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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wie verschieden doch die Völker sind: In Frankreich ist es verboten, dass der Handel noch genießbare Lebensmittel entsorgt: Bei uns dagegen verfolgt eine unnachsichtige Justiz das „Containern“.

 

Noch ein Zitat zu diesem Thema:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/17/zitat-zum-tag-561/
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Der Verlust der Generationenintelligenz

Generationenintelligenz: Was ist denn das nun wieder? Es ist etwas, was immer mehr verloren geht, obwohl wir es dringend bräuchten.
Zunächst einmal steht durch wissenschaftliche Untersuchungen fest, dass wir immer dümmer werden, d.h.: der IQ sinkt ständig:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Das wäre ja nur halb so schlimm, wenn nicht der von mir entdeckte Dummheitsquotient (DQ) immer größer würde:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/

Klingt alles ziemlich abstrakt, meinen Sie? Nehmen wir also ein konkretes Beispiel: nämlich die Nahrung. Schon der gute alte Hippokrates sagte vor etwa 2500 Jahren: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Im Laufe vieler Jahrhunderte haben die Menschen nicht nur herausgefunden, was genießbar ist und was nicht. Sie haben auch die Wirkungen der verschiedenen Nahrungsmittel festgestellt. Ich halte das für die größte Leistung der Menschheit. Überlegen Sie mal, ob Sie in der Lage wären, heraus zu finden, für was die Brennnesseln gut sind. Und dann vergegenwärtigen Sie sich mal, wie viele Pflanzen es gibt, von denen die Alten genau gewusst haben, welche Wirkungen sie hatten.
Mag auch die normale Hausfrau in dieser Beziehung nur sehr begrenzte Kenntnisse gehabt haben, so hat sie doch so gekocht, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hatte. In den Speiseplan der Generationen war das Wissen über die gesundheitlichen Wirkungen der Nahrung „einprogrammiert“. Mit anderen Worten: In der Tradition der Speisepläne ist eine gewaltige Menge an Intelligenz enthalten.
Uns ist das zu wenig bewusst und deshalb vergessen wir diesen unermesslichen Schatz immer mehr. Die Zubereitung der Nahrung erfolgt heute nach anderen Gesichtspunkten: Essen kochen muss heute schnell gehen. Oder man kocht etwas ganz Ausgefallenes oder Exotisches. Manche richten sich auch nach der Reklame: Wenn etwas besonders gesund sein soll, wird das gekauft.
Und nur wenige fragen sich, was die Folgen dieser völligen Umstellung sind. Hat vielleicht die Entmannung der Männer hier eine ihrer Ursachen?
Oder liegt das an der Chemie in den Nahrungsmitteln? Heute ist sie sogar dort enthalten, wo wir denken, etwas ganz Natürliches vor uns zu haben. So wird dem Salz Chemie zugesetzt, um die Rieselfähigkeit zu erhöhen. Sogar Bier, das angeblich nach dem Reinheitsgebot gebraut wird und schadstoffärmer als die Muttermilch sein soll, enthält Chemie:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Bier-Verwaessertes-Reinheitsgebot,bier622.html
Es gab eine Zeit, da hat man sich die Marmeladen noch selbst gekocht und hätte sich nie „schaumstoffverhütete“, pestizidbelastete Marmelade aufs Brot geschmiert.
Ein Wissenschaftler sagte kürzlich in einem Fernsehbeitrag, auch die Kuhmilch sei gar kein natürliches Lebensmittel mehr. Wenn ich an meine Jugend zurück denke, musste ich jeden Morgen Milch holen. Und heute?
Wenn Sie heute im Supermarkt einkaufen, ist fast alles in Plastik verpackt, nicht nur Käse oder Wurst, sogar Obst und Gemüse. So gelangen Plastikbestandteile wie Bisphenol A in unseren Körper. Eigentlich sollte man ja die Wurst und den Käse nach dem Einkauf sofort aus der Plastikverpackung entfernen, aber wer tut das schon? Und so wundern sich Eltern, wenn ihre Kinder ADHS haben und sich die Reifung bei Buben verzögert.
Und was sagt uns unser von Mikroteilchen belastetes Gehirn dazu? „Alles halb so schlimm! Alles nur Panikmache!“
Noch etwas zum Thema Generationenintelligenz: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Jugend schon genau so „alte“ Augen hat wie die Großeltern? Immer mehr brauchen Brillen. Warum wohl?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Gut, dass wir die künstliche Intelligenz erfunden haben. Wir werden sie vielleicht brauchen.

