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Lindner startet mit üblem Fauxpas in den Wahlkampf

Wir sind es ja gewohnt, dass Politiker den Mund zu voll nehmen. So ist es auch bei dem Wahlkampfslogan der FDP: „Nie gab es mehr zu tun!“
Doch, Herr Lindner, es gab schon mehr zu tun: Unsere alte Generation hat das am Boden liegende Deutschland wieder aufbaut. Verglichen damit stehen wir heute vor „Problemchen“.
Mit Ihrem Slogan desavourieren Sie die gewaltigen Aufbauleistungen der alten Generation. Sie haben allen Grund sich dafür zu entschuldigen!

FDP-Chef Lindners Witz des Tages

In der heutigen Bundestagssitzung äußerte FDP-Chef Lindner seine Besorgnis darüber, dass es bald in Deutschland keine Reichen mehr gäbe. Ein Kollege bezeichnete dies zu Recht als Witz des Tages.
Lindner hat offenbar keine Ahnung davon, was Merkelismus bedeutet: Die Schere zwischen arm und reich ist bei uns ständig weiter auseinander gegangen, d.h.: Die Reichen sind ständig reicher und die Armen immer ärmer geworden. Und das gilt besonders auch für die Corona-Pandemie, wie eine Studie aus der Schweiz beweist:
https://www.sn.at/wirtschaft/welt/300-reichste-der-schweiz-wurden-trotz-coronakrise-reicher-96209665
Das kann bei uns kaum anders sein. Die Querdenker-Bewegung hat ja auch wohl mit ihren Grund darin, dass sie sieht, dass die Reichen gerade jetzt auch immer reicher werden, und deshalb glauben diese Leute ja, die Corona-Krise sei inszeniert worden, um den Reichtum zu fördern.
Also Herr Lindner: Wir wissen ja, dass Ihre Partei eine Gruppierung zur Förderung des Reichtums ist. Aber dabei sollte man sich nicht lächerlich machen.

Blondinenpolitik

Blondinen scheinen einen eigenen Reiz auf Männer auszuüben oder dies zumindest zu glauben. Deshalb gehen auch offensichtlich dunkelhaarige Frauen als Blondinen, obwohl das eine Verunstaltung ihres Typs ist. Beispiel: die bayerische Gesundheitsministerin Huml.
Aber wenn man ihre Handhabung der Corona.Checks anschaut, muss man doch fragen, ob ihre Qualifikation vielleicht nur darin bestanden hat, a) eine Frau zu sein und b) als Blondine gegangen zu sein.

Nun hat FDP-Chef Lindner seine Generalsekretärin Teuteberg ersetzt. Recht hat er, denn ich habe von der Blondine vorher nichts gehört. Dazu fällt mir eine andere blonde FDP-Abgeordnete ein, von der ich nichts gehört hatte und die nur mit ihrem Kassieren Schlagzeilen machte: Frau Silvana Koch-Mehrin.

Nun macht eine weitere Blondine von sich reden: die ehemalige Weinkönigin Klöckner. Sie will gesetzlich festlegen, dass ein Hund täglich zwei Stunden ausgeführt werden muss und zu Hause nicht allein gelassen werden darf. Ach, wie schön ist es, wenn eine kühle Blondine Herz zeigt!
Eine Kritik an dem Gesetz darf ich mir hier doch erlauben, Frau Klöckner: Sie haben vergessen zu regeln, dass ein Hund auch gefüttert werden muss.
Allerdings darf ich meine Zweifel an der Durchsetzbarkeit ihrer geplanten Regelung äußern: Wer soll das alles kontrollieren? Höchstens böswillige Nachbarn, die genau Buch darüber führen, wie lange der Hund ihres Erzfeindes an der Luft war.

Noch eine allgemeine Bemerkung zu Klöckners Gesetzesplan:
Wir leben in einer traurigen Zeit, in der alles, was einmal selbstverständlich oder ein Gebot des Anstandes war, nun gesetzlich geregelt werden muss: So haben wir Gesetze gegen Upskirting, Stalking, Gaffer usw. Was ist nur aus der Menschheit geworden, dass so etwas nötig geworden ist?
Um auf den Hund zurück zu kommen: Soll der Hund wirklich dem Menschen gegenüber bevorzugt werden? Wo bleibt eine Regelung für Babys: Wie oft müssen die an die Luft, gefüttert und gewickelt werden?
Leider haben wir nur einen ständig präsenten Tierschutzverein, aber keinen Menschenschutzverein.

