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Muss der Papst in den Knast?

Nochmals zum Thema der gestrigen Beiträge über den Peterspfennig: Da hat nun jemand eine  Frage aufgeworfen, die viele für unverschämt, ja für gottlos halten, nämlich ob der Papst nun in den Knast muss: Er hat ja Millionen angeblich für Bedürftige gesammelt, dann aber wurde das Geld in Londoner Luxusimmobilien investiert. Ist das nun ein Millionen schwerer Betrug? Da gibt es nun verschiedene Antwortmöglichkeiten:
> Ganz fromme Katholiken glauben nicht, dass der Papst so etwas getan hat, obwohl er es indirekt selbst zugestanden hat.
> Normale Katholiken werden sagen, dass der Papst bei der Immobilieninvestition das Geld nur zwischengelagert hat, bis die zuständigen Gremien darüber entschieden haben, wer mit den gesammelten Beträgen unterstützt werden soll, und so etwas dauert halt besonders im Vatikan seine Zeit. Wer dem Papst Betrug vorwirft, hat sich dazu von Satan anstiften lassen.
> Nur Atheisten werden die Frechheit besitzen, hier von Betrug zu reden.
Aber
auch wenn es Betrug wäre, würde niemand den Papst anzeigen und wo kein Kläger – da kein Richter.
Und schließlich genießt der Papst sicherlich sowieso Immunität.
Also machen Sie sich keine Sorgen um den Papst.
Aber: Semper aliquid haeret – Es bleibt immer etwas hängen, und das ist dieses
Mal nicht nur „etwas“, sondern Millionen schwer.
Lesen Sie ergänzend: https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Gott sei Dank! Bye-bye Great Britain!

Der Brexit rückt näher. Die EU sollte nicht traurig sein, wenn uns die Briten verlassen. Ein Land, in dem abscheuliche Verbrechen geschehen wie die folgenden, entspricht nicht dem Standard, den es als EU-Mitglied haben sollte. Da regen wir uns über Polen auf wegen dessen Umgang mit der Justiz, aber kein Politiker traut sich, etwas über die Zustände in Großbritannien zu sagen:
> In London gab es allein zwischen November 2016 und April 2017 mehr als 400 Angriffe mit Säure, die den Opfern ins Gesicht gegossen wird. Wenn man die entstellten Opfer sieht, fragt man sich, wie Menschen zu solchen Ungeheuerlichkeiten fähig sein können.
> London ist die Hauptstadt der Messerstecher geworden: Im vergangenen Jahr wurden allein in England und Wales 285 Menschen erstochen.
> Gerade wurde Özil Opfer von Motoradfahrern, die Ihn mit Messern bedrohten, weil sie ihm sein Auto rauben wollten.
> Die Vergewaltigungen haben dort binnen 5 Jahren um 20 % zugenommen.
Wenn die Briten weiter in der EU bleiben würden, bestünde die Gefahr, dass diese Welle von Verbrechen zu uns herüber schwappt. Wie sagt nämlich ein Sprichwort? „Ein fauler Apfel kann eine ganze Kiste Obst verderben.“
Also: Bye bye Great Britain! Ihr habt es nicht anders verdient mit eurem Kasper Johnson.

Nee, Herr Maas, so nicht!

Ist es nicht merkwürdig, dass bei jedem läppischen Prozess klare Beweise notwendig sind, aber für einschneidende Maßnahmen gegen andere Völker der bloße Verdacht genügt (Irakkrieg, Londoner Attentat)?

© H. Pöll, Autor

Mein gestriges Zitat ist nun auch in der deutschen Politik aktuell geworden: Maas hat 4 russische Diplomaten ausgewiesen. Da kann man nur sagen; „Brav!“ Mein Vater hätte das mit dem Satz kommentiert: „Der deutsche Kellner ist der beste!“ Er wollte damit sagen, dass wir immer sofort dabei sind, wenn etwas von uns erwartet wird. Anscheinend ist Maas als Neuling in seinem Amt besonders von diesem „Bravheitskomplex“ befallen. Immerhin hat er aber doch mit der Ausweisung von nur 4 Diplomaten signalisiert: Wir wussten auch nicht so recht, was wir tun sollen, so haben wir halt ein bisschen mitgemacht.
Maas hätte aus seiner Zeit als Justizminister allerdings die Weisheit mitbringen müssen, dass es keine Vorverurteilungen geben darf. Das Attentat auf den russischen Spion und seine Tochter ist ja immer noch nicht aufgeklärt. Es gibt nur einen Verdacht. Die Ermittlungen laufen noch und da wäre es doch angebracht gewesen, nicht so übereilt zu reagieren. Bei jeder Verurteilung darf man das Motiv nicht außer acht lassen. Und so sollte man doch fragen, warum Putin einen Spion nach so vielen Jahren hätte ermorden lassen sollen, wo ihm doch dieser Mord ausgerechnet in seinem Wahlkampf sehr ungelegen gekommen wäre; da hätte er doch besser gewartet.
Ein gutes Verhältnis zu Russland und die Vermeidung eines neuen kalten Krieges sollte bei uns ganz obenan stehen, Herr Maas! Also tun Sie was! Was nun wichtig wäre, wäre ein Signal an Putin: „Tut uns leid: Wir konnten nicht abseits stehen. Du kennst uns ja. Nix für ungut!“