 

Ein hässliches, trauriges und doch schönes Bild

Ich gebe zu: Das ist keine fotografische Meisterleistung. Aber das Bild zeigt etwas Rührendes: Jahr für Jahr bauen Naturfreunde im Frühjahr einen niedrigen Plastikzaun, um die Kröten daran zu hindern, über die Straße zu einem See zu laufen. Die Naturfreunde sammeln die Kröten ein und tragen sie über die Straße. Schön, dass es noch solche Menschen gibt, die sich freiwillig eine solche Arbeit aufhalsen.
So geht das nun schon seit sehr vielen Jahren und man möchte meinen, dass sich die Kröten etwas anderes einfallen lassen. Aber sie bleiben so programmiert wie ihre Vorfahren es waren, als es die Straße so noch nicht gab.
Und wenn ich das sehe, kommen mir zwei Gedanken: Sind nicht auch die Menschen in ähnlicher Weise geprägt, wenn es um die Religion geht. Da kann passieren, was will, sie haben keinen Zweifel ( nur manchmal, wie jüngst der Kardinal Marx bekannte).
Noch etwas fällt mir bei dem Anblick ein: Meine Überzeugung ist, dass wir Menschen in ähnlicher Weise wie die Kröten bezüglich unserer Nahrung programmiert sind. Wir sind Jahrhunderte lang gewöhnt, bestimmte Lebensmittel zu essen und deshalb braucht der Körper diese und nicht irgendein exotisches Zeug, bei dem man oft googeln muss, um was es sich handelt.

Respekt ALDI und Co

Mein Senf dazu:

Gerade kam in den Nachrichten die Meldung, dass die Lebensmittelmärkte zur Zeit durch Corona den vierfachen Umsatz haben. Man sieht ganz klar: Die Menschen horten Lebensmittel, obwohl immer davon abgeraten wird.
Es ist eine gewaltige Leistung der Geschäfte und Logistik-Unternehmen, dass trotz aller Unvernunft der Verbraucher immer noch alles zu haben ist. Dafür gebührt den Unternehmen ein herzlicher Dank.
Man stelle sich vor, der Nachschub würde nicht so funktionieren, dann würde Panik ausbrechen und manche Leute bekämen gar nichts mehr.

Deutschland stürzt ab

Unter diesem Titel habe ich hier schon viele Beiträge geschrieben, besonders in den letzten drei Tagen. Heute muss ich sie schon wieder ergänzen, denn aus den Nachrichten ergibt sich wieder ein Indiz für unseren Absturz: Jede dritte Lebensmittelkontrolle fällt aus, in Berlin und Bremen sogar jede zweite. Der Fall des Fleischproduzenten Wilke zeigt,  dass eine unzureichende Kontrolle tödlich sein kann. Eigentlich müssten mehr Kontrolleure eingestellt werden, aber die fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer.
Nicht nur auf diese Weise müssen Menschen sterben. Ähnlich ist es im Krankenhauswesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/27/schlimmer-als-alles-bisher-erlebte/
Wenn das keine Anzeichen dafür sind, das unser Land immer weiter abstürzt…

Deutschland stürzt ab

Über dieses Thema schreibe ich hier häufig, besonders in den letzten Tagen. Heute liest man wieder Meldungen, die und anzeigen, wie es um unser Land bestellt ist:

> In Deutschland sind die Warnungen vor verunreinigten Lebensmitteln im laufenden Jahr ein neues Rekordniveau gestiegen – ein Zeichen dafür, dass man sich Sauberkeit nicht mehr so recht leisten kann.
> Ein trauriges Zeichen für unseren Abstieg ist die Tatsache, dass man heute für  die Schwimmbäder, die wir in den 60-er Jahren gebaut haben, kein Geld mehr hat. Sind wir im Grunde genommen heute ärmer als damals? Jeden 4. Tag wird in Deutschland ein Schwimmbad geschlossen mit der schlimmen Folge, dass 6o % der Grundschüler nicht mehr schwimmen können.

