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Tag des Kürbis – der amerikanische National Pumpkin Day


Kürbis ist nichts Besonderes meinen Sie? Wann haben Sie denn zum letzten Mal Kürbis gegessen? Eine Kürbiscreme-Suppe ist für mich eine Delikatesse und sie hat einen Vorteil: Man wird schon allein von ihr satt und braucht keinen Hauptgang mehr.
Was mir auffällt, ist, dass es in den Lokalen immer weniger Gemüsesorten gibt: Artischocken, Auberginen, Fenchel … erscheinen praktisch kaum auf den Speisekarten. Das ist schade.
Wenn ich Gastronom wäre, würde ich den Gästen jeden Tag ein anderes vegetarisches Gericht anbieten unter dem Motto: „Heute mal fleischlos und gesund.“ Und ich würde dazu schreiben, dass man nach den Empfehlungen der Wissenschaftler unbedingt weniger rotes Fleisch essen soll.
Meist scheitert ja der Gemüsekonsum daran, dass ein solches Essen fad zubereitet wird. Das ist ein schwerer Fehler, der dazu führt, dass wenig Gemüse gegessen wird. Dazu eine Anekdote:
Als ist mein Haus baute, sollte es biologisch werden – natürlich mit Solarkollektoren. Also besuchte ich einen Kurs eines Baubiologen, an dem auch viele Handwerker teilnahmen, weil das damals ein völliges Neuland war. Der Bauernhof, auf dem der Kurs stattfand, war bekannt als Vorreiter einer biologischen Bewirtschaftung. Und so hatte die Bäuerin für die Kursteilnehmer auf großen Tischen lauter biologisches Essen aufgebaut. Die Handwerker besichtigten „das Zeug“ misstrauisch und machten ihre Witze darüber: „Da werd‘ i bald z‘samm brechen!“ „Da kommt ma‘ abends impotent hoam!“ usw. Als dann aber die gemeinsame Mahlzeit eingenommen wurde, waren alle begeistert und etliche wollten wieder kommen, um sich die Rezepte zu holen.
Man sieht also: Da gibt es in der Gastronomie eine Lücke, mit deren Ausfüllung man gut verdienen könnte. Man sollte allerdings das Konzept nicht unbedingt als „vegetarisch“ verkaufen, weil Vegetarier in den Augen der Fleischesser manchmal als eine Art von Sektierern angesehen werden.