Das Dümmste über Thüringen

Das Dümmste, das im Zusammenhang mit der Wahl in Thüringen gesagt wurde, stammt von FDP-Chef Lindner. Er sagte, die  AfD betreibe eine „Strategie der konstruktiv-destruktiven Oppositionsarbeit“ und habe das Ziel, „die Demokratie zu chaotisieren, die politische Landschaft zu zerstören“.
Ich habe zwar mit der AfD nichts am Hut, muss aber sagen: die Leute sind gescheiter als die FDP. Sie haben diese Partei so richtig vorgeführt. Übrigens, Herr Lindner:  Auch List ist ein Mittel der Politik. Und wer ein Opfer eines solchen Schachzugs wird, sollte nicht gleich den Teufel an die Wand malen – sprich: von von Destruktion, Chaos und Zerstörung reden. Er desavouiert sich damit selbst.
Übrigens ist tröstlich für Lindner, dass Kretschmann ins selbe Horn stößt.

Was haben Christian Lindner, Sylvie Meis und Julia Klöckner gemeinsam?


Ich bewundere ja Menschen wie Sylvie Meis: Kaum eine Illustriere, in der sie nicht immer wieder präsent ist. So ist sie zur Zeit auch auf der Titelseite meiner Fernsehzeitschrift zu sehen. Sie muss einen guten Manager haben mit ausgezeichneten Verbindungen zu den Medien.
Vielleicht hat ja Christian Lindner denselben. Auch er ist zur Zeit mehr in den Medien, als seinem Gewicht und seinen Äußerungen zukäme. Sehen wir etwa jemand von den Grünen oder von der AfD genau so oft? Lindner hat sich ja ein medienwirksameres Image verpasst: Er hat sich Haare implantieren lassen und sich ein jüngeres Weib an seiner Seite gegönnt, mit dem er gleich in Bayreuth vor die Kameras getreten ist. Der Spiegel berichtet über ihn als Porschefahrer. Ja, so sehen die dynamischen Menschen aus, von denen sich mancher Wähler blenden lässt.
Auch Julia Klöckner arbeitet in bewundernswerter Weise an ihrem Image: Sie hat in 6 Monaten 17 Kilo abgenommen. Respekt! Über ihr Privatleben sagt sie nichts und lässt es dadurch um so interessanter erscheinen. Wir lesen einerseits etwas von einem „Lebensgefährten“ (richtig; Lebensabschnittsbegleiter), mit dem sie schon seit vielen Jahren beisammen sein soll. Nun soll auch der von einem anderen ersetzt worden sein. Den Medien entnehmen wir als Fazit: Warum sollen sich immer nur Männer öfter mal was Neues an ihrer Seite gönnen? Es gibt tolle Frauen – die können das auch.  Und für die interessieren sich die Medien.
Gegen solche Frauen werden es Merkel und Nahles nicht leicht haben.

Mein Senf dazu: Flüchtlingsfrage instrumentalisieren

Also nee, Herr Lindner!
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat dazu aufgerufen, die Asylpolitik bayerischen Landtagswahlkampf nicht zu instrumentalisieren.
Allein schon: wie ich das Modewort „instrumentalisieren“ hasse! Immer wenn etwas einem Politiker nicht gefällt, hören wir, dass man das nicht „instrumentalisieren“ dürfe: ob es die Flüchtlinge sind oder die Opfer von Verbrechen der Flüchtlinge … Ständig wird in den Augen der Politiker etwas, was Ihnen nicht gefällt, angeblich von Gegnern instrumentalisiert. Man sollte dieses neue Modewort zum Unwort des Jahres 2018 küren. Mit diesem Wort wollen Politiker Themen tabuisieren, um dann sagen zu können, die Gegner würden sich nicht scheuen, quasi-sankrosankte Themen für ihre (niedrigen) Zwecke zu benutzen.

Genug der Vorrede: Natürlich gehören die Themen, die die Bürger am meisten bewegen, instrumentalisiert, also im Wahlkampf aufgegriffen. Die Flüchtlingsfrage steht bei den Wählern obenan. So etwas kann man doch nicht einfach unter den Teppich kehren. Sonst wäre schließlich die AfD die einzige Partei, die hierüber spricht.

Schlimmer als bei den Nazis


Im Dritten Reich durfte man vieles nicht sagen, sonst wäre man eingesperrt worden. Aber es galt doch, was man damals trotzig in dem bekannten Volkslied sang: „Die Gedanken sind frei…“
Nun haben wir in unserer Demokratie etwas Schlimmeres: Es gibt „Denkverbote“. Wenn Sie das bezweifeln, googeln Sie doch mal mit dem Suchbegriff „Denkverbot“. Da werden Sie viele Fundstücke finden, wo es heißt, dass es dort keine Denkverbote geben dürfe.
Hier ein paar Beispiele:

  • In der FAZ lesen wir die Überschrift: „Ohne Denkverbote: Islamdebatte entkrampfen.“

  • Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz schreibt: „Wer diese Herausforderungen des Tourismus erfolgreich angehen will, sollte Abstand zu Denkverboten halten.“

  • Sicherheitsdienstleister Kötter: Es gibt keine Denkverbote

  • Man muss jetzt unterschiedlichste Konzepte entwickeln und da sollte man keine Denkverbote verhängen“, sagt Kurt Gribl (CSU), Vorsitzender des Bayerischen Städtetags und Oberbürgermeister von Augsburg zum Abgasskandal.