Gesund oder vergiftet? Wahrheit und Lüge

Als Warnung für Sie will ich hier einmal beschreiben, wie ich mein Leben lang trotz aller Vorsicht nach Strich und Faden von der Industrie belogen wurde.
In meiner Schulzeit wurden wir öfter vom Amtsarzt untersucht. Einmal kam er mit etwas ganz Neuem daher: einer radioaktiven Zahnpasta! Damals kannte man noch nicht die Gefahren der Radioaktivität, sondern glaubte, alles, was damit zu tun habe, sei wunderbar. So wurde uns ein Leben ohne Zahnarzt prophezeit. Wir haben also eifrig diese Wunderpasta benutzt, bis sie dann sang- und klanglos abgesetzt wurde.
Als wir vor mehr als 50 Jahren heirateten und ein Haus bauten, waren wir sehr darauf aus, nur natürliches Material zu verwenden. Wir haben uns daher ausführlich damit befasst, ob die Verwendung einer Resopalarbeitsplatte unbedenklich ist, und sie erst nach genauer Prüfung der Vor- und Nachteile akzeptiert. Heute im Zeitalter der Kunststoffküchen wird man über solche Vorsicht lachen, weil nun keiner mehr auf die Idee kommt, einmal zu überlegen, weshalb er allergisch ist.
Als wir unseren Garten anlegten, haben wir mehrere Obstbäume gepflanzt, die wir mit einem Pfosten abgestützt haben. Die haben wir  Xyladekor gestrichen, weil es hieß, diese Farbe würde das Holz sehr widerstandsfähig machen und sei auch gesundheitlich unbedenklich, denn sie stamme von der Firma Bayer, die ja auch Arzneien herstellt. Später stellte sich heraus, dass die Farbe doch gesundheitsschädlich ist. Und unsere Obstbäume demonstrierten uns das sehr eindrucksvoll: Sie ließen alle ihre Blätter hängen und waren nicht mehr zu retten, und das alles wegen eines kleinen Stützpfostens, dessen Farbe über das Erdreich die ganzen Bäume vergiftet hat.
Heute wird Glyphosat von Bayer verwandt und wir hören auch hier wieder, dass dieses Mittel gesundheitlich unbedenklich sei. Ich glaube da eher dem amerikanischen Gericht, das das Gegenteil festgestellt hat.
Manchmal denke ich darüber nach: Jeder Bundesbürger isst heute im Jahresdurchschnitt 15 kg Nahrungszusatzstoffe. Kein Mensch weiß, welche Auswirkungen das Zeug auf die Dauer hat. Alles soll ja unbedenklich sein, heißt es immer. Aber keiner weiß, zu welchen Wechselwirkungen es kommen kann. So gesehen nehmen wir zur Zeit an einem der interessantesten chemischen Experimente teil. Kaum einer würde wohl freiwillig und kostenlos an einem derartigen Arzneimitteltest teilnehmen, aber bei den Zusatzstoffen vertraut jeder darauf, dass schon nichts passieren wird und wenn doch, dann wird es ja sicher Mittel dagegen geben. Wirklich? Die Zunahme der Demenzerkrankungen steht im Verdacht, durch Zusatzstoffe ausgelöst worden zu sein.
Und sicherlich hängt auch die Entmannung der Männer mit dieser Chemie zusammen.
Bei uns gilt der Grundsatz: Alles, was nicht erwiesenermaßen schädlich ist, wird zugelassen, anstatt dass erst einmal die Unschädlichkeit vom Hersteller bewiesen werden muss.
Das Traurige an vielen Zusatzstoffen ist, dass sie nur der Einsparung von Kosten dienen. Macht man Lebensmittel mit Chemie länger haltbar, braucht man sie nicht so oft frisch anzuliefern. So bekommen wir beispielsweise nicht einmal mehr frische Sahne ohne den Zusatz Carragen. „Ist doch ganz natürlich“, beruhigen uns die Molkereien. Na, dann schauen Sie mal im Internet, ob das wirklich so ist.
Und die Plastikflut, auf die wir uns eingelassen haben, hat ungeahnte Folgen. Die Menschen haben sich darauf verlassen, dass nur etwas auf den Markt kommt, was unbedenklich ist. Dann zeigte sich aber, dass der Weichmacher im Plastik, nämlich Bisphenol A, dem männlichen Nachwuchs schadet: Die Synapsen im Gehirn haben sich nicht so verknüpft, wie es sein soll, und der Stoff soll ADHS auslösen. Deshalb wurde er für Babyflaschen verboten, aber sonst ist er allgegenwärtig. Manche halten ihn für so gefährlich, dass sie davon abraten, auch nur die mit dem Thermodrucker erzeugten Kassenbons im Supermarkt anzufassen. Was stimmt, wissen wir nicht, aber es steht fest, dass wir Plastikteilchen mit unserer Nahrung aufnehmen und dass diese bis in unser Gehirn vordringen. Vielleicht brauchen wir also aus diesem Grund künftig die künstliche Intelligenz.

