch die Landschaft fährt, sieht man plötzlich im Wald ein Paketverteilungszentrum, um nur ein Beispiel zu nennen. Durch die Ausweisung der Gewerbegebiete sterben die Innenstädte aus, wie ich am Beispiel Traunstein mit erschütternden Bildern gezeigt habe:
https://autorenseite.wordpress.com/traunstein-geht-kaputt/
Auch zur Luftqualität in Bayern habe ich hier schon etliche Beiträge geschrieben. Manchmal denke ich, dass bei diesem Thema Betrug im Spiel ist: Man wirbt mit reiner Alpenluft, aber in Wirklichkeit ist es so, dass sich die schadstoffbelastete Luft an den Alpen staut. Und wenn von gesunder Landluft gesprochen wird, stinkt diese oft wegen der intensiven Düngung zum Himmel. Da wird gar nicht erst gemessen, denn dann würde ein Skandal zutage gefördert.

Luftkurort?

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Schauen Sie sich erst einmal meinen Wetterbericht von heute an: ein strahlend-blauer Himmel. Doch dann sind die Flugzeuge gekommen und haben mit ihrem Kondensstreifen („Chemtrails“) für etwas Bewölkung gesorgt (s. oben).
Unten im Tal haben die Leute ihre Öfen eingeschürt und der Ort ist dadurch fast nicht mehr zu sehen. So sieht ein „Luftkurort“ von oben aus:

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Bauern als Grundwasservergifter, Luftverpester, Maulwurfmörder, …

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Wenn Sie hier in dieser Blog-Seite googeln, finden Sie viele Beiträge, die sich damit befassen, dass die Bauern durch übertriebenes Düngen die Luft mit Ammoniak und das Grundwasser mit Nitrat und Glyphosat vergiften. Aber richtig durchgreifen mag hier keiner, denn die Bauern stehen unter dem Schutz des Landwirtschaftsministers. Deshalb brauchen wir die EU, damit unser Grundwasser geschützt wird. Sie hat uns wegen unserer Sauereien verklagt. Anders ist es bei der Luft. Die wird nur in den Großstädten gemessen aber nicht auf dem Lande, wo einem der Ammoniakgestank der Düngung manchmal die Tränen in die Augen treibt. Was nützen die verschärften EU-Bestimmungen, wenn deren Einhaltung viel zu wenig kontrlliert werden?
Die Bauern haben durch übertriebene Düngung und durch das Befahren der Flächen mit schwerem Gerät das Leben im Boden getötet. Der Maulwurf, der unter Naturschutz steht. wurde ausgerottet:
https://autorenseite.wordpress.com/todeszone-in-bayern-und-anderswo/
Wer als Normalbürger in seinem Garten eine Falle aufstellt, weil ein Maulwurf seinen Rasen umgräbt, wird bestraft. Aber die völlige Ausrottung des Maulwurfs durch die Bauern bleibt ohne Folgen. So sahen einmal die Wiesen aus:

20161128_120925~1.jpgDer Boden der Wiesen wurde durch die Maulwürfe gelockert.

Und heute ist das Bild ein völlig anderes:20161128_1210081So tot und eintönig sind die Wiesen heute – gezeichnet von Traktorenspuren. Im Sommer wächst dort kein einziges Blümchen mehr und die Bienen finden keine Nahrung.

Vergiftete Luft, vergiftetes Grundwasser

Die EU hat gerade neue Grenzwerte für die Luft erlassen. Dabei wurde auch ein strengerer Grenzwert für Ammoniak festgelegt. Natürlich hat der Bauernverband sofort protestiert und behauptet, dann sei keine Viehhaltung auf der Weide mehr möglich. Von was reden diese Leute? Viehhaltung auf der Weide gibt’s bei uns nicht mehr:
Bayern kaputt
Die armen Kühe stehen oft im finsteren Stall und ihre Exkremente werden auf den Wiesen ausgestreut, so dass diese oft so dunkel aussehen, als wären sie gepflügte Äcker.

Gülle

In unserem Dorf stinkt es nach der Gülleausbringung manchmal so penetrant, dass es einem die Tränen in die Augen treibt, und das in einem Luftkurort. Bisher dachte ich immer, das gehört nun einmal dazu, wenn man auf dem Lande lebt. Eine alte Tante pflegte immer zu sagen: „Kinderchen, tief atmen: das ist die gesunde Landluft!“ Nein, das ist eine Luft, die krank macht. Ein Experte schätzte gerade im Fernsehen die gesundheitlichen Schäden, die die schlechte Luft verursacht, auf bis zu 800 Milliarden Euro! Zum Vergleich: Der gesamte Produktionswert der Landwirtschaft betrug nur rund die Hälfte, nämlich 364,8 Milliarden Euro. Wie blöde wir leben, ergibt sich aus solchen Zahlen: Je kränker die Menschen sind, um so höher sind die Behandlungskosten, und diese steigern das Wirtschaftswachstum, denn beim Wirtschaftswachstum wird nicht nach der Qualität gefragt, bzw. danach, was uns voran bringt.
Was nützen auch all die Grenzwerte, wenn diese nicht überprüft werden?
Ich habe ja schon einmal die Frage aufgeworfen, ob es nicht Betrug ist, wenn mit der Bezeichnung „Luftkurort“ geworben wird.
https://autorenseite.wordpress.com/2015/12/09/ist-luftkurort-ein-betrug/
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/11/luft-zum-durchatmen/

Schlimm ist, dass die Landwirtschaft nicht nur die Luft, sondern auch das Grundwasser vergiftet. Auch darüber habe ich mehrfach berichtet:
Der Bauer – ein Landschaftsversauer„.