Schlagwort-Archive: Lesen

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Das Lesen eines guten Buchs sollte einen Menschen verändern:
Entweder
weiß er hinterher mehr oder er denkt danach in mancher Hinsicht anders.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

 

Heute ist der Weltalphabetisierungstag

Wir werden immer dümmer.
!2 % unserer Bürger sind schon Analphabeten, können also Texte nicht gedanklich erfassen: https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/03/wie-immer-mehr-menschen-analphabeten-werden-12/
Wozu soll der schlichte Bürger auch lesen können?
Bedienungen klicken auf dem PC die Bilder der Speisen und Getränke an, die sie auftischen.
Gebrauchsanleitungen gibt es als Video bei YouTube.
Nachrichten und Unterhaltung gibt es im Fernsehen…
Die Menschen, die gerne lesen und sich in die Welt der Phantasie entführen lassen, werden immer weniger. Da hilft auch kein Weltalphabetisierungstag.
Wer will schon so was lesen:
https://autorenseite.wordpress.com/home/

Cookies und Datenschutz: Wer kann mir das erklären?

Mein Senf dazu:

Wenn ich im Internet surfe und eine Seite aufrufe, ist mir unerklärlich, warum ich dabei auf eine völlig unterschiedliche Praxis stoße:

Man wird in der Regel gefragt, ob man Cookies, AGB, Datenschutz… zustimmt. Allerdings handhaben die verschiedenen Seitenhersteller die Zustimmungserklärung ganz unterschiedlich:
> Manchmal steht unten eine Zeile mit dem Hinweis, dass die Benutzung der Seite als Zustimmung gilt. Das ist so herrlich einfach aber womöglich unzulässig.
> Bei manchen Seiten erscheint daher zuerst ein Schild, auf dem die Zustimmung verlangt wird. Erst dann kann man die Seite lesen. Das ist ein blödes Modell, weil Menschen wie ich dann erst einmal eine vergleichbare Seite suchen, wo sie nicht so befragt werden. Man vergrault also eventuelle Kunden. Warum macht man so einen Unsinn?
Typisch ist Dehner: Ich habe eine Taubenplage und wollte mir zur Abwehr einen Plastikraben kaufen. Man möchte meinen, dass Dehner erfreut über den Besuch seiner Seite ist, aber weit gefehlt! Die Seite wird verdunkelt und man soll erst einmal eine Zustimmungserklärung abgeben. Allerdings kann man die auch individuell gestalten. Klicken Sie mal darauf und dann frage ich Sie: Wer lässt sich auf diesen Unsinn ein?
> Vorbildlich ist ALDI. Die Firma fragt zwar auch vor Öffnung der Seite, ob man dem zustimmt, was man eigentlich lesen sollte (aber niemand tut es). Was jedoch toll ist: Man kann bei ALDI auch die Zustimmung verweigern und dann öffnet sich trotzdem die Seite.
Warum machen das andere nicht auch so?
Ich finde: Die Menschen werden immer mehr entmündigt, indem man ihnen zumutet, irgendwelchen Bedingungen zuzustimmen, von denen man genau weiß, dass kein Mensch sie liest – und wenn doch, ist es eine Zumutung, einen solchen Zeitaufwand zu verlangen.

Und warum verlangt man dauernd die Zustimmung zum Einsetzen von Cookies, wenn viele diese sowieso nach Verlassen des Internets löschen lassen – wenn nicht, erledigt das Antivir von Zeit zu Zeit.

Warum kann man nicht eine genormte Zustimmungserklärung einführen, die man dann akzeptieren könnte, ohne sie jedes Mal zu lesen?

Corona: Ein erschreckendes Bild im Fernsehen

Nun haben die Schulen wieder geöffnet und wir sahen in den Fernsehnachrichten natürlich Bilder dazu. Man sah dabei, wie Schüler fleißig etwas schrieben. Was mich dabei erschreckt hat, war die Tatsache, dass viele „mir de Nase schrieben“, d.h. sie hielten den vorgeschriebenen Abstand zwischen Augen und Heft nicht ein, ohne dass die Lehrkraft dagegen eingeschritten wäre.
Wenn ich da an meine Schulzeit zurück denke: Da ging der Lehrer mit dem Rohrstock durch die Bankreihen. Und wenn da jemand seine Nase zu tief in ein Heft steckte, gab es einen Schlag mit dem Rohrstock auf die nackten Waden. Das haben wir uns gemerkt.
So etwas wäre heute völlig unmöglich, aber es hat mir nicht geschadet: Ich brauche auch in meinem hohen Alter keine Brille, obwohl ich einen Beruf hatte, dessen Tätigkeit im wesentlichen im Lesen bestand. Und auch 25 Jahre am PC haben meine Augen nicht kaputt gemacht.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Ein gutes Buch ist wie das Putzen einer Brille: Man sieht manches klarer.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

 

Zitat zum Tag: Das ideale Buch

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Das ideale Buch sieht so aus: Es ist spannend oder unterhaltsam mit einer Prise Humor. Vor allem sollte es aber dem Leser einen Stoff zum Nachdenken geben, der ihn noch länger beschäftigt.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Wie immer mehr Menschen Analphabeten werden (12%)

Gerade interessierte mich, was die Creme-Symbole auf Kosmetika bedeuten. Das könnte man in einem Satz erklären. Aber heutzutage soll ich mir statt einer kurzen Antwort ein Video ansehen:
https://web.de/magazine/wissen/alltagsfrage/zeigen-creme-symbole-kosmetikartikeln-34475074
Ich hasse so etwas. Man könnte ja auf jener Seite mal kurz verraten, um was es in dem Video geht. Aber man macht ein Geheimnis daraus, denn der Leser soll ja möglichst lange auf der Web-Seite gehalten werden. Wahrscheinlich ist das für die Preise, die der Provider für Werbung verlangen kann, wichtig.
Man soll also unbedingt neugierig werden und das Video über sich ergehen lassen. Das Schlimme an solchen Videos ist meistens, dass man erst einmal eine minutenlange Reklame ertragen muss, bis es endlich zur Sache geht.
Es kommen immer mehr Videos ins Netz. Sogar Zeitschriften wie der „Spiegel“ folgen diesem Trend und die Folge davon ist, dass die Menschen immer weniger lesen. Leider ist es beim Lesen anders als beim Schwimmen und Rad fahren: Lesen kann man verlernen. Wer nicht mehr liest, kennt zwar noch die Buchstaben, ist aber nicht mehr in der Lage, den Sinn von Texten zu erfassen. Zwölf Prozent (!) der Berufstätigen in Deutschland können nicht mehr richtig lesen und schreiben. Betroffen sind vor allem Menschen, die einfachen Hilfstätigkeiten nachgehen.
Entwickeln wir uns zu einem Volk von Analphabeten?
Immer mehr Geräte funktionieren über eine Sprachsteuerung. Bald muss man gar nicht mehr lesen und schreiben können. Kürzlich warf ich einen Blick auf den PC, in den die Bedienungen für die Abrechnung eingeben, welche Speisen sie servieren: Da waren lauter Bilder zu sehen, die angeblickt werden mussten. Lesen überflüssig!
Wussten Sie schon, dass wir sowieso immer dümmer werden?
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/02/der-verlust-der-generationenintelligenz/