Die Empfindlichkeit des Lebens


Manchmal wundert man sich, was ein Mensch alles so aushält. Entsprechendes gilt für die Natur: Kaum hat man einen Weidenbaum oder einen Ahorn abgesägt, schon beginnen wilde Triebe, aus dem Stumpf zu wachsen.
Aber andererseits ist das Leben sehr empfindlich, und dessen sollten wir uns bewusst sein: Hier zwei Beispiele: Wenn ich auf meinen Hausberg steige, gehe ich im Frühjahr über eine Almwiese, die im Frühjahr ganz weiß vor lauter Schneeglöckchen ist. Dabei fällt mir ein Phänomen auf: Es gibt ja bekanntlich am Berg eine Baumgrenze. Ab einer gewissen Höhe wachsen keine Bäume mehr. Aber diese Grenze verläuft natürlich nicht exakt auf den Höhenmeter genau. Anders ist es bei den Schneeglöckchen auf der Wiese. Sie gedeihen nur genau bis zu einer Höhengrenze und keinen Meter höher. Sie sind also offenbar besonders empfindlich und reagieren anscheinend darauf, dass die Temperaturen mit jedem Höhenmeter absinken.
Was die Empfindlichkeit des Lebens angeht, fällt mir ein anderes Beispiel ein: Babyflaschen aus Plastik wurden verboten, weil das darin enthaltene Bisphenol A bei Buben die Verknüpfung der Synapsen im Gehirn behindert und ADHS auslöst. Wenn man nun bedenkt, wie kurz das Bisphenol nur auf den Flascheninhalt einwirkt und wie wenig davon nur in die Milch gerät, ist es doch sehr erstaunlich, dass dies solche Auswirkungen hat. Dies sollte uns bewusst machen, welche Folgen andere Chemikalien haben können, die den Lebensmitteln zugesetzt werden. Eine Folge ist z.B. die chemische Kastration des Mannes. Was schädlich ist, erfahren wir ja – wie das Beispiel Bisphenol zeigt – immer erst zu spät.
Bei uns genügt es nicht, dass eine Chemikalie möglicherweise Krebs erregt, wie wir beim Glyphosat sehen. Es genügt bei uns auch nicht, dass ein amerikanisches Gericht dieses Unkrautvernichtungsmittel eindeitig für krebserregend hält. Nein, das muss erst noch extra bei uns genau bewiesen werden.
Kein Mensch weiß wirklich, welche Auswirkungen auf den Menschen die vielen Lebensmittelzusätze in ihrer Kombination auf die Dauer haben. Aber den Menschen ist dies offenbar gleichgültig, denn sie lesen meist nicht, was auf den Packungen steht. Ist es nicht merkwürdig, dass sie an die Homöopathie glauben, also daran, dass winzige Spuren eines Stoffes enorme Wirkungen haben, dass sie aber andererseits nicht wahr haben wollen, dass dies auch für Nahrungszusätze gelten müsste.

