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Witz zum Tag

Ein fröhliches Wochenende!

Vor Gericht: Ein Mann wird vom Gericht als Zeuge befragt:
„Was sind Sie von Beruf?“
„Der beste Schriftsteller der Neuzeit.“
Hinterher sagt ein Freund zu dem Mann:
„Wie konntest du nur so etwas sagen?“
„Ich musste: Ich stand ja unter Eid.“

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Die Kunst von heute ist vielfach nichts anderes als Provokation.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Kunst heute: Schmier was hin, sag, es sei Intuition und du wüsstest auch nicht, was es sein soll; jeder solle sich etwas denken. Und dann staunst du, was die Leute da alles hinein interpretieren.“


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Moderne Kunst ist es oft, wenn ein Maler weniger Zeit für ein Bild braucht, als eine Frau fürs Schminken.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Kunst und Geschmacksverirrungen

 

 

Dieser „Gender-Mozart“ soll auch die weibliche Seite des Komponisten heraus stellen. Er steht vor einer alt-ehrwürdigen Kirche, wo er nun wirklich nicht hin gehört.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Aber es gibt doch vielleicht ein paar Grundregeln, die außer Streit stehen sollten. So war es jedenfalls bisher. Doch die Zeiten ändern sich.
Wie sollen die Menschen von heute noch Geschmack haben, wenn sie von Kindheit an mit dem scheußlichsten Zeug ausgestattet werden? Schauen Sie sich doch nur einmal die Schulranzen an, mit denen die Kinder unterwegs sind: grellbunte Farben, die überhaupt nicht zusammen passen. Es scheint fast so, als ob sie sich in Buntheit übertreffen wollten. Und überall sind die Menschen denselben Geschmacksverirrungen ausgesetzt.
Und so kommt es, dass man den Respekt vor alten Kunstwerken immer mehr verliert. Wo man hinschaut, vergreift man sich an alt-ehrwürdigen Bauten, Plätzen und Parks:
Neben einem herrlichen gotischen Altar in einer bedeutenden bayrischen Kirche ist eine grellgelbe Tafel aufgestellt, auf der die Kommunionkinder ihre Patschhände in schwarzer Farbe abgedruckt haben. So ähnlich sieht es in vielen Kirchen aus, denen man in einer Zeit der Kirchenaustritte Leben einhauchen will.
Und die Geldgier tut ein Übriges, um immer mehr Altes zu zerstören: In den über Jahrhunderte ehrfurchtsvoll erhaltenen Stadtbildern, beispielsweise von Passau oder Vilshofen, werden übergroße, grässliche Fußgänger positioniert. Die ältesten Klostergärten, die man durch die Jahrhunderte bis in die Neuzeit gerettet hat, werden mit scheußlichen, überhaupt nicht passenden modernen Kunstwerken „verschönt“.
Der Denkmalschutz versagt total. Der Sparkassenchef bestimmt, was Kunst ist, denn die Sparkassen, die eigentlich bei der Pleite der Landesbank dabei waren, haben trotzdem noch zu viel Geld in ihren Stiftungen und das muss unters Volk, der Reklame wegen: Seht her, wir tun was!?
Es wird erst Ruhe einkehren, wenn der letzte Park oder Klostergarten voll gestellt ist wie eine Rumpelkammer der Moderne.
Und eines Tages wird eine Generation heranwachsen, die zwangsläufig unsere gesamte Art zu leben als großen Irrweg erkennen wird und sie wird auch mit eisernem Besen all das Zeug hinwegfegen, was uns die Ehrfurchtslosigkeit und Geldgier an Geschmacklosigkeit und Pseudokunst beschert hat.
Schauen Sie doch auch mal auf die Seite „Bayern kaputt„!

Der Untergang der Kultur?

Schauen Sie erst einmal das Zitat zum Tag hier unten an. Was uns heute als Kunst verkauft wird, ist oft nichts anderes als ein Einfall oder häufig eine Provokation bzw. ein Tabubruch: So kommt ein Künstler in die Medien und das ist dann auch oft der Start für eine Karriere.
Dementsprechend verändert sich auch der Begriff der
Kultur. Auf einmal wird es üblich, diesen Begriff als Synonym für „Unsitte“ zu gebrauchen. So spricht man dauernd von einer Kultur des Schweigens bzw, des Wegsehens bei Missbrauchsfällen. Für mich ist das eine schreckliche Entgleisung.
Und wenn man von deutscher Leitkultur spricht, gerät das, was damit gemeint ist, immer mehr in den Hintergrund. Wenn man schaut, was die Jugend interessiert, so sind das weniger Radtouren durch Franken oder die Backsteingotik, sondern Flugreisen nach New York, Neuseeland,
zum Taj Mahal oder an die chinesische Mauer.
So, wie sich die Menschen durch die Flüchtlingsbewegungen vermischen, wird wohl auch die Kultur zu einem Einheitsbrei. Man wird immer seltener sagen können, dieser oder jener Bau oder ein anderes Kunstwerk sei typisch für ein bestimmtes Land, so wie es Kunsthistoriker bei Antiquitäten zweifelsfrei feststellen können.
Und auch jeder sieht auf den ersten Blick, dass eine Almhütte eben aus Bayern stammt und nicht aus China. À propos Bayern: Da freut man sich, wenn hier zu Lande der Spruch üblich ist: „Mia san mia!“ Und das wird auch praktiziert in den Trachtenvereinen und den Bräuchen.
Hoffnung für eine Rückbesinnung auf die Wurzeln gibt es, wenn man sich das Prinzip des Dondolismus vor Augen hält:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/04/tag-des-ungehorsams/
Die Menschheit ist ständig in Bewegung zwischen zwei Extremen (z.B. Kadavergehorsam und gewaltsamen Demonstrationen). So beobachten wir auch eine Gegenbewegung zur Globalisierung, von der die EU ein Teil ist. Der Brexit ist ein Zeichen dafür, dass die Briten für sich sein wollen – auch gerade in kultureller Hinsicht.
Man fragt sich aber auch: Befinden wir uns vielleicht zur Zeit in der letzten Phase der Kultur, die Oswald Spengler seherisch so beschrieben hat (Zitat aus Wikipedia:)

„Der Kulturtod vollziehe sich, indem Kultur in Zivilisation übergeht. Den späten Zustand der Zivilisation charakterisiere:

  • das Greisenhafte statt des Jugendlichen, Geschichtslosigkeit,
  • Künstlichkeit und Erstarrung aller Lebensbereiche,
  • Herrschaft der anorganischen Weltstadt anstelle des lebensvollen bäuerlich geprägten Landes,
  • kühler Tatsachensinn anstelle der Ehrfurcht vor dem Überlieferten,
  • Materialismus und Irreligiosität,
  • anarchische Sinnlichkeit, panem et circenses, Unterhaltungsindustrien,
  • Zusammenbruch der Moral und Tod der Kunst,
  • Zivilisationskriege und Vernichtungskämpfe,
  • Imperialismus und die Heraufkunft formloser Gewalten.“

Zitat zum Tag

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Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Wir sind weit herunter gekommen, dass man schon einen schlichten Einfall für Kunst hält (z.B. Verpackung des Reichstags, Aufstellung eines Hubschraubers auf den Rotorblättern in Salzburg).


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Vielleicht wird man später einmal über uns sagen, unsere Zeit habe erfunden, wie man jeden Sch… als Kunst zelebrieren kann.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Die großen Leistungen der Menschheit sind auf allen Gebieten der Kunst bereits erbracht. Unser Beitrag dazu ist: Shakespeare in Fäkalsprache oder „Cosi fan Tutte“ im Badeanzug.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/