    Wenn es also in diesen Fällen keine Denkverbote geben darf, heißt das im Umkehrschluss, dass es sonst eben doch viele Denkverbote gibt, beispielsweise bei der Homosexualität.
    Auch Lindner musste gerade erfahren, was man im Bäckerladen nicht denken darf. Man darf auch nicht denken, dass der Westen in der Ukraine einen Aufstand gegen die gewählte Regierung angezettelt hat und Putin eingeschritten ist, um den russischen Teil der Bevölkerung zu schützen… Am besten ist es, das zu denken, was im Mainstream liegt. Dann ist man ein braver Deutscher und verstößt gegen kein Denkverbot.

Die undemokratische FDP

 


Eines muss man ja der FDP lassen: Sie bringt Männer hervor
, die allein in der Lage sind, die Partei voran zu bringen. Das war bei Westerwelle so und es ist nun dasselbe mit Lindner. Der Mann hat nicht nur sich durch seine transplantierten Haare und seine Barttracht ein neues Image verschafft, sondern dieses Image färbt in unserer von Medienbildern geprägten Demokratie auch auf die Partei ab. So hat die FDP ein neues Image bekommen – sozusagen neuer Wein in alten Schläuchen.
Warum die FDP für mich unwählbar ist: Sie ist eine undemokratische, machtgeile Partei. Erinnern Sie sich an die Abwahl des nach Meinung der Deutschen besten Bundeskanzlers, den wir jemals hatten? Damals ließ sich die FDP mit einer Zweitstimmenkampagne wählen mit dem Motto
: Weiter mit Bundeskanzler Schmidt, aber ohne seine Sozis. Im Schlepptau von Schmidt erzielte die FDP ein ausgezeichnetes Ergebnis, aber dann versetzte sie ihrem Wohltäter einen Dolchstoß und wählte Kohl. Das war eine klare Missachtung des Wählerwillens, mit der sich die Partei disqualifiziert hat.
Wenn Sie meinen, man soll nicht nachtragend sein: Da haben Sie recht. Aber ich vermisse eine klare Distanzierung der FDP von ihrem damaligen Verhalten, sonst bleibt sie die „Umfallerpartei“. Die FDP sollte sich ein Beispiel an den Grünen nehmen, die sich für ihre pädophile Phase entschuldigt haben.
Es sollte einen Konsens aller Parteien darüber geben, dass der Wählerwille nicht so missachtet werden darf. Aber der Fall Twesten zeigt, dass der Anstand der Demokraten versagt, wenn es um die Macht geht.

 

Rechtspopulist Kauder

„Populismus in der Politik ist so ähnlich wie Fäkalien im Essen.“
                                                                                   (H. Pöll)

Merkel   Frau Merkel, pfeifen Sie doch bitte den Kauder zurück!

Da schimpfen die etablierten Parteien dauernd über den Populismus der Rechtsextremen und sie reden von Emotionalismus und postfaktischem Verhalten. Sie fühlen sich über so etwas erhaben und täuschen darüber hinweg, dass sie selber genau so sind.
Ein Beispiel für den Populismus der CDU lieferte gerade Volker Kauder. Er äußerte sich über den FDP Parteichef Lindner und verglich ihn mit Gauland. Ersparen wir uns einen Kommentar hierzu. Unerträglich ist es jedenfalls, dass er von einem Auftritt Lindners in einem „überteuerten Maßanzug“ spricht. Das ist nichts als üble Stimmungsmache. Hat Kauder diese Information über den Anzug von Whistleblowern aus der FDP erhalten? Oder redet er einfach ins Blaue hinein – um Neidinstinkte zu wecken? Da weiß man nicht, was übler ist. Vielleicht geht es ja über das Vorstellungsvermögen Kauders hinaus, dass es Menschen gibt, denen ein Konfektionsanzug wie angegossen passt.
Eigentlich ist es ja für eine politische Diskussion, die ja eine sachliche sein sollte, völlig gleichgültig, ob sich Lindner einen Maßanzug leistet und was dieser gekostet hat. Wenn Kauder diesen Anzug für einen billigen Gag benutzt, so zeigt das zum einen, wes Geistes Kind er ist. Zum anderen passt Kauders Primitv-Populismus nicht zu einer Partei, die doch gerne eine gut-bürgerliche sein will.
PS.: Ich bin weder FDP-Mitglied noch -wähler. Bei mir ist die Partei „unten durch“, seit sie sich einmal im Schatten des Kanzlers Schmidt wählen ließ und ihn dann stürzte, ohne die Bürger neu wählen zu lassen. Da bin ich nachtragend.