Hausfrauenlehrbuch

Im Haushalt von heute fehlt ein Buch: Das Hausfrauenlehrbuch. Für alles gibt es Lehrbücher oder mindestens Gebrauchsanweisungen (sogar für Frauen!). Nur die Hausfrau wird im Stich gelassen. Es fehlt ein Kompendium, das ihr das notwendige Wissen vermittelt. Früher war alles einfacher:
Als meine Eltern heirateten, bekam meine Mutter von ihren Schwiegereltern ein Wiener Kochbuch geschenkt, das damals als das beste galt. Schließlich sollte es meinem Vater in seiner Ehe gut gehen. Dieses Kochbuch war eigentlich eine Anleitung zur Führung des gesamten Haushalts. Ich erinnere mich an eine Stelle aus dem Kapitel „Umgang mit dem Personal“, über die ich mich als Halbwüchsiger amüsiert habe. Dort hieß es, dass man keinesfalls junges, hübsches Personal einstellen dürfe, wenn man heranwachsende Männer im Hause habe. Auch dies ist eine sehr amüsante Anleitung für junge Ehefrauen – leider (!) nicht ganz up to date:
https://hax.at/files/dawardieweltnochinordnung.pdf

Kleiner Witz zwischendrin:
Sagt das Hausmädchen zur gnädigen Frau:
„Ich fürchte, Ihr Mann betrügt uns!“

Eigentlich war die Führung eines Haushalts früher verhältnismäßig einfach: Die Mädchen brauchten nur ihrer Mutter ein wenig über die Schulter schauen oder in der Küche mithelfen – und schon hatten sie einen großen Teil der notwendigen Kenntnisse mitbekommen.
Aber dann kam der große Umbruch: Auf einmal kamen Tiefkühlkost und Fertiggerichte auf den Markt. Die Lebensmittel enthielten plötzlich immer mehr chemische Zusätze und wurden in Plastik verpackt.
Und da ist auf einmal der Überblick darüber, was gesund ist, verloren gegangen. Die Hausfrauen waren inzwischen auch mindestens zeitweise berufstätig und hatten keine Zeit dafür, sich mit solchen Problemen zu befassen. Man verlässt sich nun einfach darauf, dass das, was es zu kaufen gibt, gesundheitlich unbedenklich ist. So gab es plötzlich Babyflaschen aus Plastik, bis dies wegen des Weichmachers Bisphenol A verboten wurde. Aber trotzdem sind noch genügend Plastikflaschen und -verpackungen auf dem Markt, ohne dass sich Frauen Gedanken darüber machen, dass dies beim männlichen Nachwuchs das Gehirn schädigt und ADHS auslöst:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-verbot-ia.html
Oder welche Hausfrau weiß schon, dass Milch für den männlichen Teil der Familie nicht gesund ist, weil sie der Prostata schadet?
Oder nehmen Sie eine Teflonpfanne, um weniger Fett zu benötigen, damit Sie schlank bleiben? Sie erreichen aber das Gegenteil, weil Teflon den Stoffwechsel verlangsamt.
Das sind nur paar Beispiele, die zeigen, dass der Beruf der Hausfrau schwieriger ist, als gemeinhin angenommen wird. Ein bisschen Wissen über Medizin, Psychologie und Pädagogik sollte die Hausfrau auch haben. Eigentlich müsste es daher ein Lehrbuch für diesen Beruf geben, aber wer hat schon den notwendigen Überblick dafür? Deshalb wird das notwendige Fachwissen auch nicht in der Schule vermittelt. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Industrie unmündige Verbraucher will.
Auf jeden Fall müsste ein Hausfrauenlehrbuch die Lebensmittelzusätze aufführen mit allen Nebenwirkungen und vielleicht auch mit rechtsvergleichenden Hinweisen. Da kann man sich dann überlegen, ob man etwas zu sich nehmen soll, was in anderen Ländern verboten ist. z.B. den Süßstoff Cyclamat, der in den UDSA nicht zugelassen ist.
Manche Lebensmittel machen den Eindruck, als seien sie zusatzfrei, z.B.: Bier oder Salz. Tatsächlich aber enthält Salz einen Zusatzstoff, der die Rieselfähigkeit sichern soll. Dabei muss man darauf achten, dass dieser Stoff frei von Aluminium ist. Aber wer weiß schon so was?
Ach wie einfach war doch alles früher: Da war das Salz noch natürlich und man legte ein paar Reiskörner in den Salzstreuer. Wenn man das nicht wusste, konnte das pssieren:

