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Unorthodoxe Weihnachtsgedanken

Weihnachtsmarkt in Bad Reichenhall

Wie schön ist es, wenn wir in einem sicheren, reichen Land ein friedliches Weihnachtsfest feiern können. Aber können wir dabei ein ruhiges Gewissen haben, wenn wir die Bilder aus den griechischen und aus anderen Flüchtlingslagern sehen? Und wie pharisäerhaft verhalten wir uns, wenn wir erst einmal ein gemeinsames europäisches Vorgehen abwarten wollen. Da ist doch bisher nichts daraus geworden.
Und dann wandern unsere Gedanken nach Afghanistan, einem nach der Diktion unserer Regierung „sicheren Herkunftsland“. Darüber müssen wir lesen:
In Afghanistan steigt die Gewalt und damit auch die Gefahr für Kinder. Neun Kinder wurden jeden Tag durchschnittlich in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 in Afghanistan getötet oder verletzt, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF. Das entspricht einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018.“
Alles, was unsere Soldaten in ihrem zwanzigjährigen Einsatz erreicht haben, ist, dass die Lage immer unsicherer geworden ist. Was ist das für ein frustrierender Einsatz, für den unsere jungen Leute ihr Leben riskieren?
Feiern wir ein nachdenkliches Fest!

Bravo AfD!

Ich habe mit der AfD nichts am Hut, aber ihr Vorschlag, die Flüchtlinge schon in Afrika auf ihre Asylberechtigung hin zu überprüfen, hat doch etwas für sich.
Die Reaktion der Mainstream-Medien war typisch. Der Vorschlag wurde einhellig abgelehnt. Das war nicht anders zu erwarten. Die Argumente, die dagegen vorgebracht wurden, sprachen in ihrer Unsachlichkeit für sich. So hieß es beispielsweise, der Vorschlag sei unmenschlich, denn man brauche ja nur anzuschauen, wie übel die Flüchtlinge in Libyen behandelt würden. Tatsächlich aber wollte die AfD die vorgeschlagenen Flüchtlingscamps natürlich nicht in Libyen, sondern u.a. in Tunesien einrichten. Warum sollte die EU nicht dort eine Fläche kaufen, Unterkünfte bauen, wohnlich einrichten und bewachen können? Wenn ich mich recht erinnere, will die AfD diese Camps den UN unterstellen. Ich finde die Idee gut. Sie ist nicht inhuman, wie die Mainstream-Medien meinen: Inhuman ist es, die Flüchtlinge auf die gefährliche Fahrt übers Mittelmeer zu verweisen.

 

Hätten Sie auf mich gehört, Frau Merkel!

Merkel

Hätten Sie auf mich gehört, Frau Kanzlerin, hätte es die Massenzuwanderung von Flüchtlingen nie gegeben. Schon vor Einsetzen der Flüchtlingswelle (darf man das überhaupt sagen?) habe ich folgendes geschrieben:

„In den Fernsehnachrichten sah ich schlimme Bilder: In einem Flüchtlingslager im Irak  hausen Menschen auch jetzt im Winter in Zelten. Einige Kinder sind erfroren, andere verhungert. Wie kann so etwas sein? Warum tun wir zu wenig, um diesen Menschen zu helfen? Wir zwingen die Menschen geradezu, die Flucht nach Deutschland anzutreten. Wenn wir sie in der Nähe ihrer Heimat unterstützen würden, wäre das zum einen vermutlich billiger und zum anderen würde das eine ungezügelte Zuwanderung nach Europa verhindern.“

Auch Ihr Entwicklungshilfeminister hatte immer wieder gefordert, mehr für die Flüchtlinge zu tun. Nun bewahrheitet sich das Sprichwort: „Jeder Sparer findet seinen Zehrer.“ Wir zahlen jetzt ein Vielfaches dessen, was wir für den Ausbau der Flüchtlingslager im Irak oder in der Türkei hätten zahlen müssen.