Drei Bayern sitzen im Gasthaus beim Schweinebraten. Als sie ihn nachsalzen wollen, scheitern sie, weil der Salzstreuer verstopft ist. An einem anderen Tisch essen Preußen ihr Beefsteak. Auch sie wollen noch ein wenig Salz dazu geben, aber auch ihr Salzstreuer ist verstopft. Daraufhin nimmt einer von ihnen einen Zahnstocher und macht die Löcher des Streuers frei. Die Bayern schauen verduzt zu und einer sagt: „I mag’s ja net, die Preißen. Aber oans muaß man ihnen lassen: Technisch san’s uns überlegen.“

 

Unser fremdbestimmtes Leben


Unser fremdbestimmtes Leben beginnt schon damit, dass man gleich nach der Geburt getauft wird, ohne gefragt zu werden – im Gegensatz zu Jesus, der sich erst als Erwachsener taufen ließ. Und so ist es letztlich Kaiser Konstantin zu verdanken, dass das Abendland christlich geworden ist und Wotan in Rente geschickt wurde. Später, vor einigen hundert Jahren, hat ein Fürst bestimmt, ob seine Untertanen katholisch oder evangelisch werden müssen. Und dabei sind die Menschen bis heute geblieben – genau so, wie die Moslems, Hindus und Buddhisten bei ihren Religionen geblieben sind – lauter fremdbestimmte Menschen.
Aber auch sonst richten sich die meisten Menschen nach dem, was andere für sie entschieden haben: Beobachten Sie einmal, wer beim Einkauf die Rückseite der Lebensmittel auf die Inhaltsstoffe hin durchliest: kaum einer! Die Leute vertrauen darauf, dass schon alles in Ordnung ist. Wer weiß schon, dass vieles, was bei uns kennzeichnungspflichtig ist, in anderen Ländern verboten ist? Und wer kümmert sich schon darum, welche gesundheitlichen Folgen die Lebensmittelzusätze haben? Wer weiß denn beispielsweise, dass der Weichmacher im Plastik, nämlich Bisphenol A der Intelligenz von Buben schadet und bei ihnen ADHS auslösen soll? Wen interessiert schon, dass die Männer durch die „moderne“ Ernährung immer mehr entmannt werden oder dass inzwischen jedes 6. Paar medizinische Hilfe braucht, um ein Kind zu bekommen?

Trübe Aussichten

So wie jetzt war es noch nie:
Im Essen steckt sehr viel Chemie.
Wenn doch alle Männer wüssten:
Das schadet nicht nur den Gelüsten;
Chemie lässt auch den Männersamen
Langsam entschwinden und erlahmen.
Glaubt mir, Leut’
Es kommt die Zeit,
In der die Menschen nicht verkehren,
Sondern künstlich sich vermehren.
Dann sitzen’s am TV-Gerät
Und sehen dort, wie es so geht,
Was die Ahnen einst getrieben,
Wie es zuging, wenn sie lieben.
Die Nachwelt sieht’s wohl mit Gekicher
Und stellt fest: Ganz wie die Viecher!

Und hängt es mit den Lebensmittelzusätzen zusammen, dass die Müdigkeit der Menschen immer mehr zunimmt bis hin zum völligen Burnout? Wir können direkt zuschauen, wie das Volk immer müder wird: Erinnern Sie sich noch, wie die „Grauen Panther“ wegen ein paar Prozent ihrer Rente auf die Straße gingen und damit die Politiker das Fürchten lehrten? Heute können sich die Alten schon freuen, wenn sie überhaupt noch eine Rente über der Grundsicherung bekommen, aber was geschieht? Nichts!
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/20/deutschland-